Mein Pferd widersetzt sich. :(

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10 Antworten

Traumfragen1, wir zwei schwingen auf einer Wellenlänge :D

Ich wage zusätzlich zu traumfragens Feststellung noch folgende Behauptung: Ihr habt bei dem Vertrauenskurs keinen besonders sensiblen Trainer gehabt oder wart einfach viel zu viele Leute, sodass winzig kleine Fehlerchen nicht aufgefallen sind. Das kann zB sein, dass das Pferd nach dem Halt noch den Huf um 5cm nach vorn stellt. Fällt im ersten Moment nicht auf, sieht so aus als hätt der nur sein Gewicht verlagert, aber in seinem Kopf hat er dir mit diesen 5cm deine Macht wieder abgeknöpft. Weil ER entschieden hat, wo er steht, und nicht du.

Somit hat der Vertrauenskurs in seinen Augen darin resultiert, dass du ihm jetzt komplett vertraust, dass er die richtigen Entscheidungen trifft - und das setzt er durch... Dass ihr ihm Ruhe gegönnt habt, hat ihn erst recht darin bestärkt - ich entscheide richtig für die, die fragen gar nicht mehr nach, brave Herde :)

Du musst ihm also wieder den Schneid abknöpfen, und das geht in erster Linie über Respekt, und erst in zweiter über Vertrauen, denn nur so bleibt das Training für das kleine, schwache Menschlein so gefahrlos wie möglich. Wenn der dich nicht respektiert, überstimmt der dich auf Pferdeart, indem er sich dorthin stellt, wo du stehst - für Pferde normal, für Menschen schmerzhaft. Bleib standhaft! Wenn er nicht weiter will, lass ihn stehen, und zwar mit der Nase in die gewünschte Richtung. Und wenn er 500m zur Seite hüpft, der dreht nicht um! Dafür musst du nicht schreien, reißen oder treten, sondern einfach selbst weit vorausschauen, gerade sitzen bleiben und Zügel und Schenkel dranlassen - will er umdrehen, kurz korrigieren und abstellen. Sobald er ruhig in der richtigen Richtung steht, loben. Dann antreiben, zuerst sanft, dann einmal klopfen mit den Schenkel, dann Schenkel und Stimme, dann Schenkel, Stimme und ein Klaps auf die Hinterbacke (am besten mit einem Seil mit Lederenden, die klatschen nämlich so schön laut, tun aber nicht wirklich weh). Pferde drohen auch in vier Stufen - anschauen, Ohren zurück, hinschnappen, beißen. Und danach ist Ruhe! Wenn das nix hilft, nochmal die vier Stufen von vorne (also nicht so lange in Stufe 4 bleiben, bis der Gaul sich rührt, dann wehrt der sich nämlich mit der gleichen Intensität - indem du wieder von vorne anfängst, nimmst du die Aggression raus). Wenn er nur einen Schritt nach vorn macht, loben, stehen lassen. Und wieder von vorn...

Mach dir keine Illusionen, das wird dauern! 1. ist das ein Isi, also eine recht ursprüngliche Rasse, die noch sehr darauf geprägt sind, dem stärksten in der Gruppe zu vertrauen weil der doch aus einem Grund der stärkste und nicht Wolffutter ist. 2. habt ihr gerade vor kurzem eure Macht verschenkt, und diesen Zustand dann auch noch akzeptiert, also habt ihr in seinen Augen nicht mal den Ansatz eines Anrechts auf die Führung. Aber es funktioniert! Und zwar nur mit der "Gewaltintensität", die auch eine Herde untereinander anwendet.

setz dich durch, aber ohne Gewalt! vor allem bei pferden die der Anführer einer herde sind, muss man ihnen OHNE GEWALT zeigen, dass im umgang mit menschen immer der mensch der boss ist! geh mal spazieren mit ihm und immer wenn er zum beispiel nach rechts gehen will, geh nach links. so wirst du interessant für ihn und zeigst ihm einmal dass du hier sagst wos langgeht!;) ist reine geduldsache, und schau immer dass du nicht nachgiebig bist, heißt wenn er z. b. wenn er nach dem reiten den huf nicht heben will(auch wenn er ihn tausend mal nach unten stößt)das du es am ende doch schaffst und wenn du ihn wieder auf die weide bringst, dass du mal zehn meter vor dem tor stehen bleibst und wartest bis er nicht mehr drängelt sondern ruhig stehen bleibt! lg

Ich wage mal zu behaupten, dass du dich mit dem natürlichen Herdenverhalten nicht so gut auskennst.

Natürlich möchte das Pferd benutzt, es befürchtet, dass seine Herde in Gefahr ist, wenn er nicht da ist, was natürlich nicht stimmt, das weiß er aber nicht.

