Mein Hund vertraut mir immer noch nicht was tun?

14 Antworten

AreyouCarzy, Dein Hund kommt aus der Tötung, hat vorher auf der Straße gelebt und die Erfahrung gemacht, dass Schreien Schläge und Schläge Schmerz bedeuten. Er hat Dir sein Vertrauen geschenkt, er ist vollkommen von Dir abhängig und Du bestätigst genau die schlimmen Erfahrungen, die diesen Hund geprägt haben: Du schreist ihn an und schlägst ihn. Er hat keine Möglichkeit Dir auszuweichen, er ist Dir und Deinen Launen ausgeliefert und er rechnet mit jedem Anbrüllen mit neuen Schmerzen. Das ist ganz großer Mist!

Du erwartest von Deinem Hund das, was man als „Impulskontrolle“ bezeichnet, aber Du bist selbst absolut nicht dazu in der Lage und lässt den Frust über Deine Unfähigkeit an einem völlig hilflosen und von Dir abhängigen Wesen aus. Auch das ist ganz großer Mist.
Ganz grundsätzlich von Hundehalter zu Hundehalter: meine Hündin hat mich, als sie noch ein Welpe war, einige Male richtig auf die Palme gebracht. Besonders schlimm war es an Tagen, an denen meine Nerven aus anderen Gründen auch so schon blank lagen. Ich bin in diesen Situationen aus der Wohnung gegangen, hab mich in den Flur gestellt, eine Runde (innerlich) getobt, hab mich abgeregt und bin wieder zu meinem Hund gegangen. Du darfst wütend sein, Du darfst den Impuls haben, dem Hund eine zu knallen, aber Du darfst ihn niemals ausleben!

Dass Dein Hund vom Boden frisst, hat ihm im ersten Teil seines Lebens das Überleben gesichert. Den Hund dafür anzubrüllen und zu schlagen ist absolut inakzeptabel. Such Dir, wie hier bereits geschrieben wurde, sofort einen Trainer und sieh zu, dass Du Deine eigenen Baustellen in Angriff nimmst. Wenn Dich der Hund überfordert, denk ernsthaft darüber nach, in seinem Sinne ein zu Hause für ihn zu finden, das ihm mit mehr Verständnis, Geduld und Umsicht entgegenkommt. Menschen haben ihm bereits einen erheblichen seelischen Schaden zugefügt. Er hat es mehr als verdient, dass das nun der Vergangenheit angehört.

Du wunderst dich das dein hund kein Vertrauen zu dir hat?

Wieso soll er dir vertrauen du bis absolut unfähig als souveräner Führer.

Du schreist, schlägst, du nimmst Sachen weg und bist genervt.

In den Augen eines Hundes bist du dadurch total der Versager.

Ein Hund braucht eine souveräne Führung. Wer schreit oder schlägt hat verliert seine Glaubwürdigkeit.

Du solltest dich umgehend in eine gute Hundeschule einschreiben und dein komplettes Handeln gegenüber deinem Hund ändern.

Du Strafst den Hund für deine fehler.... Der Hund bettelt weil du es ihm bei gebracht hast.

Er hört nicht weil du es ihm scheinbar nicht beigebracht hast..

Da brauch ich eigentlich gar nicht zu antworten - besser hätte ich es nicht formulieren können. Danke.

6

Klipp und Klar auf den Punkt gebracht. Danke @MiraAnui

7

Danke wirklich du hast echt recht.. ich bin zurzeit nur bisschen doof ich vergesse ruhig zu bleiben das hab ich früher sei gut gemeistert die letzten Wochen funktioniert es einfach nicht. Es liegt wirklich an mir weiß ich , ich weine sogar vor Wut weil ich so ein trottel bin und es nicht hinkriege wie früher.. Ich bin zurzeit wirklich sehr sensibel

0
@AreyouCarzy

Kenn ich.... Tief durch atmen....

Geh mit deinem Hund in eine Hundeschule. Gemeinsame Erlebnisse stärken die Bindung und das Vertrauen.

5
@AreyouCarzy

Wenn Du merkst, dass Du böse wirst, bleib stehen und atme ruhig mehrmals tief durch, bist Du wieder ruhig bist.

Du hast einen Angsthund oder ein Sensibelchen und da wirst Du so nur negatives ernten.

Wenn Du wirklich etwas wegnehmen musst, dann übe das intensiv mit einem Tauschgeschäft.

Du hast was, wofür der Hund sterben würde und das bekommt er, wenn er Dir das Andere gibt.

5
@wotan0000

Oder man schreit Bäume an ;) kommt super wenn Spaziergänger dich dabei beobachten wie du ein Baum übelst beschimpfst.

4
@MiraAnui

Mein Hund wäre wohl auch perplex, wenn ich plötzlich einen Baum anmotze: "machst du nun endlich sitz".

3

danke Mira ich mach das sogar! gleich mal anrufen und ein Termin vereinbaren danke sehr

2

du hast   so gut  wie alles  falsch gemacht , was ein hundehalter falsch machen kann-- du hast   dich  wie  eine mutter ihrem ind gegenüber verhalten  und nicht  wie  ein hundhalter  ,der seinem hund   sicherheit geben muß , damit  er  dem menschen vertrauen kann..dazu gehört KEIN  ANBRÜLLEN ,, dazu gehört KEIN KNOCHEN WEGNEHMEN ,, dazu gehört KEIN SCHLAGENN  auch wenns nur einmal vorgekommen ist undes  dir leid tut , was ich dir glaube.

 du  bist wahrscheinlich  zur hundeanschaffung gekommen, OHNE dich VORHER  auch nur im geringsten  schlau zu machen, OHNE dich  über  die hundehaltung  und erziehung  zu informieren . ich denke eine  hundeschule hast du auch nie besucht, in dem glauben , du bekommst  das alles allein hin

 deine hündin ist  jetzt 1 jahr alt  ,dnek ich mal -- als kommt sie in die pubertät - eine zeit in der sie besondere orientierung benötigt  zu  ihrem halter  , auf den sie sich unbedingt verlassen will  ,aber bei dir absolut NICHT KANN .

darum zieht sie  den schwanz ein--  du schlägst sie mit  worten -mit deiner stimme, mit deiner körperhaltung -- du mußt keine hand heben um ein wesen zu schlagen .

 ich möchte dich bitten   ganz  von vorn anzufangen . gehorsam ergibt sich bei einem hund , der  seinem halter vertraut  ,von allein  oder auch sehr leicht.

deine hündin  hat ANGST vor dir -- darum zieht sie den schwnaz ein ,darum knurrt sie dich an ,darum läuft sie  nach draussen  und beachtet nicht , was du  von ihr willst.

bitte besuch noch mal eine hundeschule mit ihr --damit DUUUUU lernst , mit ihr umzugehen .ihre  zeichen zu deuten  und damit ihr beide euch besser versteht.

 ich denke du hast nicht das nötige kleingeld  ,aber am besten wäre ein einzeltrainer   für einige  grundstunden , der dir  anhand  deines verhaltens sofort zeigt,  was du  falsch machst -wenn dus dir also  irgendwie   leisten kannst, nutz es und hol dir einen trainer.  tierheime  können dir einen guten  vermitteln , denn der name tiertrainer ist nicht geschüzt , den kann jeder machen !

noch ist deine hündin erst  1 jahr alt ,aber schon ziemlich  verkorkst  von dir .also reiss dich zusammen und  LERN  LERN LERN  wie du mit ihr umzugehen hast!!! ansonsten wirst du sie nicht mehr lange haben ,denn sie wird AUS ANGST  zubeissen,  wird dann ein sog.  angstbeisser , den du dann abgeben müßtest  ,weil du niemals mit ihr klar kommst.,als egebnis  deiner eigenen unwissenheit !!!

Du tust mir fast genau so leid wie der Hund. Ich nehme an der Hund war schon etwas verstört als er zu Dir kam.

Nach meiner Erfahrung gehören solche sensiblen und verstörte Hunde in die Hände von erfahrenen Hundehalter.

So ein Hund kann seinen Besitzer überfordern und ich denke das ist bei Dir der Fall, mit dem Ergebnis das Halter und Hund unglücklich miteinander sind.

Du kannst noch versuchen mit Deinem Hund in eine Hundeschule zu gehen und dort zu lernen wie man mit so einem Tier umgeht. Ansonsten wäre es für Euch beide das beste wenn ihr Euch trennt.

Das gegenseitige Vertrauen war vorher schon schlecht aber nach diesem Vorfall wird es sehr schwer für Dich werden sein Vertrauen zu gewinnen.

Es ist nicht unmöglich aber es kann nur funktionieren wenn Du ruhig und gelassen bleibst und ganz viel Geduld und Verständnis für den Hund hast.

 Wenn Du Dir das nicht zutraust mache ich Dir keine Vorwürfe solange Du die Konsequenz daraus ziehst und den Hund abgibst.

LG

Moin,

du hörst dich richtig überfordert an :( Fühl dich mal geknuddelt.

Weißt du, manchmal schafft man es trotz guter Absicht nicht allein und braucht Hilfe. Das ist keine Schande. Ein Hundetrainer ist meiner Meinung nach der beste Ansprechpartner.

Wenn du ungeduldig wirst oder wütend, dann spürt es dein Hund genau. Das überträgt sch unheimlich schnell. Ein Trainer an deiner Seite wird dir zusätzliche Sicherheit geben :) Und vielleicht fallen ihm Dinge auf, die einer vertrauensvollen Bindung im Weg stehen. Das können Kleinigkeiten sein.

LG Nordlicht

Was möchtest Du wissen?