Mein Vater hat meine Mutter rausgeworfen, Trennung?

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2 Antworten

Hey, ich habe vor einigen Jahren dasselbe durchgemacht und habe es als sehr erleichternd empfunden, weit weg auszuziehen. Auch Du könntest, denke ich, nach ein paar Monaten im eigenen Heim realisieren, wie Dich die dauernden Streits belastet haben und wie Du aus der Entfernung aufatmen kannst...

Hast Du für die nächsten Tage und ab sofort Freunde oder Verwandte, bei denen Du crashen könntest? 

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Hallo sherynhane. Der einzige Tip ist: Lebe Dein Leben. Ganz klar, dass Du Vater und Mutter leib hast, die Familie (in diesem Sinne) retten möchtest. Aber objektiv betrachtet (vielleicht bist Du jetzt sauer auf mich) sind Deine Eltern nur Männchen und Weibchen. Und sie verstehen sich nicht mehr. Versuche nicht, das auf Biegen und Brechen zusammen zu halten, da machst nicht nur Du Dich kaputt, sondern belastest auch Deine Mutter und Deinen Vater mit Vorwürfgen. Ich schlage vor, wir reden in 20 Jahren, wenn Du immer noch mit dem zukünfigen Bräutigam zusammen bist. 

Mach Dir keinen Kopf und lass die beiden Ihren Weg gehen. Ist hart, aber nicht so hart, als wenn Du jetzt Deine Energie darin vergeudest, die beiden zusammen zu halten und ein halbes Jahr später gehen sie trotzdem auseinander. 

Du kannst nur eines: Deine Beziehung zum Vater und Deine Beziehung zur Mutter aufrecht erhalten. Für die zwei Streithände und -Hännen kannst Du nichts machen.

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Kommentar von schneeblumeA
25.07.2016, 01:20

Hat sherynhane irgendwie durchblicken lassen, die Eltern wieder zusammenbringen zu wollen? Also die Eltern sind hier wirklich nicht diejenigen, die vor Vorwürfen der Kinder und somit vor Schuldgefühlen geschützt werden müssten. Das Schwere für die Kinder an einer Trennung ist ja gerade, dass sie sich häufig krankhaft schuldig fühlen, obwohl sie natürlich keine Schuld trifft!

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