mein Sohn 1 1/2 Jahre alt, bockt sehr viel

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich würde einfach mal resolut durchgreifen. Also nicht anschreien oder so, sondern ihm was verbieten was er gerne macht, und das darauf folgende Geschrei ertragen. Auf jeden Fall solltest du dich ihm nicht beugen!!! Sonst wird er spätestens in der Pubertät unerträglich.

Ja ja - schön die Macht ausspielen bei einem kleinen Kind.

Bloß nicht überlegen, weshalb es so reagiert.

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@kiniro

Unsere Tochter (23 Monate) lehnt es bei einem Trotzanfall konsequent ab, mit uns über die Gesamtproblematik zu diskutieren und Lösungswege zu erarbeiten. Hast du da noch einen anderenTipp?

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@Subo24

Subo24, ein Kleinkind hat mit Sicherheit kein Interesse daran zu diskutieren. Dazu ist es noch gar nicht fähig. Es will in erster Linie verstanden werden.

Wenn ein Kleinkind einen Trotzanfall bekommt, dann meist deshalb, weil es fest stellt, dass die eigenen Bedürfnisse nicht mit den Anforderungen von außen zusammen stimmen. Das Kind ist deshalb überfordert, der Körper schüttet Stresshormone aus, dadurch kommts zum Wutanfall. Es KANN selber nicht einmal was dafür. Ein Kind WILL gar nicht durch drehen, aber es muss halt erst lernen, mit seiner eigenen Gefühswelt klar zu kommen. Für ihn ist das ja noch alles neu.

Man erschwert es dem Kind noch mehr, in dem man es indirekt zwingt, Gefühle runter zu schlucken. Und das tut man aber mit Ignoranz, weil man dem Kind dadurch vermittelt, dass sein Verhalten im Moment nicht erwünscht ist, und die Mama SO ihr Kind nicht haben will.Und da nun mal so ein Kleinkind emotional von der Mutter abhängig ist, kann es gar nicht anders, als es zu versuchen, es ihr recht zu machen. Was aber gar nicht gut gehen KANN, weil Gefühle eben mal da sind. Man sucht sie sich nicht aus, und man kann sie nicht abstellen. Daher erzeugt das in einem Kind nur noch mehr Stress, und alles wird nur noch schlimmer.

Gefühle muss man spüren, um sie begreifen zu lernen. Gib einem Kind nicht das Gefühl, dass ihre Gefühle unerwünscht sind, sondern hilf ihm lieber, damit umzugehen.

Da können Worte wie "Ich kann verstehen, dass du jetzt wütend bist. Wenn ich wütend bin, möcht ich am liebsten schreien, und du?"

Einer meiner Söhne ist vor kurzem zornig geworden, weil beim Spielen was nicht so hingehauen hat, wie er es wollte. Er hat was nicht hingekriegt, weil ihm dazu einfach die motorischen Fähigkeiten gefehlt haben, und hat dann geschrien und mit den Füßen am Boden gestampft, und was weiß ich was.Ich bin dann zu ihm hin, hab meine Arme verschränkt, ebenfalls am Boden gestampft und gesagt: "Ich muss mich auch ärgern, ich find das nämlich auch so gemein! Komm ärgern wir uns miteinander!"Du glaubst gar nicht, wie erleichtert er in dem Moment war. Und er hat dann sogar zu lachen begonnen, als wir beide gemeinsam am Boden stampften.Nach einer Weile hab ich ihn dann gefragt, ob wir es nicht nochmal gemeinsam versuchen wollen, das Spielzeug zusammen zu bauen.

Bei einem richtigen Trotzanfall, bei dem in Kind nicht wirklich zugänglich für Worte ist, hilfts in erster Linie, mal einfach das Kind zu trösten und abzuwarten. Wenn es nicht in Arm genommen werden will, dann halt daneben sitzen bleiben, und ihm anbieten, es später nochmal in Arm zu nehmen. Auch ablenken kann eine gute Alternative sein. Also eben was anderes anbieten, was es statt dessen tun darf.

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@Subo24

Du sollst nicht mit einem Kleinkind diskutieren, sondern überlegen, weshalb es bockt.

