Mein Mann muss wieder ausreisen?! Fiktionsbescheinigung

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3 Antworten

dass die Heirat keine absicht war und dass er nicht desewegen in Deutschland eingreist ist

Genau das glaubt man ihm aber nicht. Zum Heiraten benoetigt man schliesslich auch einiges an Papieren, die man normalerweise nicht staendig mit sich rum schleppt und die teilweise auch erst einmal extra besorgen muss. Diese Muehen haette er vor der Abreise sicher nicht auf sich genommen, wenn er die Reise voellig ohne Heiratsabsichten angetreten haette.

Dann auch noch die Nummer mit Daenemark. Dass das Heiraten dort etwas einfacher geht als in Deutschland, weiss eigentlich auch nur, wer sich vorher schon mit dem Thema beschaeftigt hat.

Die "Spontanhochzeit" nimmt man euch also nicht ab und geht vielmehr von einem gezielten Visummissbrauch sowie von bewusst falschen Angaben bei der Visumbeantragung aus.

Die Auslaenderbehoerde schickt ihn nun auf die sog. "Ehrenrunde". Er muss nun wieder in sein Heimatland zurueck und kann dann von dort aus das richtige Visum (Nachzug zum deutschen Ehegatten) beantragen. Wenn er die hierfuer erforderlichen Voraussetzungen erfuellt - offen duerfte hier eigentlich nur noch die A1 Sprachpruefung sein - wird er das dann auch bekommen.

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Sieht nicht wirklich gut aus für Euch, es sei ...siehe letzte Zeile, ....

gab mal den Fall, nur da war es eine Frau, die hierbleiben wollte:

Auch die zum Zwecke der Heirat erfolgte Ausreise der Antragstellerin und ihres Ehemannes nach Dänemark und die unmittelbar danach erfolgte Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland begründet kein Aufenthaltsrecht aus Art. 18 Abs. 1 EGV zugunsten der Antragstellerin ** Nach der EuGH-Rechtsprechung zu den so genannten Rückkehrerfällen ist**** zunächst Voraussetzung, dass Drittstaatsangehörigen nicht nur vorübergehende Aufenthaltsrechte in einem Mitgliedstaat zugestanden haben******

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Sucht euch einen Anwalt, bei solchen Angelegenheiten ist man gegenüber Behörden einfach im Nachteil und kennt seine Rechte nicht.

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