Mein Sohn hatte einen mit einem auto Unfall

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14 Antworten

Wenn die Ampel für Deinen Sohn Rot zeigte, warum sollte dann der Autofahrer Schuld haben??

Er muß an eine grünen Ampel nicht damit rechnen, das ein Füßgänger über die Straße läuft, während Dein Sohn natürlich hätte wissen müssen, das, wenn er Rot hat, die Autofahrer grün haben und er angefahren werden könnte.

zwar heisst es meist, das ein autofahrer oder radfahrer gegenüber einem fussgänger bei unfällen eine mitschuld haben kann, aber je nachdme wie der unfall passiert ist, kann es durchaus sein, das der autofahrer von jeglicher schuld freigesprochen wird.

sicher muss man an ampeln damit rechnen, das irgendein anderer verkehrsteilnehmer bei rot die kreuzung überquert, aber es gibt situationen, wo er keinerlei schuld hat.

wenn der fussgänger dunkel angezogen ist und es ist nachts, regnerisch, der autofahrer fährt entsprechend langsam u.s.w.

Hängt davon ab, wie alt der Sohn ist. Kinder, ältere Menschen, andere Schutzbedürftige sind vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen und da muss man als Lenker besondere Vorsicht walten lassen.

Deshalb sind in unmittelbarer Nähe von Schulen, Kindergärten, Altenheimen und oft auch Krankenhäuser die Straßen mit 30 Beschildert oder als Spielstraße deklariert, weil hier der Autofahrer damit rechnen muß und kann, das dort viele Kinder, ältere Menschen und / oder andere Schutzbedürftige herumlaufen.

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@MaSiReMa

Du weißt, dass ich deine Antworten ansonsten sehr schätze, aber in dem Fall kommen wir im Bezug auf meine Antwort nicht zusammen, was aber nicht weiter tragisch ist. ;)

Aber ich habe eben gesehen, dass der Sohn 15 ist und schließe mich bei dieser konkreten Frage nun all jenen an, die sagen, dass der Fahrer nicht schuld ist, da der Junge mit 15 Jahren nichts mehr mit irgendwelchen Ausnahmen vom Vertrauensgrundsatz zu tun hat. Mit 15 weiß man es tatsächlich besser.

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@Majumate

Na, ich dachte, das hättest Du gelesen. Aber auch bei Kindern ist das nicht immer so einfach.

Als unser Sohn noch in die KiTa ging gab es mit einem Jungen aus seiner Gruppe einen tödlichen Unfall. Der Kleine rannte bei Regen einfach los, zwischen parkende Autos direkt vor einen Amerikanischen Jepp. Dieser befand sich nach abbremsen an einer Rechts vor Links Straße im Anfahren und bremste sofort ab. Traf den Kleinen aber trotzdem und das Kind verstarb noch dort auf der Straße.

Der Autofahrer wurde nach genauester Untersuchung völlig frei gesprochen.

Er hat schnell reagiert, aber es war einfach zu dicht.

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@MaSiReMa

Dann kann ich auch etwas nachvollziehen, warum es dich eher ein bisschen "aufwühlt", weil es mir am Schreibstil etwas auffällt.

In dem von dir geschilderten Fall ist der Fahrer frei gesprochen wurde, allerdings eben mit dem Zusatz, dass er alles richtig gemacht und sogar noch Reaktionszeit hatte. Somit hat er auch nicht gegen die Ausnahmen vom Vertrauensgrundsatz verstoßen.

Nein, dass der Junge 15 ist, habe ich erst später gesehen. Liegt vielleicht daran, dass es mit dem Smartphone in dem ganzen Gewirr nicht ganz so einfach war, den Überblick zu behalten :)

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@Majumate

Klar hat mich das Aufgewühlt, war ein netter kleiner Bengel. Noch Wochenlang stand im Eingangsbereich ein Bild von ihm mit Kerzen und Stofftieren.

Aber ich bin auch Autofahrer und weiß, wie schnell manches passieren kann, womit man nicht rechnen konnte. Bisher ist mir noch nichts wirklich schlimmes geschehen, aber wie oft hab ich schon geschimpft, wenn mir jemand direkt vor das Auto lief, aber alles nochmal ohne Schaden ablief. Das Herz klopft mir dann bis zum Hals und ich zittere und mir wird schlecht.

