Mein Sohn (20) will keine ausbildung

10 Antworten

Die bis jetzt gegebenen Antworten sind richtig. Ich würde noch argumentieren, daß er entweder Miete zahlt, oder Du das Zimmer anderweitig vermietest. Du kannst dann weniger arbeiten oder kannst dir mehr leisten, von den Mieteinnahmen, das ist Deine Selbstverwirklichung.

Wenn er noch bei euch wohnt - klare Ansage, entweder er sucht sich einen Ausbildungsplatz oder er soll ausziehen. Er wird auch nicht jünger und die Ausbildungssuche nicht einfacher. Wenn du mit ihm redest würde ich ihm auch klar sagen, dass es gar nicht ums Geld geht - aber den Eltern oder dem Staat auf der Tasche liegen ist ja nun auch nicht die Definition von Selbstverwirklichung, im Gegenteil ein Beruf gehört dazu. Und alles was man sonst für sich machen möchte, um sich zu verwirklichen, kostet Geld. Falls er nicht mehr Zuhause wohnen sollte, dann würde ich jegliche finanzielle Unterstützung kappen solange er sich keine Ausbildung sucht oder seinen Abschluss nach macht. Viel Erfolg und starke Nerven!

Dass dein Sohn euch spießig findet, zeigt, dass du gar nichts falsch gemacht hast. Ich schließe mich den anderen an: Wenn der Gute meint, er könne alles selber regeln, dann soll er sehen , wie er klarkommt. Sich selbst verwirklichen wollen, Geld verdienen spießig finden und dabei vom Geld der Eltern leben - was für eine Schwachsinnslogik! Schmeiß den Kerl raus!

Nein, ich habe meine Meinung geändert, vielleicht habt ihr doch was falsch gemacht als Eltern. Vielleicht wart ihr zu nett und verständnisvoll und habt ihn damit verwöhnt. Aber das kann man ja ändern...

Was möchtest Du wissen?