Mein Roman verbessern, um ihn dann eines Tages zu veröffentlichen?

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6 Antworten

Such dir doch eine Beta Leserin. Sie würde deine Geschichte durch sehen nach Rechtschreib-, Grammatik-, und, oder, Logikfehlern und verbessert diese, mit deiner Einwilligung. Wenn nicht, vielleicht hast du ja eine gute Freundin, die dir hilft, die Geschichte Stück für Stück durchzugehen. Und falls du Tipps brachst, empfehle ich Wattpad, dort findet man Bücher in denen einen Tipps für solch Dinge gegeben werden. Und falls du das alles nicht möchtest ein Tipp von mir, denn ich schreibe selbst: Schreibe die Geschichte neu, belasse die Handlung, aber baue deinen eigenen, neuen Schreibstil, der sich über die Jahre sicherlich verändert hat, mit ein. :) Vielleicht ist auch alles doof, was ich geschrieben habe, ich hoffe trotzdem, dass ich dir ein wenig weiter geholfen habe. :) Liebe Grüße und noch viel Glück! :)

Kommentar von Anya14
19.08.2016, 00:08

wie schreibt man am besten alles neu?

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Kommentar von Anya14
19.08.2016, 10:08

Also ich habe j schon eine komplette Geschichte geschreiben und ich möchte sozusagen sie aufpäppeln ;)

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Es gibt viele Büchern über's Schreiben mit wirklich guten Tipps oder aber Schreibübungen im Internet, um wieder reinzukommen und den kreativen Fluss anzukurbeln. Ansonsten empfehle ich immer einen Betaleser, der dich vor allem persönlich nicht kennt. So bekommt man hilfreiche Kritik und kann sich wirklich verbessern.
Ich frage immer Enny (http://www.enny-wilsbrook.com/).

Abgesehen davon würde ich dir empfehlen die Geschichte nochmal runterzubrechen auf die Hauptcharaktere. Definiere sie genau (zum Beispiel mit Hilfe von den Steckbriefen die Enny unter "Archiv/Downloads" hat) und sieh dir auch nochmal die Handlung an sich an. Schreibe genau auf, was wann passiert. Stichworte reichen. Macht es Sinn? Fehlt etwas? Ist wirklich jedes dieser Ereignisse wichtig? Ist jede Szene wichtig für die Handlung oder die Entwicklung der Charaktere? Entwickeln sich die Charaktere überhaupt?

Was ich immer mache, wenn mir nichts einfallen will oder wenn ich gerade wieder eine Blockade habe, ist, Musik hören oder einen Fiilm schauen, dass ungefähr zu dem Thema passt, in deas ich meine Geschmack orientieren will. Beispiel: Ich schreibe eher in Richtung Thriller/Psycho also schaue ich ich Filme an wie 'Shutter Island' oder ' A Clockwork Orange". Bücher lese ich nur, wenn ich es selbst auch WIRKLICH will, denn ich hab die Erfahrung gemacht, dass wenn ein Buch bloß deshalb gelesen wird, weil man an der eigenen Geschichte noch etwas feilen will, dass das eher in die andere Richtung ausartet: Man fällt in Selbstzweifel und Unsicherheit, und man fängt an sich mit dem Autor, der eigentlich nur zur Installation dienen sollte, zu vergleichen. Deswegen lies Bücher, die nicht nur in das Thema passen, sondern die dich gleichzeitig ansprechen, inspirieren und dich positiv zum nachdenken anregen. Wichtig ist auch, dass du dich zu nichts zwingst. Man denkt sich ganz oft "Heute habe ich gar nichts gar nicht geschrieben" oder "Jetzt sollte ich aber mal anfangen" - nein, tu es nicht. Wenn du keine Idee hast, schreibst du eben 2-4 Tage nichts, hast aber später (meistens in dem seltsamsten Moment) dann die Geschichte plötzlich schon bildhaft vor dir und dir fällt es wie Schuppen vor den Augen - dann schreibst du mehrere Seiten lang und, und dass macht die 2-4 Tage, in denen du nichts geschrieben hast, wieder wett ;) Und diese Floskel "Ich weiß, es gibt viele Bessere als mich... bla bla bla..." Mittlerweile glaub ich an gar nichts mehr und du solltest das auch nicht. Leute, die dir so etwas eintrichtern wollen, haben entweder selbst keine Ahnung, haben Bammel, dass deren Story so schlecht ist und die Konkurrenz fürchten und sie mit diesen Wörtern ausschalten wollen, oder es sind tatsächlich solche Personen, die denken, dass nur weil ihre Fanfiction über 50 Kommentare hat, dass sie mal kurz die Namen austauschen können und es an einen Verlag schicken können (klar Ausnahmen gibt es, aber sind Ausnahmen - nicht die Regel). Die Faustregel lautet, es ist schwer aber nicht unmöglich. Streich das aus deinem Wortschatz! Du darfst natürlich nicht die ganze Zeit Wunsch denken, also viel weiter denken, als es vielleicht tatsächlich passieren wird. Das erspart dir erstens Enttäuschungen und zweitens wird deine Story, wenn du dabei bloß an Ruhm und an Geld, ziemlich ziemlich schlecht. Lies dir mal einige Interviews mit Autoren durch, dann weißt du was ich meine. Und die Autoren müssen ja wohl über ihren Werdegang besser wissen, als so mancher User hier im gute Frage Plattform :)