Dabei weiß ich, das ich nichts falsch gemacht habe, aber schon der Gedanke an das was wäre wenn..................

Und ich mag es eben nicht, wenn alle über einen Kamm geschoren werden. Klar gibt es sie, diese Autofahrer, die nicht nach rechts und links schauen und eine eingebaute Vorfahrt zu haben glauben. Es gibt aber eben auch immer genügend Fußgänger, die meinen, sie könnten sich ruhig auf einen Zweikampf mit einem PKW einlassen.

Nun, egal jetzt. Ich hoffe, meine Kinder werden nie so gedankenlos über die Straße rennen. ;o)

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Wenn Dein Sohn bei Rot über die Ampel läuft, so ist er doch Schuld. Der Autofahrer kann doch wohl davon ausgehen, dass er bei Grün losfahren kann.

Wenn es sich um ein Kind handelt, ist das nicht ganz richtig. Kinder, ältere Menschen und sonstige Schutzbedürftige sind vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen. Wenn das ein 8jähriges Kerlchen ist, darf ich nicht davon ausgehen, dass der alles zu 100% richtig macht. Bei einem 14 jährigen kann ich davon ausgehen.

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@Majumate

Dann muss ich künftig hinter mir ein Hupkonzert in Kauf nehmen, weil ich mich erst ganz genau überzeugen muss, dass auch nirgends ein Kind auf die Straße rennen könne

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@Allexandra0809

Und wirst wegen Behinderung von der Polizei heraus gezogen und mußt ein Bußgeld zahlen. ;o)

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@Allexandra0809

Es geht nicht darum, dass man stehen bleibt, sondern dass man vorausschauend und bremsbereit fährt, wenn man ein Kind am Straßenrand sieht. Und lieber lass ich hinter mir einen hupen, weil ich langsamer anfahre und aufmerksam bin statt ein Kind mit zu zerren, zu verletzen oder gar eventuell zu töten. Und Fakt ist, dass das jeder in der Fahrschule lernt.

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@Majumate

Wenn Du das Kind am Straßenrand siehst, dann natürlich, aber nicht, wenn es Dir bei voller Fahrt vor das Auto springt. Und schon gar nicht, wenn ein 15 Jähriger einfach losstratzt, direkt vor Dein Auto!

Und wenn die Polizei vor Ort direkt gesagt hat, das der Junge die Schuld trägt, dann wird da wohl etwas dran sein, gell?

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Erst einmal ist wichtig,das Dein Sohn wieder gesund ist.Da sollte es dir erst mal egal sein,wer Schuld hat.Es hätte schlimmer ausgehen können,Dein Sohn hätte sterben können.Wer nun Schuld hat,können wir nicht einschätzen,wir waren nicht dabei.Wie alt ist denn Dein Sohn?Er weiss sicher,das man bei Rot nicht rüber darf?

Der Autofahrer müßte/sollte schon auch eine Teilschuld bekommen weil :

Straßenverkehrs-Ordnung - StVO

(BGBl. I S. 1565, ber. 1971 S. 38; BGBl. III 9233-1)

I. Allgemeine Verkehrsregeln

§ 1. Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Also ganz so einfach ist die Sachlage nicht wie hier alle behaupten. Dazu muss man die ganzen Umstände beachten, Geschwindigkeit des PKW ? ect.

mein Sohn ist 15 er war mit 2 freunden unterwegs die konnten es nicht einschätzen weil mien Sohn vorne war hat es ihn getroffen mein Sohn hat eine Schiene bekommen am bein der Autofahrer drohte mir mit Rechtsanwalt weil ich gefragt habe wieviel Sie gefahren ist der Unfall ist gestern passiert er hat schon kostenvorschlag bekommen lassen wegen dem schaden am Auto ich denke das es egal ist wen einer verletzt worden ist

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@sonyamm

gegenfrage, war die polizei nicht vor ort?

schliesslich war es ein personenschaden?

mit deinen infos gibt nicht mal ein anwalt dir eine sichere auskunft

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@larry2010

doch die polizei war vor ort weil er über Rot gelaufen ist soll er schuldig sein weil er verletzungen hat musste er Autofahrer auch mitschuld haben denke ich

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@sonyamm
weil er verletzungen hat musste er Autofahrer auch mitschuld haben denke ich

Bitte?? Also, wenn ein Fußgänger ein fahrendes Auto mit seinem Körper stoppt, dann sollte es klar sein, das er mehr Beulen davon trägt als das Auto! Das bedeutet nicht , das der Auotfahrer dann automatisch eine Teilschuld trägt!

