Mein Kind will nicht mehr im Kinderwagen sitzen

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15 Antworten

Ich denke, dein fast zweijaehriger kann laufen, wenn er dazu imstande ist.

Ich fand es mit meinen beiden (und mein Groesserer war auch so ein Entdecker!) am praktischsten, die Kleine im Ergo zu haben und den Grossen im (Einzel)buggy, aus dem er aussteigen konnte, wann er wollte (praktisch immer). Oft war der Buggy auch praktisch fuer die Einkaeufe.

Handhalten in der naehe von Kreuzungen usw. war Pflicht, und auch nur die ersten 1-2 male ein kampf. Das ewige nachbummeln hat mich verrueckt gemacht, aber ich habe auch gemerkt, dass selbst mein Kind nicht gern alleingelassen wird und mir nac\hlaeuft, wenn er spuert, dass ich vorwaerts gehe und nicht warte. Kinder sind Herdentiere und wollen gefuehrt werden... nichts negatives in diesem Sinn, sie sind einfach so programmiert. Es hat aber eine weile gedauert, bis ich das gemerkt habe!

Will er auch nicht auf dieses Kiddy-Board (oder wie das Ding heißt)? Oder laß ihn doch mit Dir zusammen den Kinderwagen schieben. Ist zwar super unbequem aber enorm praktisch!

Ansonsten solltest Du etwas "entspannter" sein. Wenn es nicht unbedingt sein muß, dann besteh nicht auf den Kinderwagen sondern laß ihn laufen. Im Gegenzug muß er dann aber in den Wagen, wenn es nicht anders geht. Eigentlich klappt das ganz gut, wenn man das konsequent durchzieht.

ErsterSchnee 16.06.2011, 22:28

Was mir gerade noch auffällt: Was ist denn so schlimm daran, wenn er auf halber Strecke stehenbleibt oder nochmal zurückläuft und sich was ansehen will? Wenn Du Dich seinem Tempo anpaßt, ist es für alle wesentlich entspannter als wenn er sich Deinem Tempo anpassen muß.

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Hallo,

ich habe auch 2 Kinder , die sind 16 Monate auseinander (fast 4 und 2 1/2), bis vor 5-6 Monaten hatte ich auch einen Geschwisterwagen.

Also als erstes möchte ich feststellen, wenn man ein sehr lebhaftes kind hat kann man es nicht anschnallen bzw. ich wollte das auch nicht, denn das Geschrei dauernd ging mir auf die Nerven.Es ist schon richtig das man sich als Mutter durchsetzen muss, aber es geht auch ein bischen anders.

So wie schon beschrieben, übe an ungefährlcihen Straßen und wenn er nciht folgt muss er in den Kinderwagen.

ICh habe ihm auch bei einem Parkplatz gezeigt, dass er so klein ist das man ihn nicht sieht, man muss halt alles öfters machen, bis sich die Kinder das merken.

Beim SPazieren gehen, hatte ich das schnell im Griff. Du musst halt mit viel Geduld üben und wenn er nicht folgt die Konsquenzen ziehen. Dann wirst sicher bald erfolg haben.

lg,. Sabina

In dem Kind steckt halt ein Entdecker :-)Wenn der Kleine so aktiv ist: Geschirr und Roll-Leine.Sieht zwar blöd aus und blöde Sprüche kassierst Du en masse (alleinerziehend mit Kleinkind bist Du das aber sicher gewöhnt ;-) ), aber es funktioniert.

Ich hatte das Problem nicht, weil ich ein Tragetuch verwendet habe. Da ist das Kind aktiver integriert und Du hast die Hände frei.

Bewegungsdrang einzuschränken halte ich jedenfalls für keine gute Idee. Das hat nichts mit Durchsetzen zu tun, man muss den Drang in Bahnen lenken, nicht unterbinden.

Das jüngere Kind würde ich in eine gescheite Tragehilfe (Manduca, Ergo, Tragetuch) setzen. Einkäufe kommen in einen Rucksack - so hast du noch die Hände frei für deinen "Großen".

Dein Kind ist in der Trotzphase! So versuchen die lieben Kleinen ihren Willen durchzusetzen. Wichtig ist, das du immer konsequent bist mit deinen Forderungen und nicht nachgibst (auch wichtig bei pupertierenden Nachwuchs :-) ). So weiß dein Kind , dass es sich auf dich verlassen kann--Kinder brauchen gewisse Regeln und Grenzen. :-)Gut ist es, wenn du ihn da allein laufen läst, wo es ungefährlich ist, nimm dir Zeit, schau mit ihm an, was ihn interessiert.Übe mit ihm ..z.B. Rufe ihn und sage, er soll warten. Lobe ihn ausgibig, wenn es klappt! Wenn nicht: Sage ihm , wenn es beim nächsten Mal wieder nicht klappt, muss er in den Wagen! (mach es dann auch, aber nur für ein paar Minute. Bei gefährlichen, wichtigen Situationen müssen die Erklärungen immer kurz und verständlich sein. Sag ihm einfach, jetzt kommt gleich die große Strasse /der Bus, da setze ich dich in den Wagen. Ganz wichtig ist auch, dass er seine Mama sehen kann, wenn er im Wagen sitzt, also nicht in Fahrtrichtung sitzt. So kannst du mit ihm reden und das finden Kinder immer toll!Viel Erfolg! Und gib nicht auf!

Ja irgendwann kommt der Augenblick, da kann man den Kinderwagen dann nicht mehr schmackhaft machen. Die Welt ist ja aus der Nähe auch viel interessanter. Du mußt ihm natürlich jetzt klar machen, dass du das Sagen hast und das Kostet Kraft in jeder Hinsicht. Es geht aber um seine Sicherheit. Er sollte zumindest an der Hand laufen. Von diesen Hundeleinen für Kinder halte ich wenig, aber ein Kiddy-Board ist klasse wird aber dein Problem nicht lösen. Du hast die Hände frei, wenn du den Kleinen in ein Tragetuch packst!

übe mit ihm an ungefährlichen Stellen, dass er sich am Wagen festhält beim Laufen. Erkläre ihm aber auch, warum. Sag ihm, hier an der Straße muss er am Wagen bleiben, weil da gefährliche Autos sind. Sonst muss er in den Wagen. Und wenn ihr wieder von der Straße weg seid, dann darf er wieder springen.Das Ganze müsst ihr einfach ein paar Mal üben (zb an einer ungefährlichen Straße). Erkläre immer wieder, bis er es verstanden hat. Und setze ihn wirklich in den Wagen, wenn er sich nicht an die Abmachung hält. Dabei erklärst du wieder: "du bist leider nicht an der Hand/am Wagen geblieben. Das ist dann zu gefährlich wegen den Autos, deshalb muss ich dich jetzt in den Wagen setzen. Nachher darfst du wieder laufen".Er wird es sicherlich schnell begreifen! Denn eigentlich ist es ja was Gutes, dass er Laufen will.

So schwer es dir fällt durchsetzen ihn anschnallen..und mit was versuchen abzulenken wenn nicht einfach mal 3 Tage Protest durchhalten.. Er wird sich dran gewöhnen.. nur wenn du Zeit hast ihn laufen zu lassen so nutze sie...und plan bissel mehr Zeit ein so kann er auch mal sein Tempo gehen.

Mach nicht so ein "Geschiß" mit dem kleinen, der versucht es eben und wenn du jetzt nicht klar machst, das nicht er der Chef ist, dann kannste dich auf ne lustige Zeit einstellen.

Du willst ihm ja nichts bösen, im Gegenteil, das muss er eben kapieren.

kreuzigt mich nicht gleich ---meine kinder bekamen einen laufgurt um.im grunde war das der gurt,den man früher benutzte ,um ein kind im sportwagen anzuschnallen ( an den kinderwagen)ältere mütter wissen ,was ich meine.der vorteil ist folgender---dein kind kann laufen,ohne daß du es an die hand nehmen mußt,denn es läuft am gurt fühlt sich frei,weil es nicht die hand geben muß und hat dadurch bewegungsfreiheit,aber du hast es gut unter kontrolle.jetzt werden viel hier mecker--das ist doch kein hund ,den man an der leine führt---.nein,aber eine erleichterung für mutter und kind.es gibt sicherlich situationen ,wie im bus oder bahn,da muß das kind mit in den wagen auch gegen seinen willen,alles andere könntest du als mutter ja garnicht bewältigen.da du alleinerziehend bist,mußt du ihn sicherlich überall mit hinnehmen.versuch es trotzdem zu vermeiden ihn mit in die city zu nehmen,ist für beide kinder eine tortour.laufgurte gibt es bei amazon für 6,- -20,-€.

entweder das Baby ins Tragetuch und die Hände frei für den Großen oder ein Buggy Board kaufen. Dort ist er zwischen den Armen der Mutter und kann nicht einfach auf einer Straße abhauen und man kann auch weite Strecken mit Kleinkind schaffen.

Kann mich meinem Vorredner nur anschliessen: Anschnalle, egal wieviel protestiert wird.

Anschnallen und sich durchsetzen!

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