Mein Vater macht mich runter?

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4 Antworten

erstmal würde ich mich an die arbeitsagentur wenden um deinen realschulabschluss machen zu können...

in dem neuen unterricht wirst du neue leute kennen lernen und hast eine neue Chance besser zu sein als bisher:

melde dich jede stunde 7 mal - und wenn du nur fragen stellst - so wird deine mündliche note viel besser.

ließ dir ein paar abschnitte in der Bibliothek durch von büchern, die beschreiben, wie man Klausuren richtig formuliert - oft ist es so, dass Klausuren nur deshalb schlecht sind, weil man nicht weiß, wie man richtig formuliert und argumentiert - das kann man sich aber schnell erarbeiten...

dann solltest du dich beim lernen nicht ablenken lassen. selbst wenn du nur ganz kurz auf die Uhr schaust, wird dein Gehirn abgelenkt und du denkst "Mensch, ist das schwer/langweilig" - ist es aber meistens gar nicht

wenn du Probleme in einem Fach hast, dann ließ dir das jeweilige buch, der buchreihe ("Chemie für Dummies", "Mathematik für Dummies", "Aufsätze für Dummies" usw. gibt es für jedes Fach...) Sie sind leicht geschrieben und erklären die Formulierungen und Fachwörter des Faches ganz genau. Ansonsten helfen auch Kinderlexikas aus dem Internet um schwierige Themen besser zu verstehen (so habe ich mir beigebracht, wie ein Automotor funktioniert).

Auch ein Lerntagebuch kann sehr helfen sich zu motivieren. Schreibe darin MUSS für Sachen rein, die du sofort erledigen musst, SOLL für Sachen, die Du innerhalb von 24 Stunden schaffen musst und KANN für Sachen, die Du auch später schaffen kannst.

Du musst in erster Linie an dich selbst glauben! Dein Vater hat das schon lange gelernt, deshalb ist er auch so fleißig!

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Naja, wenn er dich wie Dreck behandelt ist betreutes Wohnen (wenn ich mkr das richtife darunter vorstelle) evlt. gar nicht mal schlecht... Am besten solltest du dir Hilfe bei einen Psychiologen suchen, schon viel früher. Ich empfehle dir LVR o.ä.. Kannst ja mal mit einem Lehrer oder so reden, die haben normalerweise Kontakt zu dergleichen.

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Hallo, ich glaube, die Idee, dass Du in ein betreutes Wohnen kommst, ist gar nicht mal so schlecht.

Dein Vater merkt wohl selbst, dass er nicht in der Lage ist, sich um Dich zu kümmern. Das Kümmern brauchst Du aber ganz dringend. Das werden nun Betreuer übernehmen, die das gelernt haben. Sie werden sich auch darum kümmern, dass Du die nötigen Arzttermine bekommst. Und sie werden Dir beibringen, in manchen Dingen ganz schnell selbständig zu werden.

Es geht nämlich tatsächlich nicht, dass man mit 16 Jahren nicht aus dem Bett kommt und nicht in der Lage ist, übernommene Aufgaben (Flyer) zu erledigen.

Dass Dir im übrigen alles zu viel geworden ist nach dem Tod Deiner Großeltern und ohne einen wirklichen Ansprechpartner, ist verständlich. Aber das muss ja nun auch besser werden, und dabei können Dir die Betreuer auch helfen.

Also sei mal ganz zuversichtlich, dass es mit Deinem Leben jetzt bergauf geht. Ich wünsche Dir alles Gute dafür!

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Mein Vater war auch nie freundlich zu mir und hat mir auch immer nur "Ar***tritte" verpasst wenn ich ihm helfen wollte. Ich war meine komplette Kindheit über immer überzeugt, dass mein Vater mir nichts gutes will und dass er mich hasst, da er mich auch oftmals ungerecht behandelt hat.

Inzwischen merke ich zunehmend, dass mein Vater damals nicht ganz Unrecht hatte. Im Leben ist eben (fast) nichts so wirklich gerecht und oft ist es der Fall, dass man sich wirklich für nichts und wieder nichts den A aufreißt, stell dich darauf schon mal ein. 

Genau weil dein Vater so viel schuftet ist es ihm ein Dorn im Auge, dass du faulenzt und deine Pflichten schleifen lässt, wie deine Schule und deine Arbeit im Haushalt. So wirst du es im Leben nicht weit bringen, denn man muss Opfer bringen um etwas zu erreichen. Ich weiß dass ist in der Jugend nicht immer einfach, aber irgendwann wirst du das schon merken. 

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