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@sonyamm

mit 15 jahren weiss man aber, das man nicht bei rot über die strasse geht und das dort autos fahren.

und wenn aufgrund unfallspuren und aussagen ,der unfall nicht vermeiden war, kann es durchaus sein, das dein sohn die alleinige schuld am unfall hat.

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Wenn ich im Straßenverkehr mit 50 unterwegs bin und mir an der grünen Ampel ein Kind vor das Auto springt, dann habe ich keine Schuld an dem Unfall. Fahre ich mit 30 auf so einer Straße, weil ja jederzeit irgendjemand auf die Straße hopsen könnte, behindere ich die anderen Fahrer und bekomme unter Unständen einen auf den Deckel.

Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Heißt hier für mich, er Sohn war der Verkehrsteilnehmer, der den Autofahrer geschädigt, gefährdet und behindert hat.

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gerade, weil es an einer ampel passiert ist, die dein sohn bei rot überquert hat, soll der autofahrer mitschuldig sein ???

da muß man aber erst mal richtig schlucken, um diese logik nachzuvollziehen.

Und weil der Sohn verletzt wurde. ;o)

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Denkst du der fahrer ist jetzt glücklich? Ich glaube er wird nächtelang nicht schlafen können nur weil ihm jemand ins auto gelaufen ist. Such doch bitte nicht die schuld bei anderen. Er wird auch so ein schlechtes Gewissen haben. Lg.

Was soll der Fahrer denn machen, wenn er bei grün über die Ampel fahren will und ein Junge ihm in's Auto läuft?

Ich meine, tut mir Leid für Deinen Sohn, aber in dem Fall ist er eben selbst Schuld.

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@FragenMaster99

Wir alle haben wohl schon mal gegen eine Regel verstoßen. Es ist gegenseitige Rücksichtsnahme gefordert, wir wissen erst sehr wenig über die Situation. Fuhr der Autofahrer zu schnell? Oder in einem nicht verkehrssicherem Fahrzeug? Hatte er z.B. Sonderzubehör, wie Blaues LED- Licht oder andere Extras ohne ABE? Diese wäre dann erloschen und er hätte das Auto gar nicht in Verkehr nehmen dürfen, in Folge gute Chance auf eine ordentliche Teilschuld. Es ist halt nicht immer alles klar schwarz und weiß.

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@Absif

Normalerweise gehe ich davon aus, dass die anderen Fahrzeuge ordnungsgemäß ausgerüstet sind. Wenn ich immer von solchen Extremen ausgehe, dann ist es besser, ich bleib künftig im Bett

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@Absif

Hier gehe ich von der obigen Beschreibung aus. Fußgängerampel rot heißt stehen bleiben!! Aber wenn die Ampel für die Autofahrer grün zeigt, heißt das nicht Achtung, hier könnte trotzdem noch einer herlaufen!

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@MaSiReMa

Oben stand nur was von Rot. grün wurde nur reingedeutet. Es gibt schöne Sammlung von kuriosen Rechtsfällen.

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@Absif

Oben stand nur was von Rot. grün wurde nur reingedeutet

Äääääähm, schon mal im Straßenverkehr unterwegs gewesen??

Wenn die Ampel für Fußgänger Rot zeigt, dann zeigt sie in der Regel für den Motorisierten Verkehr Grün. Und Umgekehrt.

Macht ja sonst keinen Sinn, gell?

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Dein Sohn läuft bei Rot über eine Ampel und dann soll noch der Autofahrer dran schuld sein...

Naja ihr Sohn sollte auch auf die Ampel aufpassen und wo er hinläuft.Schuld ist er auch etwas weil er ja über Rot einfach lief.

Etwas?? Er trägt hier die volle Schuld!!

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@FreshCupcake

Wer Schuld hat und wieviel, legen nicht wir fest, sondern im Zweifelsfalle ein Richter und obwohl wir nicht Juristen viele Urteile nicht nachvollziehen können, ergehen sie in unserem Namen, nämlich des Volkes.

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@Absif

Hallo?? Bleib doch mal auf dem Teppich!

Mir würde es auch nicht gefallen, wenn mein Kind angefahren worden wäre, aber nach dieser Aussage, das er bei Rot die Straße kreuzte, da kann man nichts anderes annehmen, als das er die volle Schuld trägt.

