Mein Sohn (10) vermisst meinen Ex-Partner und dieser will nichts von ihm wissen

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du hast auf jeden Fall richtig gehandelt. Dein Expartner macht ein Kind für das Scheitern einer Beziehung verantwortlich. Das ist doch wirklich das allerletzte. Und dieses Kind soll sich nicht anhören, welche Hasstiraden der Mann möglicherweise über den kleinen Kerl ausbreitet. Tu das dem Kind nicht an. Es wird an seiner Seele Schaden erleiden der nicht wieder gut zu machen ist. Der Mann will den Kontakt nicht (glücklicherweise) das Kind wird sich daran gewöhnen. Und so ist es auch besser.

nein das möchte ich meinem Sohn wirklich nicht antun!

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@tansami

Ich kenne Kinder die genau durch diese Situation ein Trauma erlitten haben und bis heute noch darunter leiden. Aus diesem Grund hab ich ein wenig eindringlich geschrieben. Entschuldige bitte.

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@Rudnik

Entschuldigung angenommen :-) Natürlich weiß man Sohn es nicht, dass mein Ex ihn für die Trennung beschuldigt. Er denkt, dass wir als Paar auseinander sind und deshalb vermisst er ihn und redet des öffteren über ihn und seine Tochter sehr positiv. Eine schwierige Situation für mich. Am liebsten würde ich ihm erklären, dass er ihn aus dem Kopf schlagen soll, weil er dich gar nicht vermisst. Aber ich muss da vorsichtig sein, wie du oben schreibst, damit er kein Trauma erleiden muss.

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Erst einmal: Schuld an der Trennung sind sie Beide, nicht die Kinder. Denn es ist ihre Aufgabe in der Beziehung Probleme zu lösen und das bedeutet auch ein gemeinsamen Nenner zu finden. Es ist durchaus Richtig das Kinder jede Schwachstelle in der Erziehung ausnutzen, doch kann man die nicht als Trennungsgrund nennen.

Sofern ihr Sohn noch Interesse an ihrem Ex hat, würde ich ihm nicht Pauschal davon abhalten oder durch nichts unternehmen es ihm erschweren. Vielleicht schafft er es ja dadurch besser damit klar zu kommen. Wichtig ist natürlich das sie mit ihrem Sohn über die Trennung und deren Grund reden (nicht er ist der Grund, sondern sie beide, die Erwachsenen).

Aber dies kann auch Probleme mit sich bringen. Sie und ihr Ex könnten auf die Idee kommen ihn als Spion oder Waffe gegen den anderen zu Benutzen und das währe Kindesmissbrauch. Zudem bringt Rache oder ähnliches eh nichts.

so denke ich ja auch, dass Kinder nicht schuld sein können... Gerne würde ich es haben, dass die beiden sich mal aussprechen könnten, doch habe ich dann die Angst, dass mein Ex ihm gegenüber es erwähnen wird, dass er schuld sei. Mein Ex kommt nämlich mit der Situation schlecht zurecht, dass ich heute auf morgen 40 km weiter gezogen bin und ihn mit seiner Tochter zurückgelassen habe (was ich heute teilweise wegen die Tochter bereue, weil ich sie total gern gehabt habe). Ist eine verzwickte Mühle, weiß nicht was richtig oder falsch wäre :-(

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@tansami

Ich schlage vor sie treffen sich erst mal allein mit dem Ex und versuchen die Probleme der Vergangenheit zu klären. Erfragen sie den Grund, selbst wenn für ihm der junge der Grund ist, er ist erwachsen und somit in der Lage Probleme mit ihnen zusammen zu lösen.

Mir Fallen 3 Möglichkeiten ein:

  1. Sie schließen Frieden und klären ein paar dinge und behalten eine einfache Freundschaftliche Beziehung aufrecht und erlauben den Kindern den jeweils anderen Partner zu besuchen. Ihnen beiden muss aber auch klar sein das der jeweils andere sich irgendwann einen anderen Partner sucht. Also keine Eifersucht.

  2. Sie nutzen die Auszeit um zusammen die Probleme der Vergangenheit aufzuarbeiten. Reden sie miteinander, finden sie heraus wo es Probleme gab und wie sie BEIDE diese ZUSAMMEN lösen können. Es kann gut sein wenn vor, in dem Fall, einer Neuauflage der Beziehung Streitfragen geklärt sind. Doch überstürzen sie es nicht. Denn Kindern können sie ja trotzdem den Kontakt erlauben.

  3. Sie machen gar nichts. Doch reden sie mit ihrem Sohn und Erklären sie ihm was los ist. Machen sie ihm klar das nicht er die Schuld trägt. Versuchen sie ihn zu erklären wie schwer es manchmal für Erwachsene ist zusammen zu leben. Doch machen sie ihm keine angst.

Ich würde Variante 1 Vorschlagen, im ideal Fall Nr. 2. In jedem Fall sollten sie ihrem Sohn gegenüber Ehrlich sein. Er merkt, wenn auch nicht bewusst, wenn sie lügen. Klar ist das keine der Varianten ohne Hacken ist, doch das ist im Leben nichts. Alles hat seine gute und schlechte Seite.

