Mein Nachbar schlägt seine Hündin Wir haben schon alles verucht polizei veterenäramt usw aber es hilft keiner. Was können wir noch tun?

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13 Antworten

Wenn Du Dir ganz sicher bist, dass dieser Unmensch kifft, dann würde ich auch deshalb eine Anzeige machen. Da reagiert die Polizei. Er ist auf Droge und misshandelt seinen Hund. Das sind zwei Sachen, weswegen er zur Rechenschaft gezogen werden kann. Versuchs mal auf diesem Weg. Ich wünsch Dir alles Gute. Du schaust wenigstens nicht weg. Liebe Grüße Susanne

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Es kommt darauf an wie glaubwürdig man selber ist und welchen Status der Schläger hat.

Die Behörden wollen/brauchen Beweise und Zeugen. Was sollen die denn unternehmen? Hingehen und fragen, ob er den Hund schlägt? Was meinst Du, wie die Antwort des Schlägers ausfällt?

Wendet Euch an den nächsten Tierschutz und fragt dort mal nach was Ihr machen könnt. Vllt. kommt jemand, der den Hund näher in Augenschein nehmen kann.

Ich kenne diese Ohnmacht, denn die Mühlen mahlen verdammt langsam. Bin auch schon als Denuntiant hingestellt worden. Mir egal, bei erwiesener Tierquälerei bin ich erfinderisch und gebe nicht nach. Habe z.B. mal meine Hilfe als Vorwand zum Gassigehen angeboten (dicke Schleimspur) und den Hund zum TA gebracht. Die Rottweilerhündin hatte zahlreiche alte und neue Rippenbrüche und Hämatome. Dieser Nachweis reichte dem Amt aus um den Hund zu beschlagnahmen. Man muss sich halt was einfallen lassen und überzeugen und auch mal aus eigener Tasche zahlen. Manchmal braucht man auch die "richtigen Freunde".

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Ihr könnt folgendes tun; "Erklärt es doch bitte etwas genauer!"

Schlägt er sie in seiner Wohnung, und Ihr hört lediglich das Winseln? Oder schlägt er sie auch in der Öffentlichkeit? Was ist er für ein Mensch; was wisst Ihr über ihn? Wie lange hat er diese Hündin schon und woher? Usw., usw.!

Rechtlich gesehen gibt es zunächst leider wenig Mittel dagegen vorgehen zu können, außer einer; "Nämlich die Zivilcourage!"

D.h., den Nachbarn konkret darauf ansprechen (also das Gespräch suchen), oder (sofern möglich) Videoaufnahmen und/oder Fotos von der Quälerei zu machen!

Dann, auch ganz wichtig, weitere Zeugen heranschaffen (also Nachbarn im Haus oder auch welche in der näheren Umgebung, die es auch schon beobachtet haben)!

Zeigt sich der Nachbar uneinsichtig, wendet Euch an das Veterinäramt (oftmals Teil des Landratsamtes). Versucht den Tatbestand möglichst genau zu dokumentieren: Fotos, Filmaufnahmen, Zeugenaussagen. Je mehr Zeugen sich beim Veterinäramt melden, umso besser. Denn in Fällen von Tierquälerei werden Tatbestände LEIDER oft schnell vertuscht oder geleugnet. 

Wichtig: Gebt das Beweismaterial nie aus der Hand, ohne die Originale zu behalten!

Sprecht auch parallel dazu mit der Polizei und erstattet Anzeige wegen Tierquälerei. Beruft Euch auf § 2 des Tierschutzgesetzes, nach dem der Tierhalter verpflichtet ist, die Tiere der Art entsprechend zu versorgen. Hier braucht es unter Umständen einigen Nachdruck. Wichtig: Zeigt auch der Polizei Eure Fotos/Videos, welche die Zustände dokumentieren.

Helfen kann auch noch, dass Ihr Euch an die regionale Presse wendet, oder sogar mal "Stern-TV" anschreibt, damit die Öffentlichkeit mehr sensibilisiert wird!

Ich selbst würde sogar noch eine Stufe weiter gehen, ...und ihm....Ihr wisst schon! ;)

Doch dazu kann/darf ich Euch nicht raten!

Alles Gute und Liebe,








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Muggelchen71 29.11.2016, 13:01

Super geschrieben! Kann nur noch hinzufügen, dass man beim Vet Amt eine schriftliche Anzeige hinschickt. Dann müssen sie sich vor Ort seber ein Bild machen.

Ruft man nur an, sind sie nicht verpflichtet nachzuschauen.

Macht das Vet Amt zu wenig oder eben gar nichts (leider bekommt man auch keine Auskunft was oder ob die da was gemacht haben) kann man eine Beschwerde beim Chef des Vet Amtes machen (hier beim Landrat). Dies auch schriftlich!

Ansonste alles wie geschrieben. Und hartnäckig bleiben, immer wieder hinschreiben und auch eben Zeugen auch.

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KeinNonsens 30.11.2016, 00:44
@Muggelchen71

Dann ergänze ich gerne noch einmal; "Nur schriftlich reicht nicht!"

Per Einschreiben mit Rückschein (ist leider nicht ganz billig); ...nur so wird ein Schuh draus!

MfG

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Immer wieder die Polizei rufen. Mehr könnt ihr leider nicht tun.

Die einzige Möglichkeit, die ich noch sehe, wäre zu fragen, ob der Mann den Hund an euch abgeben würde. Da würde ich an eurer Stelle sogar ein wenig Geld auf den Tisch legen für, Hauptsache das arme Tier kommt in bessere Hände.

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Der wo seinen Hund so behandelt würde ich am besten die Leute anrufen die extra für so etwas zuständig sind da gibt es doch bestimmt etwas unter Tierschutzverein die die Tiere retten wenn gar nichts hilft versucht den Hund wegzunehmen der arme Hund das hat kein Tier der Welt verdient so behandelt zu werden

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Was genau hast Du denn beobachtet und wie hast Du Polizei und Ordnungsamt informiert?

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Moin...
Auch wenn ich damit mal wieder bei einigen anecken sollte... Bei sowas wäre bei mir schlicht und einfach der "kurze Prozess" angesagt. Mit ein/ zwei Leuten dem Jung mal etwas "aufklären" und danach schlägt der nich mal mehr 'n Stofftier...

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Tierreich melden vll koennen die was machen. Hingehen und einfach ihn die Meinung sagen. Wie alt ist er denn bzw wohnt er alleine?

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Holzi97 29.11.2016, 00:45

Der wohnt alleine kifft wie son irrer und ja ist kein besonders angenehmer genosse 

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Was ICH machen würde, wenn ich es merken würde, das er es wieder gemacht hat ihn auflauern und mit einer großen Schaufel verprügeln, denn dann weiß er wie es ist. (Versuche davor noch andere Optionen es zu klären, denn Gewalt soll ja keine Lösung sein^^)

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Wenn Reden nichts nützt, das Einschalten von Behörden keine Abhilfe schafft, was willst Du dann noch tun?!

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Frag mal bei PETA nach

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Hmm, das ist echt ne blöde Situation. Ich weiß leider auch nicht, was man da machen kann, weil ihr ja offensichtlich bereits einiges probiert habt.

Vllt. hilft ja reden?

Aber schön, dass es euch nicht egal ist. Daumen hoch!

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Tierschutzverein könnte helfen, da der Hund aber in seinem "Besitz" ist denke ich nicht dass die viel machen können.

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