Bin ich dumm, weil ich so denke?

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19 Antworten

Bin ich jetzt einfach nur dumm weil ich so denke wie ich denke?

Nein, dumm nicht. Ist halt recht ungünstig, wie du ja selbst am besten bemerkst.

Die Herausforderungen, die durch dein Leben an dich herantreten, von denen lässt du dich eher runterziehen, eben, weil du hinderlich und abwertend denkst. Genauso gut könntest du grundsätzlich natürlich anders darüber denken, sprich positiv.

Ich glaube, dass du Einiges in den falschen Hals bekommen hast und nur zu eingeschränkt betrachtest. Chancen und Vorteile kannst du derzeit einfach nicht erkennen. Offenbaren sich dir diese, könnte dich das sicherlich motivieren.

Es gibt viele Menschen, die sich deiner gerne annehmen wollten, wenn du dich bei ihnen meldest: versuche es doch einfach solange, bis es passt bei der Nummer gegen Kummer, im Internet, bei der Diakonie, schau mal im Telefonbuch nach, das stehen auch Nummern bzw. Anlaufstellen drin, dann natürlich, wie hier ja schon häufig erwähnt, Psychologen, die kannst du anrufen, um einen Termin zu vereinbaren und bei akuten Problemen gibt es auch Kliniken, die einen sofort aufnehmen, um zu helfen.

Vielleicht fehlt dir einfach die Perspektive? Du brauchst einfach Hilfe dabei, den Weg aus deinen ganzen Verwirrungen zu finden, dann wäre alles wieder gut. Mit deiner Denke bist du halt recht eng und eingeschränkt, was natürlich nicht der Wahrheit entspricht.

Mit einer weiteren und offeneren Denkweise wärst du frei und leicht und würdest entsprechend fühlen. Dann wärst du glücklicher und zufriedener und alles würde geschmeidiger laufen.

Dumm nicht, aber zu eingeschränkt. In Wirklichkeit könntest du natürlich lernen, gegenteilig zu denken. Klar geht das! Dann würdest du dich auch gegenteilig fühlen!

Eine Geschichte für dich :-)

Es war einmal ein Problem, das sehr unglücklich und traurig war, weil
alle Menschen darüber schimpften und es verfluchten. Dabei fing alles
so spannend an …

In der Problementstehungsfabrik hatte man ihm in der Endkontrolle gesagt, dass es eine großartige Bestimmung habe und den Menschen ganz besondere Momente in ihrem Leben bringen würde.

Voller Freude und Tatendrang machte sich das Problem daran, die
Menschenwelt zu besuchen.

Doch anfangs wollte es niemand beachten – es war noch zu klein, ein kleines Problemchen.

Genährt durch das Verdrängen und Wegschieben der Menschen, wuchs es
zu einem beachtlichen Problem heran. Jetzt wurde es beachtet, allerdings
zog es auch schon den ersten Missmut auf sich. Und weiterhin weit und
breit keine Sicht nach besonderen Momenten, wie man es ihm vor einer
Ewigkeit versprach.

Es wuchs weiter und wurde größer und größer. Die Beschimpfungen der Menschen schlugen um in Resignation.

Bis eines Tages das Korsett der Resignation gesprengt wurde und ein junger Mann mit seinem Sohn das Problem betrachteten.

„Das wird keine leichte Aufgabe.“, sagte der Mann zu seinem Sohn. „Da haben wir ja ein richtiges Problem, Paps, oder?“

„Lass dich davon nicht einschüchtern, mein Sohn. Ein Problem ist
nichts weiter als eine Herausforderung, eine Aufgabe, die es zu lösen
gilt – mehr nicht. Eine Hürde, die wir gemeinsam überspringen werden.
Vielleicht müssen wir hierfür neue Sichtweisen und Standpunkte
einnehmen, uns weiter entwickeln. Auf alle Fälle ist ein Problem für uns
da.“

„Wie kann etwas für uns sein, wenn wir Schwierigkeiten damit haben?“

„Weil wir daran wachsen werden, mein Sohn. Und nachdem wir es
bewältigt haben, werden wir anderen Menschen helfen können, wie sie
solch ein Problem lösen können.“

Das Problem lauschte aus dem Hintergrund gespannt und freute sich
darauf, dass nun endlich jemand den Mut fasste und sich seiner annahm.

