Mein Sohn schämt sich für meinen Beruf/Verdienst?

30 Antworten

Ich kann euch beide gut verstehen. 17 ist ein schwieriges Alter. Selbst wenn Du Anwalt wärst und ihr in einem schicken Penthaus wohnen würdest, fände er sicherlich irgendwas anderes, das ihm an Dir peinlich ist.

Als ich in dem Alter war hab ich mich auch für meine Eltern geschämt. Heute weiß ich gar nicht mehr, warum. Mein Vater war auf der Arbeit (einer Versicherung) hoch angesehen (er hat den Laden quasi allein geschmissen), meine Mutter war lange Ärztin, hat aber verdient wie eine Arzthelferin und hatte einen miesen Chef, sodass sie gekündigt hat und dann beim Schlecker angefangen hat. Sie war die gute Seele der Praxis und sie würde oft von ehemaligen Patienten auf der Straße angesprochen.

Meine Eltern waren beide willensstarke und hart arbeitende Menschen, die sich selbst immer treu geblieben sind.

Wir sind vielleicht "nur" alle zwei Jahre in den Urlaub gefahren, aber rückblickend war das vollkommen ausreichend.

Ich persönlich habe lieber Eltern gehabt, die ihren Beruf gerne ausgeführt haben, als solche, die es nur des Geldes wegen getan haben.

Wenn Du Deinen Beruf magst, hast Du also kein bisschen versagt. Du gibst Deinem Sohn eine sehr wichtige Lektion, nämlich, dass man sich für nichts verkaufen sollte und man beruflich etwas finden muss, dass einem Spaß macht.

Dein Sohn ist nur noch zu engstirnig, um das zu erkennen.

"Für die Bücher steht uns die "Leistung für Bildung und Teilhabe" bei"

Solange man selber was bezahlen kann, finde ich es völlig normal, dass man das dann auch selber bezahlt.

Immer dieses Anspruchsdenken, dass der Staat einspringen muss, das halte ich für eine verkehrte Haltung.

"mein Sohn möchte die Bücher sogar von seinem Taschengeld bezahlen"

Ist doch anständig, lief bei uns auch so, dass man sich erstmal selber drum kümmert.

"dass es nicht peinlich ist, so ein Formular auszufüllen"

Es ist nur dann nicht peinlich, wenn es nicht anders geht, wenn man tatsächlich arm ist aufgrund von Krankheit oder Behinderung. 2600 Euro im Monat ist nun wirklich nicht wenig.

"Mein Sohn würde es besser finden, wenn ich einen anderen Beruf ausüben würde."

Wahrscheinlich sprecht ihr zu viel über das Geld, dass dein Sohn auf so einen Gedanken kommt. Du solltest deinem Sohn sagen, dass Geld nicht das Wichtigste im Leben ist. Und wenn du lieber Kraftfahrer bist und mit deinem Beruf glücklich, dann finde ich das viel sinnvoller als mit einem dicken Geldbeutel rumzulaufen.

Und "Armut" ist was anderes.

Würde erklären, dass es manchmal nicht so einfach ist, einfach was anderes als Beruf auszuüben. Gerade mit zunehmenden Alter, kann man sich nicht einfach was aussuchen. Und die Hauptsache ist doch, dass dir die Arbeit Spaß machst und da das der Fall ist, soll dein Sohn das akzeptieren. Geld ist eben nicht alles. Und würde er glücklicher sein, wenn du mehr verdienst, aber weniger Spaß an deiner Arbeit hast? Ist es wirklich das, was er will? Das würde ich ihn mal fragen.

Solange man zurecht kommt, ist alles im grünen Bereich.

Es ist auch vollkommen okay sich Hilfe zu suchen und Hilfe anzunehmen. Bei körperlichen Beschwerden geht man doch schließlich auch zum Arzt und niemand schämt sich dafür!

Und wer sagt eigentlich, dass es die anderen erfahren müssen?

