Mein Umfeld akzeptiert meine Lebensweise nicht!?

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10 Antworten

Hallo Rachel235

Dein Umfeld hat zu Akzeptieren, wie du dich ernähren möchtest, wenn du keine tierischen Produkte mehr Essen möchtest, dann darf niemand, nichtmals deine Eltern dich dazu zwingen.

Sie dürfen dir zwar ihre Meinung dazu sagen, aber haben kein Recht dich jeden Tag damit zu nerven oder aufzuziehen, es ist deine Entscheidung und fertig.

Auch als Jugendlich (und sogar als Kind) hast und hättest du diese Rechte

Genauso solltest du es auch mit Menschen halten, die Fleisch essen wollen, denn niemand mag es missioniert zu werden, sei es in die eine, oder in die andere Richtung.

Dennoch sind deine Eltern nicht verpflichtet das aktiv zu unterstützen und dir Vitaminpräparate zu kaufen, diese kannst du aber günstig bei Rossmann bekommen.

Auch sind deine Eltern nicht verpflichtet für dich vegan zu kochen, sie müssen dir aber die Möglichkeit lassen, auf das Fleisch beim Essen zu verzichten und nur die Beilagen zu essen (also falls deine Eltern dir das Fleisch mit aufüllen, das geht so nicht).

LG

Darkmalvet

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Also B12 als Nahrungsergänzung ist nun wirklich nicht teuer, außerdem schadet es niemandem, denn durch die unnatürliche Haltung der Tiere haben auch immer öfter Fleischesser Vitamin B12 Mangel. Wussten deine Eltern von der Essstörung? 

Es ist meistens sehr schwer konservative Eltern in Sachen Ernährung umzustimmen...Aber du könntest ihnen einige seriöse Dokus oder Videos zeigen zu dem Thema. Oder versuch es ihnen selbst mit stichhaltigen Argumenten nahezubringen. Vielleicht, wenn sie merken, dass du es wirklich ernst meinst und dir Sorgen um deine Ernährung machst, werden sie es akzeptieren. 

Du könntest auch versuchen deine Lebensmittel teilweise selbst zu finanzieren, wenn es möglich ist. 

Das gute ist: Veganer essen in der Regel viel mehr als Fleischesser. Wenn deine Eltern das merken, denken sie vielleicht, dass dir diese Ernährung geholfen hat, die Essstörung komplett zu vergessen.

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Rachel235 13.05.2016, 15:43

Danke für die Antwort. Ja meine Mutter weiss von den Essstörungen und ist auch froh, dass ich jetzt genug esse:)  Es bleibt mir wahrscheinlich nichts anderes übrig als selber zu zahlen.

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Liquidchild 13.05.2016, 18:56
@Rachel235

Du musst ja auch nicht gleich teure Ersatzprodukte zu dir nehmen, wenn du dich hclf ernährst ist das relativ günstig und sehr gesund 

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Ich kann sie i-wie verstehen, deine Eltern, denn schließlich hast du die letzten 2 Jahre an Eßstörungen und an gestörter Selbstwahrnehmung gelitten.... Sie machen sich einfach Sorgen, dass du wieder abgleitest und in deinem Fall ist das i-wie gerechtfertigt, dass du dich vllt. in etwas hineinsteigerst.

Darf ich mal fragen, ob deine Therapien beendet sind bzw. ob du als geheilt giltst...?


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Rachel235 13.05.2016, 16:13

Ich hatte jede zweite Woche einen Termin bei einer Therapeutin und jetzt gehe ich alle drei wochen hin. Ganz geheilt bin ich wahrscheinlich noch nicht, aber es ist viel besser als vor einem Jahr. Ich bin aber schon so weit, dass ich endlich auf meinen Körper und meine Bedürfnisse höre und darauf achte:) Vor einem Jahr war dass für mich noch undenkbar.

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Undsonstso 14.05.2016, 16:53
@Rachel235

Vllt. kannst du ja deine Ernährungsumstellung und die Reaktion deiner Famile in der Therapie mit ansprechen...?

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Vielleicht haben sie angst, dass du wieder in eine Essstörung rutschst? Am besten redest du nochmal mit ihnen, um ihnen klar zu machen um was es dir wirklich geht und dass sie sich da keine sorgen machen müssen

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Wenn du schon unterschiedliche Essstörungen hattest was deine Mitmenschen natürlich negativ aufgefasst haben, kann ich mir vorstellen die vegetarische Ernährung als weitere Spinnerei von dir zu erkennen. Was natürlich eigentlich nicht sein muss. Hoffe du machst es richtig und hast die Vergangenheit hinter dir gelassen.

