Mein Mann wurde genau vor 10 Mon. mit einer Geschwindigkeit von über 30h/km in einer 70 er Zone geblitzt. Es wurde ein Fahrverbot von 4 Wochen aus gesprochen.?

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7 Antworten

Hallo crebsanna,

ob ein Rechtsanwalt hier was ausrichten kann, halte ich für Fraglich.

In den Fällen wo ein Regelfahrverbot verhängt werden soll, kann nur in Ausnahmefällen abgewichen werden.

Einmal wurde schon die Ausnahme gemacht. Jetzt ist er innerhalb eines Jahres das zweite mal mit mehr als 26 km/h Überschreitung erwischt wurden, so dass wieder ein Regelfahrverbot von einem Monat blüht.

Letztendlich bleibt ihm nur übrig, sich an die Bußgeldstelle zu wenden (ich würde das persönliche Gespräch wählen) und drum bitten ein zweites Mal eine Ausnahme vom Regelfahrverbot zu machen. Ob dem entsprochen wird, hängt auch viel vom Sachbearbeiter ab. Ich denke allerdings, dass die wenigstens Sachbearbeiter diese Bitte ein zweites mal innerhalb von 10 Monaten erfüllen. Aber er kann ja nichts verlieren, wenn er die Bitte trotzdem stellt. Vielleicht hat er ja Glück, dass er auf einen gnädigen Sachbearbeiter stößt.

Aber ganz klar. Einen Anspruch, dass ausnahmsweise noch einmal vom Regelfahrverbot abgesehen wird, hat er nicht.

Schöne Grüße
TheGrow

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Es heißt "km/h", Kilometer pro Stunde.

Bei 30 Stunden pro Kilometer, wie Du schriebst, wäre er wohl wegen überhöhter Langsamkeit gestoppt worden.

Generell finde ich gruselig, wenn Leute sich von einem Führerscheinentzug freikaufen können, dann aber unbelehrbar sind und wieder deutlich zu schnell fahren.

Es ist möglich, dass durch erhöhten "Rechtsaufwand" die Strafe erneut abgewendet werden kann. Mir ist so ein Fall bekannt, der allerdings schon gut zwanzig Jahre zurück liegt.

Ich finde aber, dass in solchen Fällen ein Führerscheinentzug pädagogisch wertvoller ist, als eine Geldstrafe egal welcher Höhe.

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Er ist 2 x innerhalb eines Jahres mit über 27 km/h zu schnell erwischt worden ! Dieses zieht ein Fahrverbot von einem Monat nach sich ! Ein weiteres " freikaufen " wird wohl nicht mehr gelingen ! Dein Mann braucht seinen Führerschein ? Warum passt er dann nicht auf ihn auf ?

Außerdem muss er aufpassen das ihn die Fahrerlaubnisbehörde nicht Beharrlichkeit vorwirft , wird bei nächsten Verstoß vermutlich kommen !

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Es sieht tatsächlich sehr schlecht aus. Dieses Fahrverbot könnte alleine schon wegen der Beharrlichkeit der Verstöße nicht abzuwenden sein. 

TheGrow hat auch die passende Norm dafür schon angefügt. Jedoch hängt es immer von dem Einzelfall ab. 

Wenn ihr eine Rechtsschutzversicherung habt, empfehle ich euch anwaltliche Beratung einzuholen und ggf. einen Antrag auf Fahrverbotsverzicht zu stellen.  

LG

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Dem gehört der Führerschein für IMMER weggenommen.

Er ist einfach nicht lernfähig!!

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Kommentar von crebsanna
17.05.2016, 21:08

Ja,danke....solche Kommentare kann man sich sparen.....

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Kommentar von merzifonlu
17.05.2016, 21:24

früher aufstehen und langsamer fahren würd ich sagen hoffentlich weg für immer

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Bei 29km/h zu schnell gibt es in der Regel kein Fahrverbot

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Kommentar von TheGrow
17.05.2016, 22:46

Die Bußgeldkatalogverordnung sagt aber was anders:

Auszug aus: http://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/__4.html

§ 4 BKatV - Regelfahrverbot

(2) Wird ein Fahrverbot wegen beharrlicher Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers zum ersten Mal angeordnet, so ist seine Dauer in der Regel auf einen Monat festzusetzen. Ein Fahrverbot kommt in der Regel in Betracht, wenn gegen den Führer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begeht.

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Anwalt wenn der noch was machen kann , wenn 2 sachen so nah beieinader liegen können sie ihn sogar zur MPU schicken.

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