Mein Vater ist Tod, kann mir jemand helfen?

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9 Antworten

Es gibt keinen festen Zeitpunkt, wann du darüber hinweg sein musst oder nicht mehr weinen darfst! Du entscheidest selbst, was dir gut tut und was du brauchst!

Wenn du darüber reden möchtest, sind deine Freunde bestimmt für dich da! Du musst ihn vielleicht einfach sagen, was du von ihnen erwartest. Sollen sie nur zuhören, sollen sie dich trösten, willst du, dass sie dich ablenken? Vermutlich haben deine Freunde einfach Angst, etwas falsch zu machen und dich damit zu verletzten. Auch wenn deine Freunde dich bestimmt gut kennen, können sie verunsichert sein und da deine Situation ja nicht alltäglich ist.

Wenn du nicht mit deinen Freunden reden kannst oder willst, dass gibt es verschiedene Rufnummern (z.B. 0800/1110111). Dort kannst du anrufen und erzählen, was in dir vorgeht. Ich kann verstehen, dass du es vielleicht merkwürdig findest mit einer fremden Person dort zu sprechen, allerdings sind die Menschen die dort arbeiten genau für sowas da!

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es wird immer ein komisches, bedrückende, trauriges Gefühl sein auch auch mehrere Jahren. Man redet auch nicht gerne drüber und wenn man mal ein bestimmtes Lied hört einen Film sieht oder sonst was ist es ein mulmiges trauriges Gefühl was aber nicht schlimm ist weil Trauer normal ist rede doch mal mit deiner Mutter oder Geschwister evtl.

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Tut mir leid,aber da musst du wirklich durch,auch wenn ablenken hilft. Einerseits kann ich deine Freundin verstehen wenn sie n bissel überfordert ist,andererseits würde ich das niemals so sagen sondern einfach immer versuchen dazusein und zuzuhören wenn du reden willst. Und das mitm Film ist halt blöd gelaufen,aber es ist ja klar das sie vom Tod deines Vaters nicht so betroffen ist wie du. Wenn du reden möchtest schreib mich doch einfach so an,die mutter meines Vaters ist vor wenigen Tagen überraschend gestorben (ist zwar nochmal anders als wenns der eigene Vater ist). :)

LG

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Vielleicht würde es dir helfen dich abzulenken. Am besten ist es nicht allein zu sein oder sich zu langweilen, sonst denkt man zu viel darüber nach... es war bei mir jedefalls so... meine Freunde haben dann die ganze Zeit was mit mir unternommen als sie gemerkt haben wie schlecht es mir ging und irgendwann konnte ich dann auch wieder halbwegs normal darüber reden.

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Mein Beileid erstmal . Vllt solltest du mir deine Mutter ,Geschwister oder so reden die die selbe Situation haben wie du . Oder Beginn eine Trauer Therapie .(es ist normal das du immer noch nicht hinweg kommst)

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Du musst nicht drüber hinweg kommen, du sollst deinen Vater auch nicht vergessen... behalt ihn stets in Erinnerung und versuch dein Leben normal weiter zu leben

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Du darfst so lange traurig sein und so oft weinen wie du es willst und brauchst. Da ist es ganz egal was andere dazu sagen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Dass dein Vater nun nicht mehr da ist, ist ja noch etwas ganz Neues für dich und da kann das Leben meistens nicht einfach so weitergehen.

Vielleicht ist es ein erster guter Schritt, dass du gerade anfängst dich zu öffnen und mit anderen Menschen über deine Situation sprichst. Gespräche haben mir in Prozessen der emotionalen Verarbeitung immer sehr gut geholfen. Und dann ist der entscheidende Faktor die Zeit. Nimm sie dir.

Ansonsten kannst du dich auch an Seelsorge-Dienste (meist telefonisch) wenden und die haben dann meistens ganz gute Ideen wo du dir noch helfen lassen kannst mit deiner Trauerbewältigung.

Alles, alles Liebe für dich!

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Du kannst dich ablenken. Aber der Schmerz kommt einfach und da musst du leider durch. Nimm dir selbst Zeit dafür.

Wie siehst du denn den Tod? Was ist deine Vorstellung davon?

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SchillixD 20.03.2016, 21:50

Ich weiß es nicht genau, ich bin zwar nicht religiös aber trotzdem stelle ich mir irgendwie vor das mein Vater mir manchmal zuguckt bzw. mir zuhört. Das klingt vielleicht doof aber vielleicht verstehst du was ich meine.

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1ueberfragter1 20.03.2016, 21:51
@SchillixD

Denkst du, dass er gelitten hat vor seinem Tod und das möglciherweise eine Erleichterung für ihn gewesen sein kann?

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SchillixD 20.03.2016, 21:55
@1ueberfragter1

Ich denke schon, er hat halt nie darüber geredet wie es ihm geht, wenn er schmerzen hat oder so. Er wusste halt schon die ganze Zeit das er sterben wird hat es uns (meiner Schwester und mir) nie gesagt, er hat uns immer wieder getröstet und ich denke halt das er mit viel schuldgefühlen und einer großen Belastung gestorben ist und das macht es irgendwie noch schlimmer für mich. Ich würde ihm halt gerne sagen das er sich keine sorgen machen muss.

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1ueberfragter1 20.03.2016, 22:00
@SchillixD

Das klingt als hat er gelitten und der Abschied viel ihm schwer, weil er Angst hatte euch zu verlassen.

Du sagst, dass du denkst er ist noch immer bei dir. Ich würde dir empfehlen, einen Brief zu schreiben. Nimm schönes Papier, schreib ordentlich - gib dir Mühe damit. Schreib in diesen Brief alles rein, was du ihm noch sagen möchtest oder sagen wolltest. Verschließe oder versiegel den Brief und leg ihn zum Beispiel in ein Fotoalbum. Dann lass ihn zu.
Schreib auch mit hinein, wei du dir deine Zukunft vorstellst und was er dir alles gezeigt hat und in welchen Momenten du an ihn denkst. Lass ihn aber zu. Vielleicht kannst du in 5 oder 10 Jahren ihn öffnen und nochmal lesen wenn du das möchtest.

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Sport machen da kannst du so zu sagen "abschalten" hab ich damals auch gemacht

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