Mein Sohn aus erster Ehe soll eine Zahnspange kriegen.Die Krankenkasse zahlt 80%.Muss ich mich an den Kosten beteiligen und kriege ich das Geld zurük erstattet?

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3 Antworten

Letztenendes wird das Geld von dem Elternteil gefordert, bei dem das Kind wohnt und der auch die Belange der Gesundheitssorge wahrnimmt - also der Mutter. 

Immerhin wäre es eine tolle Geste zu zeigen, dass dein Kind dir was bedeutet. Es geht ja nicht darum, dass du der Kindsmutter einen Gefallen tun willst, sondern du möchtest, dass dein Sohn eine optimale kieferorthopädische Versorgung bekommt.

Die Kosten fallen bei jeder Veränderung an der Spange / bei jeder Kontrolle an und werden quartalsmäßig in Rechnung gestellt.

Zum Ende der Behandlung gibt es meist nur noch Kontrolltermine.

Wenn der Kieferorthopäde die Behandlung beendet hat, gibt es noch einmal eine gewisse Wartezeit und dann eine abschließende Beurteilung.

Wenn dann alles okay ist, bekommt man einen Schein vom Arzt, der für die KK den erfolgreichen Abschluss der Behandlung bestätigt. Den reicht man zusammen mit den Rechnungen und Zahlungsnachweisen bei der KK ein.

Falls du dich entscheidest, das Problem allein deiner Ex-Frau zu überlassen- dann  könnte deine Ex auch anwaltlich eine zeitweilige Erhöhung des Unterhaltes einklagen mit der Begründung, mit einem "Zuschlag" auf den Unterhalt wäre deine Beteiligung an den höheren Gesundheitsaufwendungen für deinen Sohn abgegolten. 

Setz dich mit deiner Ex zusammen, setzt einfach eine Vereinbarung auf, in der ihr festhaltet, dass du dich hälftig am Eigenanteil beteiligst und die Summe nach Abschluss der Behandlung und Rückzahlung durch die Krankenkasse zurückerhältst. 

Auch wenn man sich als ehemalige Partner nicht mehr leiden mag - aber hier geht es doch um deinen Sohn.

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Kommentar von mcisi
09.11.2015, 02:16

Wenn ich das Geld eh erstattet kriege sehe ich sowieso kein Problem mich zu beteiligen.Das wohl meines Sohnes hat eh oberste Priorität.Mir kam es nur spanisch vor das sie am Telefon nichts von den Rückzahlungen erwähnt hat.Mein Vertrauen ihr gegenüber existiert schon lange nicht mehr.So ist es auch selbstverständlich das ich auch skeptisch ihr gegenüber bin!!!

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Du musst de 20 % erst mal zahlen, das erfolgt aber alle 3 Monate und die Rechnungen sind nicht so hoch. Bei mir waren das immer zwischen 20 und 80 Euro (für 3 Monate). Ist die Behandlung erfolgreich beendet, gibt es vom Arzt automatisch ein Schreiben, das schickt man mit den Rechnungen (bitte gut aufheben) zur Krankenkasse und die überweist einem dem Betrag zügig ohne Wenn und Aber.

Habe ich schon 2 mal durch, die 3. Behandlung läuft. Warum das so gemacht wird, das hängst damit zusammen, dass viele eine Behandlung nicht abschliessen und dann gibt es kein Geld zurück.

Viele Kieferorthopäden sind aber mit der Grundausstattung der Krankenkasse nicht zufrieden und rechnen weitere Leistungen privat ab. Die kriegt man dann nicht. Bei meinem Sohn waren das 1300 Euro, obwohl die Kasse die Behandlung eigentlich zahlt.

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Da die Kasse 80 % übernimmt ist die Behandlung nach dem "kik"-system notwendig und du musst dich beteiligen...das kann sie tatsächlich einklagen, wenn sie will...
Ich muss die meiner Tochter komplett selbst bezahlen, da medizinisch nicht notwendig...
Ich würde mich auch freuen, wenn der Papa freiwillig was dazu geben würde...

Ist ja für das Wohl eures Kindes..

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Kommentar von Manuela1405
09.11.2015, 02:36

Ich würde mir aber den Kostenplan geben lassen

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Kommentar von mcisi
09.11.2015, 02:43

Da es ja eh von der Krankenkasse zurück erstattet wird,sehe ich sowieso kein Problem das Geld "vorzustrecken".Die 20% sind denke ich dafür da das die Behandlung ernst genommen wird und auch bis zum Ende durchgezogen wird.Sehe zur Zeit kein Grund mich da querzustellen!!!

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