Mein Vater hat eine Tierhaarallergie, kann man sie heilen?

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12 Antworten

Also im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten die du hast. Entweder dein Vater probiert eine der vielen Therapien die es dazu gibt, oder ihr sucht euch einen passenden Hund. Idealerweise würde ich mich in beide Richtungen informieren und ausprobieren, dann habt ihr am ehesten Erfolg. 

Es gibt durchaus allergikerfreundliche Hunde. Wie oben schon mal erwähnt, haben die Haare anstelle von Fell und haaren dadurch kaum bis gar nicht. Dafür müssen sie dann normalerweise regelmäßig zum Friseur ;) Allerdings würde ich mich auch darauf nicht blind verlassen, sondern das vorher ausprobieren. Ich vertrete ja ohnehin die Meinung die erste Anlaufstelle bei der Hundesuche sollte immer das Tierheim sein, bei euch bietet sich das natürlich auch an. Da könnt ihr bei Spaziergängen oder in einem geschlossenen Raum direkt testen ob dein Vater reagiert und natürlich ob der Hund zu euch passt :)

Man kann sich durch Spritzen desensibilisieren lassen. Aber ob das funktioniert das ist nicht sicher da jeder Mensch anders ist.

Ansonsten gibt es Hunderassen die den allergieauslösenden Stoff nicht so viel in sich tragen.

Dann gibt es noch hunderassen die wenig Haaren was von Vorteil sein kann falls dein Vater nur gegen die Haare allergisch ist.

Meistens ist man aber nicht gegen eine Rasse komplett allergisch sondern nur gegen den einen und beim nächsten hat man keine Symptome.

Einafets2808 23.11.2016, 21:51

Da gibt's keine Stoffe die Tiere in sich tragen.die meisten sind auch nicht gegen die Haare allergisch sondern gegen hautschuppen und Speichel und die hat jeder Hund. 

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Besserwisserin3 23.11.2016, 22:40

Ja und darin befinden sich bestimmte Stoffe gegen die manche Menschen allergisch sind. Da nicht jeder Hund diese Stoffe in der gleichen Menge in sich trägt sind Betroffene auch nicht gegen jeden Hund allergisch.

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Man kann eine Hyposensibilisierung versuchen. Das ist aber sehr zeitaufwendig und die Erfolgsaussichten sind mau. Selbst wenn es hilft, wird die Allergie wahrscheinlich nur wenig besser.

Asthma ist eine schwerwiegende Krankheit. Hält man sich ständig in der Nähe von Allergenen auf, schwelt die Entzündung ständig und zerstört langfristig die Körperstrukturen, in diesem Fall die Lunge.

Ich habe selbst Asthma und eine Tierhaarallergie (Hund&Katze) und wurde früher über mehrere Jahre lang hypersensibilisiert, was mir auch teilweise geholfen hat. Nun reagiere ich nicht mehr auf Hunde und komme mit denen sehr gut klar (Haben auch selbst einen Golden-Retriever), allerdings reagiere ich immer noch genauso empfindlich auf Katzen wie vorher. Trotzdem ist eine Hypersensibilisierung meiner Meinung nach eine gute Sache und kann eigentlich nur helfen.

Man kann es versuchen, allerdings wird bei Asthma von einer Desensibilisierung teilweise abgeraten, weil es da nicht ungefährlich ist. Das muss dem behandelten Arzt richtig abgeklärt werden. In Einzelfällen geht sowas auch plötzlich von selbst wieder weg.

Reagiert er denn speziell auch auf Hunde, oder auf alle Tiere gleich? Du schreibst nur generell Tierhaare, das kann aber ganz unterschiedliche Ausmaße haben. Ich kannte ein Ehepaar, die mussten von ihren 3 Katzen eine weggeben, weil sie beim Mann Asthma auslöste. Die andern beiden konnten sie behalten.

Hi DiimiTree,

es ist anhand von Studien u.a. der Berliner Charité, belegt worden, dass ca. 90% der Allergiker nicht auf den Speichel oder die Haare von Hunden und Katzen reagieren, sondern auf ein bestimmtes Allerge, das im Talg der Tiere enthalten ist.

