Mein Sohn rutscht immer weiter ab im Leben! Hilfe!

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Hallo, ich habe auch einen Sohn in ähnlicher Situation. Ich habe auch immer alles für meinen Sohn gemacht und ich liebe ihn. Ich war etliche Male beim Jugenamt aber alles was die dort an Hilfe anbieten, muss mein Sohn mit einveratnden sein (z. B. Erziehungsbeihilfe), wenn er dies nicht ist, können sie mir nicht helfen...wozu gehe ich dorthin, wenn mein Sohn Einsicht zeigen würde, könnte ich es auch zu Hause klären! Ich war auch bei der Drogenberatung, dort das Gleiche: er muss mit Hilfe einverstanden sein, sonst können sie mir nicht helfen...wenn er Einsicht zeigen würde, könnte ich dies auch ggbfls. zu Hause klären..! Meine letzte Anlaufstelle war ein Streetworker, der mir riet, ich soll ihn quasi fallen lassen, ihn, wenn sich nicht etwas ändert von zu Hause rausschmeissen mit dem Hinweis er möge sich ans Jugendamt wenden wegen Unterbringung! So wie das Amt mir das immer sagte, stimmt es nämlich nicht, vonwegen die können nur was machen wenn er einverstanden ist...! Dann müssen die helfen. Im Fall der Fälle, daß ein betreutes Wohnen in Frage kommt, ist sehr kostenaufwendig für das Jugendamt was die umgehen möchten....deswegen wird die einfache Variante den Leuten gesagt, nämlich sehen sie zu, daß ihr Kind zur Einsicht kommt. Ich habe mein Kind jetzt ein Ultimatum gestellt! Er weiss daß ich selbst wenn ich ihn rauswerfen sollte, daß ich ihn liebe und immer hinter ihm stehen werde" Aber manchmal muss man loslassen können, dies sagt mir fast jeder, als Mutter aber sehr schwer umzusetzen...! Fortsetzung folgt!

HILF ihm damit daß du ihm zeigst daß du hinter ihm stehst. Vorwürfe wie" Ich hab alles für dich getan,usw." sind fehl am Platz.Dir wird es nicht gefallen, das er so ist wie er ist! Oder is es ok für dich? Wo ist der Vater? Wenn er immer tiefer abrutscht und sich nix sagen lassen will, dann erlaub ihm diesen Weg zu gehn. Du kannst ihm sagen daß er für alles selbstverantwortlich ist. Deine Hilfe für ihn: Daß du ihn liebst, egal WAS er getan hat, WIE er aussieht. Dass du immer für ihn da bist. Manchmal nutzt nur der eigene Untergang um wieder aufzustehn. WIR alle machen Fehler, ganzes Leben lang. Nur shen wir sie nicht, weil wir uns selbst nie fragen. Deswg. sehn wir es immer bei den anderen.Vermeide Schuldzuweisungen. Was passiert ist-ist passiert! Versuche auch dich selbst zu fragen, viell. bekommst du neue Erkenntnisse. Das ist bitte kein Angriff auf dich... Ich kenne dich und die Umstände nicht, daher bewerte ich es auch nicht. Versuch dir Rat einzuholen, professionell. Es soll eine Unterstützung sein, da es nicht immer leicht ist. Die Wahrnehmung is so eine Sache. Ich bin mit 14 auch abgehaun. Hab getrunken, geraucht,alles probiert. Zuhause hörte ich nur Vorwürfe. Keiner war da der zu mir stand. Kein Umarmen, kein Lob, keine Gefühle, keine Liebe. Meine Familie warn meine Freunde;die habn mich verstanden. Hoffe, konnte dir paar Anregungen mitgebn.

Mache deutlich durch Dein Handeln oder indem Du es mal sagst, dass Du jederzeit für ihn da bist (falls Du das so empfindest). Aber unterstütze ihn nicht bei seinem Lebenswandel, indem Du ihm Geld gibst oder ihm irgendwie ständig aus dem Schlamassel hilfst.

Da er erst 18 ist, denke ich, ist es auch ok, wenn Du Dich mal informierst, welche Möglichkeiten der Reha/Therapie es für Drogensüchtige gibt und biete ihm dann an, ihm dabei zu helfen.

Jetzt sind 8 Jahre vergangen....

Vielleicht erreiche ich noch jemanden....

Wie ist es Euch weiter ergangen??? Heute mache ich mir Sorgen um mein Kind...

Liebe Grüße

Das scheint mir keine Trollfrage zu sein. Wenn Du Deinem Sohn helfen willst, dann ziehe aufs Land und quäle ihn in eine völlig neue Umgebung, wenn es irgendwie machbar ist. Ich wohne in Frankfurt Innenstadt, und wenn ein Kind so merkwürdig abrutscht, muss es definitiv in die beschauliche Spießigkeit, sonst kannst Du ihn irgendwann im Knast besuchen.

Quatsch ! Man kannn einen 18 jährigen nicht zwingen aufs Lannd zu ziehen.

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@gertrud43

Doch! Das geht! Aber es ist schwierig. Entweder er macht seinen Weg allein, oder er geht mit und fängt sich wieder ein. Möglicherweise geht er nicht mit, aber da muss man loslassen und die Tür für den Notfall offen halten. Sry, habe schon viel zuviel erlebt, als ich in der Drogenberatung tätig war.

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@Nachtflug

Stimme Nachtflug dann zu. Wäre eine Möglichkeit wenn es ginge wie Nachfl. schreibt, so hättest ihr viel Zeit miteinander und ihr kommt euch auch näher und dein Sohn ist aus dem Umfeld raus.

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Mit Zwang und dann auch noch beim Volljährigen geht schon gar nichts!

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@hledamradu

@hledamradu: Das ist leider richtig!! Zwang ist i.d.R. kontraproduktiv.

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