Ja den habe ich: schaue, was vorher geschehen ist. War da was, dann kannst du versuchen, es das nächste Mal anders zu machen. War da nichts - hat sie vielleicht Hunger. Besonders, wenn die letzte Mahlzeit 2 - 3 Stunden oder so her war. Ein niedriger Blutzuckerspiegel lässt Kind schon mal "austicken".

Weniger Nein sagen - das nur bei wirklich wichtigen Dingen (auf der befahrenen Straße spielen wollen z.B.)

Ihr mehr erlauben (im Rahmen der Möglichkeiten) .

Während eines Anfalles bei ihr bleiben - ohne Diskussionen. Die würde sie eh nicht mitbekommen. Danach kann sie, wenn sie möchte, wieder zu dir. Bei Dingen, die wirklich nicht gehen (auch die die sie körperlich noch nicht kann) ihr den Frust lassen. Und nicht dafür bestrafen, indem sie in ihr Zimmer geschickt wird.

Machtkämpfe bringen nichts. Erst recht nicht in solchen Situationen. Schaukelt sich dann so hoch bis es knallt.

Übermüdung kann ebenfalls einen Trotzanfall hervorrufen.

Immer bedenken, dass ein knapp 2 Jahre altes Kind sich verbal (noch) nicht so ausdrücken kann, um seine Bedürfnisse und Wünsche verständlich zu äußern.

Wie gesagt: vom Diskutieren war keine Rede.

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@kiniro

Den Rat von kiniro, die Verbote noch mal zu überdenken, kann ich auch nur unterstreichen. Zuviele Verbote bringen nichts, die hindern einem Kind nur an der Entwicklung. Klar dass es sich dann dagegen wehrt.

Ich schaue bei meinen Kindern auch darauf, dass ich nur da NEIN sage,

  • wo entweder es entweder sehr gefährlich sein könnte (und da mein ich jetzt nicht damit, dass es das Klettergerüst am Spielzeug nicht benutzen darf - da kann man ja dabei stehen zur Not. Sondern wirklich gefährliche Dinge. Wie kiniro schon sagt, zB wenn das Kind auf die Straße will), auch hier immer kindgerecht erklären, warum und wieso

  • wenn Grenzen von mir selbst oder jemand anderen verletzt werden. zB dass man andere Kinder nicht hauen darf, und auch ich hab das Recht Nein zu sagen, wenn mich mein Kind an den Haaren reißt. Aber auch hier erklär ich kindgerecht und ruhig, dass ich das nicht möchte, weils mir sehr weh tut. Im Notfall kann man sich mal abgrenzen, in dem man den Raum verlässt oder sich in eine Ecke sitzt.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche Eltern sehr sinnlose Verbote geben, nur aus Angst, aus dem Kind würde sonst nichts werden, wenn man ihn nicht früh genug Grenzen setzt. Das sind völlig veraltete Erziehungsansichten, und stammen noch aus uralten Zeiten, wo man sich eine Rechtfertigung dafür suchte, ein Kind unterdrücken zu dürfen.

Gestern zB wollte mein Sohn seine Kuscheltiere mitnehmen zum Baden. Zuerst hab ich zwar gezögert, aber dann hab ich mir gedacht, warum eigentlich nicht? Er tut mir und sich selber nicht weh damit, gefährlich ists auch nicht, also warum sollte ich ihm den Wunsch nicht erfüllen? Ich habs ihm dann vorher zwar noch erklärt, dass seine Bären dann furchtbar nass werden, und gefragt, ob er das wirklich will. Aber er wollte. Und falls es ihm danach selbst gestört hat, dass seine Stofftiere so nass waren, hat er eben daraus gelernt, und wird sie beim nächsten mal nicht mehr zum Baden mit nehmen.

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@Linzerin83

Toll! Wirklich! Das mit den Kuscheltieren, meine ich. Genau so sollte eine Mutter das handhaben!

"Er tut mir und sich selber nicht weh damit, gefährlich ists auch nicht, also warum sollte ich ihm den Wunsch nicht erfüllen?"

Wenn wir Eltern uns diese Sätze mal öfter vor Augen halten, könne es tatsächlich zu einer entspannten Erziehung führen.Danke!

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Wenn ich so eine Antwort lese, tuts mir richtig weh. Noch schlimmer find ichs, dass gerade diese Antwort mit dem Stern ausgezeichnet wurde.