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Eben! Keiner wird es erfahren

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@Sundayy

Er sollte auch nicht die Jobs seiner Eltern verleugnen. Ja, man muss es vielleicht nicht an die große Glocke hängen, aber wenn man direkt danach gefragt wird, dann sollte man auch nicht lügnen. Das würde mich schon sehr verletzen... jeder Job ist wichtig und Hauptsache man macht etwas! :o

Du kannst ihm ja sagen, dass du dich für ihn wünscht, dass er bessere Berufschancen hat, nicht so aufs Geld achten muss und er einen Job findet, der ihm Spaß macht. Aber er soll nicht deine Berufswahl so derart negativ darstellen. Das finde ich echt eine Frechheit und das geht gar nicht. Geld ist doch nicht alles auf der Welt. Ist er denn allgemein so oberflächlich? Für mich hört es sich stark danach an.. gerade wenn man es so wichtig findet, dass man mehr Geld verdient usw. :/

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Kind erzählt Lügengeschichten

Mein vierjähriger Sohn hat heute nachmittag, als seine Großeltern ihn vom Kindergarten abgeholt haben (er geht einmal pro Woche zu ihnen) behauptet, mein Mann hätte mich geschlagen, und zwar ans Bein und in den Bauch und "die Mama hat jetzt Aua". Natürlich völlig erfunden. Ich verstehe nicht, wie er auf sowas kommt. Klar streiten wir uns gelegentlich, und da wir zwei Feuer-Charaktere sind, fliegen auch mal richtig die Fetzen, nur geschlagen wird und wurde bei uns noch nie und ich habe keine Ahnung, warum er darauf kommt. Meine Eltern sind natürlich völlig ausgetickt und haben mich gleich angerufen. Mir war das mehr als peinlich. Meinem Mann erzähle ich das erst gar nicht, sonst kriegt er einen Schock, wenn sein Wohn sowas über ihn verbreitet. Ich weiß nicht, ob er auch im KiGa schon so etwas erzählt hat. Aber das ist doch arg!!! WIr sind auch zu ihm nicht aggreessiv, im Gegenteil, wir sind darum bemüht, mit ihm sehr liebe- und verständnisvoll umzugehen. Er hatte eine extrem wilde und rebellische Phase, die aber langsam auch besser wird. Er ist jetzt viel ruhiger und verständiger und interessiert sich jetzt auch mal für Bücher, Lesen, Märchen und Geschichten, nicht immer nur rumtollen. Gibt es in der Entwicklung so eine Phase, wo die Kreativität mit einem durchgeht? Er hat einem kleinen Jungen auf dem Spielplatz auch mal erzählt, seine Großmutter sei gestorben...

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Frau kommt beim sex nicht aus sich raus?

Meine frau und ich kennen uns seit 15 jahren davon sind wir 12 jahre ein paar, waren zwischenzeitlich 3 jahre getrennt, seit 5 jahren sind wir verheiratet und haben ein 3 jährigen sohn und eine knapp einjährige tochter.

Nun zu meinem problem:

beim sex ist sie schon immer sehr in sich gekehrt, spricht nicht darüber was ihr gefällt oder was sie gerne ausprobieren würde , beim reinem geschlechtsverkehr hat sie auch keinen orgasmus ausser ich helfe mit dem finger nach, sie stöhnt auch nur wenig und ist eher passiv.

aber, als wir früher noch in discos unterwegs waren hatten wir natürlich auch das ein oder andere mal sex unter alcohol einfluss, und da war sie wie ausgewechselt, sie war richtig dabei ,hat mir gesagt wie sie es will , schneller , härter , wilder, hat richtig laut gestöhnt und hatte auch immer einen orgasmus, der alcohol hat ihr wohl geholfen eine gewisse Hemmschwelle zu überwinden.

Wenn ich mit ihr darüber reden will blockt sie direkt ab, ich denke es ist ihr peinlich, warum auch immer...

ich denke sie schämt sich

erst vor kurzem habe ich etwas herrausgefunden was sie wohl stark erregt.

ab und zu machen wir es uns gegenseitig mit der hand, sie liegt dabei breitbeinig auf dem rücken und ich knie vor ihr, bisher war es immer so das ich in tücher gekommen bin, bis ich vor kurzem scheinbar so vertieft war das ich das Drumherum nicht mehr so wargenommen habe und die tücher vergessen habe, ist dann auf ihren brüsten und im gesicht gelandet, jedenfalls ist sie in dem moment extrem feucht geworden und hatte innerhalb weniger Sekunden auch ihren höhepunkt.

danach hab ich sie gefragt ob sie das erregend fand das ich auf sie gekommen bin da sie ja plötzlich so feucht wurde und direkt zum orgasmus kam, sie verneinte es aber und sagte das hätte damit nichts zu tuhen, sie fand es aber auch nicht schlimm das dass passiert ist.

