Mein Sohn (17) kifft. Möchte das naturlich nicht und rede auch viel mit ihm darüber aber der vater gibt mir die schuld. Was kann ich noch tun?

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4 Antworten

Ja meine Mutter macht sich auch ein wenig Sorgen um mich wegen dem Kiffen. Wichtig finde ich hier die Kommunikation, ich habe ihr erklärt, warum, wann und wie ich Cannabis konsumiere und ich habe ihr gezeigt, dass ich eine sehr große Informationsbasis zu dieser Droge besitze, da ich sicherlich nicht meinen Körper kaputt machen will. Ich bin gut informiert, habe sehr gute schulische Leistungen, einen hohen Schulabschluss und eine bislang sehr erfolgreiche und diversifizierte Ausbildung. Ich mag es einfach nicht mich am Wochenende zu besaufen, vor allem weil ich mich am Ende sowieso immer erbreche und von Freunden ins Bett getragen werden muss, es ist einfach uncool. Beim Kiffen ist das anders, man trifft sich mit Freunden, raucht einen Joint und hört Musik, zockt, chillt in der Natur, isst was oder führt intensive und tiefgründige Gespräche, ist halt bei jedem anders.

Wenn dein Sohn kifft und das will, dann könnt ihr ihn daran sowieso nicht hindern. Das Wichtigste ist, dass ihr beiden miteinander darüber sprecht, du musst ihm deine Bedenken und Sorgen nahe legen und ebenso akzeptieren was er macht. Auf der anderen Seite muss er ebenfalls merken, dass du hinter ihm stehst und er muss mit dir reden um dir den Stein vom Herzen zu nehmen, die Kommunikation und das Vertrauen ist da definitiv das wichtigste Instrument. Mit Strafen, Streit und Ärger erreicht niemand das was er will, nur dass man sich voneinander entfernt.

Dein Sohn muss einfach seine eigenen Erfahrungen sammeln, und ich wäre als Elternteil weniger besorgt wenn mein Kind kifft, anstatt sich zu besaufen, schon alleine mit dem Wissen, dass wenn es eine Überdosis zu sich nimmt keine ernsthaften Folgen mit sich kommen. Man schläft einfach ein, das wars.

Vorsichtig sollte man werden, wenn man Psychosen entwickelt oder generell wenn es einem schlecht geht. Ich selbst leide an Depressionen, mal mehr, mal weniger, wie ein Jojo-Effekt. Wenn es einem psychisch schlecht geht, rate ich auf jeden Fall vom Kiffen ab. Da die Gefühle verstärkt werden kann der Trip deshalb gefühlsmäßig eine richtige Achterbahnfahrt werden. Gute Ablenkung und Freunde sind daher eigentlich beim Kiffen unverzichtbar. Man muss sich als Konsument halt einfach beider Seiten bewusst sein, denn jede Droge hat gute und schlechte Seiten. Dazu noch ein Hinweis, wenn dein Sohn das zuhause macht und es verheimlichen muss, da er Angst hat, von dir erwischt zu werden, könnte er dadurch bei einer leicht instabilen Psyche schon eine Angsstörung entwickeln, grade deshalb ist Reden mit beiderseitigem Verständnis sehr wichtig.

Ich ziehe Alkohol immer gerne als Vergleich vor. Alkohol ist ein komplett körperfremder Stoff, ein Zellgift, welches tausende von Menschen jährlich sterben lässt. Cannabis wird über die körpereigenen Cannabisrezeptoren abgebaut. An einem Joint wird man nur sterben können, wenn man dazu andere Drogen missbräuchlich konsumiert, z.B. Alkohol.

Nun zum nächsten Thema, Cannabis ist keine Einstiegsdroge, das ist völliger Schwachsinn. Jemand der Ecstasy probieren will und die Chance bekommt nimmt es, egal ob er ein Kiffer ist oder sich die Birne mit Alkohol zuschüttet. Jeder entscheidet für sich selbst, aber die meisten Kiffer die ich kenne, wollen mit dem ganzen anderen chemischen Kram nichts zutun haben und rauchen lieber einfach nur ihre Tüte.

Zu deinem Ex-Mann kann ich nicht viel sagen, ich kenne ihn ja nicht und möchte da auch nicht vorschnell drüber urteilen. Allerdings sollte er dieselbe Einstellung pflegen die ich oben bereits erwähnt hatte. Und dir das alles in die Schuhe zu schieben ist auch nicht richtig, das ist eine egoistische und dumme Sichtweise, warum er die hat weiß ich halt nicht, weil ich ihn nicht kenne, aber in meinen Augen ist das intolerant. Und selbst wenn die Erziehung eures Sohnes von euch beiden zu 100% perfekt ist sammelt er trotzdem seine Erfahrung und würde kiffen, wenn es ihm gefällt.

Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen :)

Liebe Grüße

Hallo.. 

Danke für deine Antwort. 

