Mein Opa hat Leberkrebs. Jeden Tag ist es ein Up and Downd aber in Summe wohl eher ein down. Verliert Sprache und Kraft, was kann ich dagegen tun?

5 Antworten

Du fragst doch jetzt nicht ernsthaft, ob Du Deinem Opa Aufputschmittel verabreichen solltest, oder?

Was Dein Opa an Medikamenten braucht, entscheiden die Ärzte und nicht Du - als Nichtmediziner kannst Du wohl kaum überblicken, welche Nebenwirkungen sowas hätte.

Es ist sehr traurig, wenn ein geliebter Mensch stirbt, aber es ist eine Frage des Respekt, das auch zuzulassen und nicht mutwillig einzugreifen, weil man sich damit nicht abfinden will.

Du schreibst, dass Du wenigstens für eine halbe Stunde Deinen Opa zurückbekommen willst, wie er einmal war und dafür Herzrhythmusstörungen, die ihn vielleicht umbringen würden, in Kauf nehmen würdest - denk mal darüber nach, wie egoistisch das ist. Wenn Du volljährig wärst, würdest Du für sowas in den Knast gehen, und das völlig zurecht - niemand darf sich das anmaßen.

Wir alle müssen dem Leben und auch dem Sterben ihren Lauf lassen, so bitter das manchmal ist, lass Deinen Opa in Frieden gehen und bilde Dir nicht ein, Du würdest ihm einen Gefallen tun, wenn Du ihn nochmal künstlich zurück ins Leben zwingst; Du hast keine Ahnung, was in seinem Innersten vorgeht und Du darfst auf gar keinen Fall in diesem Prozess eingreifen; schlimm genug, dass Ärzte das zu oft tun.

Ich rate dir davon ab, solange du das nicht mit einem Arzt besprochen hast oder willst du eventuell deinen Opa auf dem Gewissen haben??

Hut ab für deine Fürsorge, ich denke, das tut deinem Opa besonders gut, Menschen, die für ihn da sind, sich mit ihm befassen! Mach weiter so!

Mit dem Morphium sieht es wohl so aus, dass man davon ausgeht, dass dein Opa bald Schmerzen bekommen könnte und die fallen evtl. härter aus ... deshalb halt für den Notfall!

Alles alles Gute wünsch ich Euch!

Hut ab vor dem Gedanken einem Schwerstkranken nicht zugelassene Amphitamine zu verabreichen, um ihn nochmal künstlich ins Leben zurück zu zwingen?

Das hat mit Fürsorge nichts - aber auch gar nichts - zu tun!

Das ist nichts weiter als Egoismus und nicht Loslassen können


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@dandy100

@dandy ... sorry, also deine Kommentare sehen stark nach Verbitterung aus ..... ist es so?

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@dandy100

Nun, ich hätte mich wohl besser ausdrücken oder konzentrieren sollen beim verfassen dieser Frage. Es kling tatsächlich egoistisch... Ich hätte erwähnen sollen: Wie mein Opa auf jede Frage versucht eine Antwort zu geben, es jedoch nicht kann obwohl er es von Herzen will. Ich sehe es in seinen Augen wie traurig er ist, dass er mir keine Antwort geben kann außer ein leises "ja" oder "nein". Nun, im allgemeinen war meine ursprüngliche Frage ein spontaner Gedanke evtl. etwas im Sinne eines Hilferufs.

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@Xen16

@xen:

Meine Oma hatte zwar keine Krebserkrankung, konnte aufgrund einer anderen Erkrankung irgendwann dann leider auch nicht mehr sprechen.

Ich kann nachvollziehen, wie es dir ergeht, wenn dein Opa dir etwas mitteilen möchte. Ich denke, du verstehst ihn gut und er ist glücklich, dass du ihm fast an den Augen ablesen kannst, was er sagen möchte. So war es bei meiner Oma und mir zumindest, du konntest erkennen, dass sie sich freut, dass sie verstanden wird, obwohl sie keine Worte benutzen konnte.

Dass du seine frühere Art vermitsst, ist völlig verständlich, diese wird man kaum zurückholen können. Und bitte keine Versuche, die du hinterher bereust!

Alles Gute

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Ich finde es toll, dass du dich so um deinen Opa kümmerst. Mehr kannst du nicht tun, als für ihn da zu sein. Du musst dich leider damit befassen, ihn auch loszulassen. Versuche die Zeit , die ihr noch gemeinsam habt, soweit wie möglich zu "genießen", wenn das Wort hier überhaupt passt. Mein Mutter hatte mit 85 auch Leberkrebs (vorher mit 80 Brustkrebs) und ist dann auch daran gestorben. Sie hatte keine Schmerzen. Der Arzt sagte damals, da die Leber ein Weichteil ist, gibt es da keine Schmerzen. Ich hatte sie auch in den letzten Wochen mit meiner Schwester zusammen betreut. Sie gewaschen und zur Toilette gebracht, sogar den Po abgeputzt, wo ich früher dachte, das könnte ich niemals. Aber wenn es nötig ist, kann man alles. Sie ist zuhause eingeschlafen, und das war auch gut so für uns alle. Das war 1995, und trotzdem tut es heute noch weh, wenn ich daran denke. Ich bin inzwischen 65 und denke immer noch an sie. Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit., und lass ihn gehen, wenn seine Zeit gekommen ist, so schwer der Gedanke auch sein mag.

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