Die Talgdrüsen produzieren Fett an der Haarwurzel, das sich logischerweise auf den Haaren verteilt und schwupps: So entsteht der Mythos, dass man auf die Haare allergisch reagiert. Ist allerdings nur bedingt der Fall.

Es gibt angeblich Hunde- und Katzenrassen, die für Allergiker "besser verträglich" sein sollen, die sogenannten hypoallergenen Rassen. Allerdings gleich vorweg: Das ist mit Vorsicht zu bewerten.
Diese Rassen produzieren idR weniger des Allergens (Protein Fel d 1). Also kann es sein, dass man nicht so stark oder gar nicht reagiert. Eine Garantie gibt es dafür allerdings nicht.

Wenn dein Vater an Asthma leidet, wird es kein Problem sein, das sich mal eben lösen lässt. Da muss auf jeden Fall ein Facharzt zu Rate gezogen werden. Nur der kann kompetent einschätzen, ob euer Wunsch nach einem Hund realistisch ist. Wenn die Atemwege so extrem reagieren, ist eine "Heilung" vermutlich nicht ohne Weiteres drin. Da muss man dann genau abklären was geht und was nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn dein Vater allergisch ist, dann muss auf jeden Fall vor der Anschaffung ein Allergietest und ein Beratungsgespräch mit einem Allergologen her. Sollte der Arzt in irgendeiner Form grünes Licht geben, könnte man mit viel Aufwand Proben des Hundes, der bei euch einziehen soll, nehmen und die Reaktion deines Vaters testen lassen. Das wäre aus meiner Sicht der einzige relativ sichere Weg, um rauszufinden, ob das Tier dauerhaft bei euch leben kann.

LG, Laura

Eine Tierhaarallergie mit Asthma ist nicht ungefährlich. 

Ich würde als erstes beim Facharzt einen Allergietest machen. Dann kann man sehen, auf welche Tiere Dein Vater reagiert. Bei Hunden kann man z.B. von dem ausgesuchten Tier eine Haarprobe entnehmen, der Facharzt kann dann anhand eines Hauttestes nachsehen, ob Dein Vater darauf reagiert. Er muss nicht auf alle Hunde allergisch reagieren. Zusätzlich würde ich eine Hyposensibilisierung empfehlen. Die geht normalerweise über 3 Jahre. Die Therapie wird von den Krankenkassen bezahlt. Da die Therapie aber sehr aufwendig und teuer ist, stellt sich die Frage: Willst Du das Deinem Vater antun? Bzw. wird er sich das antun? Außerdem gibt es keine 100 Prozentige Erfolgsgarantie.

Ist der Hund erst einmal im Haus finde ich es ungerecht wenn der Hund wieder weg muss, sollte das nicht klappen. Vielleicht findest Du aber ja ein Haustier auf welches Dein Vater nicht allergisch ist. Dies kann ein Facharzt durch einen Pricktest feststellen.

Ich musste zwei Jahre zu einem bestimmten Arzt der dir dann alle sechs Wochen eine Spritze für die Allergien gibt

DiimiTree 23.11.2016, 18:16

War die Allergier dann erst nach den 2 Jahren weg?

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Budjik 23.11.2016, 18:27

Es ist von Person zu Person unterschiedlich. Mir wurde gesagt es würde 2 Jahre dauern aber bei mir war es schon nach 9 Monaten weg. ^^

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Leider nein. Man kann nur die Ursache (den Hund, die Katze) fernhalten vom Allergiker.

Es gibt aber auch Hunde, die kein Fell haben, sondern Haare (Pudel, Malteser). Diese sind für Allergiker geeignet. Meine Tante war Allergikerin und hatte einen Pudel. Das ging super.

Wahrscheinlich nicht. Du wirst wohl auf ein behaartes Haustier verzichten müssen.

desensibilisierung oder eigenbluttherapie...

Wahrscheinlich nicht, aber es gibt auch Hunderassen, die nicht oder kaum haaren.

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