mein mann hat ein haus geerbt und will es mir schenken

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Ihr Mann sollte zweckmäßig mit den Brüdern folgendes verhandeln und verbindlich mit ihnen vereinbaren:

  1. Feststellung des Wertes des Hauses zum Zeitpunkt des Erbfalls (in 1991 war es 100.000 DM wert, wieviel z.Zt. des Erbfalles ?))

2.Feststellung der Werterhöhung durch Ihre nach dem Erbfall erbrachten Verbesserungsleistungen für das Haus

3.Fetstellung, dass in Bezug auf die Werterhöhung keinerlei Ansprüche der Brüder bei einem etwaigen Verkauf bestehen

4.Feststellung und .Vereinbarung mit den Brüdern, dass sie im Fall des Notverkaufs
des Hauses ihe Anteile nur aus dem Wert Ziffer 1) verlangen können. Somit würden Ihre Aufwendungen, soweit sie sich im Verkaufserlös niederschlagen, bei Ihnen voll verbleiben.

5.Schenkuing des Hauses an Sie würde wohl, wie schon imager761 bemerkt hat, möglicherweise den Anspruch der Brüder auslösen (vorbehaltlich der auch von imager 761 angeregten Prüfung des Testamentswortlauts), wäre also "kontraproduktiv".

Der Vorschlag setzt natürlich voraus, dass die vier Brüder in gutem familiären Kontakt stehen und die Einsicht haben, dass Sie und Ihr Mann nicht eine Menge Geld in das Haus investieren können, wenn die Gefahr besteht, dass Sie bei einem Notverkauf die Investitionen nicht mehr voll zurück bekommen, sondern auch sie praktisch mit den Brüdern teilen müssten. Sollten die Brüder allerdings im Streit miteinander liegen, würde ich mir sehr überlegen, weiteres Geld in das Haus zu stecken, sofern Sie ernstliich fürchten müssten, das Haus nicht halten zu können (was Sie aber doch offenbar vermeiden möc hten).).

Hallo,vielen Dank für die Antwort. Mit den Brüdern können wir nichts verhandeln,da das Verhältnis gleich Null ist.Im Gegenteil die sind wie die Geier und nur auf Geld aus.Laut Tetament steht, beim Verkauf sollen die Brüder zu je einem Viertel an dem Erlös beteiligt werden.Da steht nichts von drinne,dass er das Haus nicht veschenken darf.Zum Zeitpunkt des Testamentes war mein Mann noch nicht verheiratet.Die Erben meines Mannes sind von dieser Beteiligung an die Brüder nicht verpflichtet.Wenn mein Mann mir nun das Haus schenkt heisst das ja nicht,dass ich das Haus sofort verkaufen will nur wir wollten uns im Notfall dadurch absichern.

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@elianne

Da Sie zur Schenkung des Hauses ohnehin einen Notar brauchen (denn nur bei notarieller Beurkundung könnte das Haus wirksam auf Sie übertragen werden), empfehle ich Ihnen, diesen (vertrrauenswürdigen) Notar aufzusuchen, ihm das Testament vorzulegen und ihn zu fragen, ob er aufgrund des Testamentswortlauts der Meinung ist, dass die >Zahlungspflicht an die Brüder nur bei einem entgeltlichen Veräußerungsgeschäft anfällt, aber nicht bei einer Schenkung , zudem an die Eheffr Wenn der Notar die Schenkung insoweit für unbedenklich hält, dann tun Sie es.

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Erst einmal müsste man wissen, wer der Erblasser ist, bzw. in welchem Verwandtschaftsverhältnis dieser zu Ihrem Mann und seinen Brüdern steht. Dann ist mir unklar, wie Ihr Mann einerseits den Pflichtteil bereits gezahlt haben kann, aber andererseits diesen offenbar noch einmal zahlen soll, wenn er das Haus verkauft? Entweder der Pflichtteil wurde gezahlt oder er wurde nicht gezahlt....ansonsten hilft ein Wertgutachten um den richtigen Wert des Hauses zu ermitteln. Danach wird dann auch der Pflichtteilsanspruch berechnet.

Hallo,vielen Dank für die Antwort. Erblasser war der Vater.Er hat dafür gesorgt,dass mein Mann Alleinerbe ist.Die Brüder haben laut Tetament auf alle Pflichteilsansprüche verzichtet.Dennoch hat mein Mann einen gewissen Geldbetrag an die Brüder ausbezahlen müssen,weil der Notar der damals das Testament aufgesetzt hatte sagte,dass mein Mann um diese Vepflichtung nicht herum kommt.Trotzdem soll mein Mann beim Verkauf des Hauses zusätzlich nochmals je die Brüder zu je einem Viertel an dem Erlös beteiligen.Mein Mann hat ja schon wie gesagt einige zehntausend Euro und Eigenleistung in das Haus Investiert und wenn wir mit der kompletten Sanierung fertig sind,hat das Haus ja einen ganz anderen Wert,Wie können wir uns da absichern,da das Verhältnis zu seinen Brüdern gleich null ist.Die sind wie die Geier warten nur darauf,nochmehr Geld zu kriegen obwohl die so gut wie nie für die Eltern da waren und mein Mann sich schon in jungen Jahren um die Eltern und das Haus gekümmert hat,deswegen sollte mein Mann ja auch Alleinerbe werden.

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@elianne

Wieso haben die Brüder "laut Testament" auf alle Pflichtteilsansprüche verzichtet? Dann müssten sie ja mit dem Vater gemeinsam ein Testament aufgesetzt haben? Ansonsten kann der Vater zwar die Söhne enterben, aber dennoch steht ihnen der Pflichtteil zu. Also entweder wurden die Pflichtteilsansprüche erfüllt oder es gibt im Testament noch eine zusätzliche Bestimmung, dass die Brüder - trotz der Pflichtteilsansprüche - noch am Erlös der Hausverkaufs beteiligt werden? Wenn Ihr Mann Ihnen das Haus verschenkt, steht er trotzdem in der Verpflichtung, seine Brüder - laut Testament - zu bedienen. Es wird immer das Erbe zu Grunde gelegt und das war das Haus, egal, ob er es jetzt verschenkt.

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Ohne genauen Wortlaut der entsprechenden Verfügungen ist eine zielführende Antwort nicht möglich.

Entweder wurde mit Pflichtteilsauszahlung an die Brüder das Testament erfüllt, da es mit Eigentumseintrag deines Mannes in der Familie blieb oder die "Verkaufsklausel" wurde unabhängig davon eben so gewählt, daß auch bei einem nachträglichen Verkauf Erlösanteile auszubezahlen wären.

In dem Fall würde auch einen Schenkung an dich den Sachverhalt nicht ändern: Mit Übergang des Eigentums an ein Nicht-Familienmitglied wäre der anteilige Verkehrswert fällig.

G imager761

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Danke im vorraus

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