Mein SOhn hat sich per Lastschrift für 100 € bei nem spiel gekauft und nun wurde er zu unrecht gebannt, was tun?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Erstmal musst Du dir die kompletten AGB´s durchlesen! Es wäre nicht unüblich, wenn dort eine Beweispflicht ausgeschlossen wird. Und häufig haben solche Spieleportale ihren Gerichtsstand in unmöglichen Ländern. In der EU ist Malta da sehr beliebt! Und da wird es dann Düster und ein Rechsstreit sehr mühsam.

Ansonsten würde ich prüfen in wieweit dein Sohn (aufgrund des Alters) diese Tarnsaktion überhaupt hätte ausführen dürfen ! Sollte dies nicht der Fall sein Geld zurückbuchen und auf die Mahungen (die sicher kommen werden) entsprechend mit dem alter Antworten!

Auszug aus den AGB´s von Blizzard

http://eu.blizzard.com/de-de/company/legal/wow_tou.html

"Jede Nutzung von World of Warcraft, die nicht in Einklang mit diesen Nutzungsbestimmungen steht, ist ausdrücklich untersagt. Sie bestätigen hiermit, das Sie eine „natürliche Person“ und mindestens 18 Jahre alt sind bzw. in dem Land, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen, die Volljährigkeit erreicht haben und dass Sie diese Nutzungsbestimmungen anerkennen, entweder für sich selbst oder stellvertretend für ein (1) minderjähriges Kind, dessen Elternteil oder Vormund Sie sind und das Sie zur Benutzung Ihres auf dem Service erstellten Accounts (der „Account“) autorisiert haben. "

Darüber könntest DU versuchen was zu erreichen inwiefern das klappt ???

Ich tue jetzt ja so, als hätte ich ihm die Einwilligung zum einkaufen verweigert und der Anbieter keinen ANspruch auf die Kohle hat. Wird das so durchgehen?

0
@GerdHartinger

kommt garantiert "sehr glaubwürdig" rüber, wenn man zunächst an den Laden eine E-Mail schickt und dann später die "Erleuchtung" kommt, dann man es ja dem Sohn überhaupt nicht erlaubt hat...  ;-)

0
@schwarzwaldkarl

Nene. Erst hat mien SOhn den Breif gesandet. Ich schrieb dann, dass ich leider bei einr Routinekontrolle der Konten meiner Familie festgestellt hatte, dass mein SOhn unerlaubt etwas bei ihnen (Blizard gekafut hatte) Und dass sie keinen Anspruch auf Geld hätten. Haben dann gesagt, ok, verzicten druf

0

Ich habe mir hier jetzt alle Beiträge und Kommentare durchgelesen und muss einmal etwas loswerden.

Egal, was dein Sohn sagt, er hat mit Sicherheit keine Waffen bei Blizzard gekauft. Waffen und ähnliche Gegenstände werden lediglich über eBay oder einschlägige Anbieter wie z.B. RandyRun verkauft.

Der Handel und Erwerb dieser "Waren" per Echtgeld ist durch Blizzard untersagt. Blizzard möchte, dass diese Gegenstände im Spiel durch den Spieler selbst erbeutet bzw. hergestellt, oder im Spieleigenen Auktionshaus für die Spielwährung (Gold) gehandelt werden.

Der Grund für das Verbot des Handels dieser Gegenstände gegen Echtgeld ist, dass die für die Herstellung der Waffen etc. benötigten Materialien oftmals aus gehackten Accounts stammen. Daraus entstand vor langer Zeit ein lukratives Geschäft mit gehackten Accounts, da Leute wie dein Sohn solche Gegenstände letztlich kaufen.

Da Blizzard dies wie gesagt verbietet und deinen Sohn scheinbar dabei erwischt hat, wie er einen gekauften Gegenstand im Spiel entgegen genommen hat, wurde der Account gebannt.

Nochmal zum Rechtsanspruch: Da dein Sohn, wenn meine Vermutung stimmt, nichts bei Blizzard gekauft hat (bis auf das Spiel an sich und die Spielzeit), kannst du keine Ersatzansprüche an Blizzard stellen.

Ich würde an deiner Stelle mal einen genauen Blick auf die Kontoauszüge werfen, um zu sehen, wer sich tatsächlich hinter den Abbuchungen verbirgt.

Die Chance, das Geld des Waffenverkäufers jemals wiederzusehen bzw. ohne ein Nachspiel bei Rückbuchung der Lastschrift aus der Sache herauszukommen, tendiert meiner Meinung nach gegen Null.