„Weshalb bist du dir so sicher, Paps?“

„Wenn ein Problem gegen uns wäre, müsste es Contrablem heißen – tut es aber nicht.“ zwinkerte er seinem Sohn zu.

Und das Problem verstand nun, welche besonderen Momente es den
Menschen brachte. Kleine Probleme versprachen kleine
Entwicklungsschritte, große Probleme hingegen gingen einher mit großen
Entwicklungen – und unser Problem hier war schon verdammt groß.

– Von Mario A. Brakenwagen

 - (Arzt, Angst, Psychologie)  - (Arzt, Angst, Psychologie)
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Kommentar von RicVirchow
04.01.2016, 17:42

Eine wirklich tolle Antwort und du hast dir wirklich viel Mühe gegeben. Auch tolle Geschichte. Schön, dass es solche engagierten Menschen gibt.

lg

2

Hey,

ich kenne diese Probleme zu gut, wenn man denkt, dass man es zu nichts bringen wird. Aber lass mich dir eins sagen, was mir aus dieser Krise geholfen hat.

Viele denken wenn man ein Problem lösen will, dass man es dann direkt anpacken sollte. Egal wie groß es ist. Aber das ist falsch. Fehler, die man macht, häufige Fehler und die nur sehr schwer zu vermeiden sind, kommen aus tieferen Quellen. Sie sind Folgen von vielen kleinen Fehlern, die man im Alltag macht und sich häufen, die aus schlechten Eigenschaften des Menschen hervorgehen. Es fängt bei deiner Zimmerordnung und deinen alltäglichen Gewohnheiten an und endet bei beruflichen und existentiellen Problemen, die bis zum Hals reichen.

Stell dir die Abfolge der Fehler in deinem Leben und ihr Ausmaß als eine Treppe vor. Ganz unten sind die kleinen Fehler im Leben. Es ist z.B. sowas wie Teller einfach rumliegen lassen oder zu spät schlafen gehen. Dann entwickeln sich diese kleinen Fehler weiter. Sie werden zu Dingen, wie wenig Sport oder schlechte Ernährung und enden in deinem Fall bei beruflichen Problemen und Sorgen über die Zukunft. Bei diesem Modell sieht man, dass Fehler aufeinander meistens aufbauen und man sie erst dann lösen kann, wenn man die jeweils vorherigen Treppenstufen, also Fehler erklimmt und verarbeitet und analysiert und versucht sie nicht wieder zu begehen. 

Was heißt das für dich? Räume deine Teller immer weg, nachdem du isst und räume dein Zimmer gründlich auf. Welche Zettel brauchst du und welche nicht? Welche Sachen können weggeworfen werden? Brauchst du ein neues Schubladensystem und generell eine neue Ordnung? Willst du vielleicht sogar Möbeln umstellen? Kremple alles nochmal um und mache einen Neuanfang auf Wohnungsebene. Dann wirst du dich erfahrungsgemäß schon viel frischer und besser fühlen und ein bisschen neue Kraft tanken größere Probleme anzugehen. Denn in der Ordnung ist es auch viel einfacher ein Buch zu nehmen und es zu lesen oder zu lernen. 

Dann überlegst du dir, was du im Alltag anders machen kannst. Musst du früher schlafen gehen? Vielleicht fühlst du dich deshalb am Tag so lustlos. Wie sieht es mit der Ernährung aus? Vielleicht heißt bei dir weniger Zucker / Fett = mehr Antrieb. Schadet dir etwas Sport oder vielleicht ein Vereinsbeitritt? Sind es mangelnde Kontakte, die dir schaden? Oder vielleicht zu wenig Hobbies oder lachst du einfach zu wenig? Wenn du die Dinge erledigt hast, dann hast du sogar noch mehr Kraft, um noch größere Probleme anzugehen.

D.h. du traust dich z.B. zum Arbeitsamt, um dich beraten zu lassen oder suchst dir einen kleinen Nebenjob, um etwas Geld zu verdienen und überlegst vielleicht deinen Realschulabschluss nach zu machen, wenn es irgendwie möglich ist. Aber das kannst du alles mit dem Arbeitsamt besprechen.

Verstehst du, was ich dir sagen will? Größere Probleme sind nur Auswüchse kleinerer Probleme, die du im Leben hast. Ich kenne zwar nicht alle, die du hast, aber ich habe einfach mal einige genommen, die auch bei mir vorkommen.