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deine Lebensweise muss auch niemand akzeptieren. höchtens tolerieren

dulden, zulassen, gelten lassen

http://www.duden.de/rechtschreibung/tolerieren

Dass es nicht akzeptiert wird ist verständlich denn die Ideologie Veganismus ist nun mal nicht zunende gedacht:

Für pflanzliche Lebensmittel müssen Myriaden Schermäuse, Wühlmäuse,
Feldmäuse, Feldhamster, Eidechsen, Ratten, Vögel, Wildschweine, Rehe
grausam getötet werden. Ferner weiß man bekanntlich seit Darwin, dass
Humus, Kompost und Ackererde unter anderem durch zahlreiche Würmer
gebildet werden, die natürlich bei der Bodenbearbeitung millionenfach
sterben. Doch die Wirbellosen, welche immerhin 95 Prozent aller Arten
ausmachen, sind für viele Tierethiker bloß „niedere Tiere“, die man
ruhig malträtieren kann.

Wer also im veganen Supermarkt seine Ersatzprodukte erwirbt, kauft mitnichten tierleidfreie Ware.

100 Prozent veganes Leben ist hundertprozentige Nichtexistenz, sofern
„veganes Leben“ bedeutet, durch seine Aktivität keinerlei Tierleid und
-tod zu verursachen. Echte Veganer kann es also nicht geben. Aufgrund
dieser Kalamität versteht die Vegan Society unter „vegan“ eine
Lebensweise, welche dadurch gekennzeichnet ist, „soweit wie möglich und
praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an
Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden“.

Logisch gesehen lässt sich dies nicht auf 100 Prozent skalieren. Man
kann nicht sinnvoll sagen: „Ich lebe zu 100 Prozent so weit wie möglich
und praktisch durchführbar so, dass ich jegliche Form der Ausbeutung von
Tieren vermeide.“ Daher ist die vom Bund für vegane Lebensweise
getroffene Aussage purer Nonsens. Jede Lebensweise könnte als irgendwie
vegan gelten, weil in der Floskel „soweit wie möglich und praktisch
durchführbar“ ein ganzes Universum definitorischer Willkür Platz findet.

Wenn jemand einen Eintopf aus 800 Gramm Wasser und Gemüse kocht, in
dem 100 Gramm Speck und 100 Gramm Knackwurst enthalten sind, kann er
seine Suppe als zu 80 Prozent Prozent vegane Mahlzeit ausgeben, sofern
er beteuert, dass es ihm beim besten Willen nicht möglich war, auf die
läppischen 200 Gramm tierischer Produkte zu verzichten. Warum sollte ein
solcher Mensch moralisch schlechter dastehen als ein Tierrechtler, der
zwei Handys und drei Laptops hat, Biosprit tankt und in der
Weltgeschichte herumjettet?

Es gibt nicht nur keine zu 100 Prozent vegane Lebensweise. Die vegane Lebensweise ist als solche hundertprozentig ein Phantom.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

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Ich fände es wünschenswert, wenn deine Eltern dich unterstützen würden. Denke auch nicht, dass es zuviel verlangt wäre.
Aber da du 16 bist, würde ich dir raten, dir einen Job zu suchen und dir das was du brauchst selbst zu kaufen.

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warum sollen deine eltern dir teure vitamine finanzieren? wenn du unbedingt vegan leben willst musst du auch gucken das du dir diesen spleen finanzierst. dürfte ja mit 16 kein problem sein.

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Tofurky 13.05.2016, 14:44

Spleen sagst du nur, weil du es persönlich nicht nachvollziehen kannst. Find ich unangebracht.

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Hexe121967 13.05.2016, 14:49
@Tofurky

doch, es ist momentan eine modeerscheinung weil irgendein prommi das hipp findet und alle essgestörten mädels müssen das nachmachen. die fragestellerin hat ja selber geschrieben, dass sie eßstörungen hat und auch sonst wohl mental nicht so auf der höhe ist. da würde ich als mutter auch versuchen den nächsten spleen direkt im keim ersticken.  sorry, ich hätte schon bei einer 9jährigen nicht zugelassen das sie eine einseitige ernährung anfängt.

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MLPxLuna87 13.05.2016, 16:14
@Hexe121967

So einseitig ist diese Ernährung gar nicht. Das wircklich jeder das wegen Modeerscheinung tut ist mal so dahin gestellt. Berechtigt aber die Sorge der Eltern durch deren Vergangenheit.

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Liquidchild 13.05.2016, 18:55
@Hexe121967

Genug informieren bevor man über jemanden urteilt wäre angebracht 

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Akzeptanz ist nicht gleich "Zahl mir die Nahrungsergänzungsmittel, die ich brauche".Du verlangst da zuviel

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wenn du mit dir im frieden sein willst, gehört dazu deine eltern zu respektieren! keine eltern müssen nahrungsergänzung finanzieren!

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