Mein Schwiegervater betrinken sich gern und sinnlos er bringt auch meinen verlobten dazu und ich mache mir sorgen um ihn. Was kann ich tun?

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4 Antworten

Ich verstehe nicht, warum ihr - als erwachsene Menschen - überhaupt so engen Kontakt zu den (Schwieger)Eltern habt, wenn euch der Kontakt nur Nachteile bringt. 

Wer zwingt deinen Verlobten, auf einer Grillfete zu bleiben, auf der ein mürrischer Suffkopp ihn Weichei nennt? Wer zwingt euch, einem Trinker Geld zu geben. Wer wird dich zwingen können, euer Baby in einen Haushalt zu bringen, in dem der Alkohol in Strömen fließt?

Haltet mehr Abstand. Vielleicht merkt der Schwiegervater endlich, dass sein Verhalten die Menschen abstößt. Wenn er es nicht merkt, sagt es ihm mal und seid konsequent.

Ja das frage ich mich auch oft. Aber diese Familie ist schon immer sehr eng zusammen gewesen und ich bin leider sehr schnell die böse wenn ich zu meinem Mann sage das ich "dieses Wochenende" einfach mal keine Lust auf seine Eltern habe... Es ist schwer... Zumal ihm der zusammenhalt sehr wichtig ist... Auch wenn er das Verhalten seiner Eltern nicht gut findet würde er nie etwas dagegen sagen. 

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@Annichen2209

Wenn dein Verlobter noch so sehr an den Eltern hängt, dann kannst du wenig machen. Allerdings solltest du dich ihm gegenüber deutlich positionieren. 

Du willst die Schwiegereltern nicht sehen, also geh nicht hin. Du willst die Schwiegereltern nicht weiter finanziell unterstützen, also besteh darauf, dass euer Geld nur für euch ausgegeben wird.

Und mach deinem Verlobten klar, dass es nicht um Zusammenhalt geht, sondern um psychischer Abhängigkeit. Ich sehe, dass er versucht, von den Eltern geliebt zu werden - die Eltern machen, was sie wollen, und um ihn machen sie sich keine Gedanken. Sie nehmen Geld von ihm an, obwohl er es für seine kleine Familie braucht - und wenn Papa schlechte Laune hat, wird der Sohn halt beschimpft. Ist das der Zusammenhalt, den dein Verlobter gut findet?

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@Schuhu

Nein leider hast du recht das ist auch nicht das was er will und auch er will nicht das unser Baby mit solch einem Verhalten groß wird. Er sagt aber gleichzeitig das er seinen Eltern viel verdankt und er jetzt was zurück geben kann und das wichtigste sei das wir uns lieben. Ich kann ihm nichtmal widersprechen aber es nervt mich das wir immer zurück stecken und verletzt werden. Er versteht mich aber er kann diesen Kampf bzw diese Distanz noch nicht führen. Es fällt ihm sehr schwer sein Vater ist ihm heilig. Ich weiß nur nicht wie lange ich das noch kann. Mit anzusehen wie er verletzt wird ist beschissen und ich will nicht das unser Baby das miterleben muss. Ich hoffe einfach das sich mit der Geburt etwas ändert und das Wohlergehen der  kleinen ihm wichtiger ist als das Bedürfnis zu seinen Eltern freundlich zu sein. Sodas er auch mal klartext mit ihnen sprechen kann. 

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Das wichtigste: halte euer Kind von diesem Verhalten fern! Du hast durchaus recht, dass das nicht gesund für ein Kind ist. Einfache Regel: wenn er zu viel getrunken hat, gehst du mit Tochter und euer Zuhause wird nur nüchtern betreten. 

Rechne nicht damit, das Geld für die Reise wiederzusehen. Das klingt nach Alkoholismus und ein Alkoholiker vertrinkt unglaubliche Mengen an Geld. Tendenz steigend.

Wenn dich diese Besuche belasten, bleib häufiger zu hause. Ihr seid verheiratet, nicht zusammengewachsen. Der kann allein zu seinen Eltern.

Und rede mit deinem Mann über seinen Konsum. Es macht dir offensichtlich Sorgen. Sprich es an. Wie viel er trinkt muss er wissen. Aber Sorgen ansprechen sollte man.

Hallo!

Schau mal auf der Webseite Al-Anon.de, wo es bei euch eine Gruppe gibt. Al-Anon ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Menschen, die Probleme durch die Folgen des Alkoholismus eines nahestehenden Menschen haben.

Dort kannst du z.B. begreifen, dass ihr damit, dass ihr 'seine Eltern an jedem Monatsende mitfinanziert' es ermöglicht, dass er ohne sich um die Folgen Gedanken zu machen weitersaufen kann.

Danke das werde ich tun. 

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Dein Mann muss Prioritäten setzen. Er hat jetzt eine eigene Familie für die er sorgen muss. Der Rest der Familie muss alleine klarkommen (hatten genug Zeit um es zu lernen).

Sag ihm das.

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