Mein lieber Nachbar über mir

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9 Antworten

ich habe bereits mit dem Nachbar gesprochen. Als er mal wieder 2 Wochen am Stück gebohrt hat. Da sagte er: Ich verschiebe nur den Linoleum. Soviel zum Thema reden.

Er Trampelt wie ein Elefant. Ich habe den Vormieter auch nicht gehört. Nicht in diesem Maße. Er redet laut(3 Uhr Nachts!) mit sich selbst. Schranktüren werden zugeknallt. Gepolter(undefinierbar)

Und zum Thema Vermieter anschreiben: Das habe ich. Mehrfach. Sogar mit Zeit und Störungsgeräusch notierte Listen( seit 4 Monaten ca). Ich flippe echt bald aus. Nichts passiert.

aline1507 12.02.2008, 03:09

Um 3 Uhr nachts bohren oder Linoleum verschieben geht ja garnicht - wenn deine Vermieter nicht reagieren würde ich mal zu nem Mieterverein gehen und mich beraten lassen, wie du da am Geschicktesten vorgehst.

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kbra01 12.02.2008, 06:47

Das sogenannte "Lärmprotokoll" sollte von mehreren Mietern mit unterzeichnet werden.

Der Vermieter wird eine fristlose Kündigung vor Gericht nur dann durchsetzen können, wenn die Beweislage so ist, daß dieser Mieter nicht nur einzelne Nachbarn stört, sondern eine nicht mehr tolerierbare Belastung für den gesamten Hausfrieden darstellt.

Diese "Lärmprotokolle" sind übrigens keine Erfindung der Vermieter (Schikane oder so), sondern das verlangen die Richter im Amtsgericht als Beweismaterial.

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Es ist schwer, eine objektive Reaktion zu formulieren.
Zum einen wissen wir ja nicht, was genau nervt? Ist er tatsächlich ein Mensch, der das Wort Rücksicht nicht kennt. Gibt's ja genug, auch in meiner Umgebung. Kannste nichts machen. Die sind halt so und haben's nicht gelernt.
Zum anderen gibt es um mich herum auch Menschen, die selbst ein Kühlventilator des PC's schon nervt. Für mich unerklärlich ( Weichei ).
Ein "Gespräch" wird da mit beiden Typen nichts bringen.
Wenn jemand Nachtschichten fährt, ist er für mich schon mal kein Assi, sondern ein Mensch, der seinen Aufga´ben und Pflichten nachgeht.
Solltest Du einen leichten Schlaf haben, versuch's doch mal mit Ohrstöpseln.

Es ist sicherlich kein einfaches Miteinander, wenn zwei unterschiedliche Lebensrythmen aufeinander treffen. Auch ich tendiere zum Vorschlag von aline1507, das pers. Gespräch zu suchen. Vielleicht ist dem Mieter über Dir gar nicht bewusst, dass er zu laut ist.

Allerdings muss er als Nachtschichtarbeiter genauso die Nachtruhe einhalten, wie andere und geniesst nur bei der Erlaubnis des Duschens gesetzlichen Schutz.

Wenn ein persönliches Gespräch nichts bringt, dann hast Du sicherlich die Möglichkeit, eine schriftliche Beschwerde an den Vermieter zu richten, mit Setzung einer zeitlichen Frist. Bis Du allerdings eine Mietminderung androhen kannst, wirst Du noch ein wenig warten müssen. Denn der anderen Partei muss erst die Möglichkeit gegeben werden, den Reklamationsgrund abzustellen.

Vielleicht hilfe das sogenannte "spiegeln". Sicher bist Du mal zu Hause...wenn er sich zum Schlafen hinlegt...? Sollten alle gut gemeinten Gespräche (bitte ohne angriffslustigem Unterton)ins Leere laufen, dann versuche es doch mal mit einer aktiven Gegenreaktion (ist es laute Musik, oder der Fernseher?-kannst Du dies auch mal so machen)allgemeine Badezimmergeräusche gehören zum Leben dazu-auch morgens um 3Uhr. Ich hatte mal ein sehr nachtaktives Pärchen unter mir wohnen-bei denen klappte es wohl nur mit Geschrei-ich zog nach 6 Monaten aus! Alles Gute für Dich!

Oh Mist, dann war es wohl gerade wieder soweit...ich kann dir erstmal nur raten freundlich zu ihm rauf zu gehen (vielleicht nicht gerade in dem Moment, wo er total übermüdet aufsteht) und ihm dein Problem zu erklären, vielleicht nimmt er mehr Rücksicht. Wenn das "normale" (i. Sinne von Zimmerlautstärke) Geräusche sind, die du nur hörst, weil du nen leichten Schlaf hast, bzw. Eure Wände schlecht gedämmt sind, kannst du ansonsten wohl wenig machen-sagt mein Bauchgefühl. Aber vielleicht haben wir noch den ein oder anderen Fachmann hier... Wär echt blöd, wenn du wegen eines Anderen ausziehen müsstest...

wenn das reden mit dem Nachbar nicht hilft solltest du dein Vermieter nicht ansprechen sondern anschreiben.Ein Brief muss der Vermieter ernst nehmen und du hast dann auch was schriftliches in der Hand,falls es zu mietminderung kommt. Und bevor du die Miete minderst,mußt du dein Vermieter vorher (schriftlich) vorwarnen.

user1175 11.02.2008, 08:32

Ich denke auch, dass ein schriftliches Vorgehen ernstzunehmender ist. DH!

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Wie schon gesagt! Reden ist die beste Medizin bei solchen Sachen! Auf den Ton kommt es dabei sehr an! Ganz ruhig und sachlich über dein Problem reden. denke dann sollte es aus der Welt zu schaffen sein!

Du solltest wirklich nochmal hier äußern, was genau das Problem ist:

  • ist der Nachbar beim Aufstehen ungewöhnlich laut? - Wecker auf höchster Lautstärke, Türenknallen, Getrampel o.Ä.

  • oder ist das Haus einfach zu "hellhörig"?

Im zweiten Fall wird Dir ein Gespräch mit dem Nachbarn nämlich nichts nützen - und MIetminderung letztendlich auch nichts, denn die Vermieter können diesen Fehler kaum erfolgreich beheben. Außerderm würde die Situation für Dich nicht besser, wenn Du weniger Miete zahlst - Du brauchst weniger Störung!

Wenn es aber an Deinem Nachbarn liegt, wird es allerhöchste Zeit, mit ihm darüber zu sprechen!!! Erst dann wende Dich an die Vermieter!!

user1175 11.02.2008, 08:30

Guter Ansatz! DH :)

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Bin heute morgen um 2 Uhr aufgestanden und zur Arbeit. Man kann sich auch leise verhalten.

Also Radio zu der Zeit?=>Absolutes Tabu.

Telefonieren? =>Absolutes Tabu.

Duschen? =>Absolutes Tabu.

Bis jetzt hat sich noch kein Nachbar beschwert.

Es wird auch nicht deutlich aus der Fragestellung, was nun konkret nervt.

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