Mein Inneres ist tot.

Support

Liebe/r Lorazepam,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Selbstmord ist jedoch keine Lösung und wir werden gerade auch bei den Antworten darauf achten, dass Du keine Tipps bekommst, die Dir selbst schaden können. Sprich bitte mit einem Menschen, dem du vertraust, darüber. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule / Arbeit sein.

  Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüsse

Ted vom gutefrage.net-Support

10 Antworten

Zum Glueck bist du nicht gestorben, jetzt nimm dir die Zeit und schau, ob in deinem totem Inneren unter der Asche nicht doch noch das eine oder andere Stueck Holz oder Glut ist,mit dem du das Feuer wieder entfachen kannst! Schau nicht auf deine Freunde und Mitmenschen und messe dich an ihnen - so große Schritte brauchst du noch nicht machen - fang einfach mit kleinen Schritten an. Bei mir hat es ein halbes Jahr gedauert die richtige Medikamentenkombination zu finden - und immer in Kombination mit der kognitiven Verhaltenstherapie! Mir hilft das sehr -du wirst nicht einfach ins Meer geworfen wenn du Angst vor dem Wasser hast, sondern betrachtest den Ozean erst aus der Ferne und gehst langsam immer naeher ran! In kleinen Schritten, die kann man/kannst du schaffen! Ich moechte dir Mut machen, diese kleinen Schritte zu tun!

ich hatte mal das gleiche Medikament wie du, es brachte nicht viel, und mein Arzt sagte, das man das eigentl. nur am Anfang oder bei leichten Depressionen gibt. er soll dein Mediament umstellen. du mußt versuchen, welches dir am besten hilft. Bis das richtige gefunden wird, dauert ne Zeit.

Joi Sehr schlimm.Vielleicht ist es eine Vergiftung da gibt es viele Umwelt gifte.Auch wenn's schwerfaellt informiere dich ,auch ueber alternativmedizin auch Pflanzen zb. ololiuqui,javanesisches Patchouli,sushni ,Taglilie...... bitte erst informieren und abklaeren.Such denn es gibt viele Ursachen und Heilmethoden,bestimmt auch eine welch dir hilft.Gib nicht auf und dass Abi ist in der Situation echt wurscht.Werd gesund und dann kannst du das alles in Angriff nehmen.Bleib da und kaempfe

Ist es normal so jung Antidepressiva zu nehmen?

Ist es eigentlich unnormal schon mit 17 mit Antidepressiva anzufangen? Ich leide an einer schweren Depression, Zwangsstörung und soziale Phobie und wahrscheinlich Borderline/Ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung. So ein Leben wie meins ist nicht einfach auszuhalten. Nebenjob und die normalen Sachen sind alle nicht möglich oder nur unter Qual zu erledigen, bin also in meinem Zimmer eingesperrt und vermeide sozialen Kontakt, da ich es sehr quälend finde. Außerdem nehme ich manchmal bei Angstsituationen starke Benzodiazepine. Ich hatte auch schon zwei Suizidversuche hinter mir, einmal mit fast 40mg Tavor bzw. Lorazepam. Irgendwie empfinde ich mich als sehr sehr unnormal und richtig krank für mein Alter. Während alle Party machen (bildlich beschrieben), bin ich derjenige, der in der Ecke sitzt und leer vor sich hinschaut. Das ist doch sehr anti Mainstream, meine ganze Situation und mein Verhalten oder nicht?

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Panikattacken, Angststörung, Soziale Phobie und Depression?

Hallo an alle, ich möchte bitte eure Erfahrung zum Thema Panikattacken, Angststörung, Soziale Phobie und Depression wissen.

Z.Zeit gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Welche Medikamente haben euch geholfen, oder was hat euch geholfen aus dieser Hölle wieder raus zu kommen?

Ich bin sehr verzweifelt...Herzrasen, sehr starkes zitter, schwindel, Schwitzen und die pure Panik steigen in mir hoch sobald Familie, Freunde oder Bekannte, Arbeitskollegen auf mich zu kommen...jeder Mensch macht mir Angst, ohne daß ich weiß warum!!!!!!

WER KENNT DAS?

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Morgen Beerdigung

Guten Abend

Ich bin 14 (übrigens m) und mein Grossvater ist vor kurzem gestorben. Mir geht es schon seit langem schlecht, dass er gestorben ist kommt da noch dazu. Es ist nämlich auch sonst schon sehr viel passiert

Es ist also nicht der Hauptgrund für meine Verstimmung, aber es geht mir seit sehr langer Zeit (jedenfalls innerlich) schlecht. Und das wühlt mich jetzt noch zusätzlich auf.

Morgen werde ich alleine 3h in Zug und Tram zu den anderen Verwandten an die Beerdigung fahren, die letzte Strecke den gleichen Weg wie seit neun Jahren zu meinen Grosseltern.. Der Weg ist zusätzlich bedrückend, weil ich ihn deswegen fuhr, da meine Eltern gestorben sind.. Die ganze Region dort ist ist voller Erinnerungen, Träumen aber auch tiefer Bedrückung.. Schwierig, das treffend zu beschreiben

Ich bin gerade sehr aufgelöst und ich kann mir nur vorstellen, wie ich den ganzen Weg weinen werde, weil ich bisher so wenig geweint habe..

Wie kann ich das angehen?

Es dankt herzlich..

aNewstart

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Was tun gegen extreme Zwangsgedanken?

Ich leide seit mittlerweile 1,5 Jahren an Zwangsgedanken. Jede Minute muss ich mindestens einmal die Gedanken abwehren, was in Zusammenzucken resultiert. Ich bin Moslem und es ist die größte Sünde, jemand Anderen außer Allah anzubeten. Ich habe ständig das aufdrängende Gefühl, die Luft oder die Tastatur oder was auch immer anzubeten und ich will das nicht!! Deswegen zucke ich immer zusammen wenn der Gedanke kommt und er kommt ständig. Ich überlege mich einweisen zu lassen, da das Medikament Fluvoxamin nichts genützt hat und ich werde verrückt. Zusätzlich habe ich eine soziale Phobie. Was geschieht denn dort mit mir in der Psychiatrie und können die mir wirklich helfen, sodass ich diese Gedanken nicht mehr habe??

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Seit 2 Jahren arbeitslos, nur noch zu Haus, kaum Kontakte! Keine Lebenslust mehr

Hallo Leute,

bin nun wirklich 2 Jahren 24/7 zu Hause (arbeitslos). Mir fällt die Decke auf dem Kopf. Durch diese Langeweile, habe ich mir angeeinet nur noch rumzugrübeln. Hab das Gefühl durchzudrehen. Dadurch bin ich total antriebslos geworden und mein Lebenswille ist total im Keller.

Ich denke mir wozu noch arbeiten, wir sterben sowieso irgendwann. Wozu Ziele stecken? wir sterben doch sowieso. Wozu ein Haus bauen? Wir sterben doch sowieso irgendwann alle. Wozu überhaupt noch aufstehen und Gartenarbeit machen? wofür? Wir sterben doch sowieso alle? ALLES ERSCHEINT MIR SINNLOS wenn ich im Vergleich dazu nehme das wir irgendwann sowieso den Löffel abgeben werden.

Wie werde ich diese bekloppte Einstellung wieder los? Ich will so nicht denken! Ich will einfach wieder happy sein und nicht 24 7 alles sinnlos sehen weil wir sterben werden. Ich sehe keinen Sinn darin noch aufzustehen. Ich weiß viele werden jetzt mir sagen Depression und Psychologe aber ich war mal glücklich nur weiß ich nicht woher dieses Denken von mir kommt und diese Einstellung.

Habt ihr Tipps für mich?

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Könnt ihr mir helfen? Ein blindes Mädchen | wie kann ich wieder in Deutschland leben?

Ich bin 25, in De aufgewachsen (Deutscher Pass), doch vor 1 Jahr mit meiner Familie in die Türkei gezogen,  und bin von Geburt an auf beiden Augen blind. Nun ja, ich kenne es nicht anders. Doch das Leben in der Türkei zerstört mich. Geduld... bis wo hin? Ich war angesichts meiner Behinderung sehr selbstständig, lebte mehrere Jahre in einer Wohnung, 7 Stunden von meiner Familie entfernt. Als Türkin ungewöhnlich - doch es hatte Gründe (nach jahrelangen Streits haute ich ab usw).
Worauf ich hinaus will: Ich weiß einfach nicht, wie ich zurück nach De kann. Meine Familie möchte, dass ich hier das türkische Abi mache und dann studiere. Ich müsste erst einmal türkisch schreiben lernen. All die Fachbegriffe. All die mühsame Umstellung, die mir nicht einmal Freude bereitet - im Gegenteil. Dann soll ich hier studieren... Das will ich überhaupt nicht. Wenn ich mit dem Blindenstock nach draußen gehe, fühle ich mich verdammt unwohl hier. Kommentare, was für ein armes Mädchen ich doch bin usw, lassen mich nicht kalt.
In De gibt es Hilfen für Blinde. Ich kann Bus/Bahn fahren, ein Taxi nehmen und zur nächsten Stelle fahren. - Hier kann ich nicht einmal das Lira erkennen, das in meinem Portemonnaie ist. Es ist hier nun mal nicht so weit. Und daran gehe ich kaputt.
Ich muss verschiedene Tabletten nehmen. In De war Blindenschrift drauf - hier muss ich sie entweder selbst beschriften, was nicht einfach mal mit dem Stift gemacht ist - oder bin ebenfalls auf Hilfe angewiesen. Mit meiner Blindheit hatte ich schon immer zu kämpfen, doch jetzt wird es schlimmer. Weil ich hier nichts gebacken kriege. Weil ich hier nicht zu Hause bin. Weil ich hier nicht mal mit dem Blindenstock nach draußen kann, ohne mich zu schämen!
Auch von meiner Behinderung abgesehen geht es mir nicht gut hier.  Ich vermisse Lebensmittel, die es dort gab und hier nicht. Uvm.
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Jetzt kennt ihr grob meine Geschichte. Meine Mutter willigt mittlerweile halbwegs ein, dass ich nach De ziehe. Sie sagt "ich kann mir das nicht länger mit ansehen wie du zugrunde gehst". Mein Vater will davon nichts wissen ("Wenn du mich nicht als Vater ansiehst, dann geh"). (Falls ihr euch jetzt denkt: Wärst du einfach in De geblieben. Einfach war es nicht, mir blieb eig gar nichts anderes übrig).
Nur, ich weiß nicht, was ich in De überhaupt machen soll. Ich habe nur einen Realschulabschluss. Ich dachte, ich würde eine Ausbildung machen, doch als was? Eine Wohnung alleine anrichten, die Möbel - das kann ich niemals alleine niemals. Und hätte auch keinen, den ich fragen kann. Zumal ich auch nicht ohne das Einverständnis meines Vaters gehen will. Meine Mutter hat es auch nich geschafft, ihn zu überreden, er hat sie viel mehr beeinflusst.
(Wie) kann ich meinen Dad überreden??? Welche Ausbildung könnte ich machen?
Meine Freunde wissen keinen Rat. Was soll ich nur tun???

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