Mein Leben zerbricht und ich kann nichts tun?

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3 Antworten


Liebe/r OGZxFTW,

deine Frge enthält einen Widerspruch, der für Menschen in deiner Lage allerdings nicht untypisch ist.

Das kommt  z.B. im Gegensatz zwichen Überschrift deiner Frage und dem letzten Satz derselben zum Ausdruck:

"Mein Leben zerbricht und ich kann nichts tun?"

"alles schon durch, nix hilft mir. Ich werde untergehen."

Ich vermute, dass dich doch noch die Hoffnung bewegt, dein Leben in den Griff bekommen  und ihm eine Richtung geben zu können, die dir zusagt.
Dem stehen die frustrierenden Erfahrungen gegenüber, welche du beschreibst. Die lwerden vermutlich einer solchen Hoffnung starke Zweifel gegenüberstellen?

 Ich möchte dich zitieren: "Generell will ich einfach nicht mehr. Ich ertrage dieses Leid nicht länger und bald lande ich auf der Straße... "

Da ist nichts mehr von Hoffnung zu spüren, aber wozu dann diese Frage? Willst du eine Runde Mitleid (was dir vermutlich wenig hefen würde) oder einen kleinen Lichtblick suchen, der in Richtng aufwärts weisen kann?

Diese Frage kannst nur du beantworten und von deiner Antwort dürfte einiges abhängen.

Vielleicht willst du mit deinem "Keiner kann mir helfen, wirklich gar nichts.... " zum Widerspruch reizen (?), könnte ich  auch verstehen, andererseits ist solch ein Pessimismus auch für hilfsbereite  und für dich Empathie aufbringende Menschen nun nicht gerade ein Motivationsschub.

Da du dich echt ratlos fühlst: Hast du eine Idee wodran das liegen könnte, dass die dreimaligen Aufenthalte in der.Klinik scheinbar so wenig helfen  konnten?

Ich glaube, dass es für jeden Menschen Wege  zu einem möglichst selbstbestimmten glücklicheren Leben gibt, allerdings müssen wir al Menschen in scheren Lebenssituationen auch eine Bereitschaft mitbringen, solche Wege zu suchen, zu  erkennen  und zu gehen.

Ich würde gerne versuchen, sowiet das aus der Ferne geht, für dich unterstützend zu wirken,  allerdings müsste dann eine Problemanalyse her. Hat du mit deinem Arzt und deinem Therapeuten mal versucht zu klären, warum es dir so schwer fällt vorwärts zu kommen?

Liebe Grüße, Thomas

 


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Ja, du wirst wohl untergehen. Und weißt du auch warum? Weil du wahrscheinlich selber nicht viel dazu tust, um wirklich gesund zu werden.      ,,Keiner kann mir helfen"   Doch, man kann dir helfen, aber nur bis höchstens 20 % , denn bei einer psychischen Krankheit muss du 80% selber an dir arbeiten. Und das ist verdammt harte Arbeit. Wenn du da nicht mit machst, dann nützen, weder Therapie, Klinik noch Medikamente was. Und wenn du ganz ehrlich bist, dann weißt du das auch. Denn das wird man dir bestimmt schon oft genug gesagt haben.

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Kommentar von OGZxFTW
27.12.2015, 22:44

Eine Störung, wie ich sie habe, lässt sich nicht so einfach heilen. Und außerdem kämpfe ich jeden Tag dagegen an, mein ganzes Leben ist eine Therapie, also würde ich nicht sagen, dass ich selber dran schuld bin und nichts tun würde! Es wird einfach nicht besser!

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Hast du schon mal eine Verhaltenstherapie ausprobiert. Man kann es missverstehen und du ne richtige Therapie machen.

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