Mein Sohn (5) möchte Lesen lernen

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14 Antworten

Es gibt Bücher, in denen die Buchstaben bildlich dargestellt sind, z.B. A= ein Apfel, B= eine Blume...... sowas finde ich für das Vorschulalter gut, das prägen sich die Kinder am leichteste ein. Als nächster Schritt dann Buchstaben aneinanderreihen, sprich seinen Namen schreiben usw....

Gehst Du auf die Seite des Deutschlandfunk. Da gibt es oben rechts so eine kleine Suchmaske. Schreibe rein

Literatur für junge Leute

Arbeite Dich durch das nun angezeigte Archiv. Es werden Dir da wunderbare Bücher vorgestellt die Du dann in der nächsten öffentlichen Bibliothek nachfragen kannst. Hat die Bibliothek sie nicht vor Ort frage nach "Fernleihe". Aber vielleicht gibt es ja auch eine Kinder- und Jugend-Bibliothek in der Stadt wo solche Literatur zu finden ist. Und andere Möglichkeiten wie Puzzle, Kinder-Scrabble und so fort.

Eine weitere Möglichkeit an Informatoinen, Ideen, Vorschlägen zu kommen ist sich auf youtube die Reihe "Geist und Gehirn" reinzuziehen. Zu jedem Video werden Dir rechts weitere Videos angeboten. Manche davon gehören einem der empfehlenswerten Kanäle an.Da kannst Du dann das eine oder andere Spiel zum Thema ansehen.

Ich war auch so drauf. Ich habe mir von meinem Bruder vorlesen lassen. Dann habe ich nach und nach nach den Buchstaben gefragt. Dabei musste ich diplomatisch vorgehen damals denn damals waren noch andere Zeiten. Die Mehrheit der Erwachsenen bildete sich noch ein es sei verboten zu früh zu lernen. Und meine Brüder achteten eifersüchtig darauf dass ich ihnen ja niemals auch nur das Wasser würde reichen können. Bis ich in die Schule kam konnte ich dann aber lesen, schreiben und Grundrechenarten. Wir lernen in dem Alter nicht "falsch". Wer lernen weil es auf unserem genetischen Code liegt. Hat Dein Kind Wörter in aktueller Rechtschreibung kann er keine altmodische erlernen. Ganz einfach. Achte darauf dass seine Themen behandelt werden. Und schaue mal nach dem Stichwort Montessouri.

Hallo, ich hab jetzt keinen Nerv, die anderen Antworten zu lesen. Möge mir verziehen sein. Unser Sohn , jetzt 7, hatte im Kindergarten ein Plakat mit den Großbuchstaben + Tier dazu. Da er viele Tiere kannte, prägte er sich nebenher die Großbuchstaben ein. Dann begann er, sie zu verbinden, z.B. beim Vorlesen der Namen der Formel 1 Fahrer. Irgendwann kam die Frage: Welcher Buchstabe ist das? - Das ist das kleine...

Ich denke, es hat geholfen, dass ihm vorgelesen wurde und noch wird. Da kann er mitlesen, d.h. mit den Augen den Buchstaben folgen. Er hat auch den "Bummi" gelesen, Vor- und Mitlesegeschichten. Ca. 6 Wochen nach Schuljahresbeginn gab ich ihm eine alte Fibel und der las mir die ersten 14 Seiten vor. Dann war er müde. Ich half nur, wenn er den kleinen Buchstaben nicht kannte.

Lange Rede, kurzes Sinn: beantworte einfach dei Fragen deines Sohnes und biete ihm Lesematerial mit etwas größeren Buchstaben. Schaut mal im Zeitungsladen und in der Bibliothek, ob ihr etwas findet, was ihn interessiert. Lass ihn machen und hilf unauffällig weiter, nicht in Lehrermanier! Der Spielzeugladen bietet auch Leselernspiele. Und schau dich mal bei "LÜK" um: dort ist viel. Ich benutze auch einiges noch in der Erwachsenenbildung.

Es gibt viele Spiele, Erstes Lesen, Buchstabenhexe und sowas. Sinnvoll fände ich auch, herauszufinden, mit welchen Materialien die Schule arbeite, in die er dann gehen würde. Du weißt ja sicher, welche Grundschule in eurem Einzugsbereich liegt. Dort könnte man ja nachfragen, welche Fibel sie benutzen. Sie werden dir zwar davon abraten, es selbst zu versuchen, aber darauf muss man ja nicht hören.