Ich würde gerne noch anmerken, dass Suizid nie eine Lösung ist. So würdest du nur dein einziges Leben wegschmeißen und alles aufgeben. Deine Probleme werden dann nicht gelöst, sondern nur schlimmer und auf andere Menschen übertragen, die dich lieben. Und lieber jemand, der sich seinen Problemen stellt, egal was, als jemand, der vor ihnen wegläuft. Setz dir Ziele im Leben und behalte sie als Motivation für alles, was du tust und all deine Zustände. Gebe niemals auf. Willst du, dass nach deinem Tod die Menschen stolz auf dich sind und du was erreicht hast und andere Menschen sagen, sie wollen so sein, wie du? Oder willst du, dass sie sagen, ach der hat aufgegeben? Aufgeben tut man erst, wenn man das Leben aufgibt und Chancen hat man immer, bis man stirbt.

Alles Gute


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Mit Dummheit hat das nichts zu tun. Nur mit Motivationslosigkeit.

Du musst dich einfach mal aufraffen. Mach dir eine To-Do-Liste und dann jeden Tag erstmal -Rechnungen bezahlen, -Abspülen, -Aufräumen, -Bewerbungen schreiben. Falls du das noch nicht machst, zu einer geregelten Uhrzeit aufstehen, frühstücken etc. Zumindest wochentags. 

Mit der Arbeit würde ich es eher als Chance sehen, dass du mit der Ausbildung fertig bist. Bewirb dich und sieh es als Chance - vielleicht sind im neuen Betrieb die Kollegen alle super und es macht wieder Spaß? Oder falls es gar nicht geht - du kannst auch eine andere Ausbildung anfangen, die dich mehr interessiert. Auf keinen Fall darfst du verzweifeln, weil du Arbeitslosengeld beziehst. Die meisten Leute sind mal arbeitslos, auch eigentlich erfolgreiche. Denen geht es dann auch zeitweise nicht gut. Aber das kann nur besser werden, wenn du dich aktiv bemühst, etwas Neues zu finden. 

Außerdem rate ich dir, weniger zu Hause zu sitzen und dich selbst zu bemitleiden. Man kann sich nämlich auch in sowas reinsteigern. Mach stattdessen Pläne, triff dich mit Freunden, geh raus - alles, damit du dich nicht weiter reinsteigerst. Wenn du dich hässlich findest, sitz nicht rum und sei traurig, sondern mach Sport. Auch wenn du dich dazu zwingen musst, garantier ich dir, dass es dir danach besser geht.

Und dann überlegen, ob es wirklich ein ernstes Problem gibt. Du kommst nicht vom Alkohol weg? Du schaffst es trotz größter Bemühungen nicht, auch nur deinen Haushalt zu machen? Dann geh zum Arzt und lass dir von einem Psychotherapeuten helfen. Allerdings schreibe ich das mit Absicht als letztes, denn es gibt keine Wunderpillen, mit denen es auf einmal wieder läuft. Man muss sich immer selbst anstrengen.

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Guten Abend,

denkst du, du bist der einzige in diesem Land der so denkt? Es gibt unzählige Alleinerziehende Mütter, die Kinder haben, von Ihren Männern geschlagen, vergewaltigt und alleine gelassen wurden. Diese gehen jeden Tag, teilweise mit mehreren Jobs arbeiten um ihre Familie über Wasser zu halten. Denkst du an die Arbeitnehmer, die wirklich krank sind, aber trotzdem jeden Tag aufstehen und auf die Arbeit gehen, weil Sie es als Lebensverpflichtung ansehen und auch von etwas leben müssen?

Was ist das für eine Einstellung? Bereits jetzt die Arbeitslosigkeit planen und sagen, ich m u s s  mich bewerben wegen dem Arbeitsamt. Wie wäre es, sich zu bewerben dass man in Lohn und Brot steht? Wie wäre es, dass Selbstmitleid zu vergessen mal und was im Leben zu leisten auf das man zurück schauen kann? Du bist ja, wenn man deiner Schilderung glauben mag, im Alltag nicht ein Meter Stress Resistent. Wie soll das mit dir weiter gehen? Wenn du jetzt schon diese Einstellung hast. 

