Mein Mann wurde in der Probezeit gekündigt die Aufhebung des Arbeitsvertrages erfolgte in einvernehmen beider Seiten nun will das Jobcenter kürzen?

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8 Antworten

Das Problem ist wohl, dass er eben nicht gekündigt wurde, sondern ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde und da gibt es dann halt eine Sperrzeit, weil er damit einverstanden war, zu gehen. Man sollte sich daher immer kündigen lassen.

Was ihr jetzt noch tun könnt, geht zum alten Arbeitgeber, erklärt ihm die Situation und lasst euch von ihm bestätigen, dass dein Mann nicht für die Stelle geeignet war und nur ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, um es für einen neuen Arbeitgeber besser aussehen zu lassen. Wäre er damit nicht einverstanden gewesen, wäre eine Kündigung erfolgt in der Probezeit. Das ganze natürlich schriftlich und dann zur Sachbearbeiterin. Dann sollte man die Sanktion noch abwehren können. 

Schwierig zu beantworten...es ist ja ein Aufhebungsvertrag zustande gekommen das heisst dein Mann hat nicht alles versucht um in dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis zu bleiben sondern wollte auch aus dem Vertrag raus (um für eine neue Stelle zur Verfügung zu stehn ?)....dann spielen die Umstände der Kündigung eine Rolle, wenn es den Anschein hat das dein Mann eine Kündigung provoziert hat oder gar nicht vor hatte den Job ernsthaft zu machen wird das Amt auf jeden Fall eine Kürzung durchsetzen...letztendlich liegt es am Fallbearbeiter wie er die Situation sieht.

Ja, darf es. Egal, was der Arbeitgeber gesagt hat, er hätte nicht zustimmen dürfen. Der Arbeitgeber kann zwar kündigen, aber doch nicht noch "abnicken".

Dumm gelaufen, nun muss die Familie darunter leiden.

Ja, leider schon. Weil im Einvernehmen, d.h. er hat gewissermaßen seine Zustimmung gegeben und das zählt für die wie "selbst gekündigt". Hatte ich auch schonmal erlebt bei einer Bekannten.

Wenn der Sachbearbeiter mit sich reden lässt und je nachdem aus welchem Grund das Arbeitsverhältnis gekündigt wurde, kann man vielleicht noch was machen. Aber ich würde mir nicht zuviel HOffnung machen.

Generell würde ich sowas vorab immer mit dem Jobcenter abklären, damit hinterher nicht solche Nachteile entstehen.

ja nur das problem ist das die firma zu ihm sagte er sei für diesen Job nicht geeignet und deshalb kam es dazu

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@Scoonbydou

natürlich - weshalb sollte auch ein Unternehmen einem Arbeitnehmer kündigen, der für die Arbeit geeignet ist!?

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Ja gerechtfertigt. Dein Mann hat ja quasi der Kündigung "gewollt" (Annahme durch die einvernehmliche Kündigung (Aufhebungsvertrag)). Normaler erwartet das AA auch eine Künidigungsschutzklage. Gut in dem Fall der Probezeit eher nicht. Jetzt hat sich die Firma 2 Wochen Kündigungsfrist gespart das Arbeitsamt einen Teil der Leistung und deun Mann ist der Gelackmeierte. Immer drüber nachdenken was man unterschreibt.

ja, das dürfen die. Denn ein Aufhebungsvertrag wird behandelt wie wenn man selbst kündigt.

Dein Mann hat einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Also ist die Kündigung hinfällig. Wenn er gekündigt worden wäre, hätte er den vollen Bezug bekommen. Bei einer "einvernehmlichen Trennung" nicht. Keine Ahnung, warum dein Mann sich auf so einen Mist eingelassen hat. Warum erkundigt er sich nicht vorher beim Amt, bevor er sowas unterschreibt, was ihm zum Nachteil ausgelegt wird?

ja, denner warja einverstanden. er hätte widerspruch einlegen müssen

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