Mein Mann will das 3.Kind nicht!

5 Antworten

Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich der festen Überzeugung, dass sich ein Paar gemeinsam darauf einigen muss, wieviele Kinder es möchte. Es sollte sich auch im vornherein darauf einigen, was im Falle einer Verhütungspanne geplant ist und im Ernstfall dann noch einmal erkenntnisoffen und frei darüber sprechen, wem welches Vorgehen am liebsten wäre.

Wie alt seid Ihr denn? Wenn zum Beispiel beide Kinder schon in der Pubertät sind und das 3. Kind noch mal alles von vorne beginnen lassen würde, so kann ich nachvollziehen, dass es für manche "niedlich und toll", für andere aber einfach der falsche Zeitpunkt ist und Kleinkinderprobleme abgehakt sind. Ich kenne mehrere Ehepaare, die dann die Schwangerschaft unterbrochen haben. Hinzu kommt ja auch, dass ab einem bestimmten Alter die Gefahr von Missbildungen und auch die Gefahren für die Schwangere zunehmen.

Mein Rat: Gehe in Dich, inwieweit Du das Kind wirklich unbedingt willst und inwieweit Du Dir einen Abbruch vorstellen könntest. Versuche Die Argumente Deines Partner anzuhören, abzuwägen und ernstzunehmen. Findet Dann eine gemeinsame Entscheidung, die Eure Familie und Euer beider Wohlergehen nicht gefährdet. Das wichtigste ist, dass Eure bisherige Familie nicht leidet und Ihr Euren Kindern weiterhin ein intaktes, glückliches Familienumfeld bieten könnt.

Das wäre die Ideallösung.

Bestimmen kann aber trotzdem nur die Frau, ganz einfach damit man sie nicht zu einem Abbruch zwingen kann, wenn dieser für sie selbst inakzeptabel ist und auch zu einer Geburt gegen ihren willen dürfen Frauen nicht gezwungen werden, denn das käme einer Vergewaltigung gleich.

Aber du hast schon Recht, jeder sollte seine Ansicht äußern dürfen und wenn es möglich ist, sollte man sich einigen.

Das Problem ist halt, das in dieser Frage die beiden einzig möglichen Lösungsmöglichkeiten extrem gegensätzlich und schwer miteinander vereinbar sind.

Zudem sind die Folgen so oder so massiv.

0
@Kayahi

Natürlich hat die Frau letztlich immer die alleinige Entscheidung über ihren Körper. Nichtsdestotrotz erfordert es die Entscheidung zu Partnerschaft und Familie, dass sie ihren Partner soweit irgend möglich einbezieht und eine für beide tragfähige Lösung gefunden wird.

Das Problem ist in der Tat, dass beide Lösungsmöglichkeiten sehr gegensätzlich und unvereinbar sind. Umso wichtiger, seinen Partner ernstzunehmen und die Familie und Zweisamkeit voranzustellen.

Es gibt durchaus sinnvolle Argument, keine Alters- und Risikoschwangerschaften auszutragen und es gibt natürlich auch Lebensentwürfe, die legitim sind und ohne ein weiteres Kind auskommen. In Deutschland darf man Schwangerschaften abbrechen und man sollte die Freiheit, auszutragen oder abzubrechen auch nach besten Wissen und Gewissen und bester Lebensplanung aller nutzen.

Ich sehe in Schwangerschaftsabbrüchen kein Teufelswerk. Intakte Familien sind unabdingbar und man sollte keine friedliche Partnerschaft und glücklich Familie opfern.

0
@Kajjo

Ich sehe in Schwangerschaftsabbrüchen auch kein Teufelswerk, ich hab auch selbst schon abgetrieben.

Es ist eine Lösung in der Not.

Das wirklich dramatische ist die ungewollte Schwangerschaft, nicht der Abbruch.

Allerdings habe ich mich vollkommen frei dafür entscheiden können und ich denke, dass es für mich unheimlich schmerzhaft gewesen wäre, wenn ich nur meinem Partner, meiner Familie oder sonstwem zuliebe abgetrieben hätte und nicht, weil ich das so wollte.

Deshalb bin ich dagegen, dass Frauen für Jemand anderen abtreiben. Wenn sie das tun, müssen sie es selbst so wollen.

Aber wie gesagt, ideal ist es natürlich, wenn alle dahinter stehen, oder man wenigstens über die A€nsicht des Anderen sprechen kann.

0

Schwangerschaft unterbrochen haben

Das ist sie wieder diese Sprachverschleierung !

Eine Abgetreibene SS kann nicht irgendwann zu einem andern Zeitprunkt fortgesetzt werden,** wie das Wort unterbrochen suggeriert ...**

0
@waldfrosch

Nun, jeden stören andere Dinge.

Mich stört zum beispiel die sprachliche Verteufelung und abwertende Sprachweise in Form des Wortes "Abtreibung". Der offizielle Ausdruck ist einfach Schwangerschaftsabbruch und Punkt. Das ist der neutrale und sprachlich akzeptierte Ausdruck, alles andere ist Politisierung.