Aber man muss unterscheiden. Viele Kinder tun im Spiel so, als könnten/wollten sie lesen. meine haben sogar den Finger gleiten lassen. War immer sehr amüsant, wieviel Text sie einer Zeile zugetraut haben ...

Gruß S.

Da kann man doch nichts falsch machen. Es gibt doch Bücher für Kinder mit Bildern und Buchstaben, womit sie das lernen können. Schau dich mal im Bücherladen um Die beraten dich auch.

Eigentlich musst Du nichts weiter machen. Besorg ihm geeignete Bücher und beantworte ihm die Fragen, die er hat. Immer nur seine Fragen beantworten; das was es schon.

Natürlich ist es für ihn nicht leicht, aber das macht doch nichts. Das Laufenlernen war auch nicht leicht.

Gruß Matti

Korrekt. Wir haben in vielen Sachen verlernt, dass wir innerlich ein Lernprogramm von Mutter natur mitbekommen haben. Wir brauchen nur ein Vorbild, dass uns UNSERE Fragen beantwortet und nicht wie Lehrer/ Pastor uns alles vorbetet.

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@Nidda64

Volle Zustimmung. Und wo haben wir das verlernt? In der Schule. Deshalb finde ich den Satz von Frau Prof. Gronemeyer so schön: "Erst wenn die Lernlust den Kindern ausgetrieben wurde, werden sie ja schulreif, reif für Beschulung." Aus: "Bildung braucht Gastlichkeit" http://www.streifzuege.org/2013/bildung-braucht-gastlichkeit

André Stern, ein Mann der nie in einer Schule war, beschreibt, wie er begonnen hat, sich für das Lesen zu interessieren. Beim Durchblättern von Büchern vielen ihm die immer wiederkehrenden Eier und Eierbecher auf. Dazu muss man sagen, dass er Franzose ist und im französischen Schriftbild das O und das C häufig in Kombination auftauchen. Wenn es also Eier und Eierbecher gibt, was bedeuten dann die anderen Zeichen? Das geschah mit 3 oder 4 Jahren. Das Interesse für das Lesen verschwand irgendwann wieder. Dafür beschäftigte er sich mit anderen Themen (Autos, Fotografie, Gitarrenspiel u. a.). Dazu war der Blick in Zeitschriften und andere Publikationen nötig. Auch wenn er nicht richtig gelesen hat. Niemand machte sich Sorgen, als er im siebten Lebensjahr immer noch nicht lesen konnte. Er entwickelte andere Fähigkeiten. Niemand sagte zu ihm, jetzt wird es aber Zeit lesen zu lernen. Komm wir setzen uns jeden Tag eine halbe Stunden hin und üben es. Mit 8½ nahm er, ohne gedrängt worden zu sein, ein Buch und fing an, flüssig zu lesen.

Wir lernen alles was wichtig für uns ist. Und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn es wichtig geworden ist. Es bleibt ein Rätsel, warum man in der Schule glaubt, es gäbe für jedes Thema einen festen Zeitpunkt, wann etwas gelernt werden müsste und dieser Zeitpunkt wäre für alle Kinder gleich. Sollte etwas zum festgelegten Zeitpunkt nicht gelernt worden sein, gäbe es keine weitere Möglichkeit, es zu lernen.

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Hallo Unsere Tochtet war 4.5 als sie angefangen hat sich für das Lesen zu interessieren

Wir haben einfach leichte Wörter genommen und die Buchstaben einzeln vorgesprochen

Das klappte so gut das sie mit 5.5 dem kleinen Bruder alles vorgelesen hat und eingeschult wurde.

Manche haben einfach eine Begabung die man fördern darf

Alles in der Form des Spieles wichtig ist darauf zu achten das sie nicht Wörter auswendig anhand von Bildern lernen

Machen! Buchstabiert ganz langsam jedes Wort. Loben, loben, loben - schon für den Willen, sich damit zu beschäftigen.

da ein kind von sich aus mit den buchstaben beschäftigen ist das eine.

wie sieht die anderen entwickklungstufen aus

solange es das eine macht könnte was anderes weniger entwickeln.

wir sind sehr oft in eine zu www.ekp.de gegangen z.b. übers wochenende.

dort haben wir in gruppen gespiel, da dort keine altersbegrezung gibt lernen die kinder auch von anderen. dort gibt es keine ratschläge aber man kann selbst sehr gut beobachten und dann auch die theman in der leternrunde ansprechen wenn man möchte.

