Mein Sohn wird einfach nicht trocken (Nachts )

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11 Antworten

Bekommt er vor dem Bett noch (viel) zu trinken?

Falls ja, entweder reduzieren oder um zehn nochmal aufs Klo schicken.

Probleme mit den Harnwegen hat er nicht?

Probleme im Kindergarten?

Pullert er da beim Mittagsschlaf ein?

Vielleicht ein Belohnungssystem ankündigen und einführen: Für jede trockene Nacht gibt es wie im Advent ein Stück Schokolade. Vielleicht motiviert das.

Bitte nicht. Nicht immer das volle Programm, nur weil es nicht so klappt, wie bei anderen.

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@inspireone

Bitte doch. Mit fast 5 Jahren sollte das "Trocknungsprogramm" abgeschlossen sein. Er ist kein Baby oder Kleinkind mehr, sondern er ist bald ein Schulkind, was seine Körperöffnungen langsam im Griff haben sollte.

Man hört es aber öfter von Jungs, als von Mädchen. Selbst meine Mutter erzählt immer von meinem Bruder, wie er sich fröhlich mit ständig nasser Hose im Bett präsentiert hat, nur weil er zu faul war, aufzustehen.

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@violatedsoul

Niemand ist aus Jux "faul". Faulheit wird immer so negativ dargestellt. Es hat seine Gründe, warum der Junge nicht aufsteht. Er wird schlichtweg zu müde sein. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn er erst mit 6,7,8... trocken ist. Der, den es ernsthaft stört hat die Störung, gedanklich nämlich. Das meine ich nicht böse.

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@inspireone

Oh doch, viele Kinder sind gern faul.

Wie gesagt, müde sein hindert NICHT daran, sich nochmal aufs Klo zu setzen. Wenn Schulkinder noch nicht trocken sind, gibt es Probleme. Die gibt es schon im Kindergarten. Und es ist schlimm, erst in dem Alter trocken zu werden, was du hier schreibst.

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@violatedsoul

Bei solchen Aussagen wundere ich mich nicht, warum heute schon so viele Kinder bei Psychologen sitzen, seufz.

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@eggenberg1

Na dann spaziere mal zum Psychologen und sage, dass dein Kind einen Knacks hat, weil es aufs Klo geschickt wird.

Ich sehe ein total entgeistertes Gesicht vor mir.....................

Im übrigen bin ich zweifache Mutter, ich weiß, wie es geht. Allerdings hab ich auch Mädchen.

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@violatedsoul

@vielatedsoul: Auch, wenn Du eine zweifache Mutter bist, bedeutet das überhaupt nicht, dass Du auch nur annähernd Ahnung haben musst von Pädagogik und Verhaltenstherapie!

ob Mädchen oder Jungs, die Pädagogik unterscheidet sich bei Entwicklungsprozessen in nichts!

Du machst nur einen Fehler, Du gehst von einem Zustand aus, der im Falle Deiner Kinder offensichtlich ohne Probleme abgelaufen ist.

Das kannst aber nicht auf alle Kinder lückenlos gleich übertragen.

Die Entwicklungsprozesse verlaufen teils völlig unterschiedlich, weil auch die Grundbedingungen dafür völlig unterschiedlich sind.

Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

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@Adlerblick

Oh doch, Mädels und Jungs sind oft wie Sonne und Mond. Ich durfte es an meinen Kindern und den Kindern meiner Schwester sehen.

Ich beobachte sehr gut, man muss nicht ständig was studiert haben, um eine Meinung haben zu dürfen.

Und die heißt, dass im Wort "Erziehung" das Wort "ziehen" steckt.

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@violatedsoul

@violatedsoul:

Oh doch, viele Kinder sind gern faul.

Diese Aussage entbehrt jeglicher Grundlage!!!!

Die Kinder sind grundsätzlich nicht faul. Der Eindruck der Faulheit entsteht nur, weil die Eltern ihnen grundsätzlich alles abnehmen und sie zu allem hinschieben.

Wenn man einem Kind keine Selbstverantwortung überträgt, kann man auch nicht erwarten, dass ein Kind von alleine handelt.

Bekommt ein Mensch ständig alle Arbeit abgenommen, wird er wohl kaum rufen "Bitte gib mir die Arbeit wieder", dann wäre er nämlich schön bescheuert.

Und genauso ist es bei den Kindern. Bekommen Kinder prinzipiell alles abgenommen von den Eltern, geben sie ihren Kindern gar keine Chance zum eigenständigen Handeln.

Deshalb hier nochmals der Satz von Montessori:

"Hilf mir zu lernen, dass ich mir selbst helfen kann".

Dieser Satz geht an vielen Erwachsenen völlig vorbei.

Deshalb unterstelle den Kindern nicht Faulheit, hinterfrage lieber, warum Erwachsene ständig alles an sich reißen müssen und ihren Kindern keine Eigenverantwortung mehr übergeben!!!!

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@Adlerblick

Erkläre mal, wie Eltern ihren Kindern den Toilettengang abnehmen sollen. Transferieren sie den Urin ihrer Kinder in ihren Körper?

Der Satz von Montessori ist klug. Nun, was machen Eltern, die ihren Kindern Wege anbieten, damit sie lernen, dass er was Gutes hat?

Ein Weg ist beispielsweise zu sagen, "Wenn du aufs Klo gehst vor dem schlafen gehen, kannst du viiiiiiiiiiel besser schlafen." Eine Erfahrung, die schon viele gemacht haben, die Sinn macht und deshalb nachahmenswert ist, oder?

Und Faulheit liegt wie so vieles auch in der Natur der Menschen. Selbst die Faulheit, aufs Klo zu gehen. "Das Bett ist gerade so schön warm, warum also nochmal raus in die Kälte?"

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@violatedsoul

@violatedsoul: Ich finde es herrlich, wie Du als Nichtpädagogin immer wieder bemüht bist Dich zu produzieren. Es fehlt Dir einfach an Fachkenntnis, nur deshalb kommen so krumme Ideen auf von Dir.

Du versuchst ständig rechthaberisch nachzutrarocken, siehst Dich als die kleine Wissenschaftlerin.

Gut, das ist Deine Welt.

Ich vergaß ja, dass Du als Userin1f2in ja bereits Deine pädagogischen "Fachkenntnisse" unter Beweis stelltest, die Du alle aus der RTL-Sendung "Die Super-Nanny" bezogen hast. Die Fauhlheitsthese passt da sehr gut dazu :-)).

So freue Dich doch, dass Du mit einer völlig in die Irre führenden Antwort einen Stern bekommen hast und gebe Dich da mal für lange Zeit zufrieden.

Für die wirklich Rat Suchenden ist es nur bedauerlich, dass sie zahlreiche Umwege gehen müssen aufgrund von solchen unbrauchbaren Ratschlägen. Mehrfach bewiesen, und zwar nicht nur durch Studien:

Ich habe täglich in meiner Sprechstunde mit Patienten zu tun, die genau solche Ratschläge befolgt haben und damit inzwischen in den Altersstufen zwischen 10 - 18 Jahre aufgerückt sind und nach wie vor ein Bettnässproblem haben, das mit keiner psychischenProblematik zu tun hat, sondern nur mit falschem Umgang beim Sauberkeitsprozess.

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@violatedsoul

Dein Bruder war deshalb fröhlich, weil seine nasse Hose durch das positive Signal an das Gehirn "Schön warm super" signalisiert bekam, dass das Gehirn völlig richtig gehandelt hat. Mit Faulheit hat das herzlich wenig zu tun!

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@Adlerblick

Ich kenne diese Userin nicht, das hab ich deinem Schatten schon geschrieben.

Was du für unbrauchbar abstempelst, ist für andere sehr wohl zur Hilfe geeignet. Deine Ratschläge sind hier jedenfalls irgendwo nicht so rausgekommen. Woran liegt das nochmal?

Ach ja............man soll dich hintenrum als Freund adden, ehe du deine Weisheiten preisgibst.

Macht nur keiner ;-)

Und was das mit der hilfreichsten Antwort angeht, entscheidet das immer der Fragesteller.

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@Adlerblick

Wie lange hast du deinen Kindern dieses "schöne warme Gefühl" gelassen? Durften sie das den ganzen Tag auskosten?

Entschuldige, aber wenn Kinder vor dir ihre Beine verknoten, anstatt aufs Klo zu gehen, dass sie durchaus alleine erreichen, kommt dann von dir der Satz: "Lass laufen, ist schön warm. Das mit dem Klo gehen hat noch Zeit."?

Ich erinnere mich noch an den Stolz meiner Kinder, wenn in ihrem Topf oder später im Klo etwas hinterlassen haben. Ganz stolz wurde da mit dem Finger draufgezeigt: "DA!"

Wenn bei ihnen mal was danebenging, war es ihnen unangenehm am Hintern oder untenrum. Nichts mit "positives Gefühl".

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@Adlerblick

Vielleicht wurden diesen 10 bis18jährigen auch immer gesagt, sie hätten noch Zeit?

Käme dir doch sehr entgegen.

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@violatedsoul

@violatedsoul:

Macht nur keiner ;-)

Tut mir außerordentlich leid, dass ich Dir da widersprechen muss. Ich habe bereits zahlreiche Hilfen gegeben darüber, dass sich Betroffene mit mir befreundet haben.

Es ist mir auch ein Rätsel, wie Du wissen willst, ob sich mit mir jemand befreundet oder nicht? Bist Du neben all den anderen tollen Eigenschaften auch noch Hellseherin?

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@violatedsoul

Dir ist auch kein Kommentar zu schade und sei er och so entfernt von der Wahrheit. Ich kenne keine einzige 10- oder 18-jährige Person, der gesagt wurde sie hätte noch Zeit. Einem solchen Kommentator müsste ich glatt Realitätsverlust unterstellen!

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@vioelatedsoul: Leider sind all Deine gut gemeinten Ratschläge von Grund auf völlig falsch. Alle verschlimmern sie sogar das Bettnässen.

Ich habe das hier bereits häufig erklärt anläßlich verschiedener Fragen und auch anläßlich dieser Frage, so dass Du da nachlesen kannst, warum das so ist.

Ein Punkt wurde von Dir neu angeführt, den ich nun auch erklären möchte, warum er schädlich ist für eine Sauberkeitserziehung:

Das Belohnungssystem! Belohnungen erzeugen Druck und dieser Druck wirkt sich dann nachts wieder aus über den Traum und das Grübeln, so dass wiederum das Gehirn abgelenkt wird von den negativen Körpersignalen.

Bei dem Sauberkeitsprozeß handelt es sich um einen natürlichen Lernvorgang.

Und natürliche Lernvorgänge werden prinzipiell nicht belohnt, da es sich nicht um eine Leistung des Kindes handelt, sondern um ein Lernergebnis des Gehirns, das diesen Entwicklungsschritt vollzogen hat.

Deshalb auf keinen Fall Belohnungen ausloben, die verschlimmern nur das Problem!

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@Adlerblick

Sind sie nicht, weil vielfach erprobt und erfolgreich durchgeführt.

Belohnung erzeugt Druck?

Ah ja. Du gehst ohne Lohn arbeiten? Ist der Lohn für etwas, was du brav gemacht hast. Tust du es nicht, gibt es nichts.

Kinder sind wie junge Tiere, die lernen auch am besten durch Belohnung.

Ihr könnt eure Kinder ja bis zur Volljährigkeit pampern, ich halte mich an die Normalität. Und die heißt, dass Kinder im Kindergartenalter trocken sein sollten. Wenn nicht, hilft nur nachhelfen.

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@violatedsoul

@Vilatedsoul: Sind sie nicht, weil vielfach erprobt und erfolgreich durchgeführt.

Wo hast denn diesen Unsinn gelesen??? Jede Studie, die es zum Thema Bettnässen gab hat nachgewiesen, dass diese Ratschläge, wie Du sie gibst, völlig nutzlos und überhaupt nicht erfolgreich sind.

Nenne mir bitte eine Studie, mit der das Gegenteil bewiesen wurde, bitte mit Namen des Verfassers wann und wo durchgeführt und wo veröffentlicht!

Ich bin seit über 30 Jahren in der Bettnässertherapie tätig und arbeite immer noch wissenschaftlich an dem Thema. Da macht mir keiner mehr ein X für ein U vor!!!!

Ah ja. Du gehst ohne Lohn arbeiten? Ist der Lohn für etwas, was du brav gemacht hast. Tust du es nicht, gibt es nichts.

Kinder sind wie junge Tiere, die lernen auch am besten durch Belohnung.

An dieser Aussage erkennt man, dass Du das Grundprinzip überhaupt nicht verstanden hast!!!!!

Nicht das Kind erbringt die Leistung, sondern das Gehirn vollzieht einen natürlichen Entwicklungsschritt, wozu bestimmte Signale an das Gehirn erforderlich sind. Das sind die sogenannten Interaktionen.

Und Kinder mit Tieren zu vergleichen ist schon ziemlich daneben und abartig.