Zu meinem Ex warum er so ist, ist darum,  weil er selber mal Drogenabhängig war und mit dem kiffen angefangen ist. Darum seine Sorge das unser Sohn auch so wird. Ich persönlich kann es mir nicht vorstellen, da ich viel mit meinem Sohn rede und ich mittlerweile nicht mehr so ein Problem damit habe. Mein Sohn hat auch nicht so ein Gutes Verhältnis zum Vater, weil da geht es immer nur um das kiffen und das er aus sein Leben nichts macht und und und... Also immer nur Druck. 

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Dürfte ich sie Fragen weshalb dies für sie ein Problem ist würde gerne Sachlich mit ihnen darüber Diskutieren.

Kiffe selbst seit 2 Jahren und mache eine Ausbildung mit Studium und habe einen Schnitt vom 5'5 (In der Schweiz ist 6 die höchst Note)

Vllt kann ich ein Parr Vorurteile wieder-legen

Sonst reden sie mit ihrem Sohn darüber weshalb es für sie ein Problem sind Diskutieren sie Sachlich ohne Emotional schübe.

Mit anschreien wird es nicht

LG Colin

Hallo colin 192830

Für mich nicht so sehr ein Problem. Mein Ex ( Vater) hat früher mit kiffen angefangen und hat dann nacher andere Sachen genommen. War sehr stark abhängig. Darum macht er sich jetzt sorgen um sein Sohn,  weil er selbst abhängig war. Kann ihn auch verstehen aber mehr wie mit unserem Sohn reden,  können wir auch nicht.  Mein Ex meint ich würde zu locker damit umgehen und unser Sohn würde nur an sein kiffen denken. Das stimmt aber so nicht. Er hat einen super Abschluss. Schule war auch immer super. Egal was kommen wird,  mein Ex wird mir für alles was unseren Sohn betrifft die Schuld geben. 

Lg Martini

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Das größte Problem ist das andere Dealer​ die leute gerne anhängig machen würden. Um denn entgegen zu Wirken wäre das anbauen zuhause 1-2 Pflanzen er würde etwas über das gärtnern lernen und müsste keine angst von gestrecktem Cannabis haben es beruht auf einem guetem Eltern sohn verhältnis sonst Funktioniert das nicht. Sonst falls der Dealer ein freund ist wird er auch kaum auf andere Sachen umsteigen. Sonst fragen sie mal ihren ex Freund (Der Vater) was ausschlaggebend war das er zu sucht kam und diesen Faktor ausmerzen. Lg Colin

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@colin192830

Wenn ich ihm das mit den pflanzen erlauben würde und mein Ex das rausbekommen sollte bin ich am Arsch ( Entschuldigung für den Ausdruck ) 

Dann habe ich die Polizei bei mir und dann die Hölle auf Erden! Das würde meinen Ex zu gute kommen um mir das Sorgerecht zu entziehen! 

Werde aber mal mein Ex fragen warum er angefangen hat,  andere Drogen zu nehmen bzw wie es dazu kam. Danke! Das ist etwas was ich nicht weiß. 

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Und ihnen die Schuld geben Funktioniert​ nicht jeder trifft die entscheidungen selbst man kann Leute Aufklären doch verbieten kann man nicht aus man entzieht die Person der freiheit ab niemand hat das Recht über das leben oder Freiheit einer anderen Person zu entscheiden

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@colin192830

Die Freiheit würde ich ihm nicht entziehen. Habe ich auch nie gemacht( Hausarrest ) Davon halte ich nix. Er kifft ja auch nicht jeden Tag. Ab und zu mal am WE oder mal ein bis zwei mal die Woche da jetzt Ferien sind.  In der Schulzeit garnicht von Mo-Fr. 

Er erzählt es mir ja. Unser Verhältnis beruht auf vertrauen.  Und das möchte ich mir auch vom Ex nicht kaputt machen lassen,  in dem er mir immer einredet, dass unser Sohn mal von anderen Sachen abhängig wird. 

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Bei Cannabis gibt es keine Körperliche abhängigkeit evt eine psychische aber selbst die ist schnell überwunden. Man kann Cannabis nicht als Einstiegsdrogen​ deklarieren jeder abhängige hat auch zuerst alkohol getrunken somit ist die Aussage nicht gültig. Reden sie mit ihrem ex und dann mit dem sohn woher das Zeug hat etc und dann kommt das gut. Lg Colin

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die Schuld liegt beim Sohn und seine Kunpels

Hallo educare. 

Ja seine Kumpels kiffen auch. Leider. 😞:-( 

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Tun kannst du nichts er wird es trotzdem machen.

Kiffe auch und bin 16, ich mach es zwar nicht oft aber Strafen bringen da überhaupt nichts auser du willst das er dich hasst. (Hält zwar nicht lange aber muss doch nicht sein) Das ist das gleiche mit Rauchen, wenn dein Sohn raucht wie willst du ihn davon abringen? 

Mehr als zu sagen das du dass nicht toll findest kannst du nicht machen, vielleicht sagen dass wenn er es im Rahmen hält du es tolerierst. 

Hallo MCuser 9230

Ich weiß das ich ihm das nicht verbieten kann und strafen auch nix bringen. Doch sein Vater macht Stress und meint das, weil ich ihn nicht deswegen bestrafe, er evtl nicht nur beim kiffen bleibt, sondern noch mehr ausprobiert. 

Und dann es auch meine Schuld ist.

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