Ich bin nicht hier angemeldet, um warme Worte zu verteilen, sondern um meine Meinung zu sagen. Auch das Selbstmitleid, ich bekomme keine Freundin weil ich so hässlich bin zieht nicht. Welche normale Frau will einen Arbeitslosen, der seine Bude nicht sauber hält und sich selbst bemitleidet? Keine, wenn dann nur auf dem selben Level. 

Wenn du, wie andere hier schreiben, Depressionen haben solltest, dann musst du dich dagegen behandeln lassen und dich in ärztliche Behandlung geben. Falls du es nicht machst, ist es kein Argument.

Ich rate dir, dich mit deiner beruflichen Zukunft zu befassen und nicht wie lange du Arbeitslosengeld kassieren wirst.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und meine Antwort bezüglich deiner Frage war Hilfreich für dich. 

Wissensdurst84

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Klingt nach beginnenden Depressionen (nur eine Vermutung, keine Diagnose!) --> Psychotherapie!

Je länger Du wartest, desto schlimmer wird es vermutlich werden und desto schwieriger zu therapieren. Zudem sind Depressionen eine lebensgefährliche Krankheit (wegen der Suizidgefahr, die irgendwann eintritt). Ich hörte mal, die Mortalität sei bei Depressionen höher, als beispielsweise bei Hautkrebs. Das war für mich einer der wesentlichen Gründe, zu einem Psychotherapeuten (genauer gesagt einer Psychotherapeutin) zu gehen, als ich bemerkte, dass mein Leben drohte, aus den Fugen zu geraten. Wenn Du vermuten würdest, dass Du Hautkrebs hättest, würdest Du ja schließlich auch zum Arzt gehen und nicht einfach abwarten, ob es von selbst wieder verschwindet. Der wesentliche Unterschied ist, dass man Dir psychische Leiden nicht ansieht. Das bedeutet aber nicht, dass dort nichts ist und es bedeutet auch nicht, dass das nicht gefährlich für Dich ist.

Ich weiß, die Hemmschwelle ist hoch, aber wenn es einem wirklich schlecht geht, tut es meist sehr gut, mit einem Menschen zu sprechen, dem man alles erzählen kann, weil er der Schweigepflicht unterliegt.

Das Problem ist, dass es auch nicht unbedingt einfach ist, einen Therapieplatz bei einem guten Therapeuten zu finden. Die "Wellenlänge" zwischen Therapeut und Klient muss auch passen, einerseits damit Du Dich traust, offen zu sein, andererseits damit Du auch Rat annimmst. Auch muss Dir die verwendete Methode zusagen. Verhaltenstherapie soll sehr wirksam und effizient sein, braucht aber bei Dir auch eine gewisse Bereitschaft, "aus Deiner Komfortzone auszubrechen". Eine gewisse Konfrontation, auch mit unangenehmen Fakten oder Situationen, ist dort durchaus gewollt. Das hört sich allerdings wesentlich schlimmer an, als es tatsächlich ist.

Leider kann ich Dir nicht sagen, wie Du an einen Therapieplatz kommst. Ich habe als Student einen über meine Uni vermittelt bekommen. Das ist bei Dir ja keine Option. Eventuell kann Dir Deine Krankenkasse jedoch weiterhelfen.

Viel Erfolg!

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Kommentar von vollkornhund13
04.01.2016, 17:31

Guter Beitrag. :)

Ja, die Kassen können dir Namen mit den Therapeuten in deiner Region nennen, die auch eine Kassenzulassung haben, sprich deren Behandlung sie bezahlen.

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Das klingt für mich nach Depressionen. Du kannst zum Arzt gehen und dich untersuchen lassen, doch hat das bei einem Allgemeinmediziner kein Sinn. Du müsstest zu einem Neurologen oder Psychiater, die sind für die Ursachendiagnose zuständig.

Leider hilft da nur ein ausbrechen aus deinen Alltag zu hause und Kämpfen. Ich weiß es ist schwer das kenne ich von mir selbst, doch Therapien oder Therapeuten zu bekommen ist schwer, genauso wie eine Fundierte Diagnose.

Versuche dir Zuhause einen Plan zu machen was du jeden Tag wenigstens machen willst und Kämpfe darum das dann auch zu machen. Du musst aus der gedankenspirale heraus die dich in dem zustand halten tut in dem du jetzt bist.