Bei diesem Vergleich verwundern mich auch Deine Ansätze nicht weiter.

Wir dressieren hier keine Kinder, sondern wir lassen sie natürlich Entwicklungsprozesse vollziehen!!!!

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@Adlerblick

Ich behaupte auch mal, dass ich ein Bettnässertherapeut bin ;-)

Kinder haben mit jungen Tieren sehr viel gemeinsam, man muss sie nur beobachten im Spiel.

Und wenn man gewisse Dinge tut, dressiert man seine Kinder nicht, sondern man bringt sie auf einen Weg, den sie bald selbst gehen sollen.

Nennt sich Erziehung.

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@violatedsoul

violatedsoul: Wenn Du ein Bettnässertherapeut bist, kann ich Deine Patienten nur bedauern: Du hast von Bettnässertherapie so viel Ahnung wie ich vom Kühe großziehen, nämlich überhaupt keine Ahnung!!!!

Wenn Du Deine Hunde zur Trockenheit verhilfst, hoffe ich doch zu Deinen Gunsten, dass Du diese Hunde nicht ins Bett lässt. Demzufolge kannst auch keine Bettnässertherapie machen :-)))

Schuster bleib bei Deinen Leisten.

Mach Du das, was Du wirklich kannst, und mische Dich nicht in Fachgebiete, von denen Du keine Ahnung hast. Man muss auch mal dazu stehen können, dass es Gebiete gibt, in denen man sich nicht auskennt!

All das, was Du bisher zum Thema Bettnässen geäußert hast ist so weit von jeglicher Fachkenntnis entfernt, dass es beschämend wäre, wenn Du Dich ernsthaft Bettnässertherapeut nennen würdest.

Wohlgemerkt ich bleibe beim "wäre", da mir durchaus bewusst ist, dass Du Dir hier lediglich einen Spaß machst, um auch mal Mitschwimmen zu dürfen und zu dem Zweck Deine Hundchen als paradebeispiel einsetzt.

Zu Deiner Information, ich habe durchaus auch mit Tieren zu tun, habe unseren Hund sogar zu Therapiezwecken, nämlich zur Desensibilisierung eingesetzt, aber ich finde es trotzdem vermessen, die Verhaltensweisen von Tieren lückenlos auf Kinder zu übertragen. Insbesondere auch, wenn es sich nicht um eine Verhaltensweise sondern um einen Entwicklungsschritt handelt, der bei Menschen völlig anders verläuft als bei Tieren!!!

Du vergißt dabei, dass die Bewusstseinsebene bei Kindern einer völlig anderen Natur ist als bei Hunden.

Erziehung ist nicht gleich Erziehung.

Die Hundererziehung hat absolut nichts gemein mit der Pädagogik bei Kindern!

Vieles ist bei der Hundeerziehung auch Dressur, die in der Form bei Kindern nicht funktioniert.

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@Adlerblick

Du kannst viel behaupten, ich glaube es nur nicht, so einfach war das zu verstehen mit deinem Bettnässertherapeuten.

Es stand nirgends was von "lückenlos", ich sagte, man kann Kinder mit jungen Tieren durchaus vergleichen, wenn man sie im Spiel beobachtet.

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@violatedsoul
Und natürliche Lernvorgänge werden prinzipiell nicht belohnt

Kannst Du mir sagen, wo darin steht, dass man für Arbeit keinen Lohn bekommen sollte? Natürliche Lernvorgänge sind etwas anderes, als etwas von außen anerzogenes.

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@violatedsoul

@violatgedsoul: Was Du glaubst, ist mir herzlich egal. Ich weiß, was ich bin, es gibt auch zahlreiche Veröffentlichungen von mir. Außerdem habe ich zuletzt ein Buch über Sauberkeitserziehung geschrieben zusammen mit einem Kollegen.

In Anbetracht Deiner unqualifizierten Äußerungen, die jeglicher Grundlage entbehren, ist es müßig mit Dir weiter über fachliche Inhalte zu diskutieren, da Du in dem Fall sowieso nicht mithalten kannst.

Wenn Du für Deine Argumente Beweise hast und diese auch namentlich anführen kannst mit Hinweise auf die Veröffentlichungen, bin ich gerne bereit, mich damit zu beschäftigen.

Es gibt eben Bereiche, für die es einer qualifizierten Ausbildung bedarf.

Wenn ich Deine "Übersetzung " von Erziehung lese, indem Du das gleichsetzt mit "Ziehen", kann ich nur sagen, dass Deine Erziehung aus dem Bauch heraus mit Sicherheit weit entfernt ist von jeglicher Pädagogik. Und daran erkennt man eben den Unterschied zwischen Ausbildung und Bauchgefühl.

Ein Erzieher würde sich schönstens bedanken, wenn Du ihn wie einen "Zuchtmeister" hinstellst.

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@inspireone

Natürliche Lernprozesse sind reine körperliche Entwicklungsprozesse und haben überhaupt nichts zu tun mit Erziehungsvorgaben seitens der Eltern, wie uns die Userin violatedsoul es weis machen will.

So, wie der Mensch Laufen lernt, so lernt er eben eines Tages wie man sauber wird. Es ist ein Entwicklungsschritt.

Dafür müssen lediglich die Rundumbedingungen stimmen, das heißt die Körpersignale, die für diesen Entwicklungsschritt notwendig sind, dürfen nicht behindert werden. Es finden also lediglich Unterstützungsmaßnahmen statt, indem man die Hindernisse zur Seite räumt.

Würde man bei einem Kind beispielsweise den linken und den rechten Schuh verkehrt herum anziehen, könnte das Kind auch nicht Laufen lernen.

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@Adlerblick

Was du unqualifiziert nennst, nenne ich Erfahrung.

Finde dich einfach damit ab, dass es vor dir und deinen angeblichen Veröffentlichungen schon Millionen Mütter und Väter geschafft haben, ihre Kinder auch ohne hochgerechnete Studien zu erziehen, SO, dass sie zufriedene und selbstständige Kinder haben, okay?

Ich hab mich gestern noch anderweitig mit Leuten unterhalten, die auch ihre Erfahrungen gemacht haben als Eltern. Und was soll ich sagen? Ein leichtes Kopfschütteln war die kleinste Reaktion auf deine Worte ;-)

Wer sein Leben nur nach Studien ausrichtet, der soll das tun.

Ich und Millionen andere Eltern richten sich nach ihrer Intuition und ihren bereits gemachten Erfahrungen. Meine Kinder sind zusammengerechnet fast 40 Jahre. Ich erlaube mir deshalb ein KLARES Urteil, auch ohne deine angebliche Studosiuszustimmung.

Fakt ist, dass Kindern was gelernt werden muss. Jedes Elternteil stellt in einem gewissen Alter einen Topf hin oder bietet per Kindersitz die Toilette an. Weil es NORMAL ist, seine Kinder zur Sauberkeit zu erZIEHEN.

Und kein Elternteil guckt ewig zu, wenn das Kinderbett jede Nacht zum Wasserbett wird.

Würde man Kindern ihrer, ich sag es jetzt mal so, "Trägheit" überlassen, würden sie sich auch bis zum Schulanfang im Kinderwagen spazieren fahren lassen, weil sie vielleicht der Meinung sind, noch nicht laufen können zu müssen.

Man sollte ab und zu auch mal denen vertrauen, die ihre gelebte Erfahrung gemacht haben. Wer meint, er hat studiert und deshalb weiß er alles besser, über den lächle ich ganz offen.

Wer googeln kann, der findet zu einem Thema zig! Studien, die sich entweder schon alleine überholt haben oder untereinander dermaßen widersprechen, dass ich es vorziehe, mich an das zu halten, was ich aus eigener Erfahrung weiß. Und ich unterhalte mich auch lieber mit anderen Eltern als mit Studien, das ist für mich persönlich fruchtbarer, weil es keine Theorien, sondern Praktiken sind.

Ich danke fürs Gespräch.

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@violatedsoul

@violatedsoul: Dann hast halt eine unqualifizierte Erfahrung, weil Du nicht in der Lage bist zu differenzieren und das Wesentliche zu extrahieren.

Was die Erfahrung anbelangt, bin ich Dir sehr wahrscheinlich erheblich voraus!

Da ich ausschließlich praktisch arbeite und nicht theoretisch, kannst Du mir nicht annähernd das Wasser reichen.

Du berufst Dich immer wieder auf Deine eigene Erfahrung, doch woher kommt sie denn????

Offensichtlich hast Du nie zu tun gehabt mit dieser Thematik, sonst würdest auch jetzt ganz anders argumentieren. Bei Deinen Argumenten handelt es sich um eine reine Schutzbehauptung.

Wenn man erfahren ist, weiß man auch wie man mit Studien umzugehen hat. Da es Dir aber daran völlig fehlt, Du lediglich bauchgesteuert bist, ist es nachzuvollziehen, warum Du mit Studien nicht umgehen kannst. Dies ist jedoch keinerlei Begründung dafür, weshalb Studien nicht eine Relevanz hätten.

Da wir hier lediglich einen Schriftwechsel pflegen und kein Gespräch, bedanke ich mich für den interessanten Austausch.

Austausch zwischen den Menschen bereichert auch den Erfahrungshintergrund. Da Du so großen Wert legst auf Deine Erfahrung, gehe ich davon aus, dass Du immer interessiert daran bist, die Bandbreite Deiner Erfahrungen zu erweitern.

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@Adlerblick

Also ich finde das es hier langsamm zu weit geht .. Ich gebe violatedsoul da schon sehr recht... Deine Studie mag für dich toll sein und ein Erfolg aber zwing doch nicht die anderen daran zu glauben .. deiner Meinung nach macht ja dann jedes Elternpaar alles Falsch.. Du tönst mit tollen Tipps.. hab aber noch kein von dir gelesen... Wenn du doch ach so toll bist warum reagierst du denn so , wenn andere nicht deiner Meinung sind ?? Ich denke auch genauso und ich glaube wir werden uns in diesem Thema wohl nicht mehr einig !!

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@LippglossBaby

Sie hat Dir angeboten, privat Tipps zu geben, vermutlich deshalb, weil sie Deine familiäre Situation nicht öffentlich machen möchte, ich finde das sehr respektvoll.

Wenn ein Experte bemerkt, dass jemand im Begriff ist einen großen Fehler an einem Lebewesen durchzuführen ist es nur natürlich, dass bei ihm alle Alarmglocken klingeln.

Ich bin kein Freund von Studien, aber auch kein grundsätzlicher Verfechter.

Adlerblicks langen und sehr liebevoll geschriebenen Texten, in denen sie sich keineswegs als Experte hervorhebt, zeigen sehr deutlich, dass da nichts weiter dahinter steht außer: Nächstenliebe.

Lieben Dank Adlerblick, leider war die Mühe hier wohl umsonst, ich aber nehme mir vieles davon mit!

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@violatedsoul

@violatedsoul: Die Zeiten Deiner Erfahrung angesichts Deiner Kinder übertreffe ich bei weitem, da kannst Du nicht mithalten!! Ich habe selbst Kinder und verfüge durchaus über gelebte Erfahrung!

Menschen, die sich über Andere mokieren, die ihnen von der Ausbildung her überlegen sind, bedauern in der Regel ihr eigenes Schicksal, das es ihnen nicht ermöglichte trotz ihrer durchaus vorhandenen Intelligenz gleiche Wege zu beschreiten. Das mag ungerecht sein in der Verteilung der Möglichkeiten, das bestreite ich überhaupt nicht. Es ist aber kein Grund sich deshalb als erhaben zu fühlen und dies mit einem verbiesterten Lächeln zu beantworten. Wenn es Dir gut tut, dann sei es Dir von Herzen gegönnt.

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@LippglossBaby

@LippglossBaby: Ich habe Dir bereits mehrfach angeboten, Dir von mir diese Tipps geben zulassen. Es liegt an Dir, diese bei mir abzuholen oder nicht. Ich gebe prinzipiell nur Tipps, die auf das jeweilige Kind zugeschnitten sind und keine Pauschal-Tipps, mit denen ein Großteil der User nichts anzufangen weiß. Du könntest diese Tipps sogar schriftlich bekommen.

Wenn Du Dir diese Tipps nicht einholen willst mittels FA, so ist das auch in Ordnung, ich dränge Niemandem etwas auf!

Es geht hier überhaupt nicht um meine Meinung, das möchte ich schon mal festhalten!!!!! Es geht hier um Erfahrungswerte, die sich in über 30 Jahren bewährt und durch verschiedene Studien (nicht von mir!) immer wieder bestätigt haben.

Ich bin lediglich auch wissenschaftlich tätig, habe aber sehr viele Wissenschaftler vor mir, die zu dem gleichen Thema forschten (bereits seit 1930), deren Ergebnisse veröffentlicht sind, und die für mich auch Anlass waren an dem Thema dran zu bleiben.