Vor ein paar tagen hatten wir wieder die gleiche stellung, war gerade dabei mir ein tuch zu schnappen weil ich kurz davor war da sagte sie "spritz auf mich"

hab ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen , und es war wieder wie beim ersten mal, sie wurde in dem moment wieder richtig feucht und hatte direkt ihren orgasmus.

danach habe ich sie natürlich noch einmal darauf angesprochen, diesmal hat sie zugegeben das sie es richtig erregt wenn es auf ihr landet, und auch das sie generell gerne dabei zusieht wie es spritzt.

ich habe Sie natürlich gefragt wieso sie mir das nie gesagt hat, sie meinte sie hat sich nie getraut weil es ihr irgendwie peinlich ist das ihr sowas gefällt....


Wie bekomme ich sie dazu das sie diese hemmung endlich los wird? Ich habe ihr schon so oft gesagt das ihr nix peinlich sein muss und das ich alles mit ihr ausprobieren werde was so in ihrer fantasie rummschwebt.

Nach mittlerweile 12 jahren als paar weiss ich nicht wie ich ihr noch klarmachen soll das so etwas nichts peinliches ist


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Meine Mutter ist freiwillig seit 14 Jahren arbeitslos - ich komme nicht mehr drauf klar?

Hallo, ich hoffe, von jemandem einen Ratschlag zu bekommen, oder vielleicht Verständnis für mein Denken.

Meine Mutter ist seit 14 Jahren freiwillig arbeitslos; seit sie meinen Stiefvater kennengelernt hat. Sie hat eine abgeschlossene Ausbildung und auch schon in diesem Beruf gearbeitet, aber als wir (als ich klein war) zu meinem Stiefvater gezogen sind (Arzt), hat sie aufgehört zu arbeiten und auch nie wieder damit angefangen. Ich hab mich schon mit 10 Jahren oder so für sie geschämt, mir war das peinlich, aber eher aus dem Grund, weil alle anderen Mütter von Freundinnen gearbeitet haben, und es für ein Kind ja verständlicherweise immer komisch ist, wenn es eben bei einem selber anders zugeht etc. Mit der Zeit war es mir dann nur noch peinlich, als ich dann auch verstanden / mitbekommen habe, was Arbeit wirklich "ist", Steuern etc. Ich fand ihr Leben schon immer erbärmlich, und hatte mich dann damit abgefunden quasi. Doch seitdem ich jetzt einen Teilzeitjob habe (naja, ich arbeite eher Vollzeit), und nun wirklich sehe, wie viel Geld am Ende vom Lohn weggeht, u. A. ja auch für Steuern, dann wird mir richtig schlecht. Die Arbeit macht mir eigentlich Spaß, ich bin froh, was zu tun zu haben (habe lange gesucht), ich freue mich übers Geld, und für mich ist das Geld, obwohl es Mindestlohn ist, eigentlich vollkommen ausreichend, mir (und meinem Freund, gemeinsame Wohnung) geht es finanziell gut, ich muss auf niemanden neidisch sein, alles gut. Aber ich kann einfach nicht verstehen, wieso man FREIWILLIG nicht arbeitet. Schämt man sich da nicht? Wieso fühlt man sich nicht erbärmlich, wenn man auf Kosten anderer lebt? Meine Mutter hat früher ja auch noch 2 mal Kindergeld und Unterhalt von meinem Vater bekommen, und dann noch Arbeitslosengeld oder so. Geld ohne Ende (naja, fast :D), ohne einen Finger zu rühren, lässt sich ihr ganzes Leben bezahlen, und so weiter! Mein Stiefvater arbeitet manchmal 10 Stunden am Stück, fährt nachts um 3 in die Klinik, macht den Facharzt, bezahlt ihr Klamotten, Urlaub, Haus, Garten, und sie macht nix. Früher habe ich immer die Augen verdreht, wenn sich jemand über die "Sozialschmarotzer" aufgeregt hat (ist ja eigentlich ein präsentes Thema), aber mittlerweile kann ich diese Leute verstehen. Ich schäme mich, selber solche Schmarotzer zu kennen. Wie geht ihr mit so einem Thema um? Und wie kann ich diese innerliche Abwehrhaltung meiner Mutter gegenüber irgendwie unterdrücken?