CaroStern was für einen Blödsinn verzapfst du da eigentlich? Hast du dir deine Antwort eigentlich gründlich überlegt?

Warum sollte man einem kleinen Kind seine Gefühle verbieten? Wofür es erstens nichts kann. Zweitens sind Gefühle einfach da und können daher nicht falsch sein. Sie haben immer einen Grund, und es wird sicher nicht besser, indem man gezwungen wird, sie zu verdrängen.

Was erhoffst du dir dadurch? Möchtest dass deine Kinder später mal introvertiert werden und Depressionen kriegen. Oder dass deine Kinder das Vertrauen zu dir verlieren, und schnell lernen, dass sie auf dich nicht zählen können, weil du ohnehin nicht für sie da bist?

Wenn sich ein Kind selbst verletzt, ist es der reinste Hilfeschrei, und für mich ein Zeichen, dass die Mutter schon viel zu weit gegangen ist mit dem Ignorieren! Es will Trost finden, für Gefühle die es selber noch nicht einmal versteht. So ein Kind kann ja noch nicht sagen: "Bitte Mama, halt mich fest! Ich komm im Moment mit mir selbst nicht klar!" Es sucht deshalb nach Alternativen, sich auszudrücken. Es sucht verzweifelt nach irgendwelchen Mitteln, endlich Hilfe zu kriegen.

Ich finds so unsagbar grausam, einem Kind so den kalten Rücken zu zeigen. Hast du eigentlich eine Ahnung, was man ihm damit antun kannst? Nein, hast du wohl nicht, weil du deine Kindheit vermutlich selbst verdrängt hast. Wer solche Antworten gibt, kann nicht recht viel Einfühlungsvermögen besitzen.

Was hat das mit beugen zu tun, wenn das Kind Aufmerksamkeit braucht? Hast du bei deinem Partner auch das Gefühl, du würdest dich beugen, wenn er jemanden zum Reden braucht, oder einfach nur in Arm genommen werden will?

Warum gleich so böse Unterstellungen, dass ein Kind einen Machtkampf ausüben will? Warum sollte es einem 1-jährigen um sowas gehen? Das sind wohl deine eigenen Charakterzüge die du automatisch auf das Kind projezierst.

taschi0802, ich hoffe sehr, dass du dir deine Entscheidung noch mal überdenkst, auf wessen Rat du hören willst. Solche Ratschläge wie CaroStern sie gegeben hat, haben nichts mit Liebe zu tun, das ist reines Machtgehabe, der sie auf Kosten eines Kindes auslebt. Es ist für mich auch ein Zeichen, dass man seine eigenen Kinder nicht spürt, und deshalb nicht in der Lage ist, auf sie einzugehen.

Ich rate dir, dir mal extra viel Zeit für deinen Sohn zu nehmen. Ihn regelrecht mit Aufmerksamkeit und Liebe zu überschütten, ihm gut zuzureden, viel herum zu tragen, etc... du wirst sehen, welche Wunder das bewirkt.

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@Linzerin83

Ich bin auch erschrocken darüber, dass diese Antwort einen Stern bekommen hat.

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@Linzerin83

Hallo Linzerin, ich habe erst geschrieben und dann die Kommentare und Antworten gelesen.

Ich hoffe inständig, dass auch Dich tatscho0802 verstehen konnte und nachfühlen kann, worüber Du geschrieben hast, das zum Wohl ihres Kindes dient, das sie ja im Auge hat und zu ihrem eigenen Wohlbefinden und Freude an ihrem Kind.

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taschi0802, warum war das die hilfreichste Antwort für Dich?

Denn der "Rat" von CaroStern, dass Du Dich ihm nicht "beugen" !! ?? sollst,

schon alleine diese Wortwahl einem erst 1 1/2 jährigen Kleinstkind gegenüber, läßt einem die Haare zu Berge stehen,

da er sonst spätestens in der Pubertät unerträglich ist, zeugt von keinerlei Ahnung was das Verhalten von so kleinen Kindern betrifft und ist deshalb allergrößter Quatsch und Unsinn.

Da Du völlig überfordert und hilflos bist, würde ich Dir raten, Dich an das Jugendamt zu wenden und um Unterstützung und Hilfestellung zu bitten. Auch dafür ist ein Jugendamt zuständig und gehört in deren Aufgabenbereich.Entweder Du findest die Nummer im Telefonbuch oder Du kannst sie auch im Landratsamt telefonisch erfragen.