Es geht in dem Fall überhaupt nicht um meine Meinung, sondern um die Summe der Ergebnisse all dieser Wissenschaftler. Es macht auch nicht jedes Elternpaar "alles falsch".

Ich habe mit vielen Eltern gesprochen, die mir erklärten, dass im Grunde das alles sehr logisch und nachvollziehbar ist, wenn man es erst mal richtig aufbereitet vermittelt bekommt.

Nichts Anderes habe ich hier gemacht!

In Anbetracht der Tatsache, dass ich mit vielen älteren Patienten zu tun habe, denen viel Leid erspart geblieben wäre, wenn deren Eltern zum Zeitpunkt der altersgemäßen Sauberkeitserziehung die richtigen Maßnahmen ergriffen hätten, fragte ich mich eines Tages, warum wir eigentlich erst das Kind mit dem Bade ausschütten müssen, um dann Bettnässertherapien bei älteren Jugendlichen und Erwachsenen durchzuführen, die alles Andere als einfach zu vollziehen sind.

Würde man es gleich richtig machen, hätte man hinterher keine Probleme. Das war der Anlass, weshalb ich mit einem Kollegen zusammen ein Buch über Sauberkeitserziehung geschrieben habe. Und das ist auch meine ganze Motivation, warum ich bei GF auf solche Fragen wie der Deinen überhaupt antworte.

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@inspireone

Adlerblicks langen und sehr liebevoll geschriebenen Texten............

...........fehlt leider immer der praktische Teil.

DER wurde gewünscht. Und keine Abhandlungen über Studien.

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@LippglossBaby

@LippglossBaby: Wenn Du sowieso schon eine Meinung dieser Art hattest, warum hast dann überhaupt diese Frage reingestellt??? Wolltest Du lediglich Deine Meinung bestätigt bekommen oder hast Du tatsächlich Rat gesucht?

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@violatedsoul

@violatedsoul: Das oberste Prinzip bei solchen Fragen ist immer, die Fragesteller aufzuklären, was hinter den Vorgängen steckt, die da ablaufen.

Verinnerlichen die Fragesteller das, kommen sie sehr schnell selbst auf die Lösung. Und genau das ist auch die Aufgabe von Therapeuten, wie ich eine bin. Wir geben lediglich Schubser, damit die Fragesteller oder auch Patienten zur richtigen Lösung finden.

Vorgekaute Lösungen sind völlig unbrauchbar für erfolgreiche Strukturierungen und die damit verbundene Eigenorganisation.

Insofern waren in meinen Texten sehr viel mehr Lösungs-Hinweise, als Du mit Deinen völlig falschen Ansagen gebracht hast.

Außerdem versiehst Du bereits Deine Ratschläge mit Fragezeichen und einem "vielleicht", offensichtlich deshalb, weil Du Dir selbst nicht sicher bist, dass das auch der richtige Weg sei.

Deine Art der Befragung ist ziemlich kontraproduktiv, weil Du lediglich befragst, dies aber nicht mit einer Lösungsmöglichkeit verbindest (wenn-dann-Fragen).

Da Du ja keine Pädagogin bist, war das auch nicht zu erwarten.

Nur solltest unter solchen Gegebenheiten auch schön ruhig sein und Dich nicht derart produzieren!

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@Adlerblick

Ich bin Mutter, Adlerblick und damit mit Erfahrungen ausgestattet, die es mir möglich machen, meinen Senf auch ohne deine werte Genehmigung dazuzugeben.

Ich erteile keine Befehle wie du, ich biete, ich wiederhole mich, mögliche Wege an. Und daraus kann für sich herausgenommen werden, was machbar erscheint.

Sind deine Studien KEINE vorgekauten Lösungen?

Wer so wie ich heute morgen mal Google bedient, der findet viele Links und Beiträge zum Thema "Sauberkeitserziehung".

Wenn da zum Beispiel steht "Motivieren Sie ihr Kind, indem Sie zum Beispiel Bücher neben die Toilette legen oder indem Sie Ihre Kinder bei ihrem Toilettengang sagen, dass sie schon groß sind und keine Windeln mehr brauchen",

dann dreht sich bei dir sicher was um.

Im übrigen stand in den Links, die ich heute las, NIE drin, dass man Kinder in ihren nassen Klamotten belassen soll, weil sie dann Schuldgefühle bekommen.

Du mit deinem "auf keinen Fall das Bett in der Nacht beziehen, sondern das Kind das erst morgens machen lassen, damit es begreift, was es getan hat", grenzt für mich an Misshandlung.

Blasenentzündung lass grüßen.....

Wenn du Pädagogin sein willst mit solchen "Tipps", dann tun mir die Kinder leid, die du pädagogisierst.........

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@violatedsoul: Du kündigst Deine Empfehlungen immer mit "vielleicht" an, gibst aber keine konkreten und gesicherten Ratschläge ab, die bewiesenermaßen wirklich geholfen haben.

Im Gegenteil, diese Ratschläge haben bewiesenermaßen durch Studien über Jahrzehnte hinweg (seit 1930) aufgezeigt, dass sie das Bettnässen sogar noch verstärken, also auch den Sauberkeitsprozess generell behindern. Ich will mal nur eine Studie anführen von Dr. Siegfried Grosse, der sich in seiner Dissertation mit den unerschiedlichsten Behandlungsmöglichkeiten der Enuresis nocturna beschäftigte.

Dabei erhob er in seinen Daten auch die Maßnahmen, die vor Beginn der Therapie stattgefunden haben. In allen Fällen waren die Maßnahmen dabei, die Du hier als Empfehlung abgibst. An seiner Studie haben 430 Kinder teilgenommen.

Außerdem hinterfragst Du in einer sehr unprofessionellen Art, da mit den Fragen kein Angebot von Lösung erfolgt (wenn - dann .......).

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@Adlerblick

Ich erfrage sehr viel, um einen Hintergrund zu bekommen. Anhand gegebener Antworten kann man entweder weiterfragen oder man bietet Möglichkeiten an.

Wo der Fragesteller meint, etwas aus dem Angebot passt für ihn, das möchte er mal versuchen, das entscheidet er selbst, denn ER oder SIE kennt das Kind am besten.

Wie gesagt, ich bin ein praktisch veranlagter Mensch. Was ich aus Erfahrung kenne und auch schon selbst ausprobiert habe, gebe ich weiter, wenn das Thema passt.

Ich habe der Fragestellerin einen Vorschlag gemacht, der ihr geeignet erschien. Sie versucht ihn und gut ist.

Tut mir leid, wenn dich das stört, dass es auch ohne Studienwälzerei funktioniert, bei diesem Thema zu helfen.

Sauberwerden ist kein Buch mit 7 Studien, sondern einfach nur ein Ausprobieren, welche Methode vom Kind am besten aufgenommen wird, wenn man sie anbietet.

Ich unterstelle keiner Mutter und keinem Vater, dass sie ihr Kind mit der Keule erziehen, damit es sauber wird. Aber sie müssen und brauchen nicht dabei zusehen, wenn ein Kind immer wieder in die Hosen oder ins Bett macht.

Dann fragen sie nach, was sie tun können, was andere Eltern schon versucht haben und welche Erfahrungen sie haben.

Gehe ich zu meiner Kinderärztin, liest sie mir auch nicht erst aus der Enzyklopädie vor, sondern gibt mir praktische Tipps.

Und wie ich hinterfrage, muss dir nicht gefallen. Meine Art führt trotzdem oft zum Ziel.

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Wenn nichts hilft, dann musst du ihn halt immer einmal nachts wecken und ihn auf Toilette schicken. Auch vorm Schlafengehen. Und dann immer loben und freuen, wenn er nachts auf die Toilette geht und auch frühs, wenn das Bett trocken ist. Wenn er nicht auf die Toilette will, dann kannst du ruhig etwas strenger werden. Das macht dich nicht zu einer schlechten Mutter und du bist auch nicht weniger liebevoll. Ab und zu muss auch ein wenig Strenge sein. Glaub nicht alles was du in Fachbüchern oder dem Internet liest. Jedes Kind ist verschieden und gerade beim Thema Trocken werden, gibt es soooo viele verschiedene Meinungen und Ansätze. LG Mia

@MiaTurner: Das ist leider einer der schlechten Ratschläge, denn genau das verschlimmert das Bettnässen. Warum, habe ich in meiner Antwort erklärt.

Strenge ist in dem Fall überhaupt nicht angebracht, denn auch das würde das Problem massiv verschlimmern.

Du musst immer denken, dass das Kind ja gar nicht einnässen möchte, es kann es aber auch nicht verhindern.

Und genau das ist das Schlimme für die Kinder, dass sie immer in der passiven Situation sind.

Deshalb ist es bei einer Bettnässertherapie am Wichtigsten, das Kind sofort in eine Aktiv-Position zu bringen, damit es das Gefühl bekommt, selbst etwas beitragen zu können für die Verbesserung des Zustandes.

Es gibt zwar verschiedene Ansätze, aber es gibt nur einen einzigen erfolgsversprechenden Weg, und das ist der pädagogisch-verhaltenstherapeutische Ansatz.

Dazu gibt es viele wissenschaftliche Veröffentlichungen, auch ganz aktuelle Studien dazu. Bei dem pädagogisch-verhaltenstherapeutischen Ansatz genügt es für viele Mütter bereits, wenn sie den richtigen Schubser bekommen, um ihren eigenen logischen Sachverstand einzusetzen, dann verstehen sie auch, wie der Sauberkeitsprozess tatsächlich abläuft.

Kinder sind zwar verschieden, aber der Sauberkeitsprozeß verläuft bei jedem Kind gleich mit den gleichen Basissignalen. Lediglich die Altersstufe kann variieren.

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Hallo Lippglossbaby,

ich bewundere, dass Du so geduldig immer das Bett frisch machst ;) Meine Tochter ist 3 und wir haben diesen Sommer mit dem nachts Trocken bleiben üben angefangen. Ich war von den Wäschebergen trotzdem genervt und sie ist auch oft in der Nässe ausgekühlt.

Als es kühler wurde habe ich Underjams gekauft und meiner Tochter erzählt, dass diese extra für große Kinder sind, die nachts kein Pipi machen, aber dass es damit nicht so schlimm ist, wenn doch etwas daneben geht. Dass das keine Pampers sind, sondern Unterhosen für die Nacht. Sie war gleich ganz angetan und war damit sofort ein paar Nächte trocken. Nach einer Weile hat es nicht mehr funktioniert. Wir haben dann wieder Windel angezogen - das wollte die Kleine nicht. Jetzt "darf" sie immer Underjams haben, wenn es nicht klappt wieder eine Nacht Windel. So hat sie eine gute Motivation und ich nicht so viel Wäsche. So funktioniert es bei uns sehr gut.

Wir haben bisher eine Packung Markenware verbraucht und haben jetzt eine Hausmarke eines Drogeriemarktes. Als nächstes kaufen wir wieder Markenware - die Höschen sind viel dünner und fühlen sich nicht so "windelig" an, laufen trotzdem nicht aus. Die Noname Höschen sind dicker und halten nicht immer dicht.

LG und trockene Nächte wünscht Hourriyah

Hallo Hourriyah, die Underjams fördern das Einnässen unheimlich, da das Lernergebnis, das damit vermittelt wird völlig falsch ist.

Es wird den Kindern vermittelt, dass sie ja jederzeit zur Toilette gehen könnten, da diese Höschen sowohl runter- als auch raufgezogen werden können. Alles gut und schön - aber, wenn man es nicht macht, ist es auch kein Problem, denn es ist ja immer noch eine Windel da, die alles aufsaugt.

Damit ist kein Lernprozess möglich.

Eine nasse Windel oder auch Underjam vermittelt dem Gehirn das Positivsignal: "Schön warm". Damit wird es zum Positivverstärker, denn das Gehirn wird ja belobigt, dass es völlig richtig gehandelt hat, wenn die Blase es einfach laufen ließ.

Der Lernprozess der Sauberkeit basiert aber auf 3 Negativsignalen. 1. Überlaufendes Blasensignal (jetzt kann ich nicht mehr halten, jetzt muss ich es laufen lassen. 2. Hautsignal: Wenn die 1. Tröpfchen austreten, gehen die auf die Haut, sofern nichts Saugendes vorhanden ist, und zwar völlig egal wo, selbst, wenn es die Po-Furche wäre. Es kommt sofort Haut an Gehirn: Pfui ist das nass. 3. Nasensignal: Iiiii, das stinkt" und zwar zum Zeitpunkt des Harnaustritts, nicht erst am nächsten Morgen, da wäre es zu spät.

Erst dann, wenn diese 3 Signale parallel sind, erst dann geht das Gehirn in Vermeidung.

Simpel ausgedrückt: Es müssen erst mal Anmeldungen beim Gehirn erfolgen, damit dann eine Handlungsanweisung vom Gehirn kommt.