Vertrauen aufzubauen ist leider nicht genug bei einem dominanten Pferd, ihr müsst mit ihm auch Respekt aufbauen! Wenn ihr mit ihm alleine seid, seid IHR die Herdenführer und IHR entscheidet wo es lang geht, da hat er sich nicht zu widersetzen, Respekt bekommt ihr ganz leicht durch viel Bodenarbeit, Konsequenz und ich nenne es mal "Furchtolsigkeit"

Bedenkt aber, dass man sich den Respekt und den höheren Rang in einer Herde jeden Tag aufs neue verdienen müsst. Pferde machen sich in der Herde jeden Tag aufs neue aus, wer welchen Rang verdient.

Eine Woche Ruhe ist in einem solchen Fall genau das Falsche! Dadurch hat er, in seiner Logik zumindest, das erreicht, was er erreichen wollte, nämlich, bei seiner Herde zu bleiben.

Ich würde euch auf keinen Fall Gerten, scharfe Gebisse oder sonst einen Blödsinn empfehlen!!!

Gerten und scharfe Gebisse werden von vielen unmissverständlich mit Kontrolle gleichgesetzt, das ist aber völlig falsch. Wenn du dein Pferd mit Halfter und Strick nicht kontrollieren kannst, wirst du das auch mit einer "superguten" Kandare nicht schaffen. Gerten würden ihn lediglich in eine Flucht- und Gefahrsituation versetzen, er würde aufhören mitzudenken, Adrenalin würde ausgeschüttet werden und in einem solchen Modus, denkt das Pferd sowieso nur mehr an Flucht und wenn er weg von seiner Herde ist, kannst du schon ahnen wohin seine Reise gehen würde! Also: Kontraproduktiv!!

In einer solchen Situation ist es wichtig zu wissen, wann Druck gegeben werden muss und wann der Druck nachgelassen werden muss! Immer weiter vorwärts Treiben ist der Druck, den du anwenden musst! Macht er auch nur einen Schritt nach vorne, wird dem Druck nachgegeben und er wird gelobt! Auch wenn das nur mal das Bein heben ist oder in die gewünschte Richtung schauen, wird dem Druck nachgelassen und gelobt.

Wenns sein muss, kannst du ihn auch Rückwärtsrichten und Rückwärts in die gewünschte Richtung reiten, wenn er umdrehen will um vorwärts zugehen, wird er gelobt.

Wichtig ist, dass du ruhig und konsequent bleibst. Wirst du zornig oder unruhig hat die ganze Sache sowieso keinen Sinn. Reite dann wenigstens einen Schritt oder warte bis er nicht mehr nach Hinten schaut und drehe von selbst um. Am besten wäre es aber natürlich, du bleibst konsequent beim Vorwärts gehen!

Hoffe ich konnte helfen !! Viel Glück!!

So hart das klingt: aber lern dich richtig durchzusetzen. Du sollst kein Pferd verprügeln, das verlangt niemand, aber sei konsequent! Geh den Weg den du willst und wenn er da nicht lang will geb alles das ihr da langgeht. Er dominiert dich und das geht nicht. Und wenn du absteigen musst und ihn führst, egal, geh da lang.

Zudem würde ich euch empfehlen etwas Respektstraining zu machen. Und warum wurde es nach dem "Vertrauenskurs" schlimmer? I.was muss da ja falsch gelaufen sein.

in der das Pferd nicht gequält wird.

Der ist Herdenchef und meint, euch gegenüber den boss raus kehren zu können! Das hat mit sensibel nix zu tun, der klebt!

Und glaub mir, in der herde werden Autoritätsprobleme auch schlagend/beissend gelöst!

Bei mir gäbs ordentlich auf den frack (Gerte), bis das Tier da lang geht, wo es lang soll. Da dann natürlich loben, wenn er wie gewünscht reagiert.

Wichtig: Emotionslos strafen, wenn er sich weigert. Sprich: Zurechtsetzen, treiben... mit Gerte einmal antippen zum Mahnen, scharf ansprechen: VORWÄRTS!, und dann EIN gezielter aber brennender Hieb hinter deinen schenkel.

ja er wird springen oder bocken...da musst du aber drüber weg udn treiben treiben treiben...entscheidend ist die Vorwärtsbewegung IN DIE GEWÜNSCHTE RICHTUNG!

Das ist keine Tierquälerei! Das ist nötig, weil euch die erforderliche reiterliche kompetenz udn Erafhrung fehlt, einen widersetzlichen Kleber zu reiten.