Du hast aber recht, dass "unterbrechen" eben nicht "abbrechen" ist und Abbruch hier durchgehend verwendet werden sollte.

0
@waldfrosch

Ja Waldfrosch du hast recht, eine Schwangerschaft wird abgebrochen, nicht unterbrochen, aber aus diesem fehlerhaften Wortgebrauch muss man nicht gleich eine Staatsaffaire machen.

Vielleicht hat sich Kajjo einfach unbedacht so ausgedrückt und meinte es gar nicht so, wie es bei dir jetzt ankommt?

0
@Kayahi

Nochmal: Der richtige Ausdruck ist selbstverständlich "abbrechen". Der Begriff "unterbrechen" ist aber ein früher gängiger fachlicher Euphemismus. Ich werde versuchen, ihn nicht wieder zu verwenden.

Ich wäre froh, wenn diejenigen, die hier so pingelig auf Begriffe wie "unterbrechen/abbrechen" schauten, dann auch nicht extrem abwertende Begriffe wie "Abtreibung" verwenden würden. Das ist nämlich bedeutend weitreichender in seiner verunglimpfenden Form!

Einigen wir uns alle auf Schwangerschaftsabbruch. Das ist neutral und korrekt.

0
@Kajjo

Ich finde den Ausdruck Abtreibung ehrlich gesagt überhaupt nicht verunglimpfend.

Schließlich wird der Embryo bei einem Schwangerschaftsabbruch ja in irgendeiner Form abgestossen, oder eben abgetrieben. Egal ob man nun die Mifegyne anwendet, oder eine Absaugung machen lässt.

Damit muss man leben können, wenn man sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet.

Das ist genauso als würde man ausblenden, dass für unseren Fleischkonsum Tiere getötet werden.

Man muss nicht immer alles schön reden um es akzeptieren zu können.

Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, warum du dich offenbar so von mir angegriffen fühlst, denn eigentlich habe ich mit meiner Antwort versucht dich zu unterstützen.

Ich habe mit Waldfrosch schon oft diese Grundsatzdiskussionen geführt, daher kommt mein leicht sarkastischer Tonfall, aber ich wollte dich keinesfalls mit meiner Antwort angreifen.

0
@Kayahi

Ich fühlte mich nicht von Dir angegriffen, sondern meine Bemerkung bezog sich auf Waldfrosch. Ich habe Deinen Beitrag durchaus als Unterstützung wahrgenommen und danke Dir dafür. Es tut mir leid, dass es hier zum Missverständnis gekommen ist. Wir haben beide ähnliche Ansichten zum Thema, hier und in anderen Threads.

Nichtsdestotrotz ist "Abtreibung" nach allgemeinen Verständnis abwertend und "Schwangerschaftsabbruch" ist neutral. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, werden Tiere zum Beispiel geschlachtet und nicht ermordet. Begriffe tragen oftmals mehr Bedeutung als nur die Hauptfacette.

Nur Abtreibungsgegner verwenden den Ausdruck Abtreibung. Wenn man neutral schreiben will, sollte man von Schwangerschaftsabbruch sprechen.

0

Schon ulkig, einem Mann, der bereits Vater von zwei Kindern ist, sollte man eigentlich schon zutrauen, über Empfängnis und eben auch Empfängnisverhütung Bescheid zu wissen. Er hätte sich ja sterilisieren lassen können, wenn er definitiv keine weiteren Kinder will, oder eben andernfalls Kondome benutzen - was in einer Ehe aber wohl eher blöd ist. Dass er das nicht getan hat, war seine Entscheidung: er hat sich bewusst dazu entschieden, das Risiko einzugehen, Dich irgendwann wieder zu schwängern. Das wird er ja wohl hoffentlich nicht mit dem Gedanken gemacht haben, "och, wenn dann doch was passiert kann meine Frau ja abtreiben"?!

Nein, ich denke, auf die Gedanken und Gefühle Deines Mannes solltest Du bei Deiner Entscheidung keine Rücksicht nehmen. Er hat sich bereits bewusst für sich entschieden, nun entscheide Du Dich bewusst für Dich. Tue das, was Du für richtig hältst - und womit Du in Zukunft am besten leben wirst.

Dein Mann hat nicht zu bestimmen, was aus deiner Schwangerschaft wird. Er kann natürlich äußern, dass er kein drittes Kind will, was ja auch durchaus eine verständliche Position ist, aber er darf dich zu nichts zwingen oder überreden.

Nur du allein hast das Recht über deinen Körper zu bestimmen und somit auch über die Schwangerschaft, die in deinem Körper stattfindet.

Dein Mann kann sich natürlich von dir abwenden, aber hat sich zumindest finanziell um euch zu kümmern und vielleicht ändert sich seine Meinung auch im Laufe der Schwangerschaft, oder nach der Geburt.

Die Entscheidung ob du die Schwangerschaft austrägst oder abbrichst, solltest du aber so oder so für dich allein treffen, ohne dass du davon ausgehst, dass dein Mann an deiner Seite steht, damit du auch wirklich hinter dem Entscheid stehen kannst und ihn nicht später bereust.