Und nur, weil es mein Kind war, das angefahren wurde muß ich nicht verzweifelt versuchen, dem Autofahrer eine Teilschuld mit rein zu würgen, im Umgekehrten Fall, wenn ich der Autofahrer war, würde mir bei so einer Unterstellung der Kragen platzen.

Nicht immer ist der Autofahrer Schuld, nur weil er frecherweise ein Auto gelenkt hat, gell?

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@MaSiReMa

Okay, nun wissen wir ja mittlerweile, dass das Kind kein Kind mehr ist. Bei solchen reicht selbst rot nicht immer für eine einseitige Schuld aus. So manche Urteile dienen auch dem Schutz und sind nicht rasch nachvollziehbar. Natürlich ist es nicht richtig bei Rot über die Ampel zu gehen, aber da muß im Einzelfalle gerade bei bleibenden Verletzungen abgewogen werden, ob die Fehler des Autofahrers nicht auch einen Einfluß hatten. Alkohol, Drogen oder Handy am Steuer und schon ist es bei weitem nicht mehr so eindeutig. Es ist kein reinwürgen, sondern gerade bei einer eigentlich offensichtlichen Situation sollte es bei Kindern Standard sein die andere Seite genau anzuschauen. Eine Teilschuld mag ärgerlich sein, nur gerade bei bleibenden Schäden IST es doch schön wenn die Versicherung des Autofahrers einspringen muß, auch wenn der Schadensfreiheitsrabatt weg ist, dafür jemand, der sonst weitestgehend durchs soziale Netz ( bleibt alles an den Eltern hängen) fällt, seinen Sturz abgefedert bekommt.

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@Absif

Irgendwie scheinst Du permanent die Schuld bei dem Autofahrer suchen zu wollen?? Es ist doch logisch, das bei einem Unfall mit Personenschaden, wie es so schön heißt, der Autofahrer genauestens unter die Lupe genommen wird. Ändert aber nichts daran, das auch Fußgänger Regeln haben, an die sie sich halten sollten und eigendlich auch müssen.

Sie können nicht einfach über die Straße rennen, so nach dem Motto, egal, wenn mich einer erwischt muß er ja auch Teilschuld haben.

Im Auto kann auch ein kleines Kind sitzen, das nun Quetschungen und Schürfungen vom Gurt abbekommen hat, weil der Fahrer voll auf die Bremse gestiegen ist. Das nun Angst vorm Autofahren bekommt. Auch egal, oder?

Kann es sein, das Du Autofahrer nicht sonderlich magst?

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@MaSiReMa

Ich fahre selbst viel Auto. Ich möchte nur klar darauf hinweisen, dass es eben gerade nicht so häufig eindeutig 100% klar ist auch wenn der erste Eindruck es offensichtlich erscheinen läßt. Glücklicherweise für die Autofahrer werden diese nicht immer genau unter die Lupe genommen, vor allem nicht die Fahrzeuge. Es gibt viel Zubehör an der Tanke zu kaufen, welches keine Erlaubnis hat, damit erlischt dann die ABE und somit ist das Auto weder verkehrssicher, noch hätte es am Verkehr teilnehmen dürfen..... Natürlich gelten Regeln für alle, aber als Betroffener würde ich immer zum spezialisierten Rechtsverdreher gehen und darauf hoffen, das die Gegenseite eine Mitschuld bekommt. Sonya wollte wissen, ob den Autofahrer nicht auch eine Teilschuld haben könnte. Bei den Angaben und dem Alter des Sohnes, wird dies schwierig zu konstruieren, mitunter kann ein Experte dort etwas draus machen, jedoch auch nicht immer. Ich denke statt einer eindeutigen Beurteilung ist es besser sich früh aufzumachen und zum Fachanwalt. Erstberatung investieren, nachschauen ob Rechtsschutzversichert und danach mehr Klarheit.....

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Mal zwei Fragen an dich: wie eindringlich hast du deinem Sohn die Ampelfarbe Rot erklärt? Wie alt ist das Kind überhaupt?

Dein Sohn ist bei Rot gelaufen !!! Wieso sollte dann der Autofahrer Schuld haben ?

Wer über Rote Ampeln läuft ist der Schuldige, als Erwachsene Frau hättest du dir die Frage selber beantworten können aber naja

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