Das Jugendamt kann Dir evtl. noch andere Anlaufstellen bzw. Beratungsstellen nennen, wo Du Dein Kind verstehen lernen kannst, um ihm die Unterstüzung geben zu können, die es von Dir als Mutter für eine gesunde Entwicklung braucht.Du solltest keine Hemmungen haben, Dir Hilfe zu holen, denn Du hast eine Verantwortung für Dein Kind und es zeichnet Dich aus, wenn Du den Mut für Dich und Dein Kind dazu aufbringst.

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taschi0802, warum war das die hilfreichste Antwort für Dich?

Denn der "Rat" von CaroStern, dass Du Dich ihm nicht "beugen" !! ?? sollst,

schon alleine diese Wortwahl einem erst 1 1/2 jährigen Kleinstkind gegenüber, läßt einem die Haare zu Berge stehen,

da er sonst spätestens in der Pubertät unerträglich ist, zeugt von keinerlei Ahnung was das Verhalten von so kleinen Kindern betrifft und ist deshalb allergrößter Quatsch und Unsinn.

Da Du völlig überfordert und hilflos bist, würde ich Dir raten, Dich an das Jugendamt zu wenden und um Unterstützung und Hilfestellung zu bitten.

Auch dafür ist ein Jugendamt zuständig und gehört in deren Aufgabenbereich.Entweder Du findest die Nummer im Telefonbuch oder Du kannst sie auch im Landratsamt telefonisch erfragen.

Das Jugendamt kann Dir evtl. noch andere Anlaufstellen bzw. Beratungsstellen nennen, wo Du Dein Kind verstehen lernen kannst, um ihm die Unterstützung geben zu können, die es von Dir als Mutter für eine gesunde Entwicklung braucht.

Du solltest keine Hemmungen haben, Dir Hilfe zu holen, denn Du hast eine Verantwortung für Dein Kind und es zeichnet Dich aus, wenn Du den Mut für Dich und Dein Kind dazu aufbringst.

Ich wünsche Dir, dass Du diesen Mut zum Wohle Deines Kindes und für Dich selbst aufbbringen kannst.

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Ähm Leute, vielleicht habt ihr da was falsch verstanden. Natürlich ist es falsch seinem Kind die Gefühle zu verbieten, und ihm egal was kommt die kalte Schulter zu zeigen und Einschränkungen zu machen. Klar sollte man zuerst auf das Kind eingehen!!! Wenn aber das Kind, wie in der Frage ja beschrieben, ohne Grund zum Wiederholten male einfach austickt, sollte man sich mal überlegen, ob das Kind nicht einfach gelernt hat: "Oh, wenn ich mich Scheiße benehme und anfange runzuschreien werden ich in den Arm genommen. Also lass uns das doch mal weiter versuchen."

Das ist genauso wie wenn Kinder bei Kleinigkeiten sofort heulen. Laut meiner Mutter habe ich zB bevor ich damals in den Kindergarten kam eigentlich nie geheult. Wenn ich hingefallen bin, bin ich sofort wieder aufgestanden und weitergelaufen, ob ich da nun einen Kratzer hatte oder nicht. Im Kindergarten habe ich dann gemerkt: "Oh, wen die anderen hinfallen und heulen werden sie schön betüttelt und bekommen ein lustiges Pflaster."

Und ich denke das war ja bei taschi0802s Sohn nicht das erste Mal, dass er sich so benommen hat, sonst würde sie sich ja nicht hier melden. Und da sie ja schon beim Artzt wahr, schließe ich irgendwelche Mangelerscheinungen einfach mal aus. Außerdem sollte man mit 1 1/2 Jahren eigentlich in der Lage sein auszudrücken was man will!!!

Außerdem denke ich schon, dass es ein indirekter Machtkampf ist. Man muss das Kind zwar nicht beherrschen oder so, aber man sollte dafür sorgen das es weiß, dass die Eltern die Oberste Instanz sind. Bei meinem Cousin ist das nämlich nicht passiert, und was ist dabei rausgekommen: Er schlägt seine Eltern, seine Großeltern, seine Cousins und Cousinen, seine Lehrer... das könnte man jetzt so fortsetzen...