Es gibt so Bildwörterbücher, also mit Bildern wo der Begriff dann darunter steht.

Oder wir haben es früher auch so gemacht: Bilder ausgeschnitten, z.B. Füße.
Dann auf so eine Karte aufgeklebt und Füße drunter geschrieben. Das gibt
doch diese kleinen Alben für Fotos (Flipalben) , da kann man dann diese Karte einstecken
und immer wieder austauschen und neue Bilder hinzufügen.
Ein Spaß ohne Ende. Die Bilder könnt ihr vorher zusammen aus Zeitschriften aussuchen.

Das ist eine super Idee, die ich jetzt in den grossen Ferien mit meinen Kindern mit Englisch testen werde - danke!

Gerade die Sache mit dem Bilder selbst suchen und selbst aufkleben scheint mir effektiver, als aus gedruckten Buechern zu lernen.

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@Steffile

Mir fällt dazu noch etwas ein, was man noch machen könnte.

Wieder Karten, einmal eine mit dem Bild, dann eine mit dem Wort.
Eine (Wäsche) Leine spannen. Die Bilder so aufhängen, dass man noch
das Wort daneben setzen kann. Dann ihm die Karten mit den Wörtern
geben und dazu sortieren lassen. Dann ist es spielerischer.

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Fang an mit den Vokalen, dann M und N, und dann lass ihn einfache Wörter bilden und schreiben. Wenn er das kann, fügst du nach und nach mehr Buchstaben hinzu. So hat es meine Mutter mir beigebracht als ich 4 War.

Liebe Grüße, Xira

Das ist ein guter Ansatz, danke dafür. Das lässt sich bestimmt mit einigen anderen Beispielen kombinieren. Ich hab vergessen zu erwähnen: seinen, meinen, und den Namen meiner Frau kann er schon Schreiben, genau so wie Oma und Opa. Die meisten Buchstaben kennt er auch schon. Es gibt wenige mit denen er noch Schwierigkeiten hat.

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@Huecco

Das ist ein guter Anfang! Lass dein Kind mal auf Intelligenz testen, womöglich kannst du Hochbegabtenförderung abgreifen.

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@Xiraxis66

Kann man machen, aber nur weil ein Kind mit 5 Buchstaben kann, ist es nicht zwangsläufig hochbegabt.

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@stinkertum

Das ist richtig. Natürlich sollte man auch sein sonstiges Verhalten einbeziehen. Achtet bei der Schulwahl darauf, dass es für ihn interessant zu werden verspricht. Unser 2. Kind war/ ist auch intelligenter als der Durchschnitt und wir meinten, dass es in der normalen Schule an Langeweile eingeht. Deshalb entschieden wir uns für eine Montessorischule und hatten Glück, dass das ältere Kind dort auch mit aufgenommen werden konnte. Beide sind heute mit der Schule fertig und uns wurde diese Entscheidung nicht vorgeworfen.

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Denk dran das die Kinder die Buchstaben aussprechen so lernen wie sie geschrieben sind A,B,C,D und nicht wie wir sie aussprechen A,BE,CE,DE, hoffe du weißt was ich meine, viel Glück :)

Ja ich weis genau wie es gemeint ist ;). Habe auch immer darauf geachtet ihm die Buchstaben als laute beizubringen. Damit er Später in der Schule keine Probleme hat. ;)

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Wir haben erst einmal besprochen, wie die Buchstaben klingen. Wenn er weiß, wie die aussehen, haben wir "Anlautübungen" gemacht, also "Löwe", wie ist der erste Buchstabe? Wie sieht der aus? Wo ist also das Wort?

Na ja... fang mit den einzelnen Buchstaben an und zu jedem Buchstaben selbst ein ganz einfaches Wort. Es gibt auch Bilderbücher wo man anhand Bilder die ersten einfachen Worte wie z.B. Mama versucht zu lesen.

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