Mein Hund wurde attackiert. Habe ich richtig reagiert?

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8 Antworten

Genau das selbe habe ich letztes Jahr erlebt. Ich war mit meinen drei Mischlingen (Schulterhöhe ca. 40 cm) Gassi als plötzlich ein Kaukasischer Hirtenhund (Größe und Gewicht ähnlich einem Neufundländer) auf uns zu gerannt kam und uns angegriffen hat.

Mein jüngster Hund versteckte sich instinktiv hinter mir, der zweite (und kleinste) wurde von dem Angreifer zwischen die Vorderpfoten genommen und zu Boden gedrückt, so daß ich Angst hatte, daß er ihm evtl. noch sämtliche Rippen bricht. Mein dritter Hund geriet durch das Jaulen und Winseln der anderen beiden Hunde in Panik, schlüpfte gewaltsam aus seinem Halsband raus und versuchte über eine Wiese zu flüchten. Als der Hirtenhund das sah ließ er von dem Kleinen ab und jagte dem flüchtenden Hund nach, ca. 20 m weit, dann hatte er ihn eingeholt und verbiss sich in seinem  Bauch (der Kleine hatte sich auf den Rücken gelegt und sich unterwürfig gezeigt, wie so üblich bei Hunden, hat aber nichts genützt).

Als endlich der Hundehalter ankam und die beiden nach mehreren Versuchen trennen konnte, lief mein Hund so schnell er nur konnte völlig in Panik davon. Da half kein Rufen, er stand unter Schock (die anderen beiden Hunde übrigens auch, einschließlich mir) und wollte nur noch weg von dem "Tatort". 

Ich wollte, um meinen flüchtenden Hund besser verfolgen zu können, meinen kleinen Hund auf den Arm nehmen, dieser ließ sich jedoch nicht mehr anfassen, er schrie jämmerlich und konnte nur noch mit Mühe humpeln. Ich war total verzweifelt.

Noch mehr Sorgen machte ich mir aber um den geflohenen Hund denn er war noch nie alleine, ohne Leine und Halsband unterwegs und es war auch nicht absehbar, ob er nach Hause gelaufen ist oder in den nahe gelegenen Wald oder ob er evtl. schwer verletzt irgend wo auf einem Feld liegen würde.

Zum Glück hat sich dann ein fremder Mann, der in einem nahe gelegenen Weinberg gearbeitet hat und durch die Schreie auf das Drama aufmerksam geworden war, angeboten, mich mit den beiden verbliebenen Hunden heim zu fahren. Als ich aus dem Auto stieg und sah, das der dritte Hund völlig verstört und blutverschmiert - aber lebend - vor der Haustüre lag war ich glücklich, denn er mußte auf dem Rückweg eine ziemlich unübersichtliche Kreuzung überqueren und ca. 1 km eine enge Straße entlang laufen. 

Ich habe gleich alle drei in mein Auto gepackt und bin zur Untersuchung in die Tierklinik gefahren. Das Ergebnis war: ein Hund war unverletzt, der kleine hatte drei Rippen gebrochen und mehrere Blutergüsse einschließlich eines verstauchten Hinterbeines, der dritte hatte mehrere Bisswunden am Bauch und auf dem Rücken. Außerdem bekamen alle eine Spritze gegen den Schock.

Der Hundebesitzer hat sich einen Tag später bei mir gemeldet und sich nach "dem Schaden" erkundigt, hat natürlich auch die Tierarztrechnung bezahlt aber der Schock saß uns allen noch wochenlang in den Knochen. Dieses Gebiet, wo das Unglück passierte, meiden wir heute noch.

Sorry, wollte keinen so langen Text schreiben, ging aber nicht anders.

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Kommentar von Jana88
15.11.2016, 22:30

Oh Gott, was für eine schlimme Geschichte! Die übertrifft ja meine um Längen...

Habt ihr diesen Hund noch mal wiedergetroffen?

Ich guck mich schon auf der Ecke alle naselang um....

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Um gottes Willen 😱😱😱 mir ist fast das Herz stehen geblieben. 

Gott sei dank ist deinem Hund nichts passiert. 

Sorry aber im Leben hätte ich meinen Hund nicht von der Leine gelassen. 

Du musst lernen solche Hunde zu blocken, und dein Hund muss lernen, souveräner solche Situationen zu meistern. 

