Mein Mann hatte 2000 einen Arbeitsunfall,Folge Schulterverletzung wird von der BG n.anerkannt.Rechte

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2 Antworten

Mein Vater hatte 1998 einen Arbeitsunfall, stürzte durch eine Luke und verletzte sich schwer an der Wirbelsäule. Wurde von den Kollegen, bis zum Eintreffen des Rettungswagens, aus der Unfallstelle entfernt - Betrug an dem armen Mann - und sogar auf die Beine gestellt. Im Krankenhaus wurde er falsch gelagert, nach 3 Wochen wieder zu Arbeit geschickt. 3 erfolglose Anläufe bei der Wiederaufnahme seiner Tätigkeit hatte noch eine Kur zu Folge gehabt, dann Frühverrentung, an seiner Wirbelsäule wuchs eine "Knolle" über die verletzte Stelle und drückte auf ein Nerv, er konnte sein rechtes Bein kaum bewegen, Sitzen, Liegen, Gehen war nur in beschränkten Zeiträumen möglich. Ein Gutachten jagte den anderen, mehrere Gänge nach Karlsruhe - Sitz der BG-Bau - und am Ende kam ein Fazit, das jede Beschreibung spottet: sein Unfall sei Schicksalhaft gewesen, Anhand der Krankenakte, Krankheitsverlauf, Lebenslauf sieht die BG-Bau kein Unfallrentenanspruch, kein Zusammenhang zwischen Unfall und totaler Erwerbsunfähigkeit, eine Rente wird nicht gewährt. Ein weiterer Gang vor dem zuständigen Sozialgericht brachte aus, wie es hieß "formalen Gründen" kein Erfolg, Behinderteneinstufung nicht anerkannt. Als das alles abgeschlossen war, brach bei dem armen Mann eine MAgen-Darm-Krebs aus, binnen weniger Monaten war er verstorben. Als Fazit kann ich Euch folgendes schreiben: Arbeitengehen war ABSOLUT FALSCH!!! Ein ursächlicher Zusammenhang zw. Unfall und eingetretene Arbeitsunfähigkeit wurde hierdurch AUSGEHEBELT. Der gute Wille, wieder auf die Beine zu kommen, Arbeitswille und -fähigkeit zu zeigen zahlt sich nicht aus. Bei soetwas kennen die Bürokraten, in welcher BG sie auch immer sitzen mögen, kein Pardon, da wird abgewehrt, abgelehnt was nur ein kleines Körnchen Zweifel irgendwo entdecken lässt. Eine etwas milder, ungeschickt formulierter Einwand, Widerspruch kann ganze Verfahren kippen. Lasst nicht locker, nehmt einen guten Anwalt, aber die BGs lassen einen am langen Arm aushungern. Die Antragsteller haben in den seltensten Fällen einen solch' langen Atem, diese BGs sind mit Rechtsverdreher aller Art sehr gut ausgestattet. Lasst nicht locker, viel Ausdauer, Glück und einen starken Biß wünsch'ich Euch!

ich kann hier noergelix nur voll zustimmen, da ich es selbst erleben musste. hatte 2007 motorradunfall. keine frakturen, nur sht,lws,hws, prellungen. der doc wollte mich komischerweise sehr schnell zur arbeit schicken, was ich auch tat. bin dort umgefallen, blackout aufm auge. konnte aber erst 2 tage später zum doc, da ich dienst machen musste ( krass, war aber so, weil ich mein job nicht verlieren wollte). dann als notfallpatient in uni. haben nix gefunden und als simulant gestempelt. heute (seit 2010) in eu-rente, blind auf einem auge, kognitiv, hirnstammschaden. dies wurde alles in einer von mir gewählten klinik erkannt, weil ich den sagte ich will ins ausland. naja, wurde dann in rente geschickt. also, absolute vorsicht bei BG und versicherungen. die zocken uns alle ab, wo sie können. klage ist eingereicht und ich mach mir wenig hoffnung, weil ich mich 3 jahre zur arbeit geschleppt und gekämpft habe.

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@hendy70

achso, in der eha hatte man auch meine schulter untersucht und angerissene sehne und sprengung des a/c gelenks festgestellt. schulterschmerzen satt, aber hat sich keiner was von angenommen.

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Wendet Euchan den am http://www.vdk.de Die können Euch helfen. Glaube mir, die werdet Ihr brauchen.

Ja, das würde ich auch tun und vorschlagen.

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Die Bau BG auf Schadensersatz verklagen. Wegen dem Versäumnis, den Geschädigten zum Durchgangsarzt zu schicken (kommt ev. einer unterlassenen Hifeleistung gleich).

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