Ohne Anmeldung keine Handlungsanweisung!

unten herum nackt schlafen ist eine Lösung. Häufig reicht das alleine jedoch noch nicht aus. Wie man das wiederum verstärken kann, kann man von mir erfahren.

Noch einen Hinweis:

Man sollte auf keinen Fall in der Nacht die Bettwäsche frisch beziehen. Da sonst am Morgen für das Gehirn nicht mehr die negativen Folgen seines Fehlverhaltens feststellbar sind. Das ist der verhaltenstherapeutische Ansatz: Das Gehirn muss mit den negativen Konsequenzen seines Fehlverhaltens konfrontiert werden. Das bedeutet eben unter anderem auch: Mithelfen beim Wechseln der Bettwäsche.

ist alles wieder toll hergerichtet, kommt schon wieder der Positivverstärker in die falsche Richtung. "Liebes Gehirn, das hast du ganz toll gemacht in der Nacht, lass es künftig ruhig weiterlaufen."

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@Adlerblick
Man sollte auf keinen Fall in der Nacht die Bettwäsche frisch beziehen. Da sonst am Morgen für das Gehirn nicht mehr die negativen Folgen seines Fehlverhaltens feststellbar sind. Das ist der verhaltenstherapeutische Ansatz: Das Gehirn muss mit den negativen Konsequenzen seines Fehlverhaltens konfrontiert werden...........

Und DAS vermittelst du als Tipp, das Kind in seinem nassen Bettzeug liegenzulassen???

Ich glaube, wenn ich das demnächst mal bei meiner Kinderärztin anspreche, fällt die wie ich gerade vom Glauben ab.

Wenn es mal gebrochen hat, soll es dann auch darin liegenbleiben?

Au weia, sag ich da nur........

Hast du deine Kinder so erzogen?

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@violatedsoul
Ich glaube, wenn ich das demnächst mal bei meiner Kinderärztin anspreche, fällt die wie ich gerade vom Glauben ab.

Das glaube ich allerdings nicht, denn im Gegensatz zu Dir, gehen die auch zu Fortbildungen, wo so etwas vermittelt wird, auch die Form, wie es stattfinden muss.

Angesichts meiner Fortbildungen für Kinderärzte bekomme ich immer wieder bestätigt, dass sie mit diesen Ansätzen nun endlich die Erfolge haben, die es früher in der Form nicht gab.

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Hilfreiche Antwort danke =) ich werde es Probieren =)

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@LippglossBaby

Erfrag doch bitte einfach mal die Vorschläge von Adlerblick privat. Danach kannst Du immer noch entscheiden.

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@inspireone

Hallo Adlerblick,

wie Du vielleicht gelesen hast ist meine Tochter 3. Du sagst vor 4,5 Jahren soll man mit der nächtlichen Sauberkeitserziehung garnicht anfangen, verteufelst aber zugleich Windeln und Windelhöschen. Was soll man denn dann machen vor 4,5?!

Und auch der Sohn von Lippglossbaby ist noch völlig im Rahmen mit dem Trocken werden lernen.

Ich bin auch kein Freund von Pauschalaussagen! Manche Kinder werden schon mit 1 von selbst Nachts trocken und manche nässen auch als Schulkinder noch gelegentlich ein. Manche lernen es von selbst, manche mit Aufwecken, manche mit Windelslips, manche mit Belohnung, manche vielleicht auch mit Klingelhöschen, manche wenn sie das erste Mal übernachten wollen und manche Familien brauchen Unterstützung von Fachleuten. Gibt es nicht für verschiedene Familien verschiedene Lösungen?

Jetzt bei den Temperaturen kannst Du wohl nicht erwarten, dass Lippglossbaby ihren Sohn ohne Hose, ohne Schlafsack oder Decke schlafen lässt?! Also spricht nichts dagegen bis zum Sommer andere Technicken auszuprobieren, die bei anderen Familien eben auch schon funktioniert haben. Meine Freundin hat es mit Aufwecken gemacht, das hat auch innerhalb von wenigen Tagen zum Erfolg geführt. Die Tochter ist gerade 4 geworden und nachts trocken.

So lange Lippglossbaby ihren Sohn nicht unter Druck setzt, anschreit, schüttelt, schlägt oder am Klo festbindet wird er schon keinen Schaden davon tragen! Ich bin sicher, dass sie eine fürsorgliche Mutter ist und hat solche Kritik nicht verdient.

Wir Mütter brauchen weniger Kritik und mehr Gelassenheit. Dadurch können wir besser auf unser Bauchgefühl hören und davon Profitieren die Kinder am meisten.

Das Zitat von Frau Montesori ist wunderschön. Und genau das versucht Lippglossbaby ja, ihrem Sohn zu helfen zu lernen seine Blase nachts wahrzunehmen und zu kontrollieren. Sie zieht ihm ja nicht die Windel an, um ihm das Klogehen zu ersparen.

Zum Schluss noch eine kleine Geschichte.... Ein Mann und sein Sohn waren mit ihrem Esel auf dem Weg in die Stadt. Da kam ihnen einer entgegen der sagte: "Ihr Dummköpfe! Habt einen Esel und lauft beide zu Fuß". Da hob der Mann seinen Sohn auf den Esel und sie gingen weiter. Bald trafen sie wieder einen der sagte: "Schämst Du Dich nicht?! Kräftiger Junge lässt Deinen alten Vater laufen?!", da stieg der Sohn ab und der Vater auf. Bald kam wieder jemand vorbei der sagte: "Du erwachsener Mann läßt das Kind laufen?!". Da nahm der Vater den Sohn mit hoch auf den Eselsrücken. Wenig später kam ihnen jemand entgegen der schimpfte: "Ihr Tierquäler! Zu zweit auf so einem zarten Esel?".

LG, Hourriyah

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@hourriyah29

Wenn er noch nicht soweit ist, ist er noch nicht soweit. Wieso wird hier so viel überlesen?

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@ Adlerblick

http://www.hallo-eltern.de/m_kleinkind/kind-trocken-werden-2.htm

Klick dich durch, es sind gute Links. Und es sind keine umständlichen Abhandlungen, sondern praktische Tipps.

Und davon gibt es noch mehr, wenn man mal etwas googelt.

Da steht aber einiges wovon du behauptet hast das dass falsch ist ... ?

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Was ist, hat nicht gepasst, was ich schrieb? Die Sperrerei ändert trotzdem NICHTS daran, was ich schrieb.

Man schreibt hier seine Ansicht und das, weil man AUCH weiß, warum.

Wer meint, man braucht ein Studium für das Thema "Sauberwerden", der irrt sich. Millionen Mütter, Väter, Großmütter und Großväter haben ihre Kinder auch ohne Studien sauber und groß bekommen.

Es ist einfach lächerlich, wenn hier dafür gesorgt wird, dass nur eine einzige Meinung richtig sein soll.

Aber wer´s braucht, hat wohl auch Grund dazu, andere Meinungen als die eigene als falsch und abwegig hinzustellen............zum Glück hat die Fragestellerin das auch erkannt, wenn ich ihre Reaktionen lese.

Beruhige Dich mal, ich habe Dir nichts getan, da solltest Dich schon wo anders auf die Suche machen.

Die Tatsache, dass es unter den 7-Jährigen noch 25 % Bettnässer gibt, spricht ja wohl eine deutliche Sprache, dass offensichtlich eben doch ein Studium nötig ist, um denjenigen zu helfen, die nicht wissen, wie sie mit den unterschiedlichen Informationen - häufig falscher Natur - umgehen sollen.

Nicht umsonst habe ich schon seit über 30 Jahren ein volles Arbeitsprogramm damit. Und ich bin keineswegs allein. Es werden inzwischen eine Vielzahl von Ärzten, Therapeuten verschiedenster Natur bis hin zu Sozialpädagogen und Heilpädagogen mit diesem Thema konfrontiert, so dass es von Jahr zu Jahr immer mehr neue Studien und Dissertationen dazu gibt.

Die natürliche Sauberkeitserziehung, wie Du sie anführst, gab es mal vor 60 Jahren noch, aber seit dieser Zeit schon lange nicht mehr. Der Komfort wuchs stetig, so auch bei der Windelindustrie, das treibt uns die Bettnässer buchstäblich in die Arme.

Als ich anfing mit meiner Arbeit hieß es noch, dass 8 % der 7-Jährigen Bettnässer sind, inzwischen hat unsere Gesellschaft diese Zahl auf 25 % hinaufgeschraubt, das spricht ja wohl Bände.

Du solltest daher mal aus Deiner Nostalgie herausfinden in die Jetzt-Zeit, wir leben nicht mehr im Zeitalter der Stoffwindeln! Auch die sozialen Gegebenheiten sind nicht mehr wie die um 1945.

Ganz abgesehen davon, dass bereits 1930 Studien stattfanden zum Thema Bettnässen, war also auch früher schon ein Thema.

Und der "Erfinder" der apparativen Bettnässertherapie war ein gewisser Dr. von Pfaundler, Chefarzt einer Kinderklinik, der bereits 1907 ein derartiges Gerät bauen ließ.

Ich glaube nicht, dass Du dem noch was hinzufügen kannst.

Wir sollten uns daher einigen darauf, dass wir unterschiedliche Ansichten haben, auch aufgrund unserer beruflichen Hintergründe (privat kann ich nicht zählen, denn ich habe genauso Kinder und eine Vielzahl von Neffen und Nichten).

Letztendlich zählt immer das, was am effektivsten wirkt. Und dazu gibt es bereits ausführliche Beweise.

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@Adlerblick

Ich mache mich nicht auf die Suche, ich hab schon gesagt, was ich sagen wollte.

Und was die Beweise angeht: Die gibt es auch studienLOS, nur dass du sie nicht anerkennen kannst und willst. Du meintest, unter jeden dir nicht genehmen Beitrag das Wort "falsch" setzen zu müssen.

Wenn diese betreffenden User aber IHRE Erfahrungen gemacht haben, und zwar gute und erfolgreiche, dann obliegt es dir nicht, darunter das Wort "falsch" zu setzen.

Nur weil du dein Leben an Studien ausrichtest, müssen das nicht alle anderen auch tun, nur damit sie in deinen Augen alles richtig machen. Die haben auch alleine oder mit Hilfe der praktischen Erfahrungen anderer Erfolge erzielt.

Und effektiv IST unter anderen auch das Belohnungssystem. Damit wird keiner manipuliert, sondern motiviert.

Ich bin schon immer der praktische Mensch gewesen. Und diese Erfahrungen gebe ich auch gegen deinen Widerstand weiter.

Und ich habe neben meinen Kindern auch Nichten, Neffen und Großneffen und außerdem genug Kontakt zu jungen Eltern oder Eltern allgemein.

Du bist da auch keine Ausnahme.

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@violatedsoul

@vilatedsoul: Was die "Suche" anbelangt, so meinte ich die Tatsache, dass Dein Kommentar verschwunden ist, damit auch meiner und der Anderer! Ich habe damit überhaupt nichts zu tun!!!!! Dies nur als Hinweis, weil Du mir unterstellt hast, dass ich was gegen Deine Kommentare hätte.

Wenn wir von Erfolgen sprechen, so sprechen wir von Menschen in einer großen Bandbreite und nicht nur von einem kleinen Kreis von Menschen, über den Du im Rahmen Deiner Familie und Deines Kindergartens eine Übersicht hattest oder hast.

Ich bin europaweit tätig, und habe auf diese Weise wohl eine erheblich größere Übersicht als Du.

Hinzu kommt, dass ich inderdisziplinär tätig bin und mich so in Kreisen bewege, über die ich stets die neuesten Informationen erhalte, an die Du gar nicht rankommst. Dein Kreis, mit dem Du es zu tun hast, ist da im Vergleich minimäßig.

Und so gilt es halt einfach zu akzeptieren, dass Erfolge und Ergebnisse nur dann von Relevanz sind, wenn sie mit einer hohen Personenzahl belegt sind.

Gleiches gilt natürlich auch für die negativen Seiten.

Es gab eine große Doktorarbeit, in der die verschiedenen Methoden zur Sauberkeitserziehung miteinander verglichen wurden. All die Punkte, die Du als "erfolgreich" angeführt hast, sind in dieser Arbeit völlig durchfgefallen.

Die Gruppen mit den Kindern, die sich nach den Empfehlungen gerichtet haben, die auch Du vertrittst, hatten keinerlei Erfolg in einem Zeitraum von 3 Monaten.

Ich selbst bin die Ansprechpartnerin für die Problemfälle geworden, die mit anderen Methoden keinerlei Erfolg erzielen konnten.

Und da kann ich Dir sagen, dass bei der Anamnese zu diesen Kindern stets auch die Punkte als vergebliche Versuche genannt werden, die Du hier anführst.

Das sind Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft, aus verschiedenen Bundesländern Deutschlands, auch ausländische Kinder sind darunter. Es ist ein derart breites Spektrum vertreten, mit dem Du gar keine Chance hast zusammen zu kommen.

