Mein Sohn schielt seit seinem 4. Lebensjahr - Zum Augenarzt oder Optiker?

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12 Antworten

Augenarzt is doch klar da wär ich aber schon vor 7 jahre hin...der optiker kan nur die sehsterke beurteikenn

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Kommentar von OttoKongo
01.02.2013, 01:23

Das stimmt so nicht. In dem Jahren des Studiums lernt man dann doch so ein "kleines" bischen mehr!

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Zum Augenarzt - so schnell wie möglich.

Wenn sich die Fehlstellung nicht so gut geben sollte, käme auch eine OP in Betracht.

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Oh je, warst du mit Deinem Sohn etwas noch nie beim Augenarzt?? Ich hoffe, daß Deine Frage einfach ungeschickt formuliert ist. Du schreibst ja, daß Dein Sohn beim Orthoptisten war, das beruhigt dann schon...

Ja, ein Augenarzt hat studiert. das heißt aber nicht, daß er auch das HANDWERK beherrscht. Und zum Handwerk gehört alles, was in den bereich des Optikers fällt. Für eine korrekte Brillenbestimmung ist der Optiker die absolut erste Adresse, da er das Handwerk der Refraktion beherrscht - Brechungsfehler der Linse sind nämlich keine Krankheit und entsprechend ist da auch ein Arzt nicht zuständig. Die "Sehtests", die ich beim Augenarzt erlebt habe, dauerten 3 Minuten und dann "der nächste bitte" - ein guter Optiker nimmt sich Zeit und weiß, wie er herangehen muß. Ein Optiker ist weit mehr als ein "kleiner Handwerker" oder Brillenverkäufer! Bitte unterschätze den Beruf nicht!

Ein Augenarzt ist für den Krankheitsteil zuständig. Er sollte also das Schielen abklären und eine eventuelle Therapie verordnen, anpassen, überwachen. Er ist auch für die Vorbereitung/Durchführung einer eventuellen Operation zuständig. Aber mit 11 ist es dafür schon reichlich spät und der Zug ist weitgehend abgefahren. Eine wirkliche Heilung wird nicht mehr möglich sein, nur eine Korrektur/Erleichterung!

Stell Deine Frage bitte nochmal hier: www.optometrie-online.de

Dort sind echte Profis am Werk, sowohl speziell ausgebildete Optiker sowie Mediziner. Sie können Dir auch Kollegen nennen, die speziell für Schieler Brillenglasbestimmungen durchführen, denn da ist alles etwas anders.

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Mein Bruder hatte dies auch. Er ist zu einem Augenarzt gegangen. Danach hatte er etwa 4 Operationen. Aber der Arzt hatte uns damals mitgeteilt, das man diese OPs bis zum 6. Lebensjahr machen sollte. Den Grund weiss ich nicht mehr. Ich hoffe, dass es für deinen Sohn nicht zu spät ist, falls es etwas schlimmeres ist wie bei meinem Bruder, Auf jeden Fall würde ich mal zum Arzt gehen, falls dies nicht nötig ist, wir er dir das dann schon mitteilen.

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Definitiv Augenarzt. Ein noch so guter Optiker ersetzt keinen Mediziner... Gerade wenn er Schielt kann dir ein Optiker auch noch ganz anders weiter helfen. Eine frühere Freundin hatte auch recht stark geschielt, bei Ihr konnte es mit einer OP korrigiert werden (Da war sie aber schon erwachsen, denke nicht das man so etwas schon bei einem Kind durchführt) War eine ambulante OP und das Ergebnis war beeindruckend, wer es nicht weiß würde niemals auf die Idee kommen, das Sie jemals geschielt hat.

Viel erfolg!

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Im grunde brauchst du beides.

Augenoptikermeister werden geprüft, ob sie diese augenmessung beherrschen. Wenn nicht, bekommen sie keinen meistertitel.

Augenärzte werden auf dieses spezielle thema nicht eingehend geprüft.

Du brauchst einen Kinderoptometristen. Das ist ein Augenoptikermeister mit MEdizinischer Zusatzausbildung. Der hat in seinem Leben mindestens 5 - 7 Jahre in seine Aus- und weiterbildung investiert. Bestenfalls arbeitet dieser mit einem Augenarzt zusammen. Dieser kann dann Heil- und hilfsmittel verordnen, die beide für angemessen halten.

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Das Beste ist: Vom Augenarzt eine Diagnose stellen lassen, inklusive Bestimmung des Sehfehlers. Der Optiker wird das noch mal nachmessen wenn es um den Kauf einer Brille geht.

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Auch Augenoptiker studieren und sind Diplom-Augenoptiker, heute machen sie ihren Bachelor oder Master. Der Augenoptiker steht zwischen einem klassischen Handwerksberuf und augenmedizinischen Übergangsbereichen. Ein Augenoptiker kann nun mal von seiner Ausbildung besser Sehhilfen anpassen als ein Augenarzt. Studium plus Lehre oder , Meisterschulle, so viele Jahre mit praktischer Ausbildung hat ein Augenarzt nicht. Auch bei den Augenärzten gibt es Spezialisten, 7 Jahre, da ist viel Zeit vergangen zu Lasten des Schielenden. Es gibt gute Augenkliniken. Eine Schieloperation ist immer eine der letzten Möglichkeiten. Ein guter Arzt aber auch Augenoptiker lotete die Möglichkeit aus ohne OP zu helfen. Denn eine OP ist keine Garantie, das der Schielende nach der OP noch schielt, nur weniger. Probleme können Narbenbildung an den operierten Augenmuskeln bereiten. Da 6 äußere Augenmuskeln die Augenbewegungen steuern ist eine genaue Untersuchung notwendig. Das Auge ist kein Kugellager, das man nur richtig einstellen muss. Hier ist eine opitmale Zusammenarbeit von Augenarzt, Augenoptiker und Orthoptist notwendig. Hier wurde Zeit vergeudet.

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Soll das heißen du warst mit einem 11 jährigen Kind das schielt noch nicht beim Augenatzt? Ich hoffe das ist ein Witz. Und nein natürlich haben Optiker keine Ahnung von Augenheilkunde. Die Studieren auch nicht 6 Jahre Medizin und machen dann 4 Jahre Facharztausbildung.

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die kleinen Handwerker

  • 3 jahre lehre

  • 2 jahre praktikum

  • 5 semester studium

  • 2 anerkennungsjahre zum erhalt der kassenzulassung

der augenarzt hat allgemeinmedizin studiert - das messen von brillenstärke bzw. prismatischen verordnungen wurde anschließend in kurzlehrgängen vermittelt

mein vorschlag:

  • augenarzt zur abklärung von gesundheitlichen hintergründen und dann

  • qualifizierter optiker (der sich auf prismenkorrekturen spezialisiert hat) zur anfertigung der prismenbrille

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Ist das eine Frage oder ein Tipp? Also geh zum Augenarzt :)

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auf jeden Fall zum Augenarzt.

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