Mein Nachbar heizt jeden 2. Tag 300 Ltr. Brauchwasser mit einem Holzofen im Keller an. Dabei lässte er riesige Rauchschwaden zum Kamin raus. Ist das genehmigt?

8 Antworten

Ich habe auch so ein “Gegenüber“, gut 15 Meter entfernt. Wenn Der einheizt, kommt schwarzer Qualm aus dem Schornstein und ich brauch dann ebenfalls kein Fenster aufzumachen, weil ich den Gestank sonst in der Wohnung habe...gggrrr
Er scheint öfter feuchtes Holz zu verbrennen, mit trockenem Holz würde es nicht schwarz qualmen.
Vielleicht ist das bei Deinem Nachbar auch der Fall und Du kannst das vom Ordnungsamt überprüfen lassen.

Wenn es dich stört solltest du das am Besten mal Anonym ans Ordnungsamt melden. Die werden dann schon Entscheiden ob das Rechtens ist.

Selbstjustiz ist in solchen Fällen doof und mit dem Nachbar will man es sich auch nicht Verscherzen..

Habe offen ans Ordnungsamt geschrieben, die haben mir den zuständigen Schornsteinfegermeister ins Haus geschickt. Leider hat mein Nachbar gerade da nicht eingeheizt. Der Schornsteinfeger, versprach den Feuchtegehalt des Holzes (der Nachbar verbraucht alleine 20 m3 Holz im Jahr) bei nächster Gelegenheit zu messen.

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Antwort: ja, das ist erlaubt. Es müssten sonst auch alle Kachelöfen, etc. verboten werden

Generell hast Du Recht, dass bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Erdöl, Erdgas, Kohle und auch Holz) NOx entsteht. Bei Holz sogar noch mehr, als es beid er Verbrennung von Gas oder Öl passiert.

Bei Biokraftstoffen sieht es ebenfalls nicht besser aus.

Es ist schon pervers, wenn Öfen für z.B. Holzpellets propagiert werden, dann aber im gleichen Atemzug auf (eigentlich nur einem) Fahrzeughersteller herumgehackt wird.

Naja, Recht und Gerechtigkeit sind eben nicht dasselbe

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