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@CaroStern

Es gibt ganz SELTEN Kinder die mit 1 1/2 genau ausdrücken können, was sie wollen. Sie können vielleicht mitteilen, dass sie irgendwas haben wollen, aber sie haben noch nicht die Fähigkeit ihre Gefühle zu beschreiben und zu begründen. Hast Du überhaupt Kinder?Ich bin auch der Meinung, dass man Kindern Grenzen setzen muss. Aber sinnvolle. Gefühle verbieten ist keine sinnvolle Grenze. Bei Deinem Cousin ist irgendwas anderes schiefgelaufen.

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@CaroStern

Auch wenn du versucht hast dich zu korrigieren, kann ich dir leider trotzdem nicht zustimmen. So wie du das beschreibst, denkt ganz einfach ein Kind nicht. Und wenn ein Kind weinerlich ist, hats IMMER seinen Grund. Nur weil dieser Grund nicht immer für Erwachsene sichtbar ist, kann man dem Kind nicht unterstellen, es würde aus Machtesgründen schreien. Und nur weil ein "Arzt" keinen Grund findet, heißt das noch lange nichts. Sowas muss nicht unbedingt körperliche Ursachen haben, und ein Arzt hat schließlich Medizin studiert und nicht Pädagogik. Ich weiß deshalb selber nicht, warum es soviele Mütter gibt, die auf das Wort eines Arztes soviel halten.

"Außerdem sollte man mit 1 1/2 Jahren eigentlich in der Lage sein auszudrücken was man will!!! " - NEIN, das stimmt eben nicht!!! Diese Aussage ist nur eine weitere Bestätigung dafür, dass du keine Ahnung von Kindern insbesondere von Kleinkindern hast.

Das Beispiel von deinem Cousin tut hier gar nichts zur Sache. Das hat ganz andere Gründe. Ein Kind verliert sicher nicht den Respekt vor den Eltern, wenn es selber immer respektiert und gut versorgt wurde. Bei dem ist was ganz anderes schief gelaufen. Dafür kenn ich mich viel zu gut mit Kindern aus, als dass du mir so einen Bären aufbinden könntest.

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@CaroStern

CaroStern, wie alt bist Du eigentlich????

Es ist einfach schrecklich und erschütternd mit welchen Schlußfolgerungen und regelrechten "Holzweggedanken" Du das Sein und Dasein von Kindern durcheinandermixt.

Es ist Scheiße was Du da hier von Dir gibst und kleine Kinder benehmen sich schon mal nicht "scheiße", sondern wenn schon, dann benehmen sich Eltern leider so "scheiße", so wie Du uns das hier oder der Ratsuchenden hier aufschwatzen willst.

Es ist doch völlig normal, wenn ein Kind hinfällt und weint und dann mal auch "betüttelt ", bzw. getröstet wird und als Trost ein buntes Pflaster bekommt und es ist völlig normal, dass Du als Kind damals dann auch so reagiert hast, denn wahrscheinlich endlich !!! durftest auch Du einmal etwas Liebevolles erfahren. Aber Deine Mutter hat Dir ja vorgelebt, dass man derartiges nicht macht, oder?

Es ist schade, dass Dich Deine Mutter nicht auch mal "betüttelt hat, denn sonst würdest Du uns hier nicht wie Deine Mutter auch einmal, nun wieder hier äußerst kaltherzig, ein und dasselbe wieder hier auftischen.

Deine Bermerkung,

eigentlich sollte man mit 1 1/2 Jahrenin der Lage sein, auszudrücken was man will !!!!!

zeugt von soviel Ahnungslosigkeit bis Dummheit, dass ich hoffe dass Du noch keine Kinder hast, denn Dein Expertenthema ist ja noch "Harry Potter".

Zum Anderen, wenn Du Kinder haben würdest, müsste man Dir diese sofort wegnehmen und Dich erst mal auf eine Kindererziehungsschule schicken, damit Du schlauer werden kannst, als Deine Mutter es einmal war.

Dass in Deiner Verwandtenfamilie, Dein Cousin wie wild um sich schlägt, das wundert mich nicht mehr, denn irgendein "schwarzes Schaf" in der Familie ist immer dabei, das dann "die Suppe auslöffelt", die ihm hilflose und überforderte Eltern, auf welche Art und Weise auch immer, ihm einmal im Laufe der Kindheit eingebrockt haben.