Daneben bekomme ich noch die Informationen von Kindertagesstätten, wenn es um die Tagnässer und die Enkopretiker geht.

Dein vielgeliebtes Belohnungssystem ist absolut ineffektiv, behindert die Arbeit mit diesen Kindern massiv.

Es hat sich gezeigt in der angesprochenen Doktorarbeit, dass bei den Kindern, bei denen Belohnungen ausgelobt wurden, keinerlei Erfolg erzielt werden konnte und die Behandlungsdauer den sonst üblichen Rahmen weit sprengte.

Belohnungen erzeugen Druck, weil die Kinder ja unbedingt diese Belohnung haben möchten. Da sie selbst keinerlei Einfluss auf den Umgang mit ihrem Harndrang haben - das wird ja gesteuert über ihr Gehirn - können sie es auch nicht so steuern, dass sie am Ende dauerhaft erfolgreich sind.

Die Rückfallquote - bereits nach ein paar wenigen Tagen - ist bei den "Belohnungskindern" enorm hoch. Sobald sie die Belohnung in der Tasche haben, geht das gleiche Problem von vorne los.

Alle Eltern, die mit ihren Kindern zu mir kommen, berichten mir unisono das Gleiche, wie belastend diese Belohnungssysteme für ihre Kinder waren.

Das wirst ja dann wohl kaum als effektiv bezeichnen können.

Kinder, die mit Belohnung trocken werden, wären auch ohne jegliche Belohnung trocken geworden. Es sind nur die Eltern, die das auf die Belohnung beziehen.

Meistens fangen diese Kinder dann in der Altersstufe 9/10 Jahre wieder an einzunässen, da sie überhaupt kein Lernergebnis erzielt haben .

Das sind alles Erfahrungswerte, die Du in einem größeren Rahmen ja nie machen konntest. Aufgrund Deiner mangelnden Fachkenntnisse setzt auch Vieles in einen völlig falschen Kontext und machst daraus eine absolute Regel.

Es steht Dir frei, Deine "Erfahrungen" weiterzugeben, es steht aber auch mir frei, zu berichtigen, wenn erkennbar Falsches geäußert wird.

Bei einer derartigen Diskussion geht es nicht um Meinung, sondern um tatsächliche Fakten, die zahlenmäßig belegt werden können.

Da Du ja ein Gegner von Studien bist, gehe ich mal davon aus, dass das Häufchen der Kinder, mit dem Du zu tun hattest die Zahl Fünfzig wohl kaum überstiegen hat.

Und damit liegst weit, weit unter jeglicher beweisbaren Größe für Effektivität und Effizienz.

Wenn diese betreffenden User aber IHRE Erfahrungen gemacht haben, und zwar gute und erfolgreiche, dann obliegt es dir nicht, darunter das Wort "falsch" zu setzen.

In keinem der übrigen Beiträge wurde je erwähnt, dass diese User gute Erfahrungen mit dieser oder jener Methode gemacht haben!!!!

All die anderen User führen lediglich Möglichkeiten an, die sie entweder irgendwo gelesen oder gehört haben, die aber nicht aus ihrem eigenen Erfahrungshintergrund stammen.

Die Einzige, die das so absolut vertritt bist Du!

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@Adlerblick

Ohje Ohje... Was soll man dazu noch sagen .. Ich machs mal so ...

Liebe Frau Adlerblick....., Das Sie ja anscheind genau den durchblick speziell über dieses Thema haben möchte ich Sie einmal höflichst aufklären..... Also Sie haben Studiert.. ist auch alles schön und gut *klatsch klatsch Allerdings möchte ich Sie drauf hinweisen das dieses Thema,, trocken werden ´´ weit die Flügel ausbreitet.. Das was Sie Studiert haben aus Büchern ware lediglich eine Theorie... Sie haben also eine Theorie Studiert.. Naja und wie der Name THEORIE schon sagt gibt es viele ansichten ,Lösungen oder wege die gegangen werden können... Da Sie ja Studiert haben muss ich hier wohl nicht genauer werden =) .. Nun eine ganz einfache frage.. Warum schreiben sie soooooooo viel über eventuelle Probleme oder protzdente oder oder oder... Das interessiert mich nicht wie hoch die Rückfallquote bei so und so ist... oder mit wie vielen Kinder Sie die ,, Tests´´ gemacht haben ... Schreiben Sie doch einfach mal ganz klar und deutlich wie Sie es gemacht haben.. Jeder schreibt wie ers gemacht hat warum Sie also nicht ? Nicht um den heißen Brei herum sondern wie SIE meinen das es richtig ist ??? Ich denke das würde hier so einige interessieren... Wenn Sie wieder die ausrede haben das dies länger dauert gerne,... Sie haben schon viele Texte geschrieben .. wenn Sie das doch Studiert haben dann bitte Unterrichte mich =)

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@LippglossBaby

Nun bin ich mal gespannt, ob dieser Beitrag stehenbleibt oder auch die Löschung beantragt wird wie meinem Beitrag von heute vormittag..............

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@Adlerblick

Dein Name steht nicht da, ich fragte, ob nicht gepasst hat, was ich schrieb. Wer nicht gegen dich ist, ist für dich und zieht seine Strippen aus dem Hintergrund. Ich kenne das aus anderen Foren schon zur Genüge.

Warum bist du nicht imstande, zu konkreten Worten und Fragen Stellung zu nehmen? Dein Geschreibe von deinen Ruhmestaten ist ermüdend und langweilig, wenn jemand auf eine konkrete Frage eine konkrete Antwort möchte.

Ob du durch die Welt tingelst, ist mir buggy. Ich sammle meine Erfahrungen auch so und auch wenn ich mich wiederhole: Ich erziehe und erzog nicht erfolgLOS.

Du krallst dich so dermaßen an deinen Studien fest, dass ich mich frage, ob du auch was tust, ohne erst irgendwo nachzulesen, ob es eine Studie dazu gibt, die dir recht gibt in deinem Vorhaben.

Ich fragte dich heute vormittag konkret: Trinkst du vor dem Zubettgehen noch 3 Liter?

Die Antwort heißt sicher: "Nein, tu ich nicht."

Dann frage ich dich, warum du meinst, dass man bei Kindern abends die Trinkmenge nicht auch auf ein Maß beschränken sollte, damit ihre Blase nicht platzt.

Ich trinke abends immer noch einen Tee. Das Wasser, was ich vorher getrunken habe, kommt zu 90% vor dem schlafen gehen ins Klo. Den Tee nehme ich immer "mit ins Bett". Der kann nämlich gar nicht mit ins Klo gehen, wenn ich ihn erst kurz vorher getrunken habe.

Die einfache studienlose Logik heißt also: Wer seinem Kind vor dem schlafen gehen noch viel zu trinken gibt, muss damit rechnen, dass die Blase voll ist und sich auch unbewusst entleeren kann.

Beschränkt man das Trinken aber, sodass die Blase so gut wie leer IST beim schlafen gehen, ist auch die Chance größer, dass das Bett morgens trocken ist.

Damit trainiert man die Blase nicht auf Mangel, sondern einfach nur darauf, dass sie jetzt genug hat. Es steht ja auch keiner nachts auf und trinkt, weil die Blase was zu tun haben muss, oder?

Lies dir den Beitrag von *hourriyah29 durch. Ihre Worte sind doch auch klar und verständlich.

Und wer mit der Klingelhose Erfolg hatte, dann zählt auch DIESE Meinung. Hab ich hier auch gelesen.

All die anderen User führen lediglich Möglichkeiten an, die sie entweder irgendwo gelesen oder gehört haben, die aber nicht aus ihrem eigenen Erfahrungshintergrund stammen.

Wie nennst du das Gelesene aus deinen Studien? Ist das was anderes, als "irgendwo gelesen oder gehört"?

Wenn du was liest oder hörst, soll es richtig sein, bei anderen falsch?

Weißt du, ich hab nichts gegen studierte Leute. Ich hab nur was gegen "weil ich studiert habe, bin ich klüger als du und alle anderen".

Und das vermittelst du.

Ich lese auch viel, ich informiere mich auch viel. Aber mich interessieren auch die Meinungen anderer Eltern und wie sie ähnliche Probleme gelöst haben. Praktische Tipps sind immer noch das Wahre, denn angelesene Theorie ist nur Theorie.

Und wer solche praktischen Tipps hat, der muss aus ihnen kein Geheimnis machen, die man nur über PN erfährt.

Du schreibst hier doch genug Romane über deine Studien. Ein so ein langer Beitrag hätte genügt, ihn mit praktischen Tipps zu füttern, die ALLE lesen können.

Ich kann das ;-)

Und wer meint, das wieder löschen zu müssen, sollte wenigstens den A..........sch in der Hose haben und erklären, was er so löschwürdig ansieht.

Die Wahrheit?

Schimpfworte oder Beleidigungen sind wie heute vormittag nicht enthalten.

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@LippglossBaby

@Lippgloss: Ich wiederhole mich, ich weiß, aber offensichtlich wird hier so Einiges nicht wahrgenommen oder man will es einfach nicht wahrhaben!

ICH HABE SELBST KINDER !!!! Die musste ich auch mal trocken bekommen.

ALSO HABE ICH AUCH PRAKTISCHE ERFAHRUNG!

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@violatedsoul
Die einfache studienlose Logik heißt also: Wer seinem Kind vor dem schlafen gehen noch viel zu trinken gibt, muss damit rechnen, dass die Blase voll ist und sich auch unbewusst entleeren kann.

Das ist keine Logik, das ist schlichtweg Dummheit aufgrund von mangelnder Beschäftigung mit der Materie!

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Dein Sohn ist mit 4 Jahren noch zu jung für eine konkrete Sauberkeitserziehung, da in der Altersstufe gar kein Lernergebnis erzielbar ist, das für eine erfolgreiche Sauberkeitserziehung die Grundlage ist.

Solange Dein Sohn die Windeln anhat, kann er auch nicht sauber werden. Eine nasse Windel hat genauso wie eine nasse Hose ein Positiv-Signal an das Gehirn zur Folge: "Schön warm super". Es handelt sich dabei um einen Positivverstärker, der das Bettnässen sogar verschlimmert.

Das Wecken ist ebenso erfolglos, im Gegenteil, auch das verschlimmert das Bettnässen, weil die Verantwortung für den Harndrang an Dich verschoben wird.

Stelle also ab sofort das Wecken ein und höre auf, das Einnässen ständig zu thematisieren.

Du musst wissen, dass das Einnässen nicht im Tiefschlaf erfolgt, wie so oft behauptet wird.

Es erfolgt nachweislich im Leichtschlaf, das ist die Traumphase und die Grübelphase.

Das Gehirn lässt sich in dem Fall ablenken durch Träumen oder Grübeln und passt daher nicht auf die negativen Körpersignale auf, die die Basis des Lernprozesses der Sauberkeit sind.

Wenn diese Signale dann auch noch nicht zustande kommen, weil sie durch die Windel verhindert werden, besteht keine Chance, dass Dein Sohn auf diese Art und Weise sauber wird, wie Du es derzeit praktizierst.

Die Kinder, die mit Windel trocken werden, sind in der absoluten Minderheit, sie bewegen sich lediglich im Promillebereich. Das Gegenteil ist sogar der Fall.

Mit Einführung der Rauf-Runterziehbaren Windelhöschen ist der Anteil der Bettnässer um 25 % gestiegen.

Versuche bitte auch nicht die Flüssigkeit zu reduzieren ab einer bestimmten Uhrzeit, denn auch das fördert das Bettnässen, weil die Blase völlig falsch trainiert wird. Sie wird damit lediglich auf ein Minivolumen trainiert.

Viel wichtiger als die Flüssigkeitsmenge (sofern keine Hormontherapie stattfindet) sind die Inhaltsstoffe der Flüssigkeit. Es gibt Getränke, die das Einnässen sogar fördern. Dazu gehören unter anderem auch Joghurt und Milch. Beides fördert das Bettnässen. Deshalb solltest Du Deinem Sohn nicht unbedingt noch 1 Stunde vor dem Zubettgehen einen Joghurt geben. Tagsüber kann er davon essen so viel er will.

Da Dein Sohn auch tagsüber länger gebraucht hat, ist es nachvollziehbar, warum es auch jetzt länger dauert.

Auch tagsüber hat sich Dein Sohn bereits ablenken lassen durch Dinge, die interessanter waren als der Toilettengang, wie z.B. Spielen.

Die Einnäßtherapie (Bettnässen und Tagnässen) ist mein therapeutisches Spezialgebiet. Wenn Du Hilfe benötigst, kannst Dich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Lass Dich nicht kirre machen von anderen Aussagen, die man so zu hören bekommt.

Der Fachbegriff für Bettnässen lautet Enuresis nocturna, und das heißt übersetzt: Nicht gelerntes Sauberkeitsverhalten.

Die Ursachen dafür nenne ich Dir gerne persönlich, das würde hier zu weit führen.

