Mein Sohn (Schwerbehinder) hat ein Auto geschenkt bekommen,jetzt vorder der Schenker das Auto zurück

10 Antworten

Da würde ich mich nicht drauf einlassen. Der "Freund" soll beweisen, dass das Auto nicht verschenkt wurde. Er hat Euch schließlich alle Papiere übergeben und auch zugelassen, dass das Fahrzeug auf Deinen Sohn eingetragen wurde. Warte ab, was passiert. Er wird es sich überlegen, ob er das Risiko eingeht, eine gerichtliche Entscheidung einzufordern. Vor Gericht zählt dann die Glaubwürdigkeit. (Aussage gegen Aussage gibt es nicht!!). Soll er also klagen -ich glaube aber, er droht nur und will Euch Angst machen.

Der "Freund" soll beweisen, dass das Auto nicht verschenkt wurde. Das muss der "Freund" natuerlich nicht. Dafuer, dass er Eigentuemer des Autos ist, kann er allein schon mit dem Kaufvertrag einen Anscheinsbeweis liefern.

Will der Sohn diesen nun erschuettern, wird er beweisen muessen, dass ihm das Auto tatsaechlich geschenkt wurde.

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@DerCAM

Es gibt einen Zeugen, der das Bezeugen kann wie es gelaufen ist..

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Nee nicht der Freund muss beweisen, dass er es nicht verschenkt hat, sondern der Beschenkte muss beweisen können, dass es ihm geschenkt wurde.

Denn der Schenker kann einen Kaufvertrag nachweisen - und der Kfz Brief bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil II gilt nicht als Eigentumsnachweis.

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@Eichbaum1963

Ich denke, dass, nachdem das Fahrzeug mit sämtlichen Papieren übergeben wurde, besteht zumindest kein Zweifel daran, dass es übereignet werden sollte. Nun stellt sc die Frage ob Kaufvertrag oder Schenkung. Und hier wiederum warum mehrere Monate gewartet wurde, bevor eine Forderung (schriftl. Vertrag bzw. Kaufpreis) kam. Hier sehe ich durchaus die Beweislast beim "Freund" das tatsächlich ein Kaufvertrag beabsichtigt war - zumal Zeugen Gegenteiliges behaupten.

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@miboki

Ja in der Beweispflicht ist er - diese könnte aber mit vorweisen eines Kaufvertrags erfüllt sein, danach könnte er schlussendlich behaupten, dass das Auto nur leihweise überlassen wurde.

Wenn die Gegenseite dann eben keinen Kauf-oder Schenkungsvertrag vorweisen kann, siehts nun mal nicht so gut aus.

Klar, Zeugen zu haben ist schon mal gut aber dennoch weiß niemand genau, wie es vor Gericht am Ende aussehen würde...

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@Eichbaum1963

Es stimmt, dass niemand sagen kann, wie es vor Gericht ausgeht. Aber er wird die Frage beantworten müssen, weshalb er bei einem Leihvertrag erst sämtliche Papiere mit aushändigt und somit sogar die Umschreibung des Fahrzeuges ermöglicht. Und bei einem Leihvertragist es auch nicht üblich, dass der Entleiher das Fahrzeug selber versichert. Ein Uralt-Kaufvertrag ist ja kein dauerhafter Eigentumsnachweis. ICH würde es riskieren, denn ich glaube nicht, dass er vor Gericht glaubhaft machen kann, dass er npch Eigentümer des Fahrzeuges ist, wenn lediglich einen alten Vertrag vorlegen kann,nicht aber die Fahrzeugpapiere und auch keinen Versicherngsvertrag. Letztendlich zählt vor Gericht (wenn es übhaupt zu einem Verfahreh kommt) die Glaubwürdigkeit.

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Seit wann macht man einen Vertrag, wenn man etwas verschenkt? Wendet euch an die Verbraucherzentrale, die haben da Anwälte, die auch für kleines Geld beraten. Aber wenn der Fahrzeugbrief inzwischen auf den Namen deine Sohnes lautet, dann ist die Sache ja wohl sowieso gelaufen.

Die Rückgabe von Geschenken kann unter bestimmten Umständen verlangt werden. So müssen nach einer "Entlobung" (Auflösung eines Eheversprechens) z. B. auf Verlangen die besonders teueren Geschenke zurückgegeben werden. Was ist vorgefallen? Ohne Grund wird da wohl keine Rückforderung gestellt.

Das wissen wir nicht.. er kommt nach ca. 5-6 Monaten damit um die ecke... Es war nichts... Ich er wollte auch nie einen Vertrag.. dann hätte er doch bei der übergabe vom wagen was mit mitringen können oder??

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Ich weiss es nicht warum er ihn jetzt wieder haben will.....

Er kommt ja auch erst nach 5-6 Monaten damit an....

Ich bin echt ratlos...

mit ihm reden kann man auch nicht mehr....

Er hätte ja auch einen Vertrag machen können aber er wollte keinen...

Den dann hätte er ihn doch bei der übergabe einen vertrag mitbringen können hat er aber nicht....

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