Aber auch das wirst Du nun höchstwahrscheinlich leider nicht verstehen können.

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@1f2in

" Ein Kind verliert sicher nicht den Respekt vor den Eltern, wenn es selber immer respektiert und gut versorgt wurde. "

Ein Satz der so viel Wahrheit in sich trägt...Das ist für mich Erziehung! DH!!

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Dieses sogenannte "Bocken" (ist kein Bocken, eigentlich merkt das Kind dabei nur, dass es einen eigenen WIllen hat, und das genau dieser Willen nicht immer "gewinnt". Und wie soll den ein 1 1/2 Jahre altes Kind wissen, wie man damit adäquat umgeht (mal abgesehen davon, dass genug Erwachsene das ja noch nicht mal können und für jeden Mist rumschreien ...)??? Und groß mit dir darüber diskutieren was ihn ärgert bzw. was die eigentliche Ursache für sein Problem istkann er ja noch nicht. Wie du jetzt genau im Einzelnen damit umgehst, hängt von jedem Kind ab .... Aber der "Leitfaden" dabei sollte sein, dass du ihn NICHT dafür bestrafst, ihm zeigst, dass du ihn verstehst und trotz allem Verständnis ab einem gewissen Punkt (schlagen oder Dinge schmeißen) konsequent (aber ruhig, ohne Gebrülle etc.) zeigst, dass das so nicht mehr geht. Manche Kinder brauchen dabei viel Körperkontakt, andere nicht. Das musst du herausfinden. Meine Tochter lässt sich, wenn sie richtig wütend ist, gar nicht mehr anpacken! Das einzige was funktioniert ist, sie an der Hand nehmen, mit ihr ins Kinderzimmer gehen (hab zuerst versucht, einfach selber den Raum zu verlassen, um sie nicht regelrecht zu verbannen - das macht sie nur noch wütender) und ihr GANZ RUHIG ohne Wut in der Stimme zu sagen, dass sie sich ein bißchen beruhigen soll, dass ich sie ja verstehe und es ok ist, wenn sie wütend ist, dass sie sich aber versuchen soll zu entspannen und wir danach gaaanz viel kuscheln. Es dauert keine Minute und sie ist ruhig .... Aber wie gesagt, dass sind Dinge die rausfinden musst, da jedes Kind anders reagiert. Versuche erstmal für deinen Sohn da zu sein, Verständnis zu haben, vor allem, ihn zu trösten. Ignorieren ist nicht immer von Vorteil wie man sieht - und spätestens wenn ein Kind anfängt, mit dem Kopf auf den Boden zu schlagen, muss dringend was geändert werden.

Es IST normal. Die Phase machen alle durch in dem Alter oder etwas älter. Nicht jeder in der gleichen Form, manche stärker. Mein Großer hat auch mit der Stirm aufs Parkett gehauen, wenn er seinen Willen nicht bekam. Der kleine hat nur geschrien. Sie lernen jetzt, dass sie auch einen eigenen Willen haben. Wenn der nicht erfüllt wird, rollen eine Menge Gefühle über sie, das müssen sie verarbeiten und lernen damit umzugehen. Du machst es genau richtig, wenn Du es ignorierst. Selbst wenn der den Kopf auf den Boden haut, er merkt selbst, dass es weh tut und wird sich nicht ernsthaft verletzen. Tröste ihn, aber gib auf keinen Fall nach, sonst bekommst Du später nur Probleme mit einem verwöhnten Kind. Er muss jetzt lernen, dass sein Wille nicht immer erfüllt wird und wie er damit umgeht. Je gelassener Du reagierst und je konsequenter Du bist, desto eher hört er damit auf, weil er merkt, dass er damit nicht weiter kommt. Reagierst Du, in dem Du nachgibst, nutzt er es als "Druckmittel". Wobei er das nicht wirklich wissentlich als Druckmittel benutzt, sondern einfach nur, weil er merkt, das bringt ihn weiter. Er meint es nicht böse.

Ein erst 1 1/2 jähriges Kind sollte man so hilfreich unterstützen können, damit es nicht dazu kommen muss, sich selbst den Kopf auf den Boden zu schlagen, bis es weh tut.

Dazu muß ich nun bedauernd nur noch den Kopf schütteln.

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