Mein Opa will seine Medikamente nichtmehr nehmen...

17 Antworten

Ich kann deinen Opa gut verstehen. Woher willst du beurteilen, ob und wie wertvoll die naechsten Jahre fuer deinen Opa sein werden. Wenn man alt ist und allein und Schmerzen hat, dann sind die Jahre des Rumsitzens und auf den Tod warten vielleicht nicht mehr so wertvoll. Tiere erloest man, wenn sie alt und krank sind, aber von Menschen erwartet man, dass sie sich bis zur letzten Sekunde rumquaelen und auf ihre Erloesung warten muessen, bis es nicht mehr geht.

Ich finde das halt nicht richtig und sehr unfair. Man sollte es Menschen, die man liebt auch selbst ueberlassen, in Wuerde und nach ihren eigenen Wuenschen abtreten zu duerfen und nicht permanent ueber sie entscheiden wollen, als seien es irgendwelche Gegenstaende, die nichts zu sagen haben. Wie du schon schreibst, ihr habt entschieden, was nun zu tun ist, der Opa wurde wohl nicht mal dazu befragt, was er will. Das finde ich sehr traurig und respektlos.

Und jetzt scheint der Opa wohl selbst entschieden zu haben und jeder ist entsetzt, wie er sich so was erlauben kann. Und ihr wollt ihn nun mit Gewalt zwingen, eurem Weg zu gehen.

Vielleicht solltet ihr auch erst mal daruber nachdenken, wie ihr euch ihm gegenueber verhaltet. Aber man kann jemanden nicht mit Zwang am Leben halten, wenn er nicht mehr leben will.

Meine Oma war noch ganz fit, hat alleine gelebt und kam gut zurecht. Dann gab es ein Erlebnis, dass sie sehr enttaeuscht hat, sie wurde krank, konnte von einem Tag auf den anderen nicht mehr laufen und nicht mehr aus dem Bett. 3 Wochen spaeter starb sie, ihre Aerztin meinte, sie wollte einfach nicht mehr leben.

Was ihr tun koennt, damit er evtl. wieder leben will? Bezieht ihn mehr in seine Behandlung mit ein, behandelt ihn nicht mehr wie ein unartiges Kind, redet mit ihm ueber seine Aengste und Wuensche und die Behandlungsvorschlaege.

Bezieht ihn in euer Leben ein, weckt sein Lebensinteresse, indem er dann vielleicht noch miterleben will, wie ein Enkelkind auf die Welt kommt oder heiratet oder sonst eine Feier und Zusammenkunft. Lasst ihn auch mal Spass am Leben haben und versucht ihm nicht alles zu verbieten, nur weil das vielleicht nicht soo gesund oder gut fuer ihn ist, er sich vielleicht verletzen koennte oder so was. Vielleicht weckt ihr damit seinen Lebenswillen wieder und er nimmt wieder seine Tabletten.

 

Hallo, SmartOrange.

Dann werd mal schnell noch etwas smarter.

Dein Opa ist dein Opa und somit ein erwachsener Mensch, der seine Entscheidung traf = ich will gehen!

Und dabei ist irrelevant, was ihr als Angehörige davon haltet.

Besonders stößt mir jetzt deine Ansage auf: wir haben uns jetzt entschieden...

Nur OPA hat das Recht zu entscheiden, wie es mit IHM weitergeht!

DU möchtest ihn sicher nicht leidend in einem Halbleben festhängen sehen, nur, weil ihr ihn aus Eigennutz wie einen Gegenstand behalten wollt- war ja immer da.

Herrgott, mein Opa sprang in finsterer Nacht aus dem 4. Stock nachdem ihm in einem Gespräch mit wem von seiner Krankenkasse klar wurde, dass er trotz Patientenverfügung keinerlei Recht auf freie Behandlungsverfügung haben würde sondern dennoch der `Gnade' der Ärzte ausgeliefert wäre!

Er sah nämlich an seiner Frau, wie das ist.

Oma hatte Alzheimer und man erpreßte ihn + meine Mama buchstäblich, ihr eine Magensonde legen zu lassen, indem der Arzt weiland schimpfte: Wollen Sie ihre Ehefrau verhungern lassen?!

Dass es durchaus gesetzlich ohne gegangen wäre, Omi friedlich weg geschlafen, wie sie es sich ja auch wünschte (statt noch 2 lange Jahre dahin gezerrt zu werden), wußten sie da nicht.

Vor allem der Heimbetreiber hatte was davon: 3000 DM monatlich nämlich, wobei weder Pflegecremes, Shampos + Dergleichen davon abgedeckt waren.

Die durften Opa/ Mama fein säuberlich immer noch selbst bezahlen...

Also laßt ihr mal Grand Pa in Ruhe!

Nur weil ihr wollt, dass er noch mehrere Jahre in dem Alter und den Krankheiten vor sich hinlebt, ist das noch lange nicht sein Wunsch. Ich würde ihn entscheiden lassen. Im Alter hat ma nSchmerzen, kann vieles nicht mehr machen, etc. Da verstehe ich es, dass er der Natur ihren Lauf lassen würde. Im Endeffekt wird mit Medikamenten nur sein Leiden hinausgezögert.

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