Mach Dir keine Sorgen, Dein Sohn wird es schon noch erlernen. Du musst seinem Gehirn nur die nötige Zeit dazu lassen!

Da auch dieses Lernen über das Gehirn läuft, wie alle übrigen Lernprozesse in Sachen körperliche Entwicklung, kann man es salopp so nennen, dass das Gehirn der "Schlingel" ist, nicht Dein Sohn.

Dein Sohn ist auch nicht faul, wie Du das nennst. Er verschiebt lediglich Verantwortung, weil er es so von Dir gelernt hat. Du wirst ihm wahrscheinlich immer viel abgenommen haben, so dass ein selbstverantwortlicher Umgang mit dem Harndrang von Deinem Sohn nie gelernt wurde.

Der typische Fehler, den Eltern in solchen Fällen immer machen ist, dass sie ihre Kinder "schieben" mit Anordnungen und Fragen dieser Art:

"Warst schon am Klo", "musst Du zum Klos?" "Geh doch mal zum Klo!", "ich sehe doch, dass du dringend zum Klo musst" und und und. Das Ganze lässt sich in vielfältiger Form fortsetzen.

Damit reißen sich die Mütter die Verantwortung für den Harndrang ihrer Kinder an sich, so dass automatisch diese Verantwortung vom Kind nicht mehr übernommen wird.

Dies gilt nicht nur für den Harndrang, das kann man durchaus auch noch für andere Themen zum Ansatz bringen.

Die ebenso typische Antwort der Mütter ist dann: "Wenn ich mich da nicht kümmere, kommen wir ja überhaupt nicht vorwärts."

Im Grunde beißt sich die Katze in den Schwanz:

Je mehr sich die Mütter darum kümmern, umso schlimmer wird das Problem. Und das, was die Mütter eigentlich möchten, dass das Kind eigenverantwortlich handelt ist so nicht erzielbar.

Dein Sohn wird es schaffen, da bin ich sicher.

Melde Dich, wenn Du Hilfe benötigst.

Wenn ich könnte, würde ich dir für diese Antwort 100 DH geben. Sie unterscheidet sich so wohltuend und kompetent von manch schrecklicher Antwort hier.

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@washilfts

Ich finde die Antwort auch super. Hier spricht ein Experte. Kann die Erklärungen gut nachvollziehen. Allerdings hätte ich auch gerne ein paar praktische Tips. Mein Kind wochenlang nass liegen zu lassen und auf seine Eigenverantwortung zu verweisen ist für mich keine Lösung.

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@hourriyah29

@hourriyah29: Wenn Du Dich mit mir in Verbindung setzt, bekommst auch die praktischen Tipps.

Prinzipiell ist es mit praktischen Tipps alleine nicht getan, weil man auch erklären muss, warum das so und nicht anders gehandhabt werden muss.

Die Bettnässertherapie ist sehr viel komplexer als Mancher denkt, so dass es mir lieber ist, wenn ich mich mit einer einzelnen Person unterhalte als hier allgemein Tipps zu geben, die dann nicht verstanden werden.

Hinzu kommt, dass meine Tipps immer auf das jeweilige Kind zugeschnitten sind, da eine Allgemein-Aussage wenig sinnvoll wäre.

Durch meine Hinweise, was man alles falsch machen kann, habe ich indirekt auch Hinweise darauf gegeben, wie man es besser machen könnte.

Aber auch da gibt es natürlich noch Steigerungsformen, wie man es vereinfacht. Ich habe eine Studie zu dem Thema gemacht, aus der ein Spezialtraining stammt, das ich entwickelt habe.

Bei Bedarf FA und dann bekommst die näheren Einzelheiten.

Ich bitte um Verständnis, wenn ich das darauf reduziere.

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@hourriyah29

es ist aber immmer der einzge weg seine eigenn erfahrungen machen zu müssen. hier wurde ja im vorfeld zu lange gewindelt , das kind durfte wohl m sommmer nie mal nackig ausprobieren ,wie das ist ohne windel und wie sichs anfühlt allein zu pinklen ,wennman dann muß. meine dei kinder wurden alle im sommer trocken ,mehr oder weniger von ganz allein .schlüpper an und ab in die hose oder auch auf die toilette,die sie dann seeeehr interessant fanden .

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Sehr interessant und aufschlussreich.

Eine Frage hätte ich dazu: Auch bei älteren Kindern (bis ca. 12 Jahre) kann man immer wieder mal beobachten, dass sie müssen, aber irgendetwas gerade interessanter ist, oder mal ein paar Tropfen daneben gehen weil sie "ganz plötzlich" mussten. Das Gehirn hat es soweit geschafft, dass das Kind im Grunde sauber ist, fehlt dann noch der letzte Rest oder woran liegt es?

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@inspireone

@inspiereone. Auch in dem Fall handelt es sich um eine reine Ablenkungsstörung. Du hast es ja ganz richtig ausgeführt: etwas Anderes wurde interessanter, so dass der Toilettengang nach hinten geschoben wurde, denn man könnte ja schließlich was versäumen, wenn man jetzt zur Toilette geht.

Dieses Verschieben findet erfolgt aus der Annahme, dass man es ja locker danach auch noch schaffen könnte. Es fehlt schlicht und ergreifend an der Einschätzung von Zeit und Bedürfnissen.

Kinder mit diesem Problem haben eine mangelnde Eigenstruktur und eine mangelnde Eigenorganisation, meist verbunden mit einem sehr schlechten Zeitmanagement.

Mit die Ursache ist eben auch das frühere Einschalten der Eltern, die sich um alles gekümmert haben bis hin zum Toilettengang.

Das schlechte Zeitmanagement beruht auch darauf, dass diese Kinder kein Zeitgefühl haben. Es fehlt an der Einschätzung wie sich beispielsweise "10 Minuten anfühlen" (was kann man in 10 Minuten alles schaffen, ohne eine andere Arbeit zu vernachlässigen?).

Das wird normalerweise im Kleinkindalter vermittelt, durch Überengagement der Eltern aber leider häufig verhindert.

Eins möchte ich noch erwähnen, dass wir unter den Kindern, die einnässen - egal ob tags oder nachts - sogar eine Vielzahl von Höher Begabten haben.

Ich möchte daher allen Müttern und Vätern, die bei GF mitmachen, einen wesentlichen Kernsatz in der Pädagogik ans Herz legen, der von Maria Montessori, der italienischen Reformpädagogin und Ärztin stammt:

"Hilf mir zu lernen, dass ich mir selbst helfen kann!"

Wird das beherzigt tut sich nicht nur das Kind leichter, es hilft auch den Müttern und Vätern den Alltag sehr viel problemloser zu gestalten.

Viele der Probleme mit den Kindern sind hausgemacht. Denkt man erst mal darüber nach, dass ja das Gehirn des Kindes lernen muss und nicht das Gehirn der Mutter, ergibt sich von ganz alleine, dass es wenig Sinn macht, wenn sich die Eltern zu viel einbringen.

Um sämtliche Zweifel vorweg auszuräumen - Ich habe selbst Kinder, rede also nicht nur von der Theorie!

Meine Kinder haben zwar nicht eingenässt, dafür haben sie aber alle anderen Macken und Mucken gehabt, mit denen ich auch fertig werden musste.

Der Satz der Maria Montessori erleichtert Vieles.

Ich finde es nur bedauerlich, dass er jungen Müttern nie vermittelt wird, sie hätten es so viel leichter in ihrem Leben.

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Danke für die Antwort .. ich allerdings sehe das jedoch anders.. Als erstes kann ich selber sehr gut beurteilen das mein Sohn ein kleiner Fauler ist.... Das ist wohl einfach manchmal so das eine Kind so das andere so... Zum anderen wenn ich die ,,Faulheit´´ mein Kind vorleben würde, dann würde ich ihn bestimmt nichts abnehmen .. Wie in den letzten abschnitten beschrieben nehmen die Mütter den Kindern alles ab.. logische Konsequenz das Kind sieht das Mama alles macht und überhaupt nicht Faul ist... Das dies auch nicht gut ist klingt logisch.. allerdings werde ich mein Sohn nicht z.B 5 Stunden in einer nassen Hose lassen , nur weil er selber entscheiden will wann etwas frisches angezogen wird.. natürlich muss ich da einschreiten und die Hose wechseln... Ich wollte lediglich wertvolle Tipps haben wie man es dem Kind und einem selber leichter machen kann das alles zu lernen.. Mein Sohn hat keine Probleme und er geht auch sehr locker mit dem Thema um ... Wenn er ins Bett macht dan sagt er selber das es nicht schlimm ist und geht auf die Toilette .. ein großes Thema würde ich draus machen wenn ich zur Therapie gehe oder zum Arzt .... Es muss nicht immer ein Problem dahinter liegen .. manchmal sind Kinder denke ich einfach noch nicht soweit... Naja das mit den Hosenwindeln finde ich schonmal gut ... Auch wen es den anschein hat ich möchte mein Kind schaden zufügen ;) Anscheind hat es bei manchen funktioniert.. Also vielen dank nochmal für die Antwort aber ich wollte Tipps und keine analysierung meiner Familie =) LG

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@LippglossBaby

@LippglossBaby: Es tut mir außerordentlich leid, dass Du offensichtlich nichts aber auch gar nichts verstanden hast von dem, was ich hier geschrieben habe.

Ich habe mich überhaupt nicht explizit mit Deiner Familie beschäftigt, sondern lediglich allgemeingültige Aussagen zu dem Thema gemacht, wie sie inzwischen wissenschaftlich hinlänglich erforscht sind!!!!

Es wäre höchst unseriös, wenn ich hier eine Analyse betreffs Deiner Familie machen würde.Ich bitte daher von solchen Unterstellungen Abstand zu nehmen.

Nochmals in Kurzzusammenfassung: Es handelt sich bei dem Einnässen Deines Sohnes LEDIGLICH um ein noch nicht gelerntes Sauberkeitsverhalten aufgrund der Höschenwindeln.

Es steht überhaupt nichts Anderes dahinter!

Die Windeln lassen keine Negativsignale an das Gehirn zu, die die Basis des Sauberkeitsprozesses darstellen.

Die Negativsignale habe ich in meiner Antwort und in den Kommentaren mehrfach aufgeführt.

Wird die Höschenwindel nass (wäre auch bei einer normalen Windel oder bei einer Unterhose nicht anders) kommt zum Gehirn ein Positivsignal:

"Schön warm", und dieses Positivsignal verschlimmert das Einnässen, weil dem Gehirn damit gemeldet wird, dass es völlig richtig gehandelt hätte. Damit ist kein Lernprozess vollziehbar.

Wenn Du praktische Tipps haben möchtest, solltest Du mir eine FA schicken, dann gebe ich Dir auch diese praktischen Tipps, die ich hier nicht öffentlich mache.

Diese praktischen Tipps stammen aus meiner Studie, an der unter anderem 4 1/2-Jährige teilgenommen haben, die gerade erst zum Sauberkeitstraining anstehen.

Bei der Studie ging es um die Bedeutung der negativen Körpersignale an das Gehirn für einen erfolgreichen Sauberkeitsprozess. Da die Studie sehr erfolgreich war, habe ich mich entschlossen, daraus ein spezielles Training abzuleiten, um Eltern und Kindern die Sauberkeitserziehung zu erleichtern.

Ich hoffe, dass über diese Kurzzusammenfassung der Hintergrund meiner Antwort für Dich leichter nachvollziehbar ist.

Aufgrund der Ausführlichkeit meiner Antworten und Kommentare hast ja sicher bemerken können, dass das Thema Einnässen sehr komplex ist.

Aber ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass Dein Sohn ein Problem hätte oder ein Fall für eine Therapie wäre!!! Da lege ich großen Wert darauf.

Für eine Therapie wäre Dein Sohn viel zu jung! Ich hatte ja zu Beginn auch darauf hingewiesen, dass es in dem Alter Deines Sohnes noch völlig normal ist, wenn er ab und zu noch einnässt.

Ich denke, dass da wohl zwischen uns Beiden ein Mißverständnis vorliegt, das dringendst aus dem Weg geräumt werden sollte. Und das kann man am leichtesten über eine FA lösen.

LG Adlerblick

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@Adlerblick

Wir probieren es schon seit Monaten ohne Windel oder sonstiges.. Er hat eine Unterhose und Schlafhose an.... Also kann es nicht an ein nicht gelerntes Sauberkeitsverhalten liegen.. Da er schon viele Wochen ins Bett macht... Ich habe mich mal umgehört und viele Mütter meinte das es bei Jungs länger dauert ... Bevor ich etwas Falsch mache und mein Sohn eventuell einfach noch nicht soweit ist , wollte ich mich im I-net ebenfalls mal schlau machen... Ich denke auch nicht das, das ,,Problemschen´´ mit einer Studie bewiesen werden kann.. Ich kenne sehr viele Mütter mit kleinkindern und jede erzählt anders... Haben Sie Kinder ? Meine erhofften Antworten galten lediglich Müttern oder Vätern die eventuell auch ähnliches zu berichten haben und wie Sie damit umgegangen sind .. LG

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@LippglossBaby

Puha, hättest Du die Antworten sorgfältig durchgelesen, dann hättest Du gelesen, dass Adlerblick Kinder hat, sich an der Studie lediglich orientiert und sich damit nicht irgenwie beweisen möchte. In allererster Linie möchte sie helfen. Du kannst diese Hilfe annehmen, oder es Euch schwer machen. Kennst Du den Begriff Sauberkeitserziehung? Er bezieht sich darauf, dass ein Kind eben nicht mehr einnässt. Er hat es noch nicht gelernt, das ist vollkommen in Ordnung, weil er noch jung ist.