Ich kann jeden Hund ob klein oder groß von meinem an der Leine abhalten,auch wenn die voll Karacho angerannt kommen. 

Hund kurz nehmen (deinen) hinter dir positionieren. Und vor dem anderen Hund stellen. Meist reicht ein lautes "Nein" oder "Ab" oder "schiiiiit" 

Bei mir klappt das seid knapp 3 Jahren ohne das ein Hund jemals meinen erreicht hat. 

Oftmals wenn du laut "Ab" rufst machen sie schon kehrt und ein "schittt" hinterher.

Ich will nicht sagen das viele Hunde das Kommando "ab" kennen. Ich denke nicht,aber sie sehen deine Körpersprache und die ist gleich und zeigt dem anderen Hund "mach eine Fliege" 

Wenn sich der Hund beides nicht beeindrucken lässt,mach handgesten oder nimm ne kleine rütteldose mit und schmeiß sie vor die Füße. 

Aber los lassen NEIN. Auch wenn mein Hund gebissen wird,gehen wir mal vom schlimmsten aus,hat er eine Chance zu überleben. Zwar sicher mit dem Risiko das er Verhaltensänderung zeigt,oder unverträglich wird. Aber das wäre mir lieber als das mein Hund vom Auto tot gefahren wird. Oder er für einen Unfall verantwortlich wäre. 

Lerne andere Hunde zu blocken. Und auch deinem Hund mehr Sicherheit zu bieten. Ist ja heftig das er weg läuft.

Egal vor  was meiner er Angst hat,er sucht immer Schutz bei mir. Ob andere Hund im Freilauf meinen mobben. Oder ihm ein Geräusch komisch erscheint. Erstmal zu Frauchen laufen und gucken wie die so drauf ist,und Schutz suchen. 

Hoffe ihr habt euch von den Schreck erholt. 

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Kommentar von Unsinkable2
15.11.2016, 22:06

Ich kann jeden Hund ob klein oder groß von meinem an der Leine abhalten,auch wenn die voll Karacho angerannt kommen. 

Ich hätte da einen Mali im Angebot... ;) Wenn du den davon abhalten kannst, dich einfach auf 1-1,5 Meter Distanz im engen Viertel- oder Halbkreis zu umlaufen und schneller hinter dir zu sein, als du dich auch nur umdrehen, geschweige denn reagieren kannst: Verrate mir den Trick! 

Bei mir klappt das seid knapp 3 Jahren ohne das ein Hund jemals meinen erreicht hat. 

Glück gehabt. Viel Glück auch weiterhin.

nimm ne kleine rütteldose mit und schmeiß sie vor die Füße. 

*Blick in die Kristallkugel* Oh! Oh! ...

Aber los lassen NEIN. Auch wenn mein Hund gebissen wird,gehen wir mal vom schlimmsten aus,hat er eine Chance zu überleben.

Dir ist aber schon klar, dass du die Chancen deines Hundes DRASTISCH verringerst, wenn du ihn auch noch an der Leine festhältst, während der andere sich im Regelfall frei bewegen kann?

Tatsächlich ist Freilassen (idealerweise "Leine ab") und auf den "Feind" konzentrieren genau das - und wirklich DAS - Mittel der Gegenwehr. Denn genau das erwartet dein Hund von dir.

Aber das wäre mir lieber als das mein Hund vom Auto tot gefahren wird. Oder er für einen Unfall verantwortlich wäre. 

"Lieber ein toter oder schwer verletzter eigener Hund, als dass ich die Rechnung für einen verschuldeten Unfall zahle."? Ist das die Lösung des Problems? Ist es nicht eigentlich eher ein "Restrisiko", das man in urbanen Gebieten nun mal in Kauf nehmen muss?

Lerne ... auch deinem Hund mehr Sicherheit zu bieten. Ist ja heftig das er weg läuft.

Schwierig, wenn man sich einen "kleinen" Hund holt und hält, weil man "große" Hunde nicht mag. Keine Erfahrung. Kein taktisches Know-How. Und obendrein die komplette situative Überforderung mit dem "Worst Case der Hobby-Hundehaltung".

Egal vor  was meiner er Angst hat,er sucht immer Schutz bei mir.

Solange du ihm den Schutz bieten kannst ... und er darauf vertraut. Das setzt aber zumeist VÖLLIG andere Bedingungen des Zusammenlebens mit dem Hund voraus, als die allermeisten zu bieten bereit sind. 