Ich wünsche dir viel Kraft für diese schwere Zeit und alles Gute für die Zeit danach, egal wie diese aussieht.

Milfegyn?

Hallo meine lieben,

Ich habe am 20.6 mein Termin für den Schwangerschaftabbruch, werden damit die ersten beiden Tabletten sofort verabschreit? Oder ist es vorab die Besprechung? Eine Freundin meinte ihr wurden die Tabletten am Muttermund platziert. Ich weiß von der Einnahme der Tabletten. Falsche Erkenntnisse meinerseits?

Danke im Voraus ❤️

...zur Frage

Was haltet ihr von einem Schwangerschaftsabbruch / einer Abtreibungen bei jungen Frauen?

Ich habe mir schon öfters über dieses Thema Gedanken gemacht und würde gerne wissen, was ihr davon haltet.

Nehmen wir mal an, ein Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren wird ungewollt schwanger (Coitus Interruptus, geplatzes Kondom, weder Pille noch Minipille). Nun, in unserer Gesellschaft sehen es manche als Kindsmord an, wenn man das Kind abtreibt, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, denn ich meine, in den ersten paar Wochen sieht man doch kaum etwas. Auch wenn man mal bedenkt, dass man selbst noch eigentlich ein Kind ist und schon in solch jungen Jahren so viel Verantwortung tragen muss. Hinzu kommt, dass die meisten in dem Alter nicht einmal eine Ausbildung haben und auch nicht ihr eigenes Geld verdienen. Was will man dem Kind später bieten? Und was würden die Kinder von einem denken, wenn sie später erfahren, dass sie eigentlich kein geplantes Kind waren?

Selbst wenn das Mädchen das Kind behalten möchte, müssen das nicht unerträgliche Schmerzen bei der Entbindung sein?

Was haltet ihr davon?

...zur Frage

Was spricht alles gegen eine Abtreibung?

Ich möchte mein Kind gerne bekommen, die Situation ist allerdings nicht einfach und die Frage der Abtreibung steht im Raum. Der Zeitpunkt ist total ungünstig und wir haben überlegt die Schwanngerschaft auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Das wäre für mich aber wahrscheinlich nur ein Ersatz und das möchte ich nicht. Mit welchen schlagkräftigen Begründungen kann ich mich gegen eine Abtreibung rechtfertigen?

...zur Frage

Schwangerschaftsabbruch in England?

Hallo, es ist ein Referat. Voraussetzungen? Regeln? Gesetzt? Infos, danke.

...zur Frage

Ungewollt schwanger und Freund ist total fertig mit den Nerven, weil ich abtreiben will?

Hallo,

mein Freund und ich sind seit 6 Jahren zusammen. Er wird im April 22 und ich bin im Dezember 20 geworden.

Seit Mitte Dezember wissen wir, dass ich schwanger bin. Meinerseits ungewollt und seitens meines Freundes bloß nicht geplant. Er will dieses Kind unbedingt. Ich nicht. Ich möchte kein Kind, weder jetzt noch später. Das Beratungsgespräch hätte ich bereits und morgen wäre der Termin für den Abbruch. Mein Freund ist total fertig mit den Nerven und ist überhaupt nicht zufrieden mit meiner Entscheidung, hat sich die letzten Nächte ins Wohnzimmer verkrümelt und spricht kein Wort mehr mit mir.

Ach... ich mag Kinder nicht... sie sind laut, schreien nur herum und machen Dreck. Ich wollte nie Kinder und jetzt... mein Freund heult den ganzen lieben Tag lang, ist sauer und ich starre abwechselnd auf diesen bescheuerten Beratungsschein und das Ultraschallfoto. Was macht man in so einer Situation? Mein Freund macht mir total das schlechte Gewissen, wenn er rum heult. Ich liebe diesen Menschen und will ihm nicht weh tun, aber anscheinend bin ich gerade dabei.

Ich habe nicht mehr viel Zeit zum Nachdenken... und dem Treffen meiner Entscheidung. Ich habe einfach Angst, dass es die Falsche ist und ich es bereuen werde. Sowohl die eine, als auch die andere. Kann mir nicht irgendwer diese Entscheidung abnehmen?

Ich würde gerne ein paar Meinung von euch zuhören bekommen. Vielleicht war jemand von euch schonmal in der selben Situation... oder in einer ähnlichen.

Ich bin einfach fertig mit der Welt und kann nicht mehr klar denken.

...zur Frage

Abtreibung mit 17 wie hoch sind die Kosten und braucht man die Einwilligung der Eltern bzw. müssen die was davon mitbekommen?

Wie läuft so eine Abtreibung ab. Und müssen die Eltern was davon mitbekommen. bin nämlich gerade in einer schwierigen Situation es könnte eine Schwangerschaft bei mir besten und ich möchte es aber auf jedenfall abtreiben lassen meine Eltern dürfen aber nichts davon mitbekommen. (1.meine Eltern sind sehr religiös.2.ich will keine Kinder und bin im moment in meinem abschlussjahr)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?