Vielleicht ist es einfach viel Text, das kann einen schon mal verwirren.

Wenn Du auf weitere Vorschläge wie Klingelhose und co hoffst, dann sind Laienaussagen sicher besser.

Kind ist nicht gleich Kind. Es gibt auch Kinder, die es mit Klingelhose geschafft haben, allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass es nicht ausschließlich die Klingelhose war, die ihren Beitrag dazu geleistet hat.

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@Adlerblick

Adlerblick, es tut mir aufrichtig leid, daß ich dir den Link schickte und du dir soviel Mühe gegeben hast. Ich dachte wirklich, da fragt jemand um echten Rat und Hilfe, dabei sollte wieder mal nur die eigene, bereits bestehende Meinung bestätigt und damit die schlechtesten Ratschläge beherzigt werden. Sorry

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@LippglossBaby

@LippglossBaby: Eine nasse Unterhose oder nasse Schlafanzughose hat exakt das gleiche Signal an das Gehirn zur Folge wie eine nasse Windel: Nämlich: "Schön warm super".

Es ist tatsächlich so - auch, wenn es blöd klingt - die nasse Hose verhindert, dass Dein Sohn trocken wird.

Ich habe ja bereits mehrfach aufgeführt, dass der Lernprozess der Sauberkeit über die negativen Körpersignale läuft und nicht über ein positives Körpersignal.

Mit 4 Jahren ist Dein Sohn ja tatsächlich noch nicht so weit, auch das habe ich Dir bereits 2 mal mitgeteilt, weshalb Du Dir noch keine Sorgen zu machen brauchst.

Normalerweise beginnt man mit dem Sauberkeitstraining in der Nacht frühestens ab der Altersstufe 4 1/2 Jahre.

Es gibt Kinder, die länger brauchen. Gemäß den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen spricht man von einer Enuresis nocturna (Bettnässen) frühestens ab dem 5. Lebensjahr.

Eine Therapie, wie sie hier auch schon angeführt wurde, wäre sowieso frühestens ab dem 5. Lebensjahr möglich, ich persönlich ziehe es vor, wenn die Kinder älter sind, etwa ab dem Schulalter, da vorher noch gar kein Leidensdruck gegeben ist.

Insofern würde auch der Einsatz einer "Klingelhose" jetzt überhaupt keinen Sinn machen bei Deinem Sohn.

Du denkst falsch, wenn Du glaubst, dass eine Studie zum Thema Enuresis nocturna nichts bringen würde. Wenn Du wüsstest wie viele Kinder daran teilnehmen müssen, damit die Studie überhaupt anerkannt wird, würdest Du nicht so leichtfertig daherreden.

Bereits seit dem Jahr 1930 wurden regelmäßig neue Studien gemacht zu diesem Thema. In dieser langen Zeit wurden Tausende von Kindern untersucht und in Studien eingebunden.

Du darfst nicht von Deinem kleinen Umfeld ausgehen, das sicher gut überschaubar ist.

Wir haben alleine in Deutschland einen Bettnässeranteil bei den 7-Jährigen in Höhe von 25 % der Kinder.

Vielleicht wird Dir damit klar, dass das Problem in dieser Altersstufe kein "chen" mehr ist.

Wir müssten aber gar keine so hohe Anzahl von Bettnässern haben, wenn die Sauberkeitserziehung gleich von Beginn an richtig vollzogen würde.

Das bedeutet, dass ab der Altersstufe 4 1/2 Jahre richtig vorgegangen werden muss, dann gibt es später keine Probleme.

Die Bettnässer-Statistiken könnten ganz anders aussehen, wenn wir uns nicht künstlich Bettnässer züchten würden aufgrund der falschen Vorgehensweisen.

Wenn ich Dich hier so umfassend aufkläre, dann sicher nicht, um Dir etwas Falsches ins Ohr zu flüstern. Das liegt fern jeglichen Denkens von mir!!!

Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass an meiner Studie auch 4 1/2-Jährige teilgenommen haben, weiß ich was machbar ist und was nicht.

Es zwingt Dich kein Mensch diese oder jene Richtung einzuschlagen, es obliegt einzig und allein Dir, was Du für Deinen Sohn als richtig ansiehst. Das bedeutet aber auch, dass Du später die Konsequenzen tragen musst, wenn Du jetzt in die falsche Richtung gehst.

Noch ist Dein Sohn kein Bettnässer! Er steht erst am Anfang des Entwicklungsschrittes zur Sauberkeit, und der muss ordentlich vollzogen werden.

Ich habe natürlich spezielle Tipps auf Lager, wie Du das Ganze unterstützen kannst. Dazu müsstest Du Dich aber per FA mit mir in Verbindung setzen.

Solche Tipps sind immer auf das jeweilige Kind zugeschnitten, so dass ich prinzipiell keine Pauschalaussagen dazu mache.

Was Deine Frage anbelangt, ob ich Kinder habe, so hatte ich auch dazu bereits geantwortet.

Ja, ich habe Kinder, und auch ich musste sie mal trocken bekommen.

Ich hatte natürlich den Vorteil, dass ich aufgrund meines Jobs besser informiert war, wie man das macht.

Was die Erzählungen der Mütter anbelangt, so hört man da natürlich sehr viel. Aber sehr Vieles entspricht auch nicht den Tatsachen. Du weißt nie unter welchen Bedingungen ist das Kind tatsächlich sauber geworden.

Und grundsätzlich kann man nicht alle Kinder über einen Kamm scheren, da die Lernprozesse auch sehr unterschiedlich verlaufen. Das eine Kind lernt schneller, das Andere langsamer.

Ich kann Dir nur raten, steigere Dich jetzt nicht so hinein in das Thema. Dein Sohn liegt vom Alter her noch absolut gut "im Rennen".

Er wird es ganz sicher schaffen, und auf ein halbes Jahr früher oder später kommt es ja auch nicht an!

Ich wünsche Deinem Sohn viel Erfolg.

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@washilfts

Ist schon ok washilfts. Es ist ja mein Job, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. So gebe ich diese Erfahrungen auch gerne weiter. Ich will sie niemandem aufdrängen, ich informiere lediglich.

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Hallo,

ich habe genau das gleiche Problem und brauche dringend Hilfe: mein 6jähriger Sohn will auch nicht (konsequent) auf die Toilette: das Häufchen geht zum Glück schon zu 99% darauf, aber für´s Pipi klappt es nur nach Aufforderung. Aber manchmal zickt er und geht einfach nciht. Ich habe mich ertappt gefühlt, dass die Eltern stets sagen "du musst doch sicher auf die Toilette". Beim Häufchen geht er freiwillig, aber das Pipi ist das Problem. Im Kindergarten ist es ihm peinlich, dass er noch eine Windel trägt. Beim Umziehen ist er stets in einem separaten Raum, weshalb die anderen Kinder schon nachgefragt haben, weshalb das so ist. Die Kindergärtnerin hat uns gebeten den anderen Kindern sagen zu dürfen, dass er noch Windeln trägt. Wir haben unseren Sohn gefragt "von mir aus..." kam zögernd. Wir fürchten nun, dass er obendrein noch gehänselt wird.

Wir haben ihm auch gesagt, dass er keinen Schwimmkurs machen kann, wenn er nicht trocken ist. Dass später in der Schule die Windel nicht mehr sein DARF haben wir auch erwähnt und gesagt, dass wir nur sein Bestes wollen. Ich befürchte nur, dass wir so eher Druck aufgebaut haben und dass das eher schlecht als recht ist - aber ausschliesslich "mit Samthandschuhen anfassen" funktioniert auch nicht, oder?!? Wir waren schon bei der psychologischen Beratung. Belohnungssystem einführen, einen Wochenplan zum ausmalen, wann er auf Toilette war - alles haben wir ausprobiert, aber geholfen hat es zumindest fürs Pipi nicht.

Können Sie uns helfen? Wir wissen echt nicht weiter

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@Beloumax

Ich kann Euch helfen. Es muss aber nicht hier im öffentlichen Raum stattfinden. Ich habe Dir eine FA geschickt. Wenn Du die annimmst, können wir uns private Nachrichten schicken. Das ist einfacher und geht auch schneller.

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Lasst es, wie es ist. Ich kenne ein Kind, dass mit 6 Nachts trocken geworden ist, manche sogar erst mit 9. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus. Nur, weil das Gro der Gesellschaft anders tickt, heißt das noch lange nicht, dass es bei Eurem Sohn krankhaft ist.

Im Gegenteil, wenn ihr Euch damit verrückt macht ist damit niemandem geholfen.

Also bei ner Freundin war es mit der Tochter ähnlich sie hats dann erstmal versucht dass das Mädchen zwei stunden bevor sie ins bett ist nichts mehr getrunken hat und dann bevor sie ins bett gegangen ist nochmal auf die toilette (hat leider alles nichts geholfen) aber beim Kinderarzt hat sie sich dann windeln verschreiben lassen die klingeln sobald der erste tropfen kommt und die kinder schaffens dann normalerweise noch rechtzeitig aufs klo zu gehen :) sie war dann auch innerhalb von ner woche sauber.... wobei mit vier jahren nur die wenigste nachts komplett trocken ist.... zieht ihm doch erstmal nachts normale windeln an und wenn des dann in nem jahr immernoch nedklappt dann kann man sich des mit diesen windeln überlegen (verschreibt einem der Kinderarzt) die kinder bei denen ich babysitte tragen mit vier nachts auch zum teil noch windeln

@babsi90: Der größte Fehler, den man machen kann ist die Flüssigkeitsreduktion. Damit verschlimmert man sogar das Bettnässen. Ein Lernprozeß der Sauberkeit ist so nicht vollziehbar, weil das für den Lernprozeß nötige Volumen gar nicht zustande kommt.

Windeln fördern ebenfalls das Bettnässen.

Dein Ratschlag ist zwar gut gemeint, ist aber leider rundum verkehrt.

Beide Fehler werden leider in der heutigen Zeit viel zu häufig gemacht, deshalb ist auch der Anteil der Bettnässer so hoch wie er noch nie war.

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@Adlerblick

Wobei das mit dem abends wenig trinken sicherlich schon früher praktiziert wurde?!

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@inspireone

@inspierone: Das ist richtig, es wurde aber durch zahlreiche Studien bereits längstens bewiesen, dass die abendliche Flüssigkeitsereduktion der völlig falsche Ansatz ist. Leider wird so etwas aber auch heute noch wider besseren Wissens teils sogar von Ärzten empfohlen.

Das wurde früher bereits aus der Not heraus geboren, weil Ärzte sich nicht anders zu helfen wussten. Und heute ist es nicht anders.

In Anbetracht, dass manche empfohlenen Therapieformen nicht wirksam sind, wie z.B. die Hormontherapie, nach deren Absetzen die Kinder wieder genauso einnässen wie vorher, geht man auf die alten Empfehlungen von früher zurück, weil man zunächst keine Alternativen weiß.

Erst jüngste Studien haben neue Erkenntnisse gebracht, so das die jetzige Bettnässertherapie völlig anders angegangen wird als früher.

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Warst du bereits beim Arzt? Körperliche Beschwerden sind ausgeschlossen? dann ist es vllt psychisch und man könnte mal zum Kinderarzt und sich Adresse geben lassen.

Gar nichts dazu zu sagen ist wohl auch nicht so gut. Schimpfen natürlich auch nicht (was du ja auch nicht tust) aber vllt hat er irgendwelche Ängste und will deswegen nicht nachts aufs Klo? Vielleicht überall das Licht anlassen? Mit ihm reden, warum er denn nicht noch aufs Klo geht? Faulheit alleine kann es ja nicht sein, denn ihm ist es ja auch unangenehm..

Der ist einfach nur müde und braucht seinen Schlaf.

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@violatedsoul

ich glaube auch, dass ein 5jähriger trotz Müdigkeit aufs Klo geht. Es ist ja kein Thema, wenn das ab und zu im Schlaf noch passiert. aber das was du schreibst von wegen "mit 9 erst trocken" ist auf keinen Fall ein Normalzustand und sollte auch nicht so angesehen werden.

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@comedyla

Man muss sich nicht nach dem Normalzustand richten. Warum sich mit etwas quälen, was einfach noch Zeit benötigt?