PS: Wie gesagt, ich bin nicht NEIDISCH oder so, dass ich arbeiten "muss"! Solche Antworten könnt ihr euch sparen.

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Aussteuerung Krankengeld steht bevor, welchen Weg weiter?

Hallo Erst einmal kurzer Verlauf meines Problems. Ich bin 39 Jahre alt und von Beruf Berufskraftfahre und bin seid 03.05.2013 krank geschrieben. Der Grund war Bandscheibenvorfall. Die Chronik dazu: - 03.05. bis 10.05.2013 stationärer Aufenthalt in der Klinik mit Medikamentenbehandlung nach Krämpfen im linken Bein - 10.05.2013 MRT, bestätigter Befund Bandscheibenvorfall LWK 3/4 mit zeitgleicher Entlassung aus der Klinik - 27.05. bis 30.05.2013 stationäre Reha. Kaum Anwendungen, da der dortige Arzt nur mit der MRT-Diagnose nichts anfangen konnte - 30.05.2013 Vorstellung beim Neurochirurgen (nach Fahrt mit Taxi von Reha zum Wohnort). Feststellung, das ich um eine Operation nicht herum komme. Nach Rückfahrt Entlassung aus Reha. - 10.06.2013 Bandscheibenoperation mit anschließenden stationären Aufenthalt in der Klinik bis 15.06.2013 - 27.06. bis 25.07.2013 stationärer Aufenthalt Reha (andere Klinik als erste Reha) Durch die Operation (evtl auch anschließender Reha) hat zumindest die Schmerzen/Krämpfe verschwinden lassen. Leider habe ich nun keine Kraft mehr im linken Bein (Hebeschwäche) und bei Dauerbelastung (stehen/laufen) schmerzennim Bein- und Rückenbereich. Darauf hin fand am 23.09.2013 erneut eine Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule statt. Befund, Bandscheiben Masse ist wieder ausgetreten und drückt auf die Nerven. Der Neurochirurg wollte in so einem kurzen Zeitraum nicht noch einmal operieren. Er attestierte mir, das ich keine Tätigkeit als Berufskraftfahrer mehr ausüben kann. Folge war, ich beantragte bei der Rentenstelle Teilhabe am Arbeitsleben. Dieser Antrag wurde Ende 2013 abgelehnt, wo ich dann Widerspruch einlegte. Darauf hin musste ich im Januar 2014 zur Begutachtung stelle der Rentenversicherung. Die dort stattgefundene Untersuchung brachte noch kein Ergebniss, da man noch einen weiteren Arzt (Untersuchung Februar 2014) einbezogen hat. Dieser bestätigte das Attest vom Neurochiurgen. Somit wurde mein Widerspruch statt gegeben. Ich bekam dann einenTermin beim Rehaberater der Rentenversicherung. Der Berater konnte aber nichts mit mir anfangen. Ich bin zwar dort registriert, aber er weiß nicht, was er mit mir machen soll. Da wir, meine Freundin (jetzt Mutterschaftsurlaub) und ich, nun auch Mietzulage von der ARGE bekommen, habe ich auch einen Rehaberater bei der ARGE. Dieser meinte, ich solle mich so lange krank schreiben lassen, bis entschieden wird, was ich genau noch beruflich machen kann. Da habe ich nun beim Amtsarzt heute einen Termin. Ich habe gestern von der Krankenkasse erfahren, das Ende Oktober mein Krankengeld ausläuft. Jetzt weiß ich nicht, was ich nun weiter dann beantragen soll/muss/kann? Mein befristeter Arbeitsvertrag ist Ende letzten Jahres ausgelaufen bzw wurde krankheitsbedingt nicht verlängert. Da ich ja noch Krank geschrieben bin und werde, kann ich mich ja dann auch nicht arbeitslos bzw. arbeitssuchend melden. Auch habe ich gelesen, ich könnte einen Antrag auf Erwerbsminderung stellen.

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