Mein pferd rosst die ganze zeit.... kann man etwas dagegen unternehmen?

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5 Antworten

erst 3 Wochen?

das ist noch ok!

der grund?

SIE ist neu und muß ich einfügen, DAS geht auf verschiedene weise: eine Stute prügelt die jungs zuammen, eine "beißt sich durch", eine macht auf  "süßes Mädchen" und lockt mit ihren Pheromonen,

und deine: schleudert den frechen Buben ihre Pheromone UND ihren Urin vor die Füße so nach dem Motto: HAUT bloß ab, ich bin ein anständiges Mädel !!!

DAS ist nicht ungewöhnlich, aber anstrengend.

 offensichtlich wurde die Herdenzusammenführung NICHT fachgerecht und lansam betrieben und die Ärmste  hat keine andere Wahl als sich so zu wehren.

richtig wäre: man stellt die neue Stute  erst mal ne Woche neben die alte Herde,

dann stellt man den Herdechef zu ihr für ca. 1 Woche, danach , wenn alles gut ging, kommt der nächste in der Rangordnung dazu usw usw usw

Der Betreiber scheint für eine solche artgerechte Zusammenführung zu faul oder zu dumm zu sein - aber ER hat ja auch nicht die Probleme mit den ausrastenden Rössern....sondern DU !

DER angeblich BESSERE Stall ist also durchaus noch verbesserungswürdig !

Mein Rat: Homöopatie UND andre Haltungsform (s.o.  oder wenigstens nur al s2er-WG, bis sie sich eingewöhnt hat)

viel erfolg in dem "tollen" neuen Stall....

Es kann durchaus sein, dass das was mit der Umstellung zu tun hat. Meine Araberstute hat das gleiche Verhalten gezeigt. Sie steht zwar von den Jungs durch einen Zaun getrennt, aber sie macht sie dennoch an, dass man einen Pornofilm drehen könnte.

Im März/April war es am schlimmsten. Ich habe ihr dann Mönchspfeffer geholt. Rezeptfrei, vier Tabletten am Tag. Die hat sie acht Wochen lang bekommen. Aber im September, wenn eine neue Hochrossezeit beginnt, bekommt sie sie wieder.

Mach das mal.  Mönchspfeffer bekommst du in der Apotheke oder in der Internetapotheke. Da ist es billiger. Es gibt Mönchspfeffer auch als Pulver zu kaufen (Makana) aber mein Pferd - und fast alle anderen Stuten, die ich so kenne - frißt das Zeug nicht. Absolut nicht.

Ich hatte mit meiner TÄ darüber gesprochen und sie sah damals keinen Handlunsbedarf. Bei drei Wochen Rosse kann man noch lange nicht von Dauerrosse reden. Mehr als Mönchspfeffer wird die deinem Pferd auch nicht geben.

Bei so einem Verhalten würde ich mich auch direkt an den TA wenden und nicht mit irgendwelchen Hausmittelchen herumprobieren. Steigen und Buckeln sind ja jetzt nicht unbedingt so tolle Erscheinungen. Da hätte ich an deiner Stelle Angst, sollte das tatsächlich "nur" an der Rosse liegen, sich auch nach der Rosse manifestiert. 

Ich würde abklären lassen, ob das Steigen und Buckeln auch andere Ursachen haben kann. 

Evtl. pendelt sich das nach 2 monaten von selbst wieder ein. Wenn sie vorher keine Weidehaltung mit anderen Pferden bzw. Wallachen kannte, muß man ihr eine Eingewöhnungszeit gönnen.

Wenn die Rosse trotz allem weiterhin bestehen bleibt, ist das auch für die Stute kein angenehmer Dauerzustand.

Die wirkungsvollste Maßnahme wäre, ihr vom TA Murmeln in die Gebärmutter setzen zu lassen. Diese täuschen dem Körper eine Schwangerschaft vor und die Rosse ist schnell vorbei.

Das kann man allerdings nicht von jedem TA machen lassen, da müßtest Du dich ggf. einmal informieren.

Nun, ich kenne mich mit der Rosse zwar nicht super aus, allerdings würde ich ihr Verhalten nicht darauf zurück führen. Das Stuten in der Rosse vielleicht schwieriger sind, als sonst, okay. Aber steigen geht meiner Meinung nach trotzdem nicht.

Das ist ein problem des Verhaltens und nicht aufgrund der Rosse. Ich würde als erstens mit einem Tierarzt alles abklären lassen, vielleicht steigt sie aufgrund von Schmerzen.

Ansonsten würde ich mir einen guten und pferdegerechten Trainer holen, und mit diesem Trainieren.

Liebe Grüße! und viel Glück.

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