Mein Kind hat höchstwahrscheinlich eine bipolare Störung, wie kann ich damit umgehen?,

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Grundsätzlich geht es nicht um "Schuld"- auch nicht im weitesten Sinne. Du hast weder "falsch" gemacht.... noch dass ich jetzt einen Zusammenhang mit dem Asperger Syndrom herstellen würde. Das mag in der Therapie in einigen Tagen/Wochen wichtig sein... für die Diagnose spielt es keine Rolle.

Oder ist es wichtig, ob ich den Schnupfen vom rechten oder linken Nachbarn bekommen habe... oder doch dem Typ in der Strassenbahn... oder die Frau beim Bäcker? Ich muss meinen Schnupfen behandeln, egal von wem der jetzt kommt.

Was ich nicht verstehe ist, warum Du diese Fragen nicht in dem erwähnten Abschlussgespräch gestellt hast.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man irgendjemandem so eine Diagnose stellt... und ihn dann so alleine lässt, dass Du nicht weiter weißt.

Immerhin: Hier geht es nicht um "Schnupfen" oder "Grippe". Da weiß man selber das Bettruhe, VitaminC, heiße Wickel, kalte Wickel... helfen.

Normalerweise geht der Abschlussbericht an den vorher behandelnden (und einweisenden) Psychologen. Weiter nennt man üblicherweise Beratungsstellen und andere Hilfsmöglichkeiten in Deiner Wohnortnähe. Dazu Empfehlungen wie die nächsten gemeinsamen Schritte für Dich und Dein Kind aussehen.

Warst du durcheinander in dem Gespräch?

Dann hol es nicht hier nach... denn die wenigsten verfügen über eine fundierte Ausbidung... und "Hörensagen" und Einfühlungsvermögen, weil "... ich kannte mal nen Nachbarn, dessen Bruder hatte eine Schwester, die hatte das auch..." hilft Dir keinen Deut weiter. Weil diese Diagnose sehr speziell ist....

Wende Dich an Deinen Psychologen; bzw. den, der Dein Kind behandelt und in das Krankenhaus überwiesen hat. Der hatte ja auch Anhaltspunkte und Vermutungen die ihn zu diesem Schritt bewogen haben.

Der kann dir alles sehr viel klarer und verläßlicher beantworten...

Sincerly Norbert

Ich fühle sehr stark mit Dir! Mein Sohn ist an einer Psychose erkrankt und ich denke natürlich auch die ganze Zeit drüber nach, was ich daran hätte ändern, verhindern können. Es ist nach heutigem Wissensstand richtig, dass eine solche Erkrankung ihre Wurzeln in der Kindheit haben könnte, aber bedenke bitte, dass dazu eine Veranlagung bestehen muß. Manche Menschen sind extrem empfindlich und wirken nach aussen ganz anders. Wehrhaft und bestimmt. So, wie mein Sohn immer wahr. Es gibt ein gutes Buch, das eigentlich auf Schizophrenie oder Psychoseerkrankungen ausgelegt ist, das heißt "Freispruch der Familie" von Klaus Dörner. Besorg Dir das bitte! Ich selbst hab eine Depression bekommen, weil mich das so sehr belastet hat und bin in psychiatrischer Behandlung. Das ist das Schicksal vieler Angehöriger, von psychischen Krankheiten Betroffener, da die ganze Familie mitleidet. Ich mache zusätzlich eine Gruppentherapie und muß sagen, obwohl das alles mir wildfremde Menschen waren, bin ich von Anfang an sehr gut aufgenommen worden. Wir lachen viel, machen Späßchen und heitern uns so auf, andererseits gibt man sich Rat und Stütze, als ob man mit langjährigen Freunden quatscht. Das ist für mich wichtig zu sehen, die haben alle Probleme, verlieren aber nicht den Mut, sondern stehen einer Herausforderung im Leben gegenüber. So ist es auch bei Dir. Es ist erst mal ein harter Weg, zu akzeptieren, dass Deine Tochter, die Du jahrelang durch viele Krankheiten hindurch am Leben und gesund gehalten hast, jetzt so eine Sche**skrankheit hat, die keine Sau kennt und niemand erwartet hat. Wenn Du das akzeptiert hast und Deine Schuldgefühle abgelegt hast, kannst Du wieder eine starke Mutter sein, die ihr Halt gibt und sie durch die schlechten Phasen begleiten kann, ohne selbst am Ende zu sein. Nimm Medikamente, mach Therapie, gewinn Deine Stärke zurück und halt ihr den Rücken frei. Unterstütz sie, versorg sie, verlang keine Gegenleistung, mach ihr Mut, hör ihr zu (sei fähig, einfach nur ein Ohr zu haben, dass sie sich öffnen kann und nicht Angst haben muß, dass sie ihre Mutter damit unglücklich und traurig macht, wenn sie erzählt, wie es ihr geht), kommentiere nicht. Biete ihr Abwechslung an oder erzähl ihr im Gegenzug von Deinen eigenen Tiefs, die Du in ihrem Alter hattest. Das ist Erfahrungsaustausch und echte Empathie. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass da noch ein zweites, ganz normales Problem mit einspielt. Das Loslassen. Deine Tochter wird erwachsen und möchte gern ihre Angelegenheiten so regeln, wie sie es für richtig hält. Sie muß auch ihre Fehler machen dürfen, sonst hat sie keine Erfahrungen und bleibt immer nur das Kind. Wie gesagt: Hör zu, gib Mut und Kraft, biete Hilfe an, aber zwinge nichts auf, kritisiere nicht ständig, weine nicht zuviel, sodass sie sich schuldig dafür fühlt, dass es Dir schlecht geht, UND LASS LOS! Lass sie frei, damit sie zu sich und ihrer Stärke finden kann. Das kann länger dauern, aber hab Geduld. Das allerallerwichtigste für ihre Genesung sind nicht Medikamente, sondern ein solides, stärkendes soziales Umfeld, das sie so liebt und unterstützt, wie sie ist und ihr niemals das Gefühl gibt, sie mache einen unglücklich. Ich wünsche Dir so viel Kraft, denn die wirst Du nötigst brauchen, aber das schaffst Du!!!!

Also, da scheint mir Einiges durcheinander zu gehen.

Eine Manie ist nach meinem Wissenstand, der zwar nicht auf dem neuesten Stand ist, aber da wird sich nichts geändert haben, auf eine Stoffwechselstörung im Gehirn zurückzuführen und nicht auf Ereignisse in früher Kindheit. Fachkundig verordnete und regelmäßig eingenommene Medikation ist da wichtig.

"Asperger Autismus" ist mir kein Begriff - sorry, ich bin halt vergesslich -, aber es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich fundierte fachliche Informationen zu holen. Ich weiß nicht, wie verläßlich die von der Klinik erhaltenen Informationen sind; wenn es z.B. ein Assistenzarzt zu Beginn der Weiterbildung war, der das gesagt hat, würde ich zumindest noch die Meinung vom Oberarzt oder vom niedergelassenen Facharzt wissen wollen.

Generell für psychisch Kranke gilt, dass es z.B. bei mir in der Gegend eine Selbsthilfegruppe von Angehörigen gibt, vermutlich auch bei Dir in der Nähe, und dass der Austausch in einer solchen Gruppe hilfreich sein kann und einfach ein besseres Verständnis zum Umgang mit psychisch Kranken bewirken kann.

Sehr guter Tipp! Selbsthilfegruppen! Dort gibt es viele Tipps und Erfahrungen und man macht sich stark für dass, was man für den Angehörigen leisten will/muß! DH!

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Hallo,

Ich weiß zwar nicht, ob sich hier jemand damit auskennt und ob es überhaupt das Richtige ist diese Frage hier zu stellen, aber ich weiß nicht an wen ich mich sonst wenden soll. Übrigens hatte ich mal in diesem Forum schon mal folgende Frage zu dem Thema gestellt: 

http://gutefrage.net/frage/hilfe-bin-tatsaechlich-dumm-iq-85-kann-man-etwas-dagegen-tun

Vor 6 Jahren wurde ich in einer Klinik zwei Monate lang teilstationär untersucht und es wurde bei mir schon damals Autismus diagnostiziert. Wegen der Diagnose bin ich jetzt seit fast 3 Jahren bei einem Psychiater (der mich schon seit meiner Kindheit kennt) und einer Psychologin in Behandlung.

Im Sommer 2015 beispielsweise hatte ich auch ein Gespräch mit der Psychologin, (die auch mit mir ein mal dieses und ein Mal letztes Jahr zwei IQ-Tests gemacht hatte) und wir hatten viel über Autismus gesprochen. Zuerst hatte sie mir genau erklärt , was Autismus genau ist und vor allem woran man ihn genau erkennt. Danach hatten wir erst Einiges über meine alte Diagnose ( die von früher) und dann über meinen jetzigen Zustand geredet.

Kurz gesagt, meinte sie, dass es eventuell sein kann, dass ich das Asperger-Syndrom und zudem eine klassische Lernbehinderung habe (mit einem IQ-Wert von 85)

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