Mein Mann hat Demenz und dadurch wird er handgreiflich. Was kann ich rechtlich machen?

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Es gibt Beratungsstellen wie Pflegestützpunkt, VDK, Seniorenbüro der Stadt, oder auch ambulante Pflegedienste beraten. Wichtig ist, dass er neurologische Untersuchungen erhält. Auch eine amtl.Betreuung wäre angesagt. In euerm Fall wäre auch darüber nach zu denken ihn in eine vollstationäre Einrichtung zu geben.

Bei MS gibt es erhebliche Wesensveränderungen, die sich bei Ihm so zeigen wie du es greschildert hast. Eine Demenz bei MS kann leider auch auftreten, ( ist aber sehr selten) da durch die entzündlichen Prozesse der Nerven auch die Gehirnnerven bertroffen sind.

Schaue auch mal hier:

http://www.lebens-wille.de/hauptseite.phtml?show=F00-F99-01-demenz-06

Erst einmal vielen Dank für deine Antwort! Ich war schon zur Beratung beim Gesundheitsamt ( diese bieten hier bei uns im Kreis solche Beratungen für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen an). Diese Mitarbeiterin sagte zwar, ich soll eine Betreuung beantragen, aber sie sieht die Chancen eher gering an. Mein Mann würde ja wahrscheinlich alles abstreiten und ich würde ihn so beschreiben, dass er ihrer Meinung nach sicherlich noch ganz gut reden könnte bei einer Befragung. Deshalb könnte es gut sein, dass er keine Betreuung bekommt. Und freiwillig macht er es sicherlich nicht. Ich fand es schon merkwürdig, was diese Dame da sagte. Ich erwähnte einige "Kracher" von ihm. Und das ist alles schon ziemlich hart gewesen. Wie sie dann auf so etwas kommt, weiß ich nicht. Klar, er wird es nie zugeben, was er macht und gemacht hat. Und er kann sich ja auch noch ganz gut ausdrücken. Man merkt es eben am meisten mit der Demenz, wenn man oft mit ihm zu tun hat. Aber diejenigen, die das prüfen, kennen sich ja wohl aus und kennen die Ausreden der Betroffenen usw. Das Schlimme ist ja, dass ich zwei Kinder habe, die erst 7 und knapp 10 Jahre sind. Er kann diese nicht mehr betreuen, geschweige das Sorgerecht ausüben. Momentan brauche ich ja immer noch seine Unterschrift für alles. Ich möchte mit seinem Neurologen sprechen, der vor knapp zwei Jahren schon zu einer Betreuung dringend geraten hat. Ich habe Angst vor den Konsequenzen, wenn ich diese Betreuung beantrage. Er macht mir seit Jahren das Leben zur Hölle. Ich möchte eh weg von ihm, bin längst getrennt, aber lebe noch mit ihm unter einem Dach. Das mache ich nur, dass meine Kinder der Wohnort wegen der Schule bleibt, bis wir was anderes gefunden haben. Er hasst mich dafür, dass es mir besser geht als ihm, gibt mir kein Geld usw. Das alles muss geregelt sein. Ich hoffe, dass ich bald weiter komme!

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Sei nicht gewalttätig ihm gegenüber sondern mach seine hand oder so einfach von dir weg (langsam wegdrücken).Red mit ihm über schöne sachen dir er mag und dröste ihn.Streichel ihm über den Arm und sei einsichtig mit seinen behauptungen aber bleib bitte sanft.Aber es gibt ja auch beratungsstelllen.:) hoffe ich konnte helfen:)

Lieb von dir gemeint! Die Zeiten sind schon lange vorbei, mit ihm in dem Moment in Ruhe vorgehen zu können. Er fängt z.B. mit bösen und schlimmsten Beschimpfungen an, wenn ich gar keinen Ton von mir gebe und in einem anderen Raum bin. Gebe ich keine Antwort, wird er auch sehr böse. Aber trotzdem danke!!

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Ich bin Fachkraft für dementiell erkrankte Menschen. Es passt hinten und vorne nicht, was du sagst. Dein Mann steckt deutlich noch in der ersten Stufe der Demenz. Ich denke mal, ohne dir zu nahe treten zu wollen, da gibt es andere Probleme. Noch nie habe ich während meiner Zeit als Betreuungsassistentin gehört, das diese Menschen eine Verfügbarkeit über ein Sorgerecht oder einer einstweiligen Verfügung erlangt haben. Du fragst uns hier und gibst dann Kommentare ab, dir die nicht helfen werden, da du ja anscheinend trotz deiner Probleme alles besser weist. Wünsche dir trotzdem viel Glück

Oh, da täuschst du dich aber! Besser wissen wollte ich noch nie etwas! Aber vielleicht weiß ich es besser als du! Ich wollte, ich sage es nun noch einmal deutlich für die, die es immer noch nicht verstanden haben, lediglich über RECHTLICHE Dinge Tipps erhalten. Wenn du tatsächlich Fachkraft bist, wundere ich mich sehr über solche unqualifizierte Auskünfte! Ich bin selbst Krankenschwester, habe genug mit entsprechenden Erkrankten gearbeitet. Rechtliche Erfahrung fehlt mir lediglich. Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel verändert in dem Bereich. Aber als "Fachkraft" weiß man das ja! Wie willst du durch paar Sätze von mir eigentlich eine Diagnose abgeben? Das sollte man den wirklichen Fachkräften überlassen, wie den Ärzten! Mein Mann macht Dinge, die nicht mehr einem Verhalten bei Demenz im Anfangsstadium entsprechen, hat mittlerweile entsprechende Diagnosen vom Neurologen (!) bekommen, hat 2009 schon die Diagnose Demenz bekommen ( nach 6 Jahren also noch Anfangsstadium??!), schlägt mich wegen Antworten, die ihm nicht passen und das vor seinen Kindern, weiß die Geburtstage und Alter seiner Kinder nicht mehr usw..., usw......). So, was willst du überhaupt erzählen? Wichtig tun, mehr nicht. Nächstens beantworte solche Fragen nicht und lese dir den Text erst einmal richtig durch! Und ob es noch andere Probleme gibt, tut denke ich hier nichts zur Sache! Wenn sich jemand das Bein bricht, hat er eine Fraktur. Egal, ob es in der Beziehung noch andere Probleme gibt oder nicht. Oder hat er wegen anderer Probleme plötzlich trotz Diagnose "Fraktur" dann doch nur eine Prellung?

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