Dem kommt man nicht mit Eiteitei udn vertauenskurs, da tritt man auf: "Hey, ICH bin der Boss udn nicht du. Wie, du willst nicht? 1. Warnung (gerte sanft)...2. warnung (scharfe stimme)... und dann knallt es eben einmal hart. Akzeptiert das Tier dann eure führungsposition (es bewegt sich in die gewünschte richtung), dann kann man mit der Stimme loben!

Das wird einige Wochen dauern, in der ihr 150% konsequent sein musst udn immer wieder die Warnfolge absolvieren werdet...gerte, stimme, 1xscharfer Hieb... dann wird das liebe Pony merken, dass man mit euch nicht diskutieren kann.

Ohne Konsequenz kommt man ausgebufften ällteren ranghohen Tieren nicht bei, die gelernt haben, wie man schwächere reiter gekonnt austrickst!

das ist total brutal, man kann einem pferd auch ohne gewalt zeigen wer der boss ist!!!:(((((((

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Kennst du dich denn mit Pferdepsychologie und dem natürlichen Verhalten von Pferden gar nicht aus??

Ja, Pferde gehe untereinander nicht sehr "nett" um, aber sie benutzen keine Gerten, sondern eben ihr Gebiss und ihre Hinterhand. Und DAS ist in Pferdeaugen natürlich ein enormer Unterschied!!!!

Das schlagen mit der Gerte würde lediglich ein Fluchtverhalten auslösen und Adrenalin im Pferd erzeugen, somit könnte die ganze Sache gefährlich werden für Pferd und Reiter! Wenn ein Pferd mal im Fluchtmodus ist, denkt es nicht nach und nimmt keine Rücksicht!!

Die Gerte ist für das Pferd ein unheimlicher Gegenstand und durch deinen Vorschlag, würde es lediglich Angst vor der Gerte bekommen!!!

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Warum gibt es hier nur kein Daumen runter??

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@xXbiserXx

Da schreibt wohl ein Subjekt welches keine Ahnung von Pferden hat.

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Platzarbeit. Dressur und Übungen reiten und diese Durchsetzen. Auf dem Platz lernt er dann wieder wer Chef ist.

Am besten mit einfach Übungen Anfangen. Das Pferd an die Hilfen Stellen und reell reiten!

Ihr wart zu lange einfach nur Beifahrer und habt es nicht gemerkt und plötzlich war alles anders.

Dabei ist das ein schleichender Prozess mit bösem erwachen.

Will er eine Übung nicht machen die er sonst sehr zuverlässig absolviert hat dann würde ich es einfach solange und geduldig Fordern biss er nachgibt.

Wichtig ist das jede Art Übung Positiv beendet werden muss.

Wichtig. Ihr beginnt die Arbeit und ihr beendet sie auch!

Ist keine Steigerung zu erwarten an diesem Tag dann eine einfach zuverlässige Übung machen, diese erfolgreich beenden und es am nächsten Tag noch mal versuchen.

Einem Pferd das meint die Hosen an zu haben bekommt man nur über Arbeit und konsequentes Auftreten wieder in die Bahn.

Nicht mit Gewalt!! Beharrlich fordern! Mit Ruhe und Konsequentem Auftreten.

Wenn er auf dem Platz seine Dressurübungen wieder zuverlässig macht dann erst geht ihr wieder ins Gelände.

Und bitte diesmal nicht als Beifahrer!

Ihr müsst an den Stellen wo er sich sträubt schon reagieren bevor er die faxen anfängt. Die Vorwarnung erkennen und im Keim ersticken in dem ihr ihn an die Hilfen stellt.

Wenn ihr erst reagiert wenn er schon Mist baut wird es schwer und der Zug ist praktisch abgefahren.

Kleinen Napoléon habt ihr da heran erzogen^^ Von allein kommt so ein Verhalten nicht :)

Du musst dich durchsetzen ! Ich denke er nimmt euch nicht für voll. Macht lieber Respekttrainig. Nicht dass Vertrauen falsch ist, aber das bringt euch momentan nicht weiter glaub ich.

Schau reit.tv. Da wird Dir das Nötige erklärt und vorgemacht. Die Videos sind von Menschen erstellt welche nicht so schwach sind dass sie Gewalt nötig haben.

Du hast ja geschrieben, dass er Chef einer kleinen Herde ist, ich denke mal, er will sie im Auge haben, damit ihr nichts passiert. Vlt. könnt ihr mal mit wem zsm. ausreiten?!

Außerdem hällt er sich für den Chef von dir. Er respektiert dich nicht als Führer.

Vertrauenskurs (das war wohl nix) und einige Wochen Ruhe.

Ja, so sorgt man dafür, dass das Reitpferd auf dumme Ideen kommt...

Dann zurück zu den Ursprüngen, anfangen mit Longieren und Dressur.

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