Mein Pferd macht im Galopp urplötzlich eine 180°-Wendung. Wie bekomme ich das in den Griff?

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5 Antworten

Wenn Du die bevorzugten Stellen an der Bande weißt, kannst Du Ihn ja etwas nach außen (zur Bande hin) stellen. Wäre so eine Idee und vielleicht einen Versuch wert., denn das ist eine ziemlich miese Art um evtl. Langeweile zu zeigen.  Er könnte dann zwar mit seinem Hinterteil noch abdriften, aber das ist für den Reiter entschieden  angenehmer .

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Reite mit ihm viel Abwechslungsreiches!
Lege Stangen auf den Boden.Reite viele Bahnfiguren und versuche mit dem linken Schenkel immer ein bisschen zu treiben.
Wenn er das macht dann reite danach 5 ganz enge Kreisel denn Pferde hassen enge Wendungen und irgendwann wird er es hoffentlich nicht mehr machen.
Hast du ihn versammelt im Galopp ?
Frag auch mal deine Reitlehrerin.

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Kannst du gesundheitliche Probleme/ Probleme mit der Ausrüstung ausschließen? Wenn er es nur auf einer Hand und immer in die selbe Richtung macht, kann es sein, dass er versucht Schmerzen auszuweichen. Würde evtl. mal einen Tierartzt zu Rate ziehen und Sattel/Trense durchchecken lassen. Ansonsten ist so eine Ferndiagnose natürlich schwierig, aber falls er wirklich schmerzfrei ist, würde ich behaupten dass er halt keine lust hat und dich verarscht. Hast du einen Trainer, der dich unterstützen könnte?

Viel GLück :)

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Kommentar von Mieterlein22
15.01.2016, 08:40

Danke für deine Antwort. Die Ausrüstung ist ok, es spielt auch keine Rolle, wenn ich mal die Trense wechsle, einen anderen Sattel verwende etc. Verbleibt die Möglichkeit, dass er irgendwo Schmerzen hat, oder das er sich mir aus einem andern Grund widersetzt. Ich habe zwar einen Reitlehrer aber muss zugeben, dass meine reiterlichen Fähigkeiten begrenzt sind. Ich hätte diese Marotte einfach gerne weggekriegt, weil ich vielleicht mal ein Dressurprogramm mit ihm reiten möchte und da sieht das wenig schick aus, wenn er das macht.

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Ich glaub nicht, dass du ohne die Hilfe deines Reitlehrers das Problem lösen kannst. Man kann ja nur raten, was die Gründe für das Verhalten des Pferdes sein können. 

Reell (und gerecht) für das Pferd kannst du das nur abstellen, wenn du den Grund dafür kennst. Liegt es am Wetter, liegt an dir, an etwas ganz anderem ? Aber dazu müsste man das Pferd eben in dem Moment, in dem er umdreht, sehen. Dann kann man auch raten, wie du das wieder weg kriegst....

Dreht er auf der geraden Strecke um oder in einer Ecke ? 

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Kommentar von Mieterlein22
15.01.2016, 13:31

Er dreht in 95% der Fälle an der Bande, entweder bei E, also eigentlich auf der Geraden oder auf dem Zirkel kurz nach M. Im Gelände hat er sich noch nie gedreht. Er bockt auch manchmal auf dem Platz oder in der Halle. Draussen nie. Deshalb denke ich nicht, dass er Schmerzen hat sondern eher was anderes (Flausen) im Kopf. Ich weiss, dass er viel lieber im Gelände ist als in der Bahn. Und er hat Nerven wie Drahtseile, solange es im Gelände ist und er möglichst der Chef der Gruppe. In der Bahn kann ihn schon mal ein achtlos weggeworfenes Kaugummipapier zu tode erschrecken, windig geht nicht, alleine in der Bahn ist übel, anderes bockendes Pferd ist schlecht, longierte Pferde sind im auch nicht geheuer...

Mein Reitlehrer meint, ich müsse ihm mehr Abwechslung bieten, es sei ihm schnell langweilig.

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Wann war der Sattler zuletzt da? 

Der manuelle Therapeut? 

Der Zahnarzt? 

Was sagt dein Trainer dazu?

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Kommentar von Mieterlein22
15.01.2016, 15:19

Gute Fragen! Danke!

Sattel ist eine Massanfertigung, der Sattler war vor ca. 3 Monaten zur Nachkontrolle da. Pferd hatte die Marotte auch mit dem alten Sattel.

Tierarzt/Zahnarztkontrolle war letzte Woche.

Trainer denkt, dass man mit ihm ein strafferes Programm reiten sollte mit mehr Abwechslung und mehr Disziplin. Genau damit stosse ich aber an meine Grenzen. Vor allem eine Stunde lang praktisch durchgehend auf perfekte Disziplin zu achten (und natürlich auch durchzusetzen), das überfordert meine Fitness und mein Gehirn.

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