Mein Hund wurde angefahren,wer hat schuld?

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12 Antworten

Aufjedenfall würde ich mal ne Anzeige gegen die nette Dame stellen. Grundsätzlich ist es ja so das gerade in ner 30er Zone usw. und wenn man an Häusern (iin 30er Zonen ) vorbei fährt das plötzlich mal ein Tier zwischen Autos vorbeifährt. Also hätte sie meiner Meinung nach auf jedenfall schon mal eine Teil schuld. Da es aber leider so ist das Hunde vor dem Gesetz genauso wie Pferde usw. nicht als Lebewesen sondern nur als Sachgegenstände betrachtet werden. Sie aufjedenfall wg. Sachbeschädigung herangezogen werden kann. ich weiß allerding s nicht wie das ist mit Tierarztkosten. Ich denke nicht das sie die begleichen muss, denke eher sie wird dir den Anschaffungswert d. Hundes bzw. den jetztigen Wert ganz bzw. Anteilsmäßig bezahlen müssen. Weil eine Teil schuld trägst du auch.

Hoffe konnte dir helfen und frag mal beim rechtsschutz od. deinem Anwalt nach.

Du hast die Schuld und trägst die Kosten. Setze dich mit deiner Hundehaftpflichtversicherung in Verbindung. Die Autofahrerin muss deine Tierarztkosten nicht übernehmen. Auch hattest du noch Glück, dass es nicht noch zu einem schwereren Verkehrsunfall gekommen ist. Ich hoffe es kommt nicht noch Ärger vom Ordnungsamt hinzu.

sie hat keine 100% schuld!

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@Langeoog

Warum nicht? Woher hast du dein Wissen? Hunde sind so zu halten, dass solche Unfälle ausgeschlossen sind. Dazu ist sie gesetzlich verpflichtet.

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Das ist eine schwierige Frage. Wenn Du keine Zeugen hast und der Autofahrerin nicht nachweisen kannst daß sie zu schnell war, dann hast Du wohl leider Pech gehabt. Hast Du denn das Autokennzeichen und den Namen der Fahrerin ? Vielleicht hilft Dir ja ein persönliches Gespräch weiter. Polizei ? Traurig ist es einzig und alleine um den Hund. Eine schlimme Sache, aber leider hält sich keiner an die 30 km/h Grenzen. Wünsche Dir viel Kraft beim Gang zum Tierarzt. Ich habe so etwas auch schon hinter mich gebracht. Ist kein schöner Gang, aber sicherlich notwendig wenn Du dem Tier weiteres Leiden ersparen willst. Gruß A.

30 km/h fahren finde ich auch wirklich anstrengend ;)

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Ich habe Zeugen,leider auch meine Kinder.Ich habe Handynummer und ihren Namen.Es ist eine Jack-Russel Hündin,die klein und wendig ist.Es kam gerade Besuch,da hatte sie sich noch gefreut,dann kam aber leider der Nachbarshund,der meinen schonmal geknappt hatte,da ist sie ausgebüchst.

mal ganz im Ernst, wenn du die Handynummer von ihr hast, dann ruf sie doch einfach mal an und frag sie, ob ihr das "außergerichtlich" klären wollt und sie sich an den Tierarztkosten beteiligt bzw. sie übernimmt, wenn nicht würde ich es einfach mit dem Gang zu anwalt und Polizei versuchen. Kannst jetzt nicht mehr wirklich was verlieren deinen Hund gibt es ja leider nicht mehr! =(

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Das ist natürlich ein Riesenpech. Ich würde es auch so machen wie Langeoog das vorschlägt. Zu verlieren hast Du ja nun wirklich nichts mehr. Gruß A.

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"Mehrere Meter" braucht man auch bei 30km/h.

Und schließlich wäre ja fast noch einer aufgefahren. Um damit durchzukommen (Fahrlässigkeit wg. überhöhter Geschwindigkeit), müsstest Du darlegen, was Dich qualifiziert, die Geschwindigkeit von Autos ohne technische Hilfsmittel einzuschätzen - das halte ich für hoffnungslos.

Die Fahrerin hat abzuwägen, ob sie überhaupt für den Hund bremsen darf, da die Gefährdung für den nachfolgenden Verkehr das Schicksal von Kleintieren aufwiegt.

Möglicherweise zahlt die KFZ-Haftpflicht wegen der allgemeinen Betriebsgefahr, aber dafür würde ich einfach erstmal einen Anwalt fragen.

nun du musst dafür sorgen das dein tier nicht einfach so auf die strasse läuft. sicherlich ist der fahrerin ein gewisses schuldverhalten anzulasten, das wird sie aber nicht zugeben. so sehe ich hier keine aussicht auf erfolg, du kannst natürlich klagen, aber bei einem streitwert unter 1000€ lohnt sich das nicht. leider. tut mir leid für dich gruss akademikus

du hast die aufsichtspflichtig vernachlässigt. es spielt keine rolle wie schnell das fahrzeug war. wäre der hund angeleint gewesen, oder das grundstück versclossen, wäre der hund nicht auf die strassen gelaufen. du bist haftbar zu machen, auch für den schaden am auto

für einen Sachgegenstand giobt es keine Aufssichtspflicht! Klar ist sie dafür verantwortlich aber hast du auch aufssichtspflicht für ein Fahrrad?

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@tomilkaffenberger

meinst du wenn ihr der Hund abgehauen wäre?? Wäre auch nicht s anderes da es ja keine Aufssichtspflicht im den Sinne für einen Hund / Sachgegenstand gibt.

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@tomilkaffenberger

Wenn es dein Kind gewesen wäre, dann ist das ein ganz anderer Fall. Dann sieht es schlecht aus für die Fahrerin, denn es wäre davon auszugehen, sie hätte sicherlich das Kind bemerken müssen und sofortige Bremsbereitschaft herstellen müssen. Wäre das andere Fahrzeug aufgefahren, hätte auch dieser ein Problem. Bei einem Kleinkind, wäre auch noch zu klären, wie dies sich mit der Aufsichtspflicht verhält. Aber einen Unfall mit einem Kind und deinem Hund ist nicht vergleichbar.

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@dwarf

Oder meinst du, wenn du gar nicht beim Unfall dabei gewesen wärst, und dein Kind hätte den Hund beaufsichtigt und das Tor aufgelassen? Wenn dein Kind unter 16 Jahren ist, dann machst du dich in diesem Fall sogar strafbar.

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Die Autofahrerin muß sich an nichts beteidigen. Der Hund ist abgehauen und das darf nicht passieren. Es kann sogar noch sein, dass Du zahlen mußt falls die Frau einen Schaden am Auto hat. Dass sie so spät zum Stehen kam, kann auch am Schreck gelegen haben.

Hatte mal den gleichen Fall - du bist für deinen Hund verantwortlich. Wenn er einen Schaden am Auto verursacht haben sollte, musst du diesen auch tragen. Der Hund wird in diesem Falle rechtlich als "Sache" behandelt. Traurig, aber wahr

Ja, ich sehe das leider genauso...

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Wenn nachweisbar ist, dass sie tatsächlich viel zu schnell war, kann ihr eine Mitschuld zugesprochen werden. Aber die Hauptschuld wird trotzdem an dir hängen bleiben.

du bist dafür verantwortlich, daß DEIN Hund im Revier bleibt und sogar im Gegenteil, du könntest bei einem evtl. Schaden an den Autos von den Besitzern auch belangt werden

...der Autofahrer ist außen vor und die Aussage, er ist WAHRSCHEINLICH viel zu schnell gewesen, diese kannste einfach vergessen..

Genau so ist es. Dh

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@Lilaa

Genau! den Autofahrer trifft keine Schuld.

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@Fine08

Wenn anhand der Bremsspur nachweisbar ist, dass sie viel zu schnell war, trifft sie schon eine Mitschuld! 30er Zonen sind ja meistens da, wo viele Kinder spielen. Es hätte genau so gut ein Kind aus dem Hof laufen können. In einer Zone 30 gilt eben auch 30. Aber das lässt sich ja an der Bremsspur errechnen.

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http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=7659&ccheck=1

Etwas vergleichbares....

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