@viola: Doch, es hindert, weil der Schlaf so tief ist, dass das "Müssen" nicht wahrgenommen wird. das ändert sich im Laufe der nächsten Jahre.

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@inspireone

Dann muss es trainiert werden. Und das auch mal mit einem klaren und unmissverständlichen Wort an Kinder. Wenn er mal bei Freunden schläft, was in dem Fall sicher nicht der Fall ist, soll er es wohl auch "laufen lassen"?

Bei allem Verständnis, aber fast 5jährige sollten schon lange sauber sein.

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@violatedsoul
Doch, es hindert, weil der Schlaf so tief ist, dass das "Müssen" nicht wahrgenommen wird. das ändert sich im Laufe der nächsten Jahre.

in der Frage steht doch, dass er wach ist und man immer erst mit ihm diskutieren muss, damit er dann noch aufs Klo geht. Es geht doch nicht darum, dass er einfach zu tief schläft und sein Bedürfnis gar nicht merkt.

Das heißt das Kind ist wach, Mama ist da und Kind muss aufs Klo. Statt zu gehen wird erst mit Mama diskutiert und dann geht er ja doch ab und zu noch aufs Klo.

Ich sage nicht, dass das alles ein Weltuntergang ist, aber mit 9 nicht trocken zu sein ist auch nicht so harmlos wie du es hier darstellst. wo soll das enden? mit 16 noch ins Bett machen und sagen "jeder hat seinen eigenen Ryhthmus"?

Dem Kind ist es doch auch unangenehm, der Kleine würde sich bestimmt auch riesig freuen, wenn er morgens in einem trockenen Bett und trockener Kleidung aufwacht.

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@comedyla

Habe ich gelesen. "Wach" ist für mich nicht dasselbe wie wach. Es ist ja nicht so, dass er aufsteht und spielt, den Toilettengang aber nicht tätigt. Wr haben im Schlaf Phasen, in denen wir wach erscheinen, es aber nicht wirklich sind. Viele sprechen sogar im Schlaf.

Ich bin mir sicher, dass der Junge mehr Zeit braucht. Es gibt Kinder, die sehr verträumt sind, die haben dieses Bewusstsein einfach noch nicht. Bald wird es ihm unangenehm werden, dann wird dieses Bewusstsein auch dazu beitragen, dass es nachts klappt.

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@comedyla

ein kind , was man weckt zum pipimachen gehen IST NICHT WACH -- laß dich doch mal selber direkt aus deiner traumphase mitten im träumen wecken , ich möchte dich erleben ,wie du dann hellwach bist -- s o ein dummes gerede kann man nur dann von sich geben,wenn man niemals mit dieser situation konfrontiert wurde. die kinder schlafen quasie auf dem weg zur toilette weiter und kriegen das wasserlassen garnicht willentlich mit. wissen am nächsten tag auch nichts davon. darum sind klingelhose und wecken total unproduktiv ..

tagsüber sollte man so einkind nicht ständig auf die toilette schicken sondern es ihm selber überlsssen wann es muß -- das ist training und da trifft es zu jeder hat seinen eigenen rythmus .

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@comedyla

@comedyla: Das Einnässen erfolgt nachweislich nicht im Tiefschlaf sondern im Leichtschlaf, in der Traumphase!

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@eggenberg1

Als mein kleines Geschwisterchen (ich bin sehr sehr viel älter) mit 2 1/2 trocken wurde, haben wir ihn beim spielen immer mal gefragt ob er aufs Klo muss. Dann hat er kurz überlegt, genickt und ist (mit uns) aufs Töpchen/Klo. Nachts war es zB das Problem dass er später angst hatte alleine durch den dunklen Flur zu gehen. Da hat er dann entweder die Eltern oder die Geschwister geweckt, dass wir mitgehen. Haben dann solche Nachtstrahler angebracht und dann ging das wunderbar.

Du kannst doch auch nicht nur deine eigenen Erfahrungen darin sehen, die Mutter, die die Frage stellt, wird doch genau wissen, ob das Kind wach ist oder nicht. Wieso denkst du du alleine kannst die Situation einschätzen? Ist ja nett, wenn du helfen willst, aber du hast doch genauso wenig ahnung von dem Kleinen wie wir alle. Und wie du schon selbst sagst ist der Prozess doch immer anders. warum denkst du also du hättest die absolute ahnung was in dem Kleinen vorgeht und was die Gründe sind??

Erwachsene werden doch auch mal nachts wach und merken wie dringend sie müssen. Und dann bleibt man doch auch meist noch etwas liegen und will nicht aus dem warmen Bett und geht dann trotzdem raus.

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@violatedsoul

@violatedsoul: Bei allem Verständnis, aber fast 5jährige sollten schon lange sauber sein

Das ist ein völliger Unsinn!!!!!

Ein Kind "darf" mit 5 Jahren durchaus noch nicht sauber sein. Den Lernprozess der nächtlichen Sauberkeit leitet man normalerweise erst mit 4 1/2 Jahren ein.

Laut den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen gilt ein Kind frühestens mit 5 Jahren als Bettnässer!

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@comedyla

@comedyla. Die Erwachsenen werden aber auch nur nachts wach, wenn sie als Kind den Lernprozess der Sauberkeit komplett vollzogen haben. Wird dieser Lernprozess in irgendeiner Form behindert, gibt es auch unter den Erwachsenen noch Bettnässer.

Ich habe als Therapeutin schon mit einigen erwachsenen Bettnässern zu tun gehabt. An einer meiner Studien hat eine 29-jährige teilgenommen und mein ältester Patient war 54 Jahre alt - kein Inkontinenter, sondern ein echter Enuretiker! Auch den konnte ich noch erfolgreich behandeln.

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@Adlerblick

Ich sag ja nicht, dass das jetzt alles ein weltuntergang ist, aber zu sagen, dass wenn man mit 9 noch nicht trocken ist, dass absolut normal ist, ist nicht richtig.

Man kann doch schon jetzt schauen, wie man am besten reagiert, da der Kleine im Dezember 5 wird. Und man muss doch nicht abwarten bis es mit 10 immernoch so ist.

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@comedyla

@Comedyla: Es gibt noch viel ältere, die noch nicht trocken sind. Derzeit ist eine Phase, in der gehäuft die 10 - 18-Jährigen Bettnässer auffallen. Natürlich ist das nicht der Normalzustand. Aber allen Fällen ist gleich, dass der Lernprozess der Sauberkeit behindert wurde, so dass das Lernergebnis nie komplett war.

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@Adlerblick
Natürlich ist das nicht der Normalzustand.

auf mehr wollte ich doch nicht raus.

Lasst es, wie es ist. Ich kenne ein Kind, dass mit 6 Nachts trocken geworden ist, manche sogar erst mit 9. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus. Nur, weil das Gro der Gesellschaft anders tickt, heißt das noch lange nicht, dass es bei Eurem Sohn krankhaft ist.

kann ich absolut nicht so unterschreiben. Und du ja auch nicht, wenn du 10-18jährige auch theraoierst, genauso wie 29jährige oder über 50jährige.

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@inspireone

@inspreone. Das Einnässen erfolgt nachweislich nicht im Tiefschlaf sondern im Leichtschlaf (= Traumphase oder Grübelphase). Die Tiefschlafthese kommt vonden Eltern, die ihr Kind nachts noch einmal wecken und zur Toilette führen.

Sie wecken zu irgendeinem Zeitpunkt und bringen ihr Kind "halb bewußtlos" zur Toilette und am nächsten Tag weiß das Kind nicht mehr, dass es geweckt wurde. Das ist typisch Tiefschlafphase.

Aber im Tiefschlaf wäre es auch nicht passiert. Deshalb ist diese nächtliche Weckerei völlig sinnlos und verschlimmert sogar das Bettnässen, weil die Kinder automatisch die Verantwortung für den Harndrang an die Eltern verschieben.

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@eggenberg1

Zwei Mädels, die im Kindergartenalter trocken waren.

Ich hab davon abgesehen im Kindergarten gearbeitet. Die Erzieher haben sich Eltern berechtigt gegriffen, deren Kinder selbst im Einschulungsjahr noch Windeln trugen.

Was soll denn in der Schule abgehen?

Ältere Kinder werden im Kindergarten angehalten, sich auch selbst zu säubern, in der Schule muss es schließlich auch alleine gehen. Da kann kein Lehrer gerufen werden "bin feeeertig".

Den Kindern muss es selbst ein Bedürfnis sein. Und haben sie es nicht, muss erst körperlich gesucht werden und dann, wenn alles okay ist, gefragt werden, warum der Weg zum Klo nicht gesucht wird.

Mein Neffe ist auch 5. Meine Mutter, seine Uroma, bekommt regelmäßig die Krise, wenn er mit seinen Beinen Achten schlägt und NICHT aufs Klo geht, obwohl er muss. Schon mehrmals eingepinkelt deshalb.. Der Kindergarten erwägt, keine Einschulungsempfehlung zu geben, wenn sich das nicht ändert.

Kinder im höheren Kindergartenalter wissen durchaus, wann es drückt. Wenn sie es dennoch negieren, sollte man nicht wegschauen und denken "Naja, wenn er mal soweit ist in seiner Entwicklung, wird er schon gehen."

Nee. Wenn es drückt, hat er zu gehen.

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@comedyla

Natürlich macht man sich irgendwann Gedanken, allerdings noch nicht mit 4.

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@comedyla

Ich habe nicht behauptet, dass es normal ist, wenn ein Kind erst spät trocken wird.

Man kann aber bei einem 4- Jährigen doch noch gar nicht absehen, dass das Einnässen krankhaft wird. Ob jedes Kind, welches erst zwischen 6-10 erst trocken geworden ist therapiert wurde, wage ich auch zu bezweifeln.

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@comedyla

@comedyla: man sollte auf keinen Fall vor dem 5. Lebensjahr therapeutisch tätig werden. Was der sinnvollste Weg wäre ist, als erstes schon mal die Windeln und die Hose wegzulassen, das Kind also unten herum nackt schlafen zu lassen, um so die negativen Körpersignale zuzulassen. In manchen Fällen reicht das alleine auch nicht aus, dann gäbe es noch weitere Verstärkermaßnahmen.

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@violatedsoul

@violatedsoul: Du magst in einem Kindergarten gearbeitet haben, aber mit Sicherheit nicht als Erzieherin!

Denn sonst wüsstest zu dem Thema sehr viel mehr zu sagen als das, was bisher von Dir gekommen ist!

In der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher gibt es nämlich auch das Kapitel Einnässen, und zwar tags genauso wie nachts.

All das, was Du bisher von Dir gegeben hast, ist völlig konträr zu den Ausbildungsstandards für Erzieher und Erzieherinnen.

Es gibt nicht ein einziges Vorschulkind, das noch Windeln trägt, insofern erzählst Du uns schon mal ein Ammenmärchen.

Es ist sogar Pflicht, dass die Kinder bis zur Einschreibung in den Kindergarten mit 3 Jahren trocken sein müssen.

Kein Kind wird mit Windeln in den Kindergarten aufgenommen.

Die einzige Ausnahme sind die heilpädagogischen Tagesstätten, in denen behinderte Kinder Aufnahme finden, bei denen es aufgrund ihrer Behinderung gar nicht anders geht als sie mit Windeln auszustatten.

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@violatedsoul

@violatedsoul - Ich wage zu behaupten, daß man im Kindergarten im Bereich Küche oder Reinigung nur am Rande etwas von Erziehung mitkriegt.

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@Adlerblick

Entschuldige, aber während meiner Zeit GAB es zwei Geschwisterkinder im Alter von 5 bzw.6 Jahren, die während des Mittagschlafes Windeln trugen. Wer die stadtbekannten Eltern kannte und kennt, wusste und weiß auch, wo das Problem zu suchen war und ist.

Bitte nicht versuchen, etwas wissen zu wollen, wenn man nicht dabei war!

Und in unsere Kindergärten gehen wie früher schon Krippenkinder. Das heißt, Windelkinder. Und wer sein Kind mit 2 Jahren bringt, trägt es auch noch Windeln.

Auch in dem Fall nichts behaupten, was man nicht beurteilen kann!

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@comedyla: Bei den primären Enuretikern, und um einen solchen handelt es sich bei dem Sohn der Fragestellerin, spielt die Psyche überhaupt keine Rolle. So etwas könnte nur dann der Fall sein, wenn es sich um eine sekundäre Enuresis nocturna handelt.

Wir wissen, dass über 90 % der Kinder kein organisches Problem haben. Trotzdem ist es natürlich angezeigt, dass der Kinderarzt mal die Blase schallt. Da der Sohn der Fragestellerin vom Alter her noch gar nicht zu den Bettnässern zählt sondern ganz grenzwertig überhaupt gerade erst zur Sauberkeitserziehung ansteht, muss man sich noch keine großen Gedanken machen, wenn es noch nicht so klappt.

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