Blizard hatte tortzdem Pech. ich habe denen gesagt, ich habe es ihm nicht erlaubt und sie keinen Zahlungsanspruch hätten. Haben dann gesagt ok

0

Ich habe mich mit dem Thema sehr genau befasst. Nur auf ein anderes Spiel bezogen. Ich empfehle die AGBs zu lesen. Wenn dort steht dass der Betreiber allein auf einen Verdacht einen Bann aussprechen darf, was zu 98% der Fall ist, wird es schwer. Dann kommt es noch darauf an ob bei einem Bann die noch nicht eingelösten Punkte erstattet werden. Falls ihr Sohn jedoch die Punkte für Items etc schon ausgegeben hat oder es sich um ein Erweiterungspack handelt, kann man dass Geld so einfach nicht zurückerhalten, da ein Tausch zwischen der Währung und dem Endprodukt stattgefunden hat. Somit wäre dass Geld wahrscheinlich weg.

Hallo!

Es waren solche Payware Waffen die man kaufen kann. Mein Sohn meint, wir sollen di Lastschrift zurückbuchen und dann nicht reagieren auf Mahnungen

0
@GerdHartinger

Dass würde ich auf keinem Fall empfehlen. Er hat für eine Ware bezahlt und diese auch Erhalten. Er/bzw Sie werden dann verklagt und können noch auf die 200€ die Anwaltsgebühren und Mahngeühren zahlen. 

0
@StarryPictures

Die Lastschrif twird nun zurückgebucht. ALlen ernstes, der Kunde ist König, denn ohne Kunde= Kein unternehmen. Und wenn die Unternehmen die Könige so ausnutzen, dann haben die isch einen Tritt in den Allerwertesten reichlich verdient. W

0
@GerdHartinger

Wie gesagt. Ich kann nur wärmstens davon abraten. Ich kann ihre Argumente verstehen aber dass interessiert solche Firmen nicht. Sie werden dann einfach ein Mahnbescheid erhalten und danach wird sie ein Inkassounternehmen kontaktieren. Am Ende zahlen Sie mehr als dass doppelte. So war es bei meinem Bruder. Es ging um 70€. Am Ende zahlte er über 250€

0
@StarryPictures

Tja, wenn ich denen aber antowrte auf die Mahnung oder Zahlungsaufforderung, mein SOhn hat es ohne meine Zustimmung gekafut, und daher das Geschäft unwirksam sei?

0

Schaut euch mal an wo genau er das Geld ausgegeben hat. die Firma heißt nämlich Blizzard und nicht WoW (Falls ich richtig liege handelt es sich dabei um Wolrd of Warcraft?!) Blizzard ist eigentlich allgemein Kundenfreundlich. Falls sie also bei einer Fake-Seite gekauft haben, könnte das Geld weg sein. Ansonsten Rechtschutz einschalten und beraten lassen.

Das Ihr Sohn ein "guter" ´Sohn spielt hierbei leider keine Rolle... . In Zukunft aufpassen was man im Internet downloadet oder welche Seiten man benutzt.

Oh, mein Fehler. Ich habe aus Wut WoW eingetippt, natürlich meinte ich bilzzard. Mein sohn hat das auf der echten seite gekafut, es war ja auch da, aber er wurde grundlos gebannt

0

Sollte es eine Fake Seite sein, könnte er aber auch ohne große Gefahr die Lastschrift zurückholen lassen.

0
@Kaya01

Leider war es keine Fake Seite. Kanne r trotzdem die Lastschrift zurückholen

0
@GerdHartinger

https://www.gutefrage.net/frage/sohn-kauft-ueber-internet-sachen-fuer-ein-spiel

Quelle (Fragant : kevin1905)

Zitat:

"

  • Zur Zivilrechtlichen Seite: Der geschlossene Vertrag ist schwebend unwirksam. Du als Erziehungsberechtigter kannst die Zustimmung auch nachträglich verweigern. Der Spieleanbeiter hat damit keinen Zahlungsanspruch (§ 184 BGB).
  • Der Anbieter könnte versuchen zu argumentieren, dass der Betrag aus einem dem Kind regelmäßig zur Verfügung gestellten Einkommen (Taschengeld) bezahlt wurde (§ 110 BGB) und somit nicht zustimmungspflichtig wäre. Diese Argumentation greift aber grundsätzlich nicht, wenn es sich um ein Abo oder einen Laufzeitvertrag handelt. Auch im Falle einer Einmalzahlung tue ich mich hier schwer die 50,- € als Taschengeld anzusehen."
0
@Kaya01

Aha. Könnt eich also sagen, ich habe ihm nicht erlaubt das zu kaufen und es dann einfach zurückbuchen? Und auf Mahnungen auch antworten. mein SOhn hatte keine Einwilligung bei ihnen Dinge zu kaufen

0

Was möchtest Du wissen?