Sollte der Ex es wert sein und an sich kein Schlechter Kerl sein, dann versuchen sie es Ruhig. Aber machen sie eine Beziehung nicht von den Kindern abhängig. Also gehen sie keine neue Beziehung ein, nur damit die Kinder Kontakt zum Partner haben können, das verursacht zwangsläufig streit und der ist auch nicht gut für die Kinder.

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@PlueschTiger

Vielen Dank für die interessante Ratschläge! Toll dass man hier so schnell Hilfe bekommen kann! LG

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Du hast richtig gehandelt. Dein Ex ist und war nicht erziehungsberechtigt für Dein Kind.

Sicher kann ein Kind ein Grund für eine Trennung sein.

Schade für Deinen Sohn - aber längerfristig gesehen kann ihn nur besser gehen.

Ich habe selbst 3 Kinder allein erzogen, nicht mal der leibliche Vater wollte was vonseinen Kindern wissen. Heute sind meine Kinder erwachsen und leben erfolgreich ihr eigenes Leben.

Mein Sohn hat ihn geliebt und hat immer stolz gesagt, dass er sein Ersatzpapa ist und hat immer das getan, was mein Ex von ihm verlangt hat, teilweise mit Angst und er hatte ganz großen Respekt gehabt. Deshalb verstehe ich nicht warum mein Kind an der Trennung schuld sein kann??? Es ist mir klar, dass ich als Erwachsene sagen kann, ich verlasse ihn für mein Kind, dann bin ich die Schuldige aber doch nicht das Kind??? Das ist das was mich so verzweifeln lässt oder übersehe ich einfach etwas?

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@tansami

Das klingt dann eher nach einen Vorgeschobenen Grund. Wer weiß was der wahre Grund ist. Das oder die Kinder sind nicht das Problem. Sie beide sind Erwachsen und somit doch eigentlich klüger als ein Kind und sollten in der Lage sein Probleme untereinander zu lösen.

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@PlueschTiger

er sagte mir ja auch, dass wir beide ja untereinander keine Probleme haben und uns lieben würden (was auch stimmt) aber die Meinungsverschiedenheiten über die Erziehung bringt nichts für die Zukunft. Ich denke, er liebt mich als Frau aber nicht als Mutter!

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@PlueschTiger
teilweise mit Angst

Und das ist niemals gut. Und auch Du bsi nicht schuld - es ist einfach Deine - sehr gute - Entscheidung gewesen.

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@beangato

habe es sehr oft angesprochen nach der Trennung, er ist nicht einsichtig und blockt das Gespräch ab. Wollte gerne aus der Beziehung in Frieden gehen, aber ihm ist es anscheinend egal. Warum sind die Männer nur manchmal so, kommt er überhaupt mal zur Besinnung, dass Kinder nicht schuld sein können?

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@tansami
kommt er überhaupt mal zur Besinnung,

Ich glaubs nicht.

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@tansami
Warum sind die Männer nur manchmal so, kommt er überhaupt mal zur Besinnung, dass Kinder nicht schuld sein können?

Mal ein versuch es zu erklären. Etliche Männer haben eine Art Mutter Fixierung. Diese neigen glaube dazu die Sichtweisen der Mutter zu übernehmen und sind anderen Meinungen nur wenig Tolerant. Kennen sie seine Mutter? Wenn ja, ist sie genauso wie ihr EX?

Aber auch der Normale Mann oder die Normale Frau übernimmt Verhaltensweisen von den Eltern, nur sind diese ehr zu Kompromissen bereit oder bereit andere dinge als Richtig zu Akzeptieren. Bei Manchen Menschen, egal ob Mann oder frau, spielt wohl auch das Ego eine Rolle. Manche können einfach nicht glauben oder Ertragen das der andere recht haben könnte und alles woran man geglaubt hat Falsch ist.

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@PlueschTiger

Vielen Dank für die Erklärung. Leider konnte ich seine Eltern nicht kennenlernen, da diese im Ausland leben. Aus seinen Erzählungen ist seine Mutter wohl immer sehr liebevoll gewesen, aber sein Vater dagegen wohl immer hart und sehr streng, hat meinen Ex-Partner auch geschlagen. Ich würde sagen, dass er eher wie sein Vater ist, zumindestens was die Kindererziehung angeht (ohne schlagen), streng, ein Junge muss bei ihm schon sehr früh selbstständig sein und viele Aufgaben übernehmen. (was ja je nachdem nicht verkehrt sein muss). Mit meinem plötzlichen Auszug, ist denke ich sein Ego angeschlagen worden, dann kommt nocht der verletzte Stolz hinzu und die Sturrheit. Er sagte mir, er würde lieber wie ein "Hund" leiden, bevor er über unsere Trennung mit jemanden spricht, denn seiner Meinung nach, könnte ja sowieso keiner die Situation verändern oder seine Probleme nehmen. Und mit Recht haben wollen, ist er auf Platz 1. Schade, denn er hat auch ganz viele gute Seiten...

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