Mein Kabelanbieter sperrte ohne jegliche Ankündigung mein TV- und Internet Anschluss. Rechtens?

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6 Antworten

Das ist nicht rechtens. Der Vertrag beginnt wenn du dafür Leistung beziehst und nicht früher. Dort anrufen und klären. Sowas hab ich auch noch nicht gehört

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Du lädst einen Vertrag im Oktober runter in dem steht, dass der Vertrag ab 1.10. beginnt, unterschreibst ihn, rufst die Lastschrift von 2 Monaten zurück und wunderst dich jetzt das der Anschluss gesperrt wird?

Da kannst Du auch 50 Zettel zum Vertrag legen das der Vertrag an Datum x oder y beginnen soll, das Schreiben oder dein Wunsch wird dennoch kein Vertragsbestandteil.

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Kommentar von ParagrafenChef
26.11.2015, 05:02

Lesen UND verstehen! Habe im Oktober den Internet Vertrag heruntergeladen und mit einem seperaten Schreiben versendet, dass der Anschluss ab 1.11.2015 gelten soll.

Ohne aktiven TV Anschluss gibt es da auch kein Internet. Der TV Vertrag wurde am 2.11.2015 unterschrieben und der Anschluss am 2.11.2015 freigeschalten. Dieses Datum steht auch neben der Unterschrift.

Der Vertragsbeginn und die Zahlungspflicht wären aber angeblich ab 1.10.2015 . ( laut Vertrag )

Ich habe zudem eine Lastschrift zurück buchen lassen, da diese rechtsfehlerhaft war. Andere Lastschriften wurden nicht eingezogen.

Im Übrigen verweise ich auf § 45k, Satz 2 TKG !  http://www.gesetze-im-internet.de/tkg\_2004/\_\_45k.html

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Erstmal  , bestand eine Kontodeckung?

Ist die Bankverbindung  korrekt? 

Hat der Anbieter  versucht abzubuchen? 

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Kommentar von ParagrafenChef
26.11.2015, 04:49

Ja, die bestand soweit. Bankverbindung ist korrekt. Man hat einmal abgebucht.

Aber mit einem nicht vertragsgemäßen, mithin falschen Betrag. Und im Verwendungszweck stand nur "Nutzungsentgelt". Aber nicht für was. Internet? TV? Zirkus?

Zudem stand im Verwendungszweck " 10 + 11/2015 " . Ich sah nicht ein für Oktober 2015 zu zahlen und widersprach dieser Lastschrift. 

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So, ruf jetzt erst mal bei derHotline an und frage was los ist. Einfach mal dumm stellen und sagen, daß dein Anschluß kaputt ist. Meistens erhälts du dann auch Infos. Alles schön mitschreiben. Datum und Urzeit sowie den Namen notieren. In der Regel findet sich bei solchen Gesprächen eine Lösung.

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Kommentar von ParagrafenChef
26.11.2015, 04:58

Ich hatte mit den Chef persönlich telefoniert und über E-Mail geschrieben.

Kurz nach Vertragsbeginn drehte ich YouTube Videos, wo ich auch seine Internet Seite filmte, und monierte Vertragsklauseln, wonach er 2,50 € Gebühren für jede Zahlung verlangt, die nicht per Lastschrift erfolgt.

Und kritisierte das er für die erste Mahnung bei Zahlungsverzug 2,50 € plus Porto, ab der zweiten Mahnung sogar 5 € verlangt. Meiner Meinung nach darf man nur maximal 2 € pro Mahnung verlangen. Bei einer Mahnung per E-Mail gar nichts.

Er meinte dann, ich wäre 2 Monate in Verzug, hätte gegen Urheberrechte verstoßen und würde nur wieder freigeschalten werden, wenn ich persönlich vorbei kommen, alle Gebühren mit Sperrkosten zahle und mich schriftlich bei ihm entschuldige. (?)

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würde vielleicht Anfechtung wegen Irrtum machen nach § 119 BGB.

Rücknahme der Unterschrift, die Willenserklärung ist.

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Hast Du auch vernünftig (sachlich per Einschreiben) reklamiert? Ich würde Rat bei der Verbraucherzentrale suchen.

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