Mein Mann knallte auf Sommerrodelbahn (alkoholisiert) mit seinem Schlitten ins Ziel - Er verletzte ein Mädchen - Was tun?

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9 Antworten

Der Betreiber der Bahn hat dafür vorzusorgen das nichts passieren kann. Daher ist einzig und allein dem Betreiber und den Aufsichtspersonen Fahrlässigkeit vorzuwerfen.  In dem Fall ist der Betreiber gegenüber dem Mädchen Haftpflichtig. Dein Mann kann nur als Zeuge in Frage kommen.  Trotzdem ist es ratsam, Eure eigene Haftpflichtversicherung darüber zu informieren. Sollte die geschädigte oder deren Krankenversicherung,  bzw der Betreiber der Bahn wegen evtl. entstandener Personen oder Sachschäden sich an deinen Mann wenden und Schadensersatz fordern, wendet Eure Haftpflichtversicherung unberechtigte Ansprüche gegen Euch ab.

Auch ein Hinweisschild "Benutzung auf eigene Gefahr"  entlässt den Betreiber nicht aus seiner Haftung....  genauso wenig wie Eltern für Ihre Kinder haften. Diese Hinweisschilder sind Gegenstandslos zumal Aufsichtspersonen vor Ort waren und eine solche fahrt wahrscheinlich auch kommerziell war.(Eintritt auf das Gelände bzw. Fahrpreis fürs rodeln.)

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Kommentar von DerHans
22.05.2016, 16:11

Wenn er ungebremst auf den Schlitten seiner Frau aufgefahren ist, ist das schon grob fahrlässig. 

Wenn er keine Haftpflichtversicherung hat, wird die Betriebshaftpflichtversicherung des Bahnbetreibers ihn persönlich in Regress nehmen

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Ich bin mal ganz offen....es ist beschämend, das ihr euch mehr Gedanken darüber macht wie ihr mögliche milde aus der Sache rauskommt.....anstatt euch nach dem Wohlergehen des verletzten Kindes zu erkundigen. 

Ihr plant sogar zu lügen.....

Von mir gibt es dazu keine " Tipps " und ich denke ihr werdet so auch Probleme mit eurer Rechtsschutzversicherung bekommen. 

Seid ehrlich und steht dazu, Zeugen gibt es wohl genug....mehr gibt es wohl dazu nicht zu sagen. 

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Kommentar von RudiRatlos67
22.05.2016, 16:38

Ich kann hier nicht erkennen das man lügen oder relevante Fakten verschweigen will.  Außerdem kennt niemand die Sorge um die verletzte die diese Familie hat. Nur weil nicht darauf eingegangen wird heißt das nicht das keine sorge oder bedauern vorhanden ist.  Und neben der Sorge um die verletzte ist es durchaus nachvollziehbar und legitim sich um die eigene Rechtslage zu sorgen. Soll die Familie jetzt den Kopf in den Sand stecken und beim lieben Gott um Hilfe ersuchen? Damit ist auch niemandem geholfen.  Auch beim Verursacher hängt möglicherweise die Existenz der ganzen Familie am seidenen Faden.  Denn es gilt: vor Gericht und auf hoher See bist Du in Gottes Hand.

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Nach 2 große Bier und 2 Kurzen auf die Rodelbahn zu steigen ist alleine schon sehr gewagt, wenn dann auch noch die eigenen Kinder dabei sind, ist das absolut unverantwortlich.

Wie auch immer ich könnte mir vorstellen, dass die allgemeinen Geschäftbedingungen der Bahn eine Benutzung unter Alkohol ausschliessen. Von daher müsste Eure Privathaftpflicht zahlen falles es dazu kommen sollte.

Ob man das mit dem Alkohol sagt oder verschweigt ist jedem seine Entscheidung.
Allerdings sollte Dein Mann schon alleine wegen der Vorbildfunktion seine Schuld eingestehen und auch den Alkohol erwähnen.

Denkt mal darüber nach, Euch proaktiv bei dem Betreiber zu melden und Euch nach dem Zustand der Kinder zu erkundigen.

Stell Dir mal vor es wären Deine Kinder, die von einem Schlitten auf der Bahn verletzt worden wären weil ein anderer Fahrgast aufgrund von Alkoholgenusses einen Auffahrunfall verursacht hätte.

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Jetz nochmal Butter bei die Fische.....
Es ist ausgeschlossen, dass Dein Mann in diesem Fall belangt werden kann..... Ausser er hat sich eklatent über vorhandene Sicheritsbestimmungen die auch für ein Kind verständlich und unausweichlich sind, hinweggesetzt, oder technische Manipulationen an der Anlage oder deren sicherheitseinrichtungen bgangen. Falls Kinder diese Rodelbahn ohne mitfahren der Eltern benutzen dürfen (das scheint ja der Fall zu sein, oder sind Eure Kinder in den Rodeln von Erwachsenen mitgefahren?), muss es von technischer bzw. physikalischer Seite hundertprozent gewährleistet sein, dass solche Unfälle ohne Manipualtion an der Einrichtung oder deren Technischer oder physikalischer Gegebenheiten überhaupt möglich sind.
Eine technische Einrichtung, die allein schon durch ihre Bauart oder ihrer technischen- bzw. physikalischen Gegebenheiten einen solchen Unfall erlaubt, darf in Deutschland überhaupt nicht öffentlich betrieben werden. Es gibt zuständige Einrichtungen wie Bauamt oder TÜV die den Betrieb der Anlage und deren technische und physikalische Sicherheit regelmäßig überwachen und längst hätten untersagen müssen, wenn Solche Unfälle ohne technische Manipulation oder nach sachgerechter Einweisung und deren Einhaltung möglich sind.

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1. Mal Strafrecht (Körperverletzung) und Zivilrecht (evtle. Heilungskosten, wenn verletzt, Regress der Krankenkasse!, ect) auseinanderhalten.

2. Auf den Anwalt hören bzw. ihn fragen *)

*) Was man sofort wechseln sollte, wenn man ihm nicht vertraut: Partner, Arzt, Anwalt, Steuerberater

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Erstmal abwarten, ob überhaupt etwas nachkommt. Alkohol kann eh nicht mehr nachgewiesen werden, ist auch nicht relevant.

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Das ist ja so wie im Schwimmbad in den Rutschen und somit seit ihr fein raus. Der Veranstalter muss sichern.

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Hoffentlich habt ihr eine Haftpflichtversicherung. Sonst kann euch das teuer zu stehen kommen.

Aber den Alkoholkonsum kann ja im Nachhinein niemand mehr beweisen.

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Kommentar von RudiRatlos67
22.05.2016, 16:08

Gibt's denn an der Bahn ein Alkohol Verbot?  Falls ja, hätte das Aufsichtspersonal die Fahrt überhaupt nicht gestatten dürfen.

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