Kommentar von CaraBoswick
19.08.2016, 06:08

Sorry sehr viele Autokerrturfehler (blöde Autorkorrektur!): Es heißt nicht "Geschmack" sondern "Geschichte", auch nicht "Installation" sondern "Inspiration". Einige Wörter auch doppelt hintereinander. Hoffe du verstehst mich trotzdem :)

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Kommentar von Anya14
19.08.2016, 10:15

Ja klar, verstehe ich dich. Ich habe es ehrlich gesagt gar nicht bemerkt, weil es viel Text war. Vielen Dank für deine Hilfe. Das wichtigste beim Bücher veröffentlichen ist bei mir, dass ich das Hobby vielleicht zum Beruf machen kann, weil es mir viel Spass macht und weil ich gerne meine Geschichte anderen zeigen möchte ;)

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Schreibkurse sind reichlich teuer, dauern eine gefühlte Eweigkeit und 
bis du da mit einem Werk deiner Größe überhaupt anfängst, sind wohl drei
Jahre herum. Abkürzen könntst du das, indem du Bücher über das Handwerk Schreiben liest. Hier eine Liste ohne Ansspruch auf Vollständigkeit:

James N. Frey – Wie man einen verdammt guten Roman schreibt
James N. Frey – The Key – Die Kraft des Mythos
Sol Stein – Über das Schreiben
Uschtrin – Handbuch für Autorinnen und Autoren
Lajos Egri – Literarisches Schreiben
Lajos Egri – Dramatisches Schreiben
Stephen King – Das Leben und das Schreiben
Annika Kühn – Wie schreibe ich eine Kurzgeschichte
Hans Peter Roentgen – Schreiben ist nichts für Feiglinge
Hans Peter Roentgen – 3 Seiten für ein Exposé
Hans Peter Roentgen – 4 Seiten für ein Halleluja
Tom Lazarus – Secrets of Film Writing

Solche Schreibforen bringen dir kaum etwas. Entweder wirst du da über den grünen Klee gelobt, oder man krittelt an jedem Halbsatz herum. Freunde nur das Werk lesen zu lassen, bringt auch nicht wirklich etwas. Was nützt ein abschließedes "finde ich ganz gut, war nur ein bisschen langweilig"

Was war gut, was nicht so. Warum war es streckenweise langweilich, was hättte anders, geraffter, oder auch gar nicht da stehen sollen, warum verstört das eine oder andere, wo kommt der Leser durcheinander usw. Das sind die Dinge, die dir ein Lektorat beantworten soll.

Es gibt da eine Möglichkeit, wie ich das mache. Ich spreche den ganzen Text oder einzelne Kapitel mit korrekter Betonung auf Band, lese mir das also selbst laut vor. 

Wenn man das dan anhört, ist es etwas ganz anderes, als es immer wieder leise für sich zu lesen. Schon beim Sprechen erkennt man, wo der Text stockt und hakt, die Satzstellung verdreht ist, die Dialoge unflüssig kommen nicht zum Charakter passen usw. usf.

Wenn man es dann hört, nimmt man es wieder ganz anders auf, als beim still für sich lesen. Dann kommt der Text von ganz außen auf einen zu und wirkt wieder ganz neu.

Man kann Schreibkurse belegen und auch in viele Foren (z. B. Wattpad) beitreten, wo man andere Jungautoren findet. Google mal nach kleinen Verlagen, vielleicht kannst du deine Geschichte ja verlegen lassen. Bleib am Schreiben dran! Viel Glück!

Kommentar von Anya14
19.08.2016, 10:09

Danke. Ich bin auf einem Forum und ich bin sehr glücklich, weil es klein ist und Wattpad ist mir ein bisschen zu gross. Aber danke :)

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Kommentar von NihalDM
21.08.2016, 00:30

Ah okay, das ist auch gut :)

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Fang mit kleinen Dingen an, wie one shots, finde deinen Schreibstiel und les viel, denn durchs lesen lernst du am besten und bekommst inspiration

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