Versuche in der Zeit etwas zu finden was dir spaß macht und du Zukünftig auch gern Arbeiten würdest. das kannst du dann wenn du willst, später auch lernen.

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Kommentar von NoHumanBeing
04.01.2016, 18:47

Grundsätzlich ein guter Rat, jedoch würde ich zunächst einmal keine organische Ursache vermuten und daher nicht unmittelbar einen Neurologen/Psychiater konsultieren. Wo man sucht, da wird auch gefunden. Ich persönlich würde mir nicht an meinem zentralen Nervensystem "herummanipulieren lassen".

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Es klingt für mich erstmal vorallem "ansatzlos". Du verlierst dich und nimmst dir deine Optionen indem du diese sofort zerstörst bzw. negierst.

Stell' nicht alles in Frage sondern gibt der Sache eine Chance. Auch aus Niederlangen lernt man und wird stärker.

Die Sache mit den Mahnungen hat etwas mit Ordnung und Gewissenhaftigkeit zutun. Stell dir vor du wärst diese Person die auf das Geld wartet, wie würdest du dich fühlen? Stell dir vor die Person spricht dich direkt an, wo die Kohle bleibt, was würdest du sagen? Ausreden?

Für mich hat das auch etwas mit Respekt zutun.

Du Vielleicht schaffst du dir mal einpaar Sicherheiten an denen du dich dann in solchen Denkmomenten hochziehen kannst. Überleg doch mal drei positive Eigenschaften von dir, es fallen dir bestimmt 20 neg. ein :-) Überlege dir Dinge worauf du stolz sein kannst, was du echt gut gemacht hast und was dir Spaß gemacht hat.

Die Sache mit den Flaschen ist wieder Ordnung. Vielleicht bist du auch einfach ein Mensch der da nicht soviel drauf gibt. Es ist dir nicht wichtig.

Vorallem solltest du auch an deinem Selbstbild arbeiten. Wer sich selbst für dumm hält oder bezeichnet .. na ja das ist nicht wirklich förderlich für's Selbstwertgefühl.

Fallen dir drei pos. Sachen von deiner momentanen Arbeit ein? In welche Richtung willst du denn gehen? Was hat dir früher mal Spaß gemacht und könnte dir heute ggf. auch Spaß machen?

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Der Staat wird dir in dem Alter aber kein süßes Leben finanzieren. Die Agentur für Arbeit und spätestens das Jobcenter werden dich in Maßnahmen stecken, dass dir Hören und Sehen vergeht...

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Kommentar von 21031997
03.01.2016, 23:52

Sollte er in einer Depression stecken werden sie ihn ohne groß nachzufragen finanzieren.

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Kommentar von ViperFlames
09.01.2016, 16:53

ich finde (kann nur von Kursen in Wien sprechen) dass diese nicht immer als total negativ von mir empfunden werden, manchmal ist zwar der ein oder andere ungute Charakter dort, jedoch hilft das Erwähnte der TrainerInnen u.A. auch in manchen Situationen weiter :-)

manch-andere empfinden denselben Kurs jedoch als "da macht man nichts, ist langweilig dort", andere meinen "dort ist es cool, da surft man im Netz, ohne viel zu tun", andere sind der Meinung, dass "der Kurs ohnehin nur als Zeitvertreib ist, und manche sogar lieber schnellstens eine Job wollen, da sie den Kurs zu uninteressant finden", etc. demnach gibt es verschiedene Meinungen von vielen Leuten, welche im selben Kurs sind... ich bin da dennoch noch ganz anderer Meinung und finde manche Kurse hingegen sogar sinnvoll, u.A. wenn es auch als positiver Eintrag im Lebenslauf zählt, anstatt einer "Lücke"...

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Hallo, 

du bist weder dumm noch sonst was. So ergeht es vielen. 

Ich rate dir zu einem Psychotherapeuten zu gehen. Es kann wirklich gut tun 1x die Woche zu jemanden hinzugehen, der dir zuhört und Hilfestellungen gibt. Du kannst dich dann auch nochmal neu orientieren und von vorne anfangen. :) 

Such dir zusätzlich noch ein Hobby, damit du wieder Spaß und Freude am Leben hast. So kannst du auch neue Menschen kennenlernen, die deine Interessen teilen

Ich wünsche dir alles Gute! 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

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Hi, akira888

mein Vorschlag wäre, wenn dir die Ausbildung nicht gefällt, dass dennoch (wegen den 2 Monaten bis zum Ende) der Abschluss stattfinden sollte, da dies zumindest im Lebenslauf für Bewerbungen "weniger an Lücken" zeigt... :-)

alternativ zu Vollzeit- und Teilzeitjobs könnte auch ggf. ein geringfügiger Job gewählt werden, hierbei wäre zwar das niedrigere Gehalt zu bedenken, jedoch würde dennoch (zB beim Alleine-Wohnen) u.U. Anspruch auf Vergünstigungen bestehen, zB MA40, MA50, Rezeptgebührenbefreiung, etc.

darf ich denn fragen, ob du zur Zeit auch Hobbies hättest, zB Zeichnen, sportliche Aktivitäten, Videos kreieren, Bücher lesen, Story's schreiben, etc.?

mit Kreativität könnte zB auch an das Schreiben von Büchern und das Anschliessende Veröffentlichen gedacht werden, oder an das Erfinden neuer Spiele oder nützlichen Objekten, welche dann von dir zu Verlage gebracht werden.

zumindest denke ich, dass man Freizeittätigkeiten nicht vernachlässigen sollte, zudem würde ich auch die Stärken darin suchen und diese anders umsetzen versuchen empfehlen... zB auch einen Plan schriftlich festlegen, wann zB welche Termine um welche Uhrzeit an welchen Ort zu erledigen wären... wann welche Zahlungen max. einzuzahlen wären, als auch wann welche Aktivität geplant wäre... Absagen sind dennoch möglich, zumindest finde ich, wäre es auf diesem Weg organisiert(er) und übersichtlicher, wann Zusätzliches eingeplant werden könnte und Termine könnten ebenso weniger übersehen werden.

wenn man zB gerne zeichnet, könnten auch Bilder (Smileys, etc.) neben den zu-erledigenden Aufgaben gezeichnet werden, was mit der Tätigkeit in Verbindung gebracht wird & wobei man sich motivierter fühlt... auch unterschiedliche Farben könnten auch positiv wirken und mehr Spass bringen ;-)

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Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das was er schon ist.

Solche Phasen haben bestimmt ganz viele in ihrem Leben bereits durchleben müssen. Aber 99,9% haben die Kurve bekommen ;).

Es wird keiner kommen und dich an die Hand nehmen, das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. Du musst deinen Hintern selbst bewegen, anfangen etwas zun tun, zu lernen, Spaß daran finden. Du wirst in absulut jedem Job etwas finden das du nicht magst, das gehört dazu.

Finde herraus was dir Spaß macht und knie dich rein. Du tust das alleine für dich, für dein Leben, für deine Zukunft. Hab ein bisschen Mut, ein bisschen mehr Selbstvertrauen. Versuch das zu ändern was dich stört. Das kannst nur du alleine. Aber tu es, geh es an und warte nicht darauf das dir jemand den Hintern pudert. Du schaffst das schon :)

Es heißt nicht umsonst jeder ist des eigen Glückes Schmied. Auch wenn das nicht immer einfach ist. Aber das ist doch genau die Herrausforderung. Das ganze Leben besteht aus Aufgaben, die es heißt jeden Tag aufs neue zu bewältigen. 

Alle Gute für dich!


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Das ist nicht Dummheit. Vielleicht ist dein CREDO einfach : ORDNUNG IST DAS HALBE LEBEN-ICH LEBE MIT DER ANDEREN HÄLFTE.

aber ich denke du hast einfach keinen Antrieb, keinen Ansporn und weisst du was ? Mir gings oft schon ähnlich auch jetzt mit 35. Gibt auch wirklich nicht allzuviele Anreize in diesem System (also sich da für ein paar Kröten verheizen lassen) Denke du bist auch kein Yuppi, Hipster, Bonze -Typ.

Also ich geb mir manchmal halt einfach Mühe eine Struktur in mein Leben zu bringen (werde auch keine Hochschulprofessorin mehr) indem ich lese, male etc.  oder einfach auf gutefrage bin.

Möchte aber auch keine Familie gründen - denn dann würde es rein finanziell echt schwierig werden

Und ich steh halt mehr auf unverbindlichen Sex mittlerweile

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Mir ging es eine Zeit lang genau so wie dir. Wirklich genau gleich!

Bei mir hat sich das leider nicht gelegt. Ich leide heute noch an schweren Depressionen und habe auch schon oft versucht mich selber umzubringen. Irgendwie sehe ich kein Sinn in meinem/unserem Leben und das einzige was mich noch oben hält ist Cannabis. Was das Thema Freundin angeht bin ich heute noch sehr misstrauisch und habe schon fast keine Erwartungen.

Gruß

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Ich bin kein Nervenarzt. Ich möchte dich aber fragen, gibt es niemanden, den du lieb hast, niemand dem du wichtig bist? Ich kann's mir nicht vorstellen, daß da nichts ist. Willst du das einfach wegwerfen? Es ist unglaublich viel wert, mit Geld nicht zu bezahlen. Überleg, was du hast, du bist gesund, hast genug zu essen und einen Platz, an dem du in Sicherheit schlafen kannst. Ist das nicht ein großes Glück?

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Kommentar von NoHumanBeing
04.01.2016, 14:55

du bist gesund, hast genug zu essen und einen Platz, an dem du in Sicherheit schlafen kannst. Ist das nicht ein großes Glück?

In einer industrialisierten und hochtechnisierten Welt sollte das kein großes Glück, sondern eine absolute Selbstverständlichkeit sein, sonst läuft etwas gewaltig schief!

Wir sollten nicht nach unten schauen zu denjenigen, denen es schlechter geht, als uns und uns darüber erfreuen, dass wir einer von ihnen sind. Das macht zufrieden und Zufriedenheit führt zu Stillstand (und letztlich auch zum Abstieg). Es ist schon besser, sich an denen zu orientieren, denen es besser geht, als uns, denn das ist das Ziel.

Das mit der Gesundheit ist alllerdings wahrlich "Glück", denn das hat man nicht wirklich in der Hand.

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Vielleicht solltest du einen Job suchen der dir auch Spaß macht ,  bzw der dich auch interessiert. Aber ich finde es schonmal super von dir das du deine Ausbildung trotz all dem beenden möchtest :) . Bevor du Geld vom Staat beziehst kannst du besser jobben gehen , da bekommst du in der regel deutlich mehr Geld und du hast keine Lücke im Lebenslauf  (glaub mir ,  im Vorstellungsgespräch wird man sowas ansprechen). 

LG Eric

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Kommentar von NoHumanBeing
04.01.2016, 02:15

Kleinere Lücken sind überhaupt kein Problem!

Ich habe in meinem selbst eine "Lücke" von 9 Monaten, weil ich jemandem bei seinem Umzug geholfen habe, mir anschließend selbst eine Wohnung in einer fremden Stadt suchen und meinen eigenen Umzug organisieren musste.

Früher hat man auf sowas mal geachtet. Heutzutage ist es üblich, dass Leute nach dem Abi schon ein "gap-year" einlegen, um in der Weltgeschichte herum zu tingeln. Die Zeiten haben sich längst geändert. Da sagt heute kein Mensch mehr etwas.

Das soll keine Motivation sein, "herumzugammeln", denn das kommt teuer. Aber ein "lückenloser Lebenslauf" ist in der heutigen Zeit nichts mehr, worauf die Personaler "abfahren".

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Ein gut gemeinter Rat, geh zum Psychologen. Manchmal denkt man, dass man ganz gesund sei, jedoch sind solche Sachen meistens Pysisch bedingt.

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Ich denke du bist dabei in eine fette Depression zu rennen, wenn du nicht schon längst in einer bist :/. Geh zum Arzt und red mit ihm darüber.

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Du hast eine Depression, geh bitte zum Arzt und lass dich zu einem Psychiater überweisen.

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Kommentar von NoHumanBeing
04.01.2016, 15:07

Ich würde erst einmal mit einem Psychotherapeuten anfangen.

Ein Psychiater hat Medizin studiert und verschreibt Medikamente (Psychopharmaka). Ein Psychotherapeut hat Psychologie studiert und spricht mit Dir über Deine Situation und versucht, Dir Hilfestellung bezüglich ihrer Lösung zu geben.

Ich würde nicht dazu raten, gleich Medikamente zu schlucken, die in die Funktion des zentralen Nervensystems eingreifen.

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Das grenzt irgendwo schon an eine Depression, hol dir lieber ärzliche Hilfe.

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