Mein Partner ist beziehungsängstlich und depressiv - eure Erfahrungen & Tipps?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo :)

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Es wird schwierig!

Auf jedenfall ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, dass er dir gesteht was bei ihm los ist. Das ist nicht immer leicht! Wenn er sich beschließen sollte eine Therapie anzufangen, kann das für euch beide schmerzhaft werden. Es kann sein, dass er Rückschläge hat, aufhören will, eine zeitlang nicht mit sich selber klarkommt. Da liegt es an dir für dich (!) selber zu entscheiden ob du diesen Weg gemeinsam mit ihm gehen willst oder nicht. Viele denken leider, dass es durch eine Therapie gleich sofort besser wird. Wie gesagt aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Es wird zuerst besser, hoffnungsvoller und mit Aussicht. Und dann kann es passieren, dass es total zusammenbricht. Vermutlich wird es erst nach diesem mittleren Sturz wirklich langsam besser. (Bitte nicht falsch verstehen! Das ist nur persönliche Erfahrung!)

Meine Beziehung damals hat es nicht ausgehalten. Und auch viele meiner Freundschaften sind daran zugrunde gegangen.

Falls du dir sicher bist, dass du den Weg gemeinsam mit ihm gehen willst kann ich dir eines raten: Dränge ihn bitte nicht. Und vor allem pass bitte auf die Wortwahl und Untertöne auf. Mag sich komisch anhören, aber gerade wenn man solche emotionalen Auf und Ab's hat (und so klingt es für mich), ist man extrem sensibel.

Eine Therapie braucht enorm viel Zeit. Alles zu verarbeiten, den Ursachen auf den Grund zu gehen, zu reflektieren warum man sich momentan so fühlt, sich selber zu akzeptieren und schlussendlich etwas zu ändern.

Die meisten Menschen in der näheren Umgebung halten das Verhalten schlecht aus. Sie sagen zwar "Ich bin für dich da", aber sollte die Person mal einen Rückfall haben sind sie die ersten die nicht verstehen was gerade passiert und warum sich das Gegenüber denn so verhält.

Ich hoffe er entscheidet sich für eine Therapie und dass es ihm bald besser gehen wird! Solche Gefühle sind nicht schön und nagen an Psyche und Körper.

LG

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Hallo und danke für deine tolle Antwort. Darf ich fragen, ob Du in dem Fall die Ängstliche bist?
Ich weiß, dass so eine Therapie lang geht und als ich mir im ersten Moment konkret eine Zukunft mit diesem Problem vorgestellt habe war mir klar, dass die nächsten 2-3 Jahre mit Therapie hammer harte Arbeit werden, für ihn und für mich..
Ja, das mit den kleinen Dingen wie der Wortwahl und Unterton ist mir extrem aufgefallen. Er hat mir erst ganz abstrakte und komische Vorwürfe gemacht über die kleinsten und harmlostesten Dinge, die ich gesagt habe... Ich war sehr perplex und habe das alles genau hinterfragt, bis er schliesslich aufgemacht hat und mir die Wahrheit über sein Problem gesagt hat... Ich denke, diese Vorwürfe waren vielleicht unterbewusst eine Möglichkeit, sich alles schlechter zu reden und damit Distanz zu gewinnen.
Ich bin so fertig... Wenn er doch gerade in so einer Eisphase ist, wie kann er denn so bitterlich weinen am Telefon? Es scheint so als sei ich ihm oberflächlich ziemlich egal, aber tief drinnen liebt er mich sehr. Ich weiß nicht, wie ich das Ganze sehen soll. Ich habe einfach keine Ahnung!
Falls Du die Ängstliche bist: liebst du deinen Partner immer noch in diesen Phasen?
Hattest Du das Gefühl nicht gut genug für deinen Partner zu sein?
Was hättest Du dir konkret von deinem Partner damals gewünscht?
Wärst Du mit ihm zusammengeblieben, oder hättest Du dich rein in einer depressiven Phase getrennt?
Hast Du irgendwann nach der ersten Depressiven Phase wieder ein Verlangen und richtige Liebe für deinen Partner empfunden? Also kann ich mir das so wie ein Gefühls auf- und ab vorstellen?

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@Lalalasarah

Hey :)

Nunja um ganz ehrlich zu sein ja ich bin der "ängstliche" Part. Wobei ich es nicht ängstlich nennen würde sondern einfach so wie es ist: Eine Depression gemischt mit extrem geringem Selbstwertgefühl.

Ich war sehr lange mit meinem Ex damals zusammen. 7 Jahre. Meine Depressionen sind erst dieses Jahr diagnostiziert worden. Ich hatte schon immer eine passiv-aggressive Ader und ich bin mir sicher (rein von meinem eigenen Gefühl her), dass ich schon viel früher in die Therapie hätte gehen sollen. Unser Problem war: kaum bis keine Kommunikation. Er war von Anfang an nicht der Typ Mann der sehr viel über seine Gefühle redet. Das war mir eben zu beginn unserer Beziehung schon aufgefallen und um ehrlich zu sein hat es mich damals nicht gestört. Ich vertrat (bzw. vertrete) die Ansicht: In einer Beziehung entwickelt man sich weiter, am Besten miteinander. Nun um es kurz zu machen: Ich bin der Typ Mensch der mehr auf die Meinung andere Leute wert legt als auf die Eigene. Wenn man so will habe ich fast keine, da ich versuche es allen Recht zu machen damit sie mich mögen. Das habe ich bei meinem Ex auch gemacht. Ich habe niemals wirklich gesagt "Nein das will ich nicht" und falls doch hatte ich immer sofort ein schlechtes Gewissen und ein Angstgefühl verlassen zu werden. Dazu kommt eben noch mangelnde Kommunikation. Ist eine extrem schlimme Mischung! Seit diesem Jahr habe ich jemanden kennengelernt der mit mir redet (viel redet). Der mir das Gefühl gibt, dass er mich versteht, mich so akzeptiert wie ich bin (auch mit meiner Depression). Alles Gefühle die mir mein Ex niemals geben konnte. Und obwohl ich mir sicher war meinen Ex zu lieben, bekam ich enorme Gefühlsschwankungen. Noch extremere als vorher. Sie haben mich innerlich zerrissen. Zur Gänze. Und das alles während ich in Therapie war. Ich will nicht sagen, dass es bei meinen Auf und Ab's den selben Ursprung hat wie bei deinem Partner. Aber es war nie so, dass ich aufgehört habe für meinen Ex Gefühle zu haben. Ich habe nur gemerkt, dass es schmerzhafter ist an ihm festzuhalten als loszulassen. Ich habe, nachdem ich ein halbes Jahr gegen meine Gefühle gekämpft habe, erkannt, dass es mit ihm nicht das ist was ich möchte. Dass er mich nicht so versteht wie ich verstanden werden will. Ich habe mich also entschieden (nachdem mein Herz allerdings schon mit ihm abgeschlossen hatte) Schluss zu machen.

Ich finde, es ist wirklich ganz wichtig zu erkennen, was man für ein Persönlichkeitstyp ist. Wie man in Situationen reagiert, wie man damit umgeht. Wie gesagt ich bin eine Persönlichkeit die die Bestätigung von anderen benötigt um ein Akzeptanzgefühl zu bekommen. Das Gefühl etwas Wert zu sein erlange ich nur durch andere. Und dagegen versuche ich gerade vorzugehen.

Tut mir Leid, dass ich jetzt gerade so viel über mich geschrieben habe!

Wenn dein Partner wirklich Depressionen hat (und auch wenn er keine offiziell diagnostizierte hat), kann jedes noch so kleine Wort, jeder Unterschied in deiner Stimme bei ihm etwas auslösen. Gefühle die er vermutlich nicht versteht. Wut. Angst. (Wie gesagt: Ursachen sollte man sich ganz genau anschauen, sowie auch die Persönlichkeit). Ich kann dir nur ans Herz legen: Kommunikation ist der Schlüssel! Rede mit ihm so viel du kannst und erkläre alles wie du es meinst. Das mag anstrengend klingen aber es kann äußerst entscheidend sein, wenn du vor hast das mit ihm gemeinsam durchzustehen. Noch bevor er die Möglichkeit hat irgendetwas in dein Gesagtes hineinzuinterpretieren was vielleicht gar nicht der Fall ist, solltest du es ihm gleich erklären wie du es meinst. Einfach ganz normal in einem ruhigen Ton. natürlich darfst du auch mal wütend sein oder genervt. Du musst ihn ja nicht durchgehend mit Samthandschuhen anfassen. Aber du solltest nicht vergessen, dass wenn ihr streitet, er alles ganz anders aufnimmt als du. Vielleicht intensiver, oder mit mehr Wut, Angst.

Er wird seinen Freiraum hin und wieder brauchen. Viele Menschen brauchen einfach ein zwei Tage um sich wieder zu fassen. Lass ihn nur nicht zu sehr dort hineinfallen. Versuch es zumindest wenn du das möchtest :)

Wie gesagt alles nur eigene Erfahrung von meiner eigenen Persönlichkeit heraus. :)

LG

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Hallo,

zuerst mal sollte er aufjeden Fall eine Therapie machen, allerdings sollte er das auch möchten oder sich wenigstens drauf einlassen. Desweiteren kann ich dir aus eigener Ehrfahrung sagen, dass ich auch seit 7 Monaten in einer Beziehung mit einer depressiven bin, bei uns ist es etwas ander, weil wir uns in einer Psychiatire kennen gelernt haben und beide selbstverletzendes Verhalten und depressive Anzeichen aufweisen. Trozdem kommt es wei bei deinem Freund vor, dass jemand sich sehr zurückzieht. Bei uns war es auch am Anfang so, dass wir dachten, dass durch die Beziehung alles besser wird aber spätesdens mit dem Beginn des neuen Schuljahres ging es bei uns beiden steil Berg ab. Worauf ich hinaus möchte ist, dass er dich auch wenn es ihm jetzt nicht gut geht noch immer genau so liebt und er dich auch lieben kann, wenn es ihm wegen seinen Depressionen schlecht geht. Diese Phasen sind auch unabhängig von eurer Beziehung, du kannst nichts dafür, nicht dass du irgentwann den Fehler bei dir Sucht. Wenn ihr euch echt liebt und er sich bereit erklärt einer Therapie zu machen, steht ihr zusammen darüber!!

Was du vielleicht wissen solltest, du hast selbst gesagt, dass es an ihm liegt, was auch stimmt. Jeder kleine Erfolg kann schon eine große Hürde gewesen sein und auch wenn etwas nicht klappt bedeut es nicht dass er sich nicht bemüht hat, dann hat er es einfach einmal nicht geschafft sih zu überfinden. Das wird auch oft vorkommen dass es trozdem wieder schlechter geht Therapie hin oder her. Aber wenn er das möchte schafft er das. Es kann sein, dass er die erste Zeit überzeugt nicht überzeugt von der Therapie ist die er macht, dass es noch etwas dauert, sollte das aber nach längerer Zeit immer noch so sein und er hat keine Erfolge, dann sollte er eine an der Therapie in erwägung ziehen.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen und wenn du noch fragen hast kannst du mir die auch gerne stellen.

Viel Glück euch beiden;)

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Danke, für deine Antwort.. Es tut gut zu hören, dass man trotzdem einen Menschen lieben kann. Er hat aber auch auf meine Frage hin gesagt, dass er sich in solchen Phasen manchmal so orientierungslos fühlt, dass er gar nicht mehr weiß, ob er überhaupt noch was für seine Partnerin empfindet... Ist das normal in solchen Phasen? Wie lange dauern solche Phasen bei deiner Freundin ca.?

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@Lalalasarah

Es es bei solchen Sachen schwer zu sagen, dass etwas normal ist, aber man kann in der Tat sagen dass so etwas schon zu treffen kann. Man fühlt sich oft leer obwohl man tausende Gedanken hat und irgentwie kann man auch nichts richtiges fühlen, also auch keine Liebe(was nicht bedeutet, dass sie nicht besteht in dem Moment). Also würde ich schon sagen, dass das "normal" ist. Das mit den Phasen ist einfach immer sehr unterschiedlich, sowohl bei jedem Menschen als auch bei jeder Phase. Manchmal ist es einfach nur ein Tag, bei nächsten mal zieht es sich über einen längeren Zeitraum, wie Woch oder gar Monate. So kann man das nicht eingränzen.

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Ich habe keinerlei Erfahrungen! (das vorab)

Meine Lebenserkenntniss: unter jedem Dach ein Ach. Dieser Mann liebt dich und du liebst ihn, ihr solltest es zusammen versuchen!

Natürlich hast du es dadurch schwerer, das hättest du auch wenn du dich in einen blinden verliebst! Aber wenn du es willst dann steh es mit ihm durch!

Du musst wissen was du willst. Rede offen mit ihm. Er sollte eine Therapie machen und gegebenenfalls Medikamente nehmen (ihr könnt auch mal mit Pflanzlichen Dingen rum"probieren")

Ich habe einen gesunden Mann (in jeder Hinsicht), Schwierigkeiten gibt es da auch. Es gibt auch immer gute und schwierige Phasen, ist das nicht ganz normal!?

Ich möchte dich ermutigen eine starke Frau zu sein. Uns wird in allen Medien vorgegaukelt das das leben immer glücklich seien muss. Das ist flalsch. Der Alltag ist einfach Normal: Glück ist ein Bonus!

Ich hoffe meine Worte konnten irgendwie helfen und zu etwas mehr Klarheit in deiner Gefühlswelt führen.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Ja, Du hast so recht in vielem was Du sagst. und eigentlich entsprechen deine Worte auch meinem Charakter.. Nur muss ich rausfinden, ob ich auf Dauer durchhalte, ohne, dass es auch für mich ungesund wird... Verstehst Du?
Ich weiß nicht wie heftig seine Phasen werden können. Ich habe einfach Angst... Aber wenn ich es nicht versuche, werde ich es vielleicht immer bereuen..

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@Lalalasarah

Ja lass es laufen. Du solltest jetzt vielleicht einfach eine "Testphase" einleiten, bevor du am Ende gleich Kind und Hochzeit planst. Einfach ein paar Monate/Jahre schauen ob es funktioniert. Ich verstehe dich gut!!! Und ich finde es sehr klug das du auf dich achtest. Richtig so.

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