Mein Sohn wohnt mit seiner Ehefrau und seinen 2 Kindern im Haus zur Miete, das seinem Schwiegervater gehört. Die Frau möchte ihren Mann aus dem Haus schmeißen?

6 Antworten

Rausschmeißen geht nicht!

Die Ehefrau kann ihn nicht rauschmeißen, weil ihr die Wohnung nicht gehört und beide Eheleute als Mieter genau die gleichen Rechte haben. Genausowenig könnte er sie rauschmeißen. Dass die Wohnung ihrem Vater gehört, ändert daran nichts.

Vor Ablauf des ersten Trennungsjahres braucht sich der Ehemann gegenüber seiner Frau auch auf nichts einzulassen, was dazu führen würde, dass er ausziehen muss.

Die Schwiegereltern können ihn ebenso weinig einfach rauschmeißen. Denn als Mieter hat der Ehemann dieselben Rechte wir alle anderen Mieter. Zunächst mal müssten die Schwiegereltern also den Mietvertrag kündigen, natürlich unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist. Wenn er dann nicht freiwillig auszieht, müssten sie ihn rausklagen.

Tatsächlich kann die Ehefrau n. § 1361b BGB mit dem Willen oder bereits getrennt lebend verlangen, dass ihr der andere die Ehewohnung zur alleinigen Benutzung überlässt, soweit dies auch unter Berücksichtigung der Belange des anderen Ehegatten und der Kinder notwendig ist, um eine unbillige Härt zu vermeiden. Durch die Wohnungszuweisung durch das Familiengericht sollen dabei diese Spannungen verhindert und abgebaut werden und damit die Versöhnung vorangetrieben werden und gerade nicht, dass die Eheleute aus Zwang wegen der unerträglichen Wohnsituation ein verfrühtes Scheidungsverfahren einleiten.

Nach der bisherigen Rechtsprechung ist von einer unbilligen Härte auszugehen, wenn eine Situation vorliegt, in der ein Getrenntleben der Eheleute innerhalb der Wohnung unzumutbar ist die Spannungen zwischen den Eheleuten einen derartigen Grad erreichen, dass durch ein schwerwiegendes Verhalten des anderen Ehegatten die häusliche Gemeinschaft tiefgründig gestört ist. Auch gilt Gefährdung des Kindeswohls, wenn etwa der Streit der Eltern das Kind psychisch belastet, als Härtegrund.

G imager761

Sie kann es ja mal versuchen..:-)

Nein, sie kann ihn nicht , ohne triftigen Grund, wie z.B. Gewalttätigkeiten, aus der gemeinsamen ehelichen Wohnung werfen.

Das Haus gehört zwar ihrem Vater, aber beide zahlen Miete, von daher besteht keine Gefahr, dass Dein Sohn morgen auf der Straße sitzt.

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Zudem kommt noch das der Sohn die Mutter ziemlich ausnutzt und Sie für alles unterschreiben lässt, da sie kein deutsch wirklich gut sprechen kann weiß sie nicht einmal wirklich für was sie alles unterschrieben hat.

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Tut mir leid für die lange Frage, ich hoffe irgend ein Experte kann helfen.

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