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Kommentar von Jana88
15.11.2016, 22:22

Erst mal danke für deine Antwort.

Ich glaube nicht, dass es irgendwie beeinflussbar ist, wie mein Hund reagiert, wenn er angegriffen wird. Geschweige denn, dass er tatsächlich in so einem Moment auch nur annähernd souverän bleiben würde. Er ist ein sehr ängstlicher Hund, der als er noch kleiner war unheimliche Angst vor anderen Hunden hatte. Wir haben es nun mittlerweile so gut hinbekommen, dass er andere Hunde liebt, aber niemals würde er ruhig bleiben, wenn ihn ein 70 Kilo Hund angreift. Da bricht einfach Panik aus, was ich bei ihm vorher aber auch noch nie erlebt habe. Er wurde sehr oft attackiert, aber bis jetzt war er und die anderen Hunde dabei immer an der Leine und es kam zu keiner direkten Begegnung. Nach sowas war er nie verstört oder ängstlich, aber das war bei dem Neufundländer einfach was anderes.

Hunde reagieren ja nun mal nicht unbedingt logisch, wenn sie unter Schock stehen, sonst wäre mein Hund sicherlich auch zu mir gekommen und nicht nach Hause gerannt, wobei das ja auch nicht wirklich unlogisch und dumm war.

Bis jetzt musste ich noch keinen anderen Hund blocken, aber es wäre mir sehr lieb, wenn der erste nicht bis zu meinem Bauchnabel reichen würde. Ich hatte wie gesagt selber Angst vor dem Neufundländer. Ich würde mich zwar immer schützend vor meinen Hund stellen wenn es nötig ist (auch wenn das wahrscheinlich manchmal nicht sonderlich klug ist), aber in dem Moment wollte ich ihn einfach nur in Sicherheit haben und ich selbst wäre gegen diesen riesen Hund aus meiner Sicht in dem Moment nicht angekommen.

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Um deine Frage kurz zu beantworten: leider weniger richtig aber an sich instinktiv an dein Hund gedacht

Du hast selbst geschrieben, dass der Hund auf der Flucht vor Autos gelaufen ist. Da hätte noch viel schlimmeres passieren können. Außerdem lief er dadurch ohne Leine (vielleicht für manche auch ohne Besitzer) durch die Gegend, was von manchen schnell missverstanden werden kann. 

Ich kann nachvollziehen, dass du an das Wohl deines Hundes gedacht hast. In meinen Augen wäre folgendes Verhalten 'richtig' (ich weiß gar nicht, ob es das in solchen Situationen wirklich gibt): 

Den Hund hinter einen stellen, ihn sozusagen in den eigenen Schatten stellen und selbst als Schutzschild dienen. Wenn der Hund des anderen Besitzers dann anfängt zu schnappen oder gar ernsthaft versucht, jemanden zu beißen, erst mit Tritten drohen und wenn alles nicht hilft, mit dem Bein zwischen den Pfoten und wegschieben bzw. -schubsen. Normalerweise sollte irgendwann zwischendurch der Besitzer endlich mal den eigenen Hund an die Leine nehmen und wegziehen. Ich wage es zu sagen, dass im Notfall Tritte die einzige Hilfe sein können (aber auch wirklich nur dann, wenn sich die Hunde verkeilen und gar nichts mehr zu helfen scheint - natürlich nicht mit voller Kraft oder so, es soll schließlich niemand ernsthaft verletzt werden). 

Meine Mutter musste leider auch schon zu diesem Mittel greifen, da ein fremder Hund ohne Besitzer auf unseren Terrier losging (der fremde Hund sprang aus dem hohen Gras und griff direkt an). Hätte sie den Angreifer nicht getreten, hätte mein Terrier ernsthaft verletzt oder gar sterben können. Seitdem hat mein Hund übrigens ein Trauma und lässt keine Hunde mehr an sich ran. Du solltest also wegen möglichen Folgen des Schocks mal bei einem Tierarzt nachfragen. 

Sorry für die lange Antwort, hoffe es ist alles verständlich genug. Und es tut mir leid für dich und deinen Hund, dass ihr einem so schlechten Tierhalter auf diese Weise begegnen musstet. Und dann haut die einfach ab? Traurig und unglaublich dreist zugleich..

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Kommentar von Jana88
15.11.2016, 19:12

Die Leine hatte mein Hund noch dran bei der Flucht. Ich hab sie einfach losgelassen, weil der andere Hund schon fast bei uns war. Das passierte alles so wahnsinnig schnell, dass ich nicht mal nachdenken konnte, was ich jetzt tun soll. Der Neufundländer sah aber so entschlossen aus, dass ich mich nicht getraut habe, meinen Hund am flüchten zu hindern. Vor allem hätte ich niemals gedacht, dass mein Hund nach Hause rennt. Ich wollte nur, dass er ihn erst mal abhängen kann und war mir sicher, dass er dann gleich wieder zu mir kommt. Er ist mir noch nie weggerannt, deswegen hatte ich damit nicht gerechnet. Jetzt sieht das halt ein bisschen anders aus...

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Ich denke du hast instinktiv richtig reagiert. Es blieb dir ja auch gar keine Zeit zum überlegen.

Und du konntest auch nicht ahnen, dass dein Hund nicht mehr auf dich hörte, der war auf der Flucht, schier so wie wenn ein Pferd durchbrennt.

Zum Glück lief alles glimpflich ab. 

Allerdings würde ich mit deinem Hund arbeiten, dass er etwas ruhiger wird, wenn er Artgenossen sieht und sich vorsichtiger antastet, wer ihm freundlich gesinnt ist.

Wobei ihn vermutlich dieses Erlebnis auch ein Stück weit geprägt hat, so dass er dies automatisch vorsichtiger angeht. 

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Kommentar von Jana88
15.11.2016, 19:15

Da arbeiten wir schon mit ihm dran, sind aber noch weit entfernt von "normal". Er ist allgemein sehr ängstlich und bellt gerne mal Menschen an, will sich nicht anfassen lassen und ist misstrauisch. Seit dem Erlebnis zeigt er das Verhalten noch verstärkter. Außer er sieht nen anderen Hund. Dann ist die Welt wieder in Ordnung und er würde sich von 30 fremden schreienden Kindern durchkraulen lassen...

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Ich bin nun natürlich am überlegen, ob das Leine loslassen so richtig war, denn wenn er vor lauter Panik nur noch rennt und 1,5 Kilometer nach Hause läuft, ist das mehr als schlecht. 

In der Situation war es das einzig sinnvolle. Vorausgesetzt, du hast dich in dem Neufundländer nicht verschätzt; und der wollte nur mal ein bisschen Show machen.

Wenn du ihn festhältst, dann annullierst du nicht nur seinen "Notfall-Plan: Weglaufen!"; du behinderst ihn auch massiv darin, die Situation selbst deeskalieren zu können: Er kann seine Körpersprache gar nicht, nur eingeschränkt und schlimmstenfalls widersprüchlich nutzen. Und etwas anderes hat er nicht, um vorzubeugen. Das macht den fremden Hund nur noch aggressiver.

Allerdings solltest du dir durchaus Gedanken um mögliche Folgen machen, denn das Restrisiko hast du ja erlebt: Der Hund rennt und rennt. Und er hält nicht an einer Straße oder Ampel an. Wenn's dann deswegen knallt, kann es sehr schnell sehr teuer werden. Emotional und finanziell.

Also ging ich weiter, nahm meinen Hund aber dicht an mich und ging ganz am Rand der Straße, so dass möglichst viel Platz zwischen uns war.

Gut und richtig gemacht. Wenn du ernsthafte Zweifel hast, ob der andere Leinenhalter seinen Hund festhalten kann, ist auch "im hohen Gras oder Graben ablegen" und abwarten, bis beide vorbei sind, eine Option, vorausgesetzt, es geschieht rechtzeitig, also schon BEVOR der "feindliche Hund" sich in den Riemen legt.

Auch eine Alternative: Hinter dem Straßengraben auf dem Feld weitergehen. Und wieder: rechtzeitig vorher abbiegen und Distanz schaffen.

Und immer am besten: Rechtwinklig abbiegen, wenn möglich. 

Sonst ist er oft im Freilauf und entfernt sich nie weiter als 10 Meter von mir, aber in seiner Panik war das einfach anders und er wollte nur noch nach Hause...

Er wollte nicht "nach Hause", sondern er hat dir misstraut. Er hat nicht geglaubt, dass du das regeln kannst. Also tat er das aus seiner Sicht zweitbeste: Sicherheit im trauten Heim (bzw. an vertrauten Orten) suchen.

Arbeite an eurem Zusammenspiel. Dein Hund vertraut dir nur auf sehr oberflächlicher Ebene...

Die Besitzerin des anderen Hundes hat sich natürlich schnell aus dem Staub gemacht.

Altkluger Rat: Gar nicht lange rufen oder diskutieren. Handy raus; Schnappschuss machen, wenn sie abhaut. Sollte es Folgekosten (Tierarzt, Unfall, etc.) geben, kannst du sie über die Polizei ausrufen lassen. Mit "Steckbrief" ist das leichter. Ansonsten sofort Personalien austauschen. Verantwortungsvolle Hundehalter kennen das Risiko und sind bereit, es zu tragen.

Ich weiß, das ist altklug. Du hast ganz sicher vor lauter Adrenalin nicht nur gezittert, sondern die Halterin des anderen Hundes hat vermutlich gedacht, du willst ihr zum Abschied winken. Aber als Gedanken kannst du es aufgreifen. :)

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Kommentar von Jana88
15.11.2016, 22:54

Am Thema "Vertrauen" müssen wir noch stark arbeiten. Er ist nämlich allgmein so drauf, dass er Situationen immer alleine klären will und deswegen Menschen auch anbellt, die ihm unheimlich sind. Wenn's dunkel ist, ist ihm jeder Mensch unheimlich.

Es ist aber nicht mal so einfach machbar ihn hinter sich zu nehmen, weil er mit aller Kraft und aller Macht versucht sich nach vorne zu kämpfen. Wir arbeiten da täglich immer wieder aufs neue dran, aber es ist einfach sehr schwierig. Wir haben uns nun auch einen Trainerin gesucht, die uns dabei hilft und uns etwas zur Seite steht.

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Glück gehabt! Und richtig gehandelt! Hättest Du Deinen Hund nicht losgeleint, wärst Du eventuell mitten zwischen die Fronten geraten.

So schwere Hunde wie ein Neufundländer sind - wenn sie wirklich nicht wollen - von einer normal gebauten Frau kaum zu halten. Das habe ich immer im Hinterkopf. Ich weiß, wovon ich spreche. ich habe eine Deutsche Dogge. Gott sei Dank sehr friedlich.

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Kommentar von Jana88
15.11.2016, 19:00

Dann würde ich da aber dran arbeiten. Ich hab selbst nen Schweizer Sennenhund (zwar noch nicht ausgewachsen), aber ich weiß wie viel Kraft da drin steckt. Der Neufundländer musste nicht nicht mal ein bisschen anstrengen und hatte sich schon losgerissen. Ich find das einfach wahnsinnig gefährlich, wenn man dann trotdem mit so nem Hund loszieht..

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ja, du hast dich schon richtig verhalten, nur da das ganze auf der belebten Straße passiert ist, hättest du dich zwischen den Kontrahenten und deinen Hund stellen sollen.

Den Kontrahenten hättest du anschreien sollen, so dass dieser erst mal verstört guckt. Nun ist aber alles gut gegangen, was aber nicht heißt, dass dein Hund unter Umständen traumatisiert ist gegenüber großen Rassen. 

Für erneute Situationen dieser Art würde ich dir eine Wasserpistole empfehlen, mit der du den Angreifer erst mal in Erstaunen versetzt. 

Sei deinem Hund gegenüber ein starker Hundeführer, so dass das Vertrauen nicht in mitleidenschaft gezogen wird.

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Kommentar von Jana88
15.11.2016, 19:08

Es war zum Glück keine große Straße, und in dem Augenblick auch kein Auto zu sehen.

Hätte ich mich versucht dazwischenzustellen und es hätte nicht geklappt, wäre mein Hund da aber wohl nicht so heil rausgekommen. Die Besitzerin machte auf mich auch nicht den Eindruck, als könnte sie ihren Hund jemals dazu bewegen wieder zu ihr zu kommen.

Ich wiege selbst gerade mal 45 Kilo. Vor nem Neufundländer fühle ich mich wie ein Zwerg!

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Ich behaupte ja, du hast richtig gehandelt. Wie es rechtlich aussieht weiss ich nicht. Jedenfalls ist dein Hund gesund. Das mit den Autos ist natürlich bitter, wenn da was passiert wäre.

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