Mein Opa ist vor einem guten Monat gestorben und ich war nicht wirklich traurig ich musste nur einmal bei der Beerdigung weinen aber das war es.?

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5 Antworten

Vielleicht handelt es sich einfach nur um einen Schutz mechanismus deines Körpers und die Trauer kommt erst später noch auf, wenn er der Meinung ist damit klar zu kommen.

Oder es ist nun mal wirklich einfach so, dass selbst wenn du viel mit ihm zu tun hattest, einfach keine So starke Bindung zu ihm hattest. Wenn du in einem Zeitungsartikel liest das Leute bei einem Anschlag sterben, dann findest du es ja auch vielleicht tragisch, aber weinen oder enorm trauern musst deshalb schon lange nicht.

Viele andere Möglichkeiten gibt es nicht. Verwerflich ist keine von beiden. Wenn du keine so starke Bindung zu deinem Opa hattest ist das eben so. Mir geht es auch bei manchen Verwandten, die gestorben sind so. Bei meiner Patentante, habe Ich erst letztens richtig um Sie getrauert, als Ich auf alte Bilder gestoßen bin, davor musste Ich nicht wirklich weinen.

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Wie traurig man ist, kann man nicht an der Zahl der Tränen messen.

Es kommt ganz viel auf die Situation an. Ist die Beerdigung mehr nüchtern gestaltet oder sehr persönlich?
Ist die Beerdigung auf eine kirchliche Weise gestaltet, mit der Du etwas anfangen kannst oder sind Dir die Texte und die Musik eher fremd?

Kannst Du Dich in der Gegenwart der Menschen, die zu Gast sind, fallen lassen, oder möchtest Du in Ihrer Gegenwart eher die Beherrschung behalten?

Es gbt so viele Faktoren, die nichts direkt mit Dir und Deiner Beziehung zu Deinem Großvater zu tun haben.

Glaub niemandem, der behauptet, es gäbe keine anderen Möglichkeiten. Es gibt im menschlichen Leben immer viel mehr Möglichkeiten, als es im ersten Anschein möglich erscheint.

Wie ist Dein Opa gestorben? Nach langer schwerer Krankheit oder plötzlich? War der Tod eine Erlösung?
Auch das kann die Trauer beeinflussen.

Wenn man gerne gut an ihn denkt, kann das Tränen bewirken, aber auch dankbare freudige Erinnerung.

Trauer kann eine ganz vielfältige Gestalt annehmen.

In diesem Fall ist das die Art, wie Du jetzt trauerst. Das kann beim nächsten Mal ganz anders sein. Heftiger oder weniger heftig. Aber das Maß der Trauer sagt nichts darüber aus, was Du für denjenigen empfindest oder empfunden hast.

Als ich vorhin in den Nachristen den Bericht über diie Brandkatastrophe am Flughafen in Düsseldorf sah, hätte ich heulen können, obwohl ich kein einziges Opfer kannte. Wenn ich dagegen eine Beerdigung selber halte, bin ich in der Regel ganz ruhig. Auch wenn ich mit den Angehörigen tief mitfühle.

Sei einfach, wie Du bist.

Alles Gute!

(Und sei nicht immer so schnell mit der "hilfreichsten Antwort". Vielleicht kommen ja noch welche... :-) )

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Das kommt drauf an, wie du zu deiner Oma standest. Auch wenn die Trauer am Anfang vielleicht nicht so groß ist, oftmals hat man noch lange damit zu kämpfen und denkt über sie nach. 

Das kommt eben darauf an, ob du oft Kontakt zu ihr hattest oder nicht.

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Vielleicht, hast du nicht so viel für deinen Opa empfunden, oder hast es einfach nicht wirklich gezeigt.

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War er dir denn wichtig? Hattet ihr eine gute beziehung? Oder bist du ein nicht sehe imutionale Mensch? ;)

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Kommentar von Kragmaster
07.04.2016, 04:04

wie gesagt habe ich meine Kindheit mit ihm verbracht 

aber wie wichtig er mir war kann ich nicht sagen

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