Mein Vater ist Alkoholabhängig - Was sollen wir tun?

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9 Antworten

Hallo PatySchlange, Ja, da habt ihr ein echtes Problem ! Ich finde ihr solltet mal mit dem Arzt reden, was man am besten machen kann in so einer Situation. Denn je länger ihr es hinauszögert, desto schlimmer wird es. ihm da von zu überzeugen, dass er sich eine Behandlung unterziehen muß, also einen richtigen Entzug von dem Teufelszeug los zu kommen. Ich habe nichts gegen Alkohol, wenn es nicht missbraucht wird. Aber den Anfang sollte ihr am ersten über und mit den Hausarzt machen. LG.KH.

gerade schon eine Frage so ähnlich beantwortet, deshalb ist ein Teil kopiert: ich bin ein Erwachsenes Kind 2er Alkoholkranker Eltern. Das bedeutet ich kenne leider aus.

ganz egal wer hier meint du solltest mit deimen Vater reden und könntest sicher Einfluss nehmen. Er oder Sie irrt sich. Eltern hören nicht auf Ihre Kinder ... das ist gegen die Natur! Und Alkohkranke Menschen sind leider generell nicht zu bequatschen. Das ist Teil der Krankheit.

wenn du wissen willst wie du auf Dauer mit dieser Krankheit besser zurecht kommen kannst, gehe zu einer Al-Anon Gruppe. Dies sind Angehörigen-Gruppen und entstanden damals aus den Angehörigen der Anonymen Alkoholikern. Alkoholismus ist eine Familienkrankheit und die nimmt mehr Einfluss auf Angehörige als man das auf den ersten Blick merkt... Sie macht alle krank! Al-Anon zeigt darüber hinaus wie man seinen Blickwinkel auf die verfahrene Situation ändern kann und sich aus der Dynamik des Alkoholismus entzieht. Und dies kann tatsächlich einen Wunsch nach Genesung im Betroffenen hervorrufen.

Ganz viel Kraft und alles Liebe... wenn du noch was wissen willst oder reden kannste mich gerne anschreiben

Ihr könnt gar nichts tun. Er muss es selbst wissen. Man kann jemanden zu einer Therapie zwingen, aber das hat dann nur mäßigen Erfolg.

Ich war auch schon mal Co-Abhängig und das einzige, was mir geholfen hat, ich habe mich von dieser Person getrennt. Man macht sich nur selbst kaputt.

Geht zu einer Selbsthilfegruppe für Angehörige, tut was für Euch, sonst geht ihr auch den Bach runter

Das Problem ist ganz einfach - solange er weder die Einsicht noch den Willen hat, mit dem Trinken aufzuhören, habt Ihr leider schlechte Karten! Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg ist ganz einfach die Einsicht, etwas tun zu müssen und der Wille, dies dann auch in die Praxis umzusetzen.

Ihr könnt gar nichts tun und je mehr ihr den Vater bedrängelt, umso mehr wird er dicht machen und euch ignorieren! Er muss selbst erkennen, dass er ein Problem hat und ne Therapie machen muss. Leider müssen solche Leute erst richtig auf den (milde Gesprochen) Mund fallen... bevor sie wach werden und erkennen, dass etwas falsch läuft.

Dein papa ist sehr krank das Problem dieser Krankheit ist das man ihm nur helfen kann wenn er Hilfe annehmen will

Ich bin seit 5 Jahren trocken und hätte dabei meine Familie verloren

Es sich selbst einzugestehen ist das größte Problen

Sucht Euch Hilfe bei der Suchtbetatung

Nimm ihn heimlich auf, wenn er betrunken ist und zeig ihm, wie ihr ihn jeden Abend erlebt.

Ansonsten muss sowas immer von der Person selbst kommen. Ihr dürft euch nicht die Verantwortung für seinen Zustand aufbürden und euer Leben damit verbringen zu überlegen, wie ihr ihn ändern könnt.

Es ist ihm egal wie er in dem Zustand zu uns ist... Er wird es trotzdem wieder machen.

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Gehe zu Al-Anon, die beraten Dich

http://www.al-anon.de/

Und es hat eben leider nur Sinn eine Therapie zu mache (keine Kur, das ist etwas anderes) wenn er es selber will.

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