Mein Mann fährt schon wieder betrunken mit dem Auto. Was soll ich denn machen?

15 Antworten

Dein Mann ist ein sog. Epsilon-Trinker, ugs. auch "Quartalsäufer" genannt.

Er ist zwar (noch) nicht alkoholsüchtig, aber definitiv alkoholkrank und sollte dringend eine Therapie machen.

Wenn du sein Verhalten tolerierst, unterstützt du ihn nur noch. Sollte er in diesem Zustand einen Unfall bauen, dann wirst du dir ewig deswegen Vorwürfe machen.

Pack deine Koffer und zieh aus. Und ruf die Polizei an, die sollen mit einem Alkomaten auf ihn warten...

Wenn er deswegen seinen Job verliert, dann ist das sein Problem - aber es ist immer noch besser, als nur abzuwarten, bis Unschuldige wegen seiner Verantwortungslosigkeit zu Schaden kommen! 

Letztendlich bringt er sich und alle anderen in Gefahr wenn er so fährt, wernn er um 6 noch richtig "gesoffen" um 9 Uhr los fährt und 100km fährt dan wird er bei Ankunft evtl noch genug Alkohol im Blut haben damit der Führerschein weg ist.

Der Drastischste Weg wär die Polizei anzurufen und sagen du kannst deinen Mann nicht von ab bringen und sie sollen kommen dan warten die bei dir bis er kommt und machen nen Alkohol test.

Das das einen Streit gibt ist klar aber wenn der Führerschein mal weg ist wegen dem Alkohol dan ist das ne Konsequenz die er direkt spürt und nicht erst wenn er jemanden verletzt oder gar getötet hat.

Aber letztendlich deine Entscheidung...

Offensichtlich ist sich Dein Mann über die Konsequenzen nicht klar.

Es ist ihm wohl egal, dass er sich selbst und andere hochgradig gefährdet, wenn er stark alkoholisiert mit dem Auto fährt.

Weiß er, dass er seines Lebens nicht mehr froh wird, wenn er in diesem Zustand einen Unfall verursacht und Personen zu Schaden kommen?

Vielleicht sagst Du ihm, dass Du, wenn das wieder passiert, die Polizei benachritigst und er dann erst einmal seinen Führerschein für eine Weile los ist.

Lieber einen Streit riskieren, als zuzulassen, dass u. U. Euer Leben ruiniert wird, wenn tatsächlich etwas Schlimmes passiert!

Ruf die Polizei. Sollten die ihn nicht erwischen, zieh (vorübergehend) zu deinen Eltern, denn das hast du schließlich angedroht. Und fordere deinen Mann auf, etwas gegen seine Alkoholsucht zu machen.

Wer um 4.00 Uhr morgens noch den Standort wechselt, um weiter zu saufen, hat ein erhebliches Alkoholproblem. Das ist letztlich seine Sache - aber, wenn er besoffen fährt und andere Verkehrteilnehmer gefährdet, wird er zu einem Problem für die Gesellschaft. Das müssen wir uns nicht von einem Säufer gefallen lassen!

Nee, er ist nicht abhängig, er trinkt wie schon gesagt vielleicht 5x im Jahr, aber da halt dann kräftig. Ich will nur nicht dass er sich oder andere bei seinen Alkoholfahrten verletzt.

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@kathiai

@ kathiai: So, so, er ist nicht abhängig. Er kann nicht aufhören, wenn er einmal anfängt, aber abhängig ist er nicht. Er säuft bis er sich übergeben muss, aber abhängig ist er nicht. Er verliert die Kontrolle über sein Verhalten, aber abhängig ist er nicht.

Na, dann warte einfach, bis wirklich etwas geschieht - und überlege dann deinen Anteil daran. Schließlich hast du die Augen wie er vor den Tatsachen verschlossen. Hoffentlich trifft es keinen Unschuldigen auf der Autobahn.

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@Schuhu

Ist man denn gleich abhängig wenn man mal einen über den Durst trinkt? Das find ich absolut übertrieben. Der Alkohol ist absolut nicht das Problem. Das Problem ist das Autofahren. Ich finde das Verhalten meines Mannes unreif und absolut unüberlegt, klar. Aber MIR die Schuld an einem eventuellen Unfall zu geben, nur weil ER alle halbe Jahr mal was trinkt find ich nicht in Ordnung.

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@kathiai

@ kathiai

Meinst du ein eventuelles Opfer interessiert es noch, ob der Verursacher Berufssäufer oder Gelegenheitstrinker war?

Tot bleibt tot im schlimmsten Fall. Und dann musst du dir den Vorwurf gefallen lassen, zu gegebener Zeit nichts unternommen zu haben. Nichts anderes.

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@kathiai

Ich will dir nur klar machen, dass das Verhalten deines Mannes nicht sein Privatproblem ist. Ich glaube, dass der Kontrollverlust ("mal einen über den Durst trinken") ein Hinweis auf Alkoholsucht ist.

Wenn er sich zu Hause die Kante gibt und danach auf den Sofa pennt, ist es seine Privatangelegenheit und geht mich nichts an. - Aber wenn er am Straßenverkehr teilnimmt, dann wird es gefährlich.

Schade, dass du die Augen davor schließt und ihn verteidigst (macht er ja schließlich nicht immer). Du hast gesagt, dass du ausziehst, wenn er wieder besoffen fährt - und dann fragst du hier, was du tun sollst. Konsequent sein, bis er konsequent nicht mehr besoffen fährt!

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Moin.

Ich kann mir zwar vorstellen das du als Ehefrau gehörig in der Zwickmühle steckst.

Dennoch: Ich hab null Verständnis für solche allgemeingefährliche Dummheit, wie sie dein Mann an den Tag legt.

Informiere die Polizei, die fangen ihn spätestens beim Eintreffen zu Hause ab.

Ihr werdet beide eures Lebens nicht mehr froh, wenn erst etwas passiert. Er, weil er besoffen gefahren ist und